Im Kampfsport wird stark mit Strategien des sportpsychologischen Trainings gearbeitet und dies ganz oft unbewusst. Kämpfer*innen imitieren ihre Trainer*innen und Vorbilder, kopieren deren Aktivierungs- und Entspannungstechniken. Die einen führen anspornende Selbstgespräche oder geben sich Ohrfeigen ins eigene Gesicht. Andere setzen auf tiefes Durchatmen oder einstudierte Rituale während des Aufwärmens. Grenzen sind hier kaum gesetzt. Auch ich als Muay Thai Athletin (Thaiboxerin) bin da keine Ausnahme. Vor rund einem Jahr absolvierte ich ein vierwöchiges Trainingslager auf der thailändischen Insel Koh Phangan, welches nicht nur meine Physis und Technik verbesserte, sondern auch meine mentale Stärke.
Unsere Profilinhaberinnen Anne Lenz (zum Profil), Kathrin Seufert (zum Profil) und Lisa König (zum Profil) waren bei der 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Halle/Saale auf Stimmenfang.
Muss ein guter Schiedsrichter Sportpsychologe sein oder ist ein guter Sportpsychologe auch automatisch ein guter Schiedsrichter? Auf die Eingangsfrage hatte Dr. Hilko Paulsen nach kurzer Überlegung eine klare Antwort. Kein Wunder, schließlich ist er beides: Schiedsrichter und Sportpsychologe.
Jeder Ausdauersportler ist schon einmal über die Abkürzung "UWV" oder das dahinter verborgene Wortungetüm "Unmittelbare Wettkampfvorbereitung" gestolpert. Allzu oft stelle ich aber bei meinen eigenen Wettkämpfen fest, dass sich viele Athleten mit der Nutzung von überlegt entwickelten Routinen schwer tun. Sogar bei echten Profis stoße ich in diesem Themenbereich nicht selten auf größeres Optimierungspotential. 
Catia Gubelmann ist eine Schweizer Nachwuchssprinterin. Die junge Leichtathletin startet für den LC Uster. Im Rahmen des Englischunterrichtes bekam sie die Aufgabe, über einen “Ort” zu schreiben. Die Tochter des Profilinhaber Dr. Hanspeter Gubelmanns verfasste daraufhin diesen Text:
Bei der SGS Essen sind Cheftrainer Daniel Kraus und Sportpsychologe Dr. René Paasch seit 2016 ein Gespann. Der frühere Zweitliga-Profi, der für den FC Carl Zeiss Jena als Torhüter knapp 100 Spiele bestritten hat, wollte bei seinem Amtsantritt unbedingt einen Fachmann für den Arbeitsbereich Sportpsychologie als Teil seines Trainerteams etablieren. Zum Video in voller...
Bei den olympischen Spielen in Tokyo im Sommer 2020 wird Klettern olympisch. Die Medaillen werden aber nicht in den etablierten Einzeldisziplinen des Sportkletterns vergeben, sondern in einer Kombination aus Lead, Speed und Bouldern. Viele Athleten stehen vor riesigen Herausforderungen - schließlich müssen sie ihr Können nun auch in Wettkampfformen unter Beweis stellen, von denen sie bislang lieber die Finger gelassen haben.
“Ich wollte Kontrolle über die Situation haben”, sagt Matthias Hofbauer rückblickend. Aber gibt es eine wirkliche Kontrolle beim Penalty überhaupt? Spielt nicht Zufall, Tagesform oder die Leistung des gegnerischen Goalies eine so dominante Rolle, so dass sich diese spielentscheidenden Sekunden eigentlich nicht trainieren lassen? Oft heisst es ja auch, dass der tatsächliche Druck einer solchen Situation gar nicht künstlich herzustellen sei… Der 37-Jährige Leader der Schweizer Unihockey-Nati wollte vor seinem augenscheinlich letzten WM-Auftritt im Dezember 2018 aber nichts dem Zufall überlassen und bereitete sich mit Hilfe des Bewegungsvorstellungstrainings intensiv auf den Showdown im Penalty-Schiessen vor. Nicht ohne Grund...
Welche Bedeutung hat die Sportpsychologie im Judo? Alexander Wieczerzak, Judo-Weltmeister 2017, hat zum Thema besondere Erfahrungen gemacht.
«Ich habe das ungefähr mit 13 Jahren so richtig gemerkt und meine erste Reaktion war eigentlich, dass es sich sehr natürlich angefühlt hat, also gut. Ich wusste aber auch, wie mein Umfeld, also die Familie, die Schule und die Freunde so ungefähr über dieses Thema dachten. Also hatte ich auch Angst, als anders abgestempelt zu werden oder etwas Falsches zu machen.»

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