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Prof. Dr. Oliver Stoll: Leistungsdruck? Entweder ich lerne im Laufe meiner Karriere damit umzugehen oder ich werde über kurz oder lang scheitern

Zuletzt gesehen haben sie sich in Peking. Im Olympischen Dorf. Aber nur beiläufig, da der Weltklasseturner Fabian Hambüchen sich damals rar machte und auch Sportpsychologen wie Prof. Dr. Oliver Stoll nicht zwingend dazu neigen, inmitten der Athleten auf den Tischen tanzen. Umso intensiver war der Austausch auf und nicht zuletzt hinter der Bühne des Literarischen Salons in Hannover, wo beide am 12. Oktober 2020 neben dem American Footballer Gerrit Brandt als Diskussionsteilnehmer zum Thema „Druck! Leben im Leistungssport“ geladen waren. Die Veranstaltung der Leibniz Universität Hannover können wir nur empfehlen und verweisen auf die Aufzeichnung des Abends (Link). Zudem haben wir Prof. Dr. Oliver mit einigen Interviewfragen konfrontiert.

Zum Thema: Umgang mit Leistungsdruck

Prof. Dr. Oliver Stoll, inwiefern entscheidet eigentlich der Umgang mit Druck, ob ein Sportler überdurchschnittlich erfolgreich werden kann?

„Leistungsdruck“ ist Teil des Systems Leistungssport. Entweder ich lerne im Laufe meiner Karriere damit umzugehen oder ich werde über kurz oder lang scheitern. Somit erübrigt sich eigentlich schon eine Antwort. Ein Athlet benötigt im Schnitt zehn Jahre und 10.000 Trainingsstunden, bevor ein Expertise-Niveau erreicht, so dass er oder sie eine Chance hat, z.B. bei Olympischen Spielen antreten zu können. Wer diese lange und entbehrungsreiche Zeit nicht übersteht, kommt dort gar nicht an. Sportler, die überdurchschnittlich erfolgreich sind, haben entweder diesbezüglich „die richtigen Gene“, oder haben gelernt damit umzugehen, ohne krank zu werden oder haben im besten Fall genau diese Kombination.  

Prof. Dr. Oliver Stoll

Prof. Dr. Oliver Stoll

Sportarten: Eishockey, Handball, Ultralang- und Langstreckenlauf, Triathlon, Biathlon, Wasserspringen, Boxen, Leichtathletik, Schwimmen, Floorball

+49 (0)173 – 4649267

o.stoll@die-sportpsychologen.de

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Zur Profilseite: https://www.die-sportpsychologen.de/oliver-stoll/

Wie viel Aufwand bedeutet es, ein Mindset aufzubauen?

Das dauert wirklich lang. So etwas passiert nicht von heute auf morgen und einiges davon liegt wahrscheinlich auch in unseren Genen. Aber man kann so etwas natürlich auch in gewissen Grenzen lernen und entwickeln. Es ist im Leistungssport eben wichtig, dass man Leistungshandeln nicht als Bedrohung versteht, sondern als Herausforderung. Wenn wir uns das Beispiel Fabian Hambüchen anschauen, dann wissen wir jetzt, dass er mit vier Jahren mit dem Turnen begonnen hat, elf Jahre gebraucht hat, bis er in die Nationalmannschaft berufen wurde und dann hat es noch vier Olympische Spiele gebraucht, bis er die ersehnte Goldmedaille in den Händen hielt. Im Alter von sechs Jahren hat er das aber seinen Eltern schon angekündigt. Jetzt könnte man sagen: „Ja klar, das machen viele Kinder in diesem Alter“. Stimmt – aber nur sehr, sehr wenige nehmen Blut, Schweiß und Tränen in Kauf, um so lange dran zu bleiben und verkraften die immer wiederkehrenden Rückschläge. Resilienz entwickelt sich dann mehr oder weniger automatisch. Mit Wissensvermittlung und etwas Übung kann man aber diese vielen Jahre auch etwas verkürzen. „Nur“ Mentaltraining hilft hier allerdings auch nicht. Man muss auch immer „tun“.

Mit welchen konkreten Methoden und Techniken kann die Sportpsychologie helfen, dass Sportler den Umgang mit Druck lernen?

Es geht erst einmal darum zu verstehen, was „Druck“ eigentlich ist. Vieles von dem, was in den Medien immer als „Druck“ transportiert wird, ist für den Athleten gar nicht Druck. Wir kennen in der Psychologie eher den begriff „Stress“, der dann eher das ausdrückt, was in der Öffentlichkeit als „Druck“ verstanden wird. Kennzeichnend ist hier immer die subjektive Bewertung als eine Bedrohung, die man mit dem Einsatz persönlicher Fähigkeiten nicht eliminieren kann. Das gilt es zunächst zu verstehen. Man kann dann beginnen, die Bewältigungsstrategien zu diagnostizieren, über die der Athlet schon verfügt. Das geht zumeist zumeist über eine Interview-Technik oder auch über ein Video-Selbst-Konfrontationsverfahren. Mit dieser Hilfe kann man auch schauen, inwieweit die vorliegenden Stressbewältigungsstrategien auch funktional sind oder eben nicht. Die nicht-funktionalen Strategien kann man dann im Rahmen eines Stress-Impfungs-Trainings mit Methoden, die wir aus der kognitiven Verhaltensmodifikation kennen, verändern, optimieren und üben, bevor man dann diese neu erlernten Bewältigungsstrategien zunächst über das praktische Training im Sport und dann weiter im Wettkampf ausprobiert. So etwas braucht schon seine Zeit. Ich benötige hier in der Arbeit mit Athleten zwischen zwölf und 15 Wochen, wenn man sich einmal pro Woche persönlich trifft. Ein daran anschließendes persönliches Coaching mit dem Schwerpunkt „Stress“ und „Druck“ ist dann weiterhin durchaus hilfreich. Da reicht es aber, wenn die Athleten sich nach Bedarf bei mir melden.    

Wenn ein Trainer oder ein Sportler diesbezüglich Nachholbedarf spürt, wie kommen diejenigen an Unterstützung heran?

Tja, entweder sucht er jemanden über unser Netzwerk. Meine Kolleginnen und Kollegen können das alle (zur Übersicht). Oder er sucht jemanden über den Praxisservice der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (www.asp-sportpsychologie.org). Hier wird man diesbezüglich auch beraten. A- und B-Kader können auch eine Datenbank zugreifen, die aktuell beim Bundesinstitut für Sportwissenschaft liegt (www.bisp-sportpsychologie.de).

Ab wann wird Druck gefährlich? Und wie kann das ein Sportler bei sich oder ein Trainer bzw. Eltern bei Athleten beobachten?

Er wird dann gefährlich (für die Gesundheit), wenn er sich chronifiziert. Ab und zu einmal ertragen wir alle diesen Zustand eigentlich ganz gut, wenn er dann auch wieder aufhört. Aber wenn wir ständig unter Druck stehen, dann hat das körperliche Auswirkungen z.B. auch auf den Blutdruck, aber auch auf unser Verhalten und unsere Emotionen. Wir ziehen uns zurück, brauchen deutlich mehr Schlaf als sonst (wenn wir überhaupt einschlafen können) und werden zunehmend zunächst trauriger, bis hin zu einem Zustand der einer Depression nahe kommt. Von daher ist es immer gut, ganz genau hinzuschauen, wenn man im Leistungssport unterwegs ist.     

Aufzeichnung des Literarischen Salons

https://youtu.be/s2RDJhyRGYM

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Janosch Daul: Werte – Schein oder wahres Sein? Tipps zum Aufbau einer Wertekultur in einer Nachwuchsfußballabteilung

Wer kennt sie nicht, all die schönen guten Werte? Respekt, der propagiert wird. Toleranz, die das Miteinander zu prägen habe. Und Zuverlässigkeit, welche eine entscheidende Grundlage für effektiven Teamwork darstellen soll. Es sind Werte wie diese, die in Nachwuchsfußballabteilungen, aber auch Unternehmen, oftmals unübersehbar in Form von dicken Lettern an Wänden visualisiert, von allen Beteiligten eingefordert und gelebt werden sollen. Doch das Propagieren von Werten und das tatsächliche Leben und Umsetzen dieser im täglichen Miteinander sind oftmals zwei verschiedene Paar Schuhe. Dieser Artikel versucht Ansatzpunkte für die Entstehung und Weiterentwicklung einer Wertekultur in einer Nachwuchsfußballabteilung zu liefern, wobei sich die Effektivität dieser Kultur erst in der tatsächlichen Umsetzung im täglichen Miteinander zeigt. Doch was verbirgt sich überhaupt hinter dem fast schon inflationär gebrauchten Begriff Werte?

Zum Thema: Wie in Vereinen eine Wertekultur fest verankert werden kann

Harris (2019) definiert Werte als „gewünschte umfassende Qualitäten, die allem Handeln zugrunde liegen“ (S. 308). Sie beschreiben demnach Verhaltensmuster, die wir Menschen aus persönlicher Überzeugung an den Tag legen wollen und unser Handeln prägen sollen. Werte geben an, welches Verhalten für uns von Bedeutung ist. Sie sind mächtig und stehen uns permanent zur Verfügung, schließlich haben wir die Wahl, ob wir im Sinne oder entgegen unserer Wertvorstellungen handeln und leben wollen.

Werte stellen „Leitprinzipien“ (Harris, 2019, S. 305) dar, die uns als Orientierungshilfe dienen. Harris unterstellt ihnen eine Kompassfunktion. Wie ein Kompass können definierte Werte die Richtung vorgeben und uns durch unser Leben leiten. Dabei drängen sie auf ihre dauerhafte Verwirklichung. Nur durch die Umsetzung dieser als Dauerzustand können letztlich Tugenden entstehen (Hermann, 2019). Von entscheidender Bedeutung ist es also, die persönlich für wichtig erachteten Werte ins alltägliche Handeln zu transferieren. 

Die Bedeutung von Werten im Nachwuchsfußball

Genau wie ausdefinierte Werte als wirkungsvoller Kompass für jeden Menschen auf individueller Ebene fungieren, kann eine gelebte Wertekultur insbesondere das soziale Miteinander im Nachwuchsfußball auf positive Art und Weise prägen. Denn wenn Werte in einer Nachwuchsfußballabteilung definiert, konkretisiert, und von allen als verbindlich in ihrer Umsetzung betrachtet werden, kann eine daraus resultierende Kultur die Arbeitsatmosphäre maßgeblich befruchten. Zwischen den im System Beteiligten, in erster Linie Mitarbeitern und Spielern, werden belastbare Beziehungen geschaffen, denn die Basis für gelungene Beziehungen stellt der Umgang miteinander dar. Ist dieser geprägt von Wertvorstellungen, mit denen sich alle Beteiligten identifizieren können, können Beziehungen wirkungsvoll gestaltet, weiterentwickelt und im Fall von auftretenden Schwierigkeiten auf der Beziehungsebene rasch wieder gestärkt werden. Zudem stellen stabile und belastbare Beziehungen zwischen Menschen die Grundlage für ein gemeinsames leistungsorientiertes Arbeiten dar.

Janosch Daul

Janosch Daul

Sportpsychologischer Experte, Sportwissenschaftler

Sportarten: Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Badminton

j.daul@die-sportpsychologen.de

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Zur Profilseite: Link

Konkrete Tipps zur schrittweisen Entwicklung einer Wertekultur

Grundlegende Voraussetzungen für die Entwicklung einer Wertekultur stellen das Erkennen der Notwendigkeit und der Bedeutsamkeit einer solchen dar. Ebenso wie die Bereitschaft, in ein solches Langzeitprojekt zu investieren und sich permanent kritisch mit dem eigenen Handeln auseinanderzusetzen. Sind diese Grundvoraussetzungen gegeben und die Zielstellungen der Wertearbeit für die Mitarbeiter der Nachwuchsabteilung klar, bietet eine Abstimmung darüber, welche Werte das soziale Miteinander prägen sollen, die Möglichkeit, zunächst einen Überblick darüber zu erhalten, welche Werte für die Mitarbeiter eine persönliche Bedeutung besitzen. Wie bereits angerissen stellt die Identifikation mit Werten die Grundlage dar, um diese auch täglich im sozialen Miteinander zu leben.

In einem folgenden Schritt kann beispielsweise in Form einer Austauschrunde mit allen Mitarbeitern die verbindliche Festlegung auf eine bestimmte Anzahl an Werten erfolgen, ehe eine Konkretisierung dieser nötig ist. Leitsätze in Form von Ich- oder Wir-Botschaften können diesen Prozess unterstützen, sodass den Beteiligten ersichtlich wird, was unter dem definierten Wert inhaltlich zu verstehen ist und worin sich das Leben dieses Werts im Alltag konkret zeigt. Beispielhaft für den Wert Toleranz könnten sich die Mitarbeiter auf den Leitsatz Ich achte die Meinungen, Überzeugungen und Ansichten anderer einigen.

Verankerung neuer Denk- und Verhaltensmuster

Der folgende sehr zeitintensive Stepp stellt wohl die größte Herausforderung in der Etablierung einer gelebten Wertekultur dar. In diesem geht es für die Mitarbeiter darum, an sich selbst und am Umgang miteinander zu arbeiten – mithilfe der identifizierten Werte und Leitsätze. Erst wenn diese ein fester Teil der eigenen Denk- und Verhaltensmuster geworden sind, erst wenn die Mitarbeiter in der Lage sind, als Vorbilder voranzugehen, kann das Leben der Werte und Leitsätze von den weiteren im System Beteiligten, insbesondere den Spielern, zielführend eingefordert werden. Norbert Elgert (2019) sagt: „Führen durch das Beispiel ist enorm wichtig. Wasser predigen und Schnaps trinken funktioniert nicht (S.10).“ Die Verantwortung der Mitarbeiter besteht also darin, als Positivbeispiele voranzugehen. Ein hohes Maß an Selbstreflexion sowie regelmäßige Feedbackrunden können hierbei mit Sicherheit unterstützend wirken.

Anschließend gilt es, den Spielern die für die Nachwuchsabteilung relevanten Werte und Leitsätze näherzubringen, beispielsweise in Form von interaktiven Workshops, und permanent mit ihnen daran zu arbeiten, diese immer kontinuierlicher in den Alltag zu implementieren. Insbesondere die Mannschaftstrainer der einzelnen Teams stehen an dieser Stelle in der Verantwortung, individuelle und kollektive Verhaltensweisen gemeinsam mit den Spielern kritisch zu reflektieren, aber ebenso, gelebte Werte und Leitsätze positiv zu bestärken. Auch die gezielte Durchführung sozialer Projekte – sowie eine aktive Vorbereitung auf diese und eine gezielte Reflexion im Anschluss – kann diesen Prozess wirkungsvoll unterstützen. Damit die Eltern, die oftmals die unmittelbaren Bezugspersonen ihrer Kinder darstellen, als Unterstützer und Multiplikatoren der Wertearbeit wirken können, kann ein aktiver Einbezug dieser, z.B. durch eine aktive Aufklärungsarbeit, Sinn ergeben. 

Wertearbeit als permanenter Prozess

Eine ernstgemeinte Wertearbeit ist dabei als nichts anderes zu verstehen als ein permanenter und niemals abgeschlossener Prozess. Es braucht immer wieder den konstruktiven und kritischen Austausch zwischen allen im System Beteiligten und ggf. Modifikationen sowie Ergänzungen hinsichtlich der aufgestellten Werte und Leitsätze. 

Gelingt dies, stellen gelebte Werte ein wahres Sein dar – und damit eben deutlich mehr als ein Schein, der insbesondere durch spektakulär anmutende Visualisierungen zustandekommen mag.

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Quellen

Elgert, N. (2019). Gib alles nur nie auf! Die Erfolgsstrategien vom Trainer der Weltstars. Ariston: München.

Harris, R. (2019). ACT leicht gemacht. Ein grundlegender Leitfaden für die Praxis der Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Arbor: Freiburg.

Hermann, H.-D. (2019). Sportpsychologische Ethik: Pflichten – Werte – Grenzen. In: K. Staufenbiel, M. Liesenfeld & B. Lobinger (Hrsg.). Angewandte Sportpsychologie für den Leistungssport (S. 59 – 71). Hogrefe: Göttingen.

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Dr. Christian Reinhardt: Kein Bayern-Spieler hat den Champions League-Sieg auf neue Trainingsmethoden zurückgeführt, sondern auf die entstandene Gemeinschaft

Offen über Sportpsychologie zu reden, ist für viele etablierte Kollegen und Kolleginnen im Feld immer noch ein Tabu. Dr. Christian Reinhardt sieht das anders. Als Profilinhaber der ersten Stunde von Die Sportpsychologen (zum Profil) startet der sportpsychologische Fußball- und Kampfsportexperte, der nach Jahren in Sachsen-Anhalt wieder in seine Heimatstadt Langenfeld zurückgekehrt ist, nun einen Podcast. Warum? Weil dieses Medium auch für sperrig-fachlichen Content zu funktionieren scheint.  

Zum Thema: Kommunikationsformen für sportpsychologische Inhalte

Dr. Christian Reinhardt, warum ist ein Podcast aus deiner Erfahrung der vergangenen Jahre ein gutes Medium, um das Thema Sportpsychologie zu setzen?

Das hängt zum einen mit der Natur des Podcasts zusammen. Er kann sehr frei gestaltet werden und hat oft einen lockeren Charakter. Das Verfolgen eines Interviews oder einer Diskussion schafft Nähe und ist beinahe überall möglich ohne, dass ich ständig auf mein Display schauen muss. So können Inhalte sehr entspannt und quasi nebenbei konsumiert werden. Oft entsteht eine Art Vertrauensverhältnis zu den Hosts des Podcasts. Dadurch ist es möglich auch Inhalte, die keinen niederschwelligen Charakter besitzen, gut zu vermitteln. 

Welche Reaktionen hast du in den vergangenen Monaten nach deinen Auftritten in diversen Podcasts bekommen? Ist die Schwelle von Seiten von Sportlern, Trainern und vielleicht auch Beratern, Eltern oder Journalisten niedriger, nachdem du zuvor in 45 Minuten und länger verbal die Hosen heruntergelassen hast? 

Die Reaktionen waren sehr positiv. In erster Linie gab es viele Fragen rund um die Sportpsychologie, die gezeigt haben, welcher Wissensbedarf tatsächlich vorhanden ist. Inwiefern die Schwelle durch einen Podcast Auftritt gesenkt werden kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe auch nicht wirklich „die Hose runtergelassen“, sondern lediglich meinen Weg in die Sportpsychologie erklärt, der logischer Weise auch mit einer totalen Unkenntnis des Themas begonnen hat.

Dr. Christian Reinhardt

Dr. Christian Reinhardt

Sportarten: Fußball, Mixed Martial Arts, Boxen, Ringen, Kickboxen, Eishockey

+49 (0)152 531 687 42

c.reinhardt@die-sportpsychologen.de

Zur Profilseite: https://www.die-sportpsychologen.de/christian-reinhardt/

Welches Konzept verfolgt dein eigenes Podcast-Projekt, welches du mit Mark Bergmann umsetzt? 

Mit dem legendären Mark Bergmann habe ich 2019 einen Sportpsychologie-Ratgeber geschrieben, der so erfolgreich war, dass er 2020 nochmal mit neuem Titel (Der Erfolgsmuskel) aufgelegt worden ist. Im Zusammenhang mit dem Buch kam immer wieder die Forderung wir sollten einen Podcast machen. Inhaltlich befassen wir uns mit mentalen Prozessen und Fähigkeiten. Wenngleich die Sportpsychologie dabei als Grundlagen dient, wenden wir diese Erkenntnisse auch auf Themen außerhalb des Sports und wagen uns teilweise auf dünnes Eis (z.B. Microdosing, Ganzfeld Experimente…). Der Podcast wird demnächst auf Youtube und allen gängigen Streamingportalen zu finden sein.

Was entgegnest du Kritikern eines öffentlichen Umgangs mit sportpsychologischen Themen – einige etablierte Sportpsychologen im Feld scheuen ja Einschätzungen zu Sportlern und Ereignissen, egal ob sie mit den Aktiven gearbeitet haben oder nicht? 

Kommt in unseren Podcast und wir diskutieren das! Aber im Ernst: Ich halte es für unglaublich wichtig, dass die Sportpsychologie öffentlich diskutiert wird. Grundsätzlich gilt, dass eine solche Diskussion nicht zu Lasten eines Sportlers gehen darf. Niemand sollte eine „TV-Diagnose“ stellen. Es ist aber sinnvoll bspw. beim Championsleague-Finale gemachte Beobachtungen (alle Spieler haben auf die Frage nach dem Geheimnis des Erfolgs nicht auf neue Trainingsmethoden oder -inhalte verwiesen, sondern nur auf das geschaffene Team) als Erklärungsgrundlage für sportpsychologische Prinzipien zu nehmen. Was könnte da passiert sein? Wie kann man daran arbeiten? Was kann ich persönlich für mich daraus ziehen?

Inwiefern kannst du die Plattform Die Sportpsychologen nutzen, um deinen Podcast zu verbreiten? Wie hat dir die Plattform in den vergangenen Jahren eigentlich schon geholfen? 

Die Plattform hat sich deutschlandweit etabliert. Das gilt spannender Weise auch über die Welt des Sports hinaus. So habe ich auf diesem Weg bisher nicht nur Aufträge von Sportlern und Trainern, sondern auch von Firmen und Führungskräften bekommen. Dementsprechend verspreche ich mir eine Erhöhung der Reichweite des Podcasts. Ich glaube, dass die Besucher der Sportpsychologen qua Amt Spaß beim Verfolgen des „DER ERFOLGSMUSKEL“–Podcasts haben. 

Zur Buchbestellung: http://erfolgsmuskel.com/erfolgsmuskel/

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Christian Hoverath: Der Nutzen einer Trainingseinheit für den Kopf

Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen und Radfahren, die das Herz und den Kreislauf über längere Zeit moderat und gleichmäßig belasten, sind nicht nur gesund für den Körper, sondern auch für den Geist. Ich begehe also keinen Geheimnisverrat, wenn ich hier noch einen drauf setze und betone, dass reguläres kardiovaskuläres Training einen Einfluss auf viele Gehirnfunktionen hat und dazu kognitive Alterungsprozesse verlangsamt. Eine aktuelle Metaanalyse von Blomstrand und Engvall (2020), die 13 Studien zu den Effekten einer einzelnen Einheit kardiovaskulären Trainings auf die Gehirnfunktion umfasst, liefert dazu spannende Aussagen.

Zum Thema: Wie körperliche Bewegung unseren geistigen Ressourcen nutzt

Die Teilnehmer dieser Studien unternahmen Trainingseinheiten zu Fuß oder auf dem Rad, bevor dann anhand kognitiver Tests Maße zu Aufmerksamkeit, Konzentration, Arbeitsgedächtnis, Kurz- und Langzeitgedächtnis sowie Problemlösefähigkeiten erhoben wurden.

Eine Folgerung dieser Metaanalyse war, dass ein einzelnes kardiovaskuläres Training mit einer Dauer von zwei Minuten bis zu einer Stunde bei moderater bis hoher Intensität einen Einfluss auf die Aufmerksamkeit, Konzentration, sowie Lernen und das Gedächtnis für eine Dauer von bis zu zwei Stunden hat. Ausdauertraining scheint die Lernfähigkeiten und den Übertrag des Gelernten ins Gedächtnis zu verbessern, wenn die Arbeit dem Sport nach einer kurzen Erholungspause folgt.

Implikationen für den Alltag

Die Autoren nennen als mögliche Mechanismen Langzeitpotenzierung oder einen Anstieg entsprechender Proteine und von BDNF. Bei Interesse schreiben Sie mich gern an, darum soll es an dieser Stelle jedoch nicht gehen. Viel wichtiger sind hier und heute Implikationen für den Übertrag in Schule und Studium, Ausbildung und Berufsleben. Wie lässt sich die Produktivität im Job steigern oder die Klausurvorbereitung effizienter gestalten? Wie so oft im Leben, lassen sich viele Ideen ganz einfach in den Alltag einbauen.

Die Tagesstruktur bietet verschiedene Möglichkeiten. Morgens könnte das Fahrrad das Transportmittel der Wahl sein. Sollten Sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein, ist es vielleicht möglich, zwei Haltestellen eher auszusteigen, um strammen Schrittes ins Büro zu gehen. Und wenn das alles nicht passt, kann eine Laufrunde oder der Gang ins Schwimmbad unterstützen, den Kopf auf Betriebstemperatur zu bringen.

Christian Hoverath

Sportarten: Tennis, Triathlon, (Beach-)Volleyball, Radsport (MTB und Straße), Einradsport, Leichtathletik, Schwimmen

Darüber hinaus beschäftigt sich Christian Hoverath mit der Prävention von Dopingverhalten und sexualisierter Gewalt.

Kontakt:

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Mehr Infos: Zur Profil

Ideen brauchen Platz

Wenn der Arbeitsalltag es ermöglicht, macht vielleicht auch die Joggingrunde in der Mittagspause oder zwischen Vorlesung und Nachbereitung Sinn und Spaß. Falls das alles Sie nicht mitnimmt, kann eine intensive, jedoch kurze und knackige Runde aus Ausfallschritten, Liegestützen, Hampelmann und Seilspringen für ein paar Minuten alle zwei Stunden helfen, die Konzentration aufrecht zu halten und nebenbei auch etwas für seine Gesundheit zu tun. Das sollten Sie übrigens auch tun, wenn Sie Vokabeln oder Formeln lernen müssen. Können Sie ihrem Gehirn die Möglichkeit, das soeben Gelernte zu verarbeiten und machen Sie gleichzeitig den Weg frei für die nächsten Items.

Denken Sie auch an diese Studie, wenn Sie das nächste Mal an einem Problem sitzen und nicht weiterkommen. Ein paar Minuten Sport können hier wahre Wunder bewirken und Ihre Kreativität neu ankurbeln. Dafür hilft es wahrscheinlich, auch mal im Gedächtnis zu kramen. Die besten Ideen kamen Ihnen doch bestimmt häufiger, nachdem Sie aufgehört haben, sich am Schreibtisch mit dem Problem zu befassen, sondern als Sie sich im Wald bewegt haben oder unter der Dusche standen.

Es lohnt sich in vielerlei Hinsicht und der Einsatz ist auch recht überschaubar. Viel Spaß!

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Literatur:

Peter Blomstrand and Jan Engvall. „Effects of a Single Exercise Workout on Memory and Learning Functions in Young Adults—A Systematic Review.“ Translational Sports Medicine (First published: August 08, 2020) DOI: 10.1002/tsm2.190

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Workshop: Selbsterfahrung mit Langzeitwirkung

Keine 60 Sekunden dauerte es, bis Prof. Dr. Oliver Stoll am letzten Samstag mit dem Kopf auf der Brust ins Unterbewusste wanderte. Unter der Anleitung von Klaus-Dieter Lübke Naberhaus, dem Initiator des Workshops “Hypnoseanwendungen im Sport”, war dies eine eindrückliche Erfahrung. Zum einen für die Teilnehmer, zum anderen für Stoll persönlich, der sporthypnotische Techniken durchaus kennt und auch schon in der eigenen praktischen Tätigkeit angewandt hat, aber durch die eigene Erfahrung nun noch einmal ganz anders überzeugt wurde. Es war der Startpunkt für eine neue Eventreihe von Die Sportpsychologen. 

Zum Thema: Startpunkt für neue Eventreihe von Die Sportpsychologen

Mit einem Barcamp zum Thema E-Sports ging es einst los. Es folgten verschiedene Netzwerktreffen und Auflagen von “Die rote Couch – Das Sportpsychologie- Barcamp” zu Themen wie Ausdauersport und Fußball sowie eine Trainerfortbildung mit über 50 Teilnehmern. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen aber auch vor dem Netzwerk Die Sportpsychologen nicht halt, weshalb Events im größeren Stil aktuell nicht auf der Tagungsordnung stehen. Dennoch entschlossen sich Klaus-Dieter Lübke Naberhaus, Katja Kramarczyk, Prof. Dr. Oliver Stoll und Frauke Stoll, Ende September in Leipzig einen kleinen Workshop zum Thema “Hypnoseanwendungen im Sport” durchzuführen. 

Wir haben von den Profilinhabern und Gästen des kleinen Events ein Feedback einzuholen und haben in Bildform einige momente eingefangen:

Klaus-Dieter Lübke Naberhaus: Ich habe viel Spass gehabt und war ganz in dem Element, in dem ich mich wohl fühle – gleichzeitig Wissen und Fähigkeiten weitergeben zu können, und von den anderen zu lernen, zu diskutieren und uns gemeinsam weiter zu entwickeln.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Der Workshop war aus meiner Sicht wirklich spannend. Zunächst erfolgte eine gute theoretische Einführung in eine durchaus kontrovers diskutierte Interventionsform. Danach begannen gleich die praktischen Übungen. Sehr spannend war auch die Eigenerfahrung mit einer „Schnell-Induktion“, die ich so persönlich das erste Mal erlebt habe. Insgesamt eine sehr spannende Veranstaltung, die man eigentlich auf mindestens auf zwei Tage ausweiten müsste.

Katja Kramarczyk: Der Workshop hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Gefreut habe ich mich insbesondere über die offene und gleichzeitig auf augenhöhe stattfindende Kommunikation. Das Interesse am Workshop aus den Bereichen Sport, Psychologie und Medizin war wirklich beeindruckend, ebenso die unterschiedlichen Vorerfahrungen, die die Teilnehmer eingebracht haben. Es schreit – wohl nicht nur aus meiner Sicht – nach einer Fortführung der Veranstaltung.                                                         

Lisa König: Es gab sehr interessante Ansätze und Tools, die man auch sehr gut im sportpsychologischen Alltag einsetzen kann. Durch die heterogene Gruppe gab es viele spannende Anregungen zu den Themen. Leider war die Zeit etwas knapp, um auf einige Dinge ausführlicher einzugehen, deshalb gerne eine Wiederholung!

Katja Süsser: Die sehr inspirierende Veranstaltung hat einen ersten Einblick vermittelt, welche Möglichkeiten der Leistungsoptimierung im Sport durch Hypnose möglich sind. Durch einfache Übungen konnten die Teilnehmer die Kraft der Hypnose selbst erleben. Die beiden Dozenten Klaus-Dieter Lübke-Naberhaus und Katja Krazmarcyk haben es sehr gut verstanden, die Teilnehmer auf eine Reise in die Faszination der Hypnose mitzunehmen. Als Hypnosecoach mit eigener Hypnosepraxis in Leipzig freue mich auf eine Fortführung der Veranstaltungsreihe und weiteren Austausch.

Neue Eventreihe

Der Workshop wird nun zum Startpunkt einer losen Eventreihe, die sich allerdings nicht nur auf  Leipzig beschränken soll. Prof. Dr. Oliver Stoll: “Alle unsere Profilinhaber in Deutschland, der Schweiz und Österreich haben die Möglichkeit, derartige Veranstaltungen umzusetzen. Durch das Know-How im Netzwerk und unsere territoriale Verteilung haben wir ein großes Potential, welches wir in Zukunft noch stärker nutzen wollen. Denn der Wissenstransfer, sowohl derjenige zu Trainern oder Sportlern, als auch der interne innerhalb der Sportpsychologie ist aus meiner Sicht mehr denn je gefragt.”

Dankesworte

Klaus-Dieter Lübke Naberhaus, Initiator des Events in Leipzig, fügt noch Dankesworte an:

“Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei Frauke und Oliver Stoll, sowohl für die Gastgeberrolle als auch die aktive Mitgestaltung. Insbesondere Olivers Bereitschaft, sich sofort auf das Experiment der Schnellinduktion eingelassen zu haben, möchte ich hervortun. In dem Zusammenhang freue mich, dass ich einen Skeptiker die Wirkung der Hypnose und der Trance erlebbar und erfahrbar machen konnte. Weiteren Projekten steht nichts entgegen.

Bei Mathias Liebing möchte ich mich herzlich für die Organisation und das Marketing bedanken. Toll, dass neben den anderen Fachbesuchern mit Lisa König und Wencke Schwarz zwei weitere Personen aus dem Netzwerk Die Sportpsychologen vor Ort waren. 

Nicht zuletzt zu Katja Kramarczyk: Danke, ganz besonders und ganz herzlich für dieses doch kongeniale Zusammenspiel, liebe Katja. Für das erste Mal hat es wohl nicht besser harmonieren können.“

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Dr. Christian Reinhardt und Lisa Marie Kreutz: Druck als Reisebegleiter für Athleten

Kürzlich blieb ich an einem Text der Reitsportlerin Lisa Marie Kreutz hängen. Sie schrieb über den Druck als vielseitiges Phänomen und als stetigen Reisebegleiter im Leben eines jeden Athleten. Sie sprach über die eigenen Ansprüche und Erwartungen von außen, von überambitionierten Eltern als zusätzliche Druckquelle und ihrem persönlichen Umgang mit verschiedensten Drucksituationen. Für die Profi-Springreiterin war Zeit ihrer Karriere jegliche Art von Druck sowohl geliebter Feind als auch gehasster Freund. Sie sagt Sätze wie: “Unter Druck können Diamanten entstehen und Träume zerbrechen.” Wie gesagt, dass fand ich spannend und nahm Kontakt auf. Daraus ist eine inspirierende Auseinandersetzung entstanden, die nicht zuletzt in diesem Beitrag mündet.

Zum Thema: Dankbarkeit als Lösungsansatz in stressigen Phasen

Grundsätzlich muss jedem Sportler klar sein, wenn ich in meinem Sport an die Spitze will, dann wird der Druck, den ich jetzt schon verspüre, noch größer. Insofern ist es unglaublich wichtig, Druck nicht zu vermeiden, sondern zu lernen, mit ihm umzugehen. Dabei hilft es allerdings nur bedingt, sich entsprechenden Situationen zu stellen und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird. Es ist vielmehr sinnvoll, Strategien und Techniken zu entwickeln, um in diesen Situationen zu bestehen. 

An dieser Stelle würde jetzt normalerweise eine Liste der wichtigsten Strategien zum erfolgreichen Bewältigen von Drucksituationen stehen. Aber jeder Mensch ist anders und jeder Athlet nicht minder. Und für uns Sportpsychologen ist es ein Grundsatz, individuell auf unseren Gegenüber einzugehen. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde also schnell klar, dass Lisa Marie Kreutz ziemlich viel Expertise mit einer Strategie hat, die bereits seit Ende der 1990er Jahre im Zentrum der Forschung steht und eigentlich erst in den letzten Jahren immer populärer wird: Dankbarkeit. Hier lohnt es sich, etwas tiefer einzusteigen.

Was zunächst sehr banal klingt hat sehr starke Effekte! 

Kurz zur Forschung: Studien zeigen, dass Personen, die sich über einen längeren Zeitraum täglich vor Augen hielten, wofür sie dankbar sind, die Ausschüttung des Stress-Hormons Cortisol um bis zu 23 Prozent verringern konnten. Geringe Cortisol-Level bedeuten mehr Ruhe und daher auch bessere Erfolgsaussichten in den meisten Drucksituationen. Gleichzeitig trainieren dankbare Menschen zwischen 45 und 90 Minuten mehr als andere, schlafen besser und leben gesünder. 

Wenn wir versuchen, diese Ergebnisse greifbar zu machen, könnte dies zum Beispiel in einer solchen To-do-Liste münden. In unserem Fall ist dieses Listing entstanden: 

  • Schreibe Dir jeden Tag 5 Sachen auf, für die Du dankbar bist. Im Optimalfall jeden Morgen nach dem Aufstehen und jeden Abend vor dem Schlafengehen. Du kannst bspw. einen Zettel auf Deinen Nachttisch legen, so hast Du schnell ein festes Ritual, dass Du nicht vergisst. Und ja, von mir aus kannst Du das auch mit dem Handy machen. 
  • Hebe Dir die Zettel (oder die Handynotizen) auf, lies sie Dir immer mal wieder durch. Was fällt Dir auf, was hat sich geändert? 
  • Versuche immer wieder, etwas Neues zu finden oder zumindest neue Details einer Sache, die Du bereits erwähnt hast. 
  • Wenn Du feststellst, dass Du Fortschritte machst, es Dir einfacher fällt, suche auch nach den Dingen, für die Du dankbar sein kannst, dort, wo Du sie nicht vermutest. In besagter Kolumne wird bspw. die Tennislegende Billy Jean King mit dem Statement „Druck ist ein Privileg“ zitiert.
  • Ersetze “Wut-Trigger”. Wenn Du z.B. an einer roten Ampel stehst, verschwende Deine Zeit nicht ausschließlich mit dem Verzweifeln über diese Ungerechtigkeit des Schicksals, sondern zähle und überlege Dir weitere Sachen, für die Du dankbar sein kannst oder rezitiere die am Morgen aufgeschriebenen Punkte.

In den Rückspiegel schauen, um nach vorn klarer zu sehen 

Das Stichwort Dankbarkeit hilft Athleten in vielerlei Situationen, auch in ganz schweren Phasen. So kommt jeder Sportler im Laufe seiner Karriere an Punkte, an denen er plötzlich nicht mehr die Leidenschaft für seinen Sport spürt. Das kann einige Stunden, Tage oder Wochen dauern und bis zum Karriereende führen. In diesen Momenten kann man sich auch noch einmal die alten Notizen ansehen, insbesondere die, mit Bezug auf den Sport. 

Auch Lisa Marie Kreutz hat solche dunklen Momente erlebt. Sie kann von einer Situation berichten, als sie in einem solchen Moment plötzlich wieder an ihre Kindheit und ihre damaligen Reitsportträume denken musste. Lisa Marie Kreutz: “Ich realisierte, dass ich gerade alles hatte, wovon ich als kleines Mädchen, welches mit leuchtenden Augen Monte Bellini anhimmelte, jeden Tag geträumt und wofür ich später so hart gearbeitet habe. Sich bewusst zu machen, wie dankbar man sein kann, ist eine mächtiges Instrument.”

Die Kolumne von Lisa Marie Kreutz findet ihr hier:  https://www.pferdezeitung-sachsen-anhalt.de/#xl_xr_page_lisa%20kreuz

Mehr zum Thema:

Literatur: 

Branigan, C., Fredrickson, B. L., Mancuso, R. A. & Tugade, M. M. (2000). The undoing effect of positive emotions, Motivation and Emotion 24: 237-58.

Emmons, R. A. (2007). Thanks! How the new science of gratitude can make you happier. New York: Houghton Mifflin. 

Emmons, R. A. & McCullough, M. E. (2003). Counting blessings versus burdens: An experimental investigation of gratitude and subjective well-being in daily life, Journal of Personality and Social Psychology 84: 377-89. 

McCraty, B., Barrios-Choplin, B., Rozman, D., Atkinson M. & Watkins, A. D. (1998). The impact of a new emotional self-management program on stress, emotions, heart rate variability, DHEA and cortisol. Integrative Physiological & Behavioral Science. 32 (2) 151-70. 

Salzmann, S., Euteneuer, F., Strahler, J., Laferton, J., Nater, U.M., Rief, W. (2017). Optimizing expectations and distraction leads to lower cortisol levels after acute stress. Psychoneuroendocrinology. 2017; 88:144-152. 

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Coaching: winning when it gets tough in business

Das Interesse an der Sportpsychologie wächst nicht nur bei Athleten und in Vereinen und Verbänden, sondern auch auf Seiten der Wirtschaft. Zentral dabei ist die Frage, welche sportpsychologischen Skills Unternehmer und Unternehmerinnen für ihren beruflichen Alltag anwenden können? Wichtig dabei: Anders als häufig suggeriert, kann der Wissenstransfer von der einen auf die anderen Seite nicht im Verhältnis 1:1 erfolgen. So ähnlich beide Lebens-, Arbeits- und Wirkungsbereiche scheinen, so gravierend sind auf Detailebene die Unterschiede.

In dem Online-Coaching Programm „winning when it gets tough in business“ haben Prof. Dr. Oliver Stoll und Friedhelm Wachs das Wissen aus ihren Welten vereint. Auf der einen Seite der erfahrene Sportpsychologe, der zahlreiche Athleten auf dem Weg zu Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften vorbereitet hat. Auf der anderen Seite der anerkannte Verhandlungsexperte, der weltweit Entscheider in Wirtschaft und Politik berät.

Das Ergebnis ist ein hybrides Programm, bestehend aus sieben jeweils etwa 45 Minuten langen interaktiven Multimedia-Modulen, welches mit Gruppen- und Einzelcoachings ergänzt wird. Folgende Themen greifen die beiden Experten detailliert und praxisrelevant auf:

  • Aktivierung
  • Aufmerksamkeit
  • Automatismen
  • Emotionsregulation
  • Selbstgespräche
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  • Zielsetzung

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Prof. Dr. Oliver Stoll
phone: +49 345 5524440
mail: o.stoll@die-sportpsychologen.de

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Prof. Dr. Frank Musolesi: “Moderne Ansätze der Mitarbeiterführung lassen sich fast nahtlos aus der Wirtschaft in den sportlichen Bereich übertragen”

An der SRH Hochschule Heidelberg können Studenten des Masterstudienganges Psychologie nun einen Schwerpunkt Sportpsychologie wählen. Wir haben mit Prof. Dr. Frank Musolesi, dem Leiter des neuen Angebots, über die Hintergründe, das sich verändernde Marktumfeld sowie das Potential sportpsychologischer Dienstleistungen gesprochen.

Zum Thema: Sportpsychologie-Ausbildung zwischen wachsendem Interesse und leeren Vereinskassen

Prof. Dr. Frank Musolesi, die Sportpsychologie war in den vergangenen Jahrzehnten eher ein Arbeitsfeld für Enthusiasten, Sportverrückte und Ex-Sportler. Warum sehen immer mehr junge Studierende nun genau hier ihre berufliche Zukunft?

Meiner Meinung nach liegt das an der positiven Strahlkraft des Sports, insbesondere des Leistungssports. Die Kommerzialisierung des Sports übt auf große Teile der Gesellschaft eine starke Anziehungskraft aus. Es vergeht ja kaum ein Tag, an dem nicht mindestens ein sportliches Ereignis multimedial im Fokus steht. Vor allem jene Menschen, die mit dem „smartphone“ aufgewachsen sind, die sogenannten digital natives fühlen sich dabei besonders angesprochen. Darüber hinaus stehen Nachrichten aus dem Bereich des Sports häufig mit positiven Inhalten und Emotionen in Verbindung, wogegen es bei der normalen Berichterstattung vorwiegend um Katastrophen, Kriege, Pandemien etc. geht, die mit negativ gefärbten Emotionen, wie z.B. Angst assoziiert sind. 

Was unterscheidet ihr Ausbildungsangebot von den etablierten Instituten und Anbietern?

Auf die Unterschiede möchte ich nicht eingehen, da ich zum einen die Ausbildungsangebote anderer Institute nicht im Detail kenne und sich zudem eine Bewertung anderer verbietet. Wir bieten keinen eigenständigen Studiengang „Sportpsychologie“ an, sondern die Studierenden können im Rahmen ihres Masterstudiums den Schwerpunkt „Sportpsychologie“ wählen. Die Studierenden schließen mit dem Master of Science in Psychologie ab, was ihnen aus unserer Sicht eine größere berufliche Flexibilität ermöglicht. Der Schwerpunkt „Sportpsychologie“ vermittelt fachliche und methodische sowie soziale und persönliche Kompetenzen und bereitet die Studierenden auf den Umgang mit Leistungs- und Breitensportlern sowie die Arbeit in Vereinen und Leistungszentren vor.

Woran können Sie ein gesteigertes Interesse im Sport an sportpsychologischen Themen festmachen?

Insbesondere die angewandte Sportpsychologie im Leistungssport entwickelt sich seit ca. 15 Jahren in rasanter Weise. Als Beispiel stehen die vielfältigen Aktivitäten in Form von sportpsychologischer Forschung sowie Betreuung und Beratung des deutschen Spitzensports. Bei Trainern, Funktionären und anderen Verantwortlichen setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass der „Kopf“ bei der Erbringung von sportlichen Spitzenleistungen in jeder Disziplin eine mitentscheidende Rolle spielt und somit die professionelle Beschäftigung mit den mentalen und psychischen Prozessen der Athleten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil mit sich bringen kann.

Weshalb wird die Corona-Pandemie zur Chance für die Sportpsychologie? Oder droht, wenn Verbände und Vereine weiterhin finanziell leiden, nicht eher ein Flurschaden für die Sportpsychologie?

Letzteres ist zu befürchten. Aufgrund wegfallender Einnahmen stehen viele Vereine im Profi- und Amateursport finanziell mit dem Rücken zur Wand. Insbesondere Hallen-Sportarten, deren Existenz in hohem Maße von Zuschauereinnahmen abhängt, wie z.B. Eishockey oder Handball sind durch die politischen Vorgaben in der gegenwärtigen Pandemie in einer extrem schwierigen wirtschaftlichen Situation. Das Vereinsmanagement arbeitet zunehmend im Krisenmodus und fährt viele unterstützende interne Bereiche herunter, um Kosten zu sparen, obwohl in dieser schwierigen Phase die psychologische Expertise von besonderer Bedeutung ist. Die Folgen des „social distancing“ und der Wegfall vieler sportlicher Highlights, wie z.B.  Verschiebung der Olympischen Spiele lassen viele Sportler in eine Sinn- und Motivationskrise fallen. Psycholog*innen sind wie kaum eine andere Berufsgruppe für die Bewältigung psychischer und sozialer Krisen ausgebildet.

Welche Rolle spielt der mögliche Wissenstransfer aus dem Sport in andere relevante Arbeitsbereiche, wie allen voran die Wirtschaft?

Der Wissenstransfer in andere berufliche Felder hinein spielt aus meiner Sicht eine wichtige Rolle. Ich bin selbst seit mehr als 25 Jahren als Berater und Coach in der Wirtschaft unterwegs und erlebe viele Analogien und gemeinsame Verhaltensmuster in den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern. Beispielsweise lassen sich zum Thema „Mitarbeiterführung“ viele moderne Ansätze aus dem Wirtschaftskontext fast nahtlos in den sportlichen Bereich übertragen. 

Mehr Infos:

https://www.hochschule-heidelberg.de/de/studium/masterstudium/masterpsychologie/sportpsychologie/

Mehr zum Thema:

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Cristina Baldasarre: Hypnose? Nein! – Hypnotherapie? JA! – Mit Kindern? Unbedingt!

Jeder Sportler, der Hilfe und Unterstützung sucht, sollte die Möglichkeit bekommen, sich gut ausgebildete Fachpersonen dafür auszusuchen. Das ist jedoch nicht immer so einfach – im Hypnose-Dschungel finden sich Therapeuten, Coaches und selbsternannte Heilern. Leider tummelt sich so ziemlich alles; vom seriösen Angebot bis hin zu Feuerlaufen. Die Forderung nach Aufklärung und Unterscheidung der Angebote auf dem Markt ist somit berechtigt.

Zum Thema: Tipps für Sportler, Trainer und Eltern 

Im deutschsprachigen Raum weisen die Berufsbezeichnungen den sicheren Weg durch diesen Dschungel. Eine qualitativ fundierte und anerkannte Ausbildung bringen zum einen diejenigen Fachpersonen mit, die die Bezeichnung Hypnotherapeut verwenden dürfen. Dabei handelt es sich um Psychologen. Und zum anderen diejenigen, die medizinische Hypnose anbieten, das sind Ärzte und Zahnärzte. Beide Berufsgruppen weisen nach dem Studium langjährige Zusatzausbildungen im Gebiet der Hypnose auf und setzen Trancen punktuell bei Bedarf ein. 

Alle anderen Bezeichnungen, deren Vielfalt oft wie Bäume aus dem Boden schiessen, zeugen zwar von Kreativität aber in keiner Weise ist das ein Qualitätsmerkmal für eine fachlich vertiefte und ethisch vertretbare Behandlung. 

Aber wieso ist es so wichtig, sich in diesen Belangen auszukennen? 

Die Bedenken und Kritikpunkte liegen klar auf der Hand: Die Psyche sowie das Unbewusste, welches in der Hypnotherapie angesteuert wird, ist ein sehr machtvolles Instrument. 

Gleichzeitig aber auch ein extrem sensibles und sehr beeinflussbares Konstrukt. Und genau da liegt der Punkt: Hypnotherapeuten wissen dies und haben langjährige Erfahrung im behutsamen Umgang damit. Für den Laien aber sind die Unterschiede der Angebote oftmals schwierig zu erkennen, darum hier die wichtigsten Merkmale, die ganz sicher nicht zutreffen dürfen: 

  • Der Sportler wird ohne seine Zustimmung zur Therapie geschickt
  • Dem Sportler wird baldiges Verschwinden des Problems versprochen
  • Die Therapie wird nicht in einen Beratungsprozess eingebunden
  • Es läuft rezeptartig ab und jeder Sportler bekommt die gleiche Behandlung
  • Der Sportler ist in einer so tiefen Trance, dass sein Bewusstsein ausgeschaltet ist und er sich an nichts mehr erinnert

Warum ist das alles ethisch nicht vertretbar? Und wie sollte die gemeinsame Arbeit ablaufen? 

Wir Hypnotherapeuten arbeiten transparent und binden Trancen dann als Hilfsmittel ein, wenn genügend Sicherheit auf Seiten des Sportlers vorhanden ist. Aber auch im Wissen über vergangene, möglicherweise schwere oder traumatisierenden Erlebnisse, Blockaden und Ängste. Uns interessiert der Mensch dahinter und der Beziehungsaufbau steht im Vordergrund. Wir sind sehr fokussiert darauf, den Sportler und seine Reaktionen während der Trance stets wachsam zu beobachten, um einzugreifen, sollte sich der Prozess in eine ungünstig Richtung entwickeln. Auf diese Weise vermitteln wir Sicherheit und das Gefühl des ‚gehalten werdens‘. Das Gegenüber kann dadurch vertrauensvoll in seine innere Erlebniswelt eintauchen. Zentral dabei ist auch, dass der Sportler stets die Kontrolle behält, nicht unnötig tief eintaucht und somit nie in die Abhängigkeit des Therapeuten fällt. 

Cristina Baldasarre

Cristina Baldasarre

Sportarten: Kunstturnen, Eiskunstlaufen, Synchronschwimmen, Tanz, Unihockey, Fussball, Eishockey, Judo, Tennis, Bogenschiessen, Springreiten, Schiedsrichter und Trainer, Sporteltern

+41 79 434 09 57

c.baldasarre@die-sportpsychologen.ch

Mehr Infos: Zur Profilseite, zum Kompetenzzentrum mind2win.ch

https://www.mind2win.ch

Mit Kindern? Unbedingt!

Trancezustände finden mit offenen oder geschlossenen Augen statt. Es braucht nicht immer eine lange Induktion. Das Merkmal ist‚ dass sich nach `Innen wenden’. Diese Fokusverschiebung auf innere Bilder und Gefühle ermöglichen ein sicheres Ausprobieren neuer Möglichkeiten und Erlebnisse, die ein verbessertes Gefühl und Befinden hervorrufen. Hypnotherapie lässt sich mit Kindern und Jugendlichen auf sehr spielerische, kreative und vielfältige Weise umsetzen. Kinder sind dieser Welt der Phantasie und des magischen Denkens noch sehr viel näher als wir Erwachsenen. Sie fallen in ihrem Alltag sowieso immer wieder ganz natürlich in Trancezustände – z.B. beim Tagträumen oder wenn sie im gemeinsamen Spiel in unterschiedliche Rollen schlüpfen und diese voller Gefühle ausleben. 

Diese wunderbaren Fähigkeiten utilisieren wir auch bei sportpsychologischen Themen, wenn Kinder und Jugendliche unsere Hilfe suchen. Beispielsweise lassen sich Probleme und Lösungen in eine Geschichte oder Metapher verpacken, um sich besser auf das Training zu konzentrieren. So könnten störende Gedanken verschwinden, indem sie in ein Kästchen gepackt werden, das gut verschnürt und danach an einem entfernten Ort deponiert wird. Oder der Sportler lässt das Kästchen auf der inneren Erlebnisbühne solange Schrumpfen, bis es nicht mehr sichtbar ist und so ein neues, gutes und sichereres Gefühl entsteht. Oder die Wettkampfnervosität wird durch ein Tier verbildlicht, dem sich das Kind zuwendet und im inneren Bildererleben begegnet. So kann es z.B. dem Tier Zuwendung entgegenbringen, es mit Essen und Spielkameraden versorgen, ein Sofa zum Kuscheln hinstellen etc., oder es an einen schönen Ort bringen, so dass das Tier ab dann dort bleiben kann und zufrieden ist. 

Interesse am Thema Sporthypnose? Dann komm zu unserer Veranstaltung:

Mehr zum Thema:

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Workshop: “Hypnoseanwendungen im Sport” am 26. September 2020 in Leipzig – Letzte Chance, letzte Infos

Am Samstag, den 26. September, gehen wir in die thematische Tiefe der Hypnoseanwendung im Sport. Die Referenten Klaus-Dieter Lübke Naberhaus (zum Profil) und Katja Kramarczyk (zum Profil) erwarten in der Leipziger Jahnallee 10, genauer in den Räumlichkeiten für sportpsychologische Beratung von Prof. Dr. Oliver Stoll, Sportler, Trainer, Sportpsychologen und Mentalcoaches. Noch sind wenige Restkarten zu haben – das Bestellformular befindet sich im unteren Bereich der Seite.

Programm

Sa., 26.9.2020Inhalt
10:00 – 10:15Begrüßung
10:15 – 10:30Impuls: „Von den Wurzeln der Hypnose bis heute“ 
10:30 – 11.00Impuls: „Die Trance und ihre Phänomene und Charakteristika – zur Nutzung im Sport“
11:15 – 12:15Demonstrationen/Selbsterfahrung:
– Die Macht der Vorstellung – Der magische Ring 
– Hypnotische Entspannung – eine Selbsterfahrung 
– Die Selbsthypnose – eine Anleitung zum Ort der Regeneration
12:15Mittag, Austausch und Netzwerken
13:00 – 14:30Workshop 1: 
– Verschiedene Induktionen
– Imagination und Halluzination  
– Die Arbeit mit der Zeitlinie
14:45 – 15:45Workshop 2:
– Emotionskontrolle – Optimierung des Erregungsgrades
– Schmerzbeeinflussung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch Hypnose
15:45-16:00Feedback und Verabschiedung

Anfahrt

Der Workshop findet in Leipzig, genauer: im Zentrum für Sportpsychologische Beratung von Prof. Dr. Stoll in der Jahnallee 10, statt. Der Zugang erfolgt über die Jahnallee. Anreisende mit PKW können im Waldstraßenviertel parken (dazu ein aktueller Artikel der Leipziger Internet-Zeitung).

Adresse: Jahnallee 10, 04109 Leipzig

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Veranstaltungsort eigentlich sehr gut zu erreichen. Allerdings verhindert eine Großbaustelle auf dem Goerdelerring in der Innenstadt den barrierefreien Zugang. Zwei Alternativ empfehlen wir:

  • vom Hauptbahnhof mit der Tram 4 (in Richtung Gohlis), 7 (in Richtung Böhlitz-Ehrenberg) oder 15 (in Richtung Miltitz) vier Stationen bis zur Haltestelle Waldplatz; von der Haltestelle ist die Jahnallee 10 circa 2 Minuten zu Fuß in Richtung Innenstadt entfernt
  • vom Hauptbahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß (Sie verlassen den Hauptbahnhof auf der Westseite, überqueren den Willy-Brand-Platz und gehen dem Tröndlinring entlang Richtung Westen. Nachdem Sie die Baustelle zum Teil durchlaufen haben, lassen Sie das Naturkundemuseum rechts liegen und gehen weitere geradeaus auf dem Ranstädter Steinweg, der wenige hundert Meter zur Jahnallee wird.

Location:

Sportpsychologische Beratung – Prof. Dr. Oliver Stoll

Jahnallee 10, 04109 Leipzig

Kosten:

  • 65 EUR Profilinhaber Die Sportpsychologen
  • 79 EUR Studenten
  • 95 EUR Sportler, Trainer und Sportpsychologen sowie Mentaltrainer

Anmeldung

Sichern Sie sich schnell Ihr Ticket. Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie wird die Teilnehmerzahl begrenzt – Wir informieren hier sowie auf Facebook, wenn die Tickets vergriffen sind.

    69 EUR Profilinhaber Die Sportpsychologen79 EUR Studenten95 EUR Sportler, Trainer und Sportpsychologen sowie Mentaltrainer

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