Gerade im Ausdauersport ist die Psychologie besonders wichtig. Denn solch ein Rennen dauert neun Stunden und wenn dann der Kopf nicht am richtigen Platz sitzt, dann können neun Stunden schnell in die Hose gehen.
Aus einem fussballerischen „Opel“ kann auch die Sportpsychologie keinen „Porsche“ machen. Sie kann den Lack polieren, den Einspritzer optimieren, den Vergaser frei bekommen. Also die Leistungsfähigkeit maximieren.
Was ist Sportpsychologie? Welche Themenfelder umfasst die angewandte Sportpsychologie und wie entwickelt ein Sportpsychologe seine spezifischen Kompetenzen, um in der Sportpraxis Sportlerinnen und Sportler zu begleiten? Genau davon berichte ich üblicherweise in der ersten Semesterstunde in der Vorlesung «Sportpsychologie» im Rahmen des Lehrdiploms Sport an der ETH Zürich. Gestützt auf relevante Basisliteratur (siehe Quellenverzeichnis!) und exemplifiziert am eigenen Werdegang versuche ich, den Studierenden einen möglichst anschaulichen und interessanten ersten Einblick in unser Arbeitsfeld zu vermitteln. In einer abschliessenden Diskussion wird mir meist die Frage gestellt: „Gehört es zum Anforderungsprofil des Sportpsychologen, selbst ein sehr guter Sportler (gewesen) zu sein?“ Meine Antwort auf diese Frage lautet immer: „Aus meiner Optik nein! Was ich allerdings als unabdingbare Voraussetzung erachte, ist ein ausserordentlich hoch ausgeprägtes Interesse am Sport generell sowie möglichst vielfältige Selbsterfahrungen – als Trainerin oder als Athlet – in der Praxis.“ Von einer derartigen Selbsterfahrung berichtet dieser Beitrag.
Dass die Sportpsychologie auch abseits von Spielfeldern, Laufbahnen und Schanzentürmen sinnvoll sein kann, ist kein großes Geheimnis. Wie intensiv auch sportferne Berufsgruppen von sportpsychologischem Fachwissen profitieren können, macht aktuell Dr. Tom Kossak deutlich. Der Münchner Sportpsychologe arbeitet unter anderem mit Chirurgen des Rotkreuzklinikums München. Mathias Liebing, Redaktionsleiter von Die Sportpsychologen, wollte zu dieser Kooperation mehr wissen.
Mein gutes Gefühl im Vorfeld und in den letzten Trainingswochen hat mich also nicht getäuscht – zweiter Rang und damit Vize Weltmeister auf der Triathlon Langdistanz! Sicherlich einer meiner bisher schönsten Erfolge in meiner Triathlon Laufbahn und auch gleichzeitig auch besten Leistungen, die ich zeigen konnte.
Im Rahmen der Deutschen Klettermeisterschaft im neu geschaffenen Olympic-Combined-Format in Augsburg hat Johannes Wunder von Die Sportpsychologen Alma Bestvater getroffen. Die 22-Jährige ist eine der besten deutschen Kletterinnen und berichtet von Chancen und Nebenwirkungen des olympischen Windes, der in der Kletterszene weht. Denn schon 2020 wird die Sportart olympisch. Da die Aufnahme ins Programm aber mit einigen einschneidenden Veränderungen einhergeht, stehen selbst die Stars der Szene wie Alma Bestvater vor großen Herausforderungen.
Ski-Alpin-Athlet Christian Hirschbühl (27) ist mittlerweile in der Weltspitze angekommen und erfüllte sich 2018 mit seiner Olympia-Teilnahme in Peyongchang einen Traum. Der Slalom- & Riesenslalom-Spezialist hat einen sehr steinigen Weg hinter sich. Ein Weg, der geprägt war von vielen Rückschlägen wie Verletzungen oder Leistungstiefs, die ihn in seiner Entwicklung immer wieder zurück warfen. Ob er sich jedoch gerade deshalb so entwickelt hat, wie er sich entwickelte, erzählt er uns im folgenden Interview.
Ronaldo, der in Portugal vor allem deshalb verehrt wird, weil er Hoffnung macht, hat in den vergangenen Jahren an sportlicher und menschlicher Größe gewonnen. Selbst sein Firlefanz rund um die Freistöße können wir aus sportpsychologischer Sicht so eintüten, dass er allen anderen Kickern der Erde verdeutlicht hat, wie wertvoll Automatismen und Routinen sein können. Vielleicht hat er nun im Herbst seiner Karriere auch bewiesen, dass er seine Perfektionismus zu beherrschen gelernt hat. Wir erinnern an dieser Stelle an den Text von Prof. Dr. Oliver Stoll aus dem Jahr 2014 und hauchen leise “adiosch”:
Das Scheitern der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2018 ist historisch. Sehr ausschweifend wird nun darüber diskutiert, was in Russland nicht nur den Fans auf den Feiermeilen gefehlt hat: Wille, Überzeugung, Kreativität, Zusammenhalt und Führungsstärke. Solche kritischen Ansätzen führen in den allermeisten zurück auf das Team und das Teamgefüge - und genau hier setzen wir an.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist erstmalig bei einer Weltmeisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden. Wir haben die erfreulich offenen Aussagen von Spielern, dem Bundestrainer und TV-Experten nach der Niederlage zusammengefasst, um den Eindruck nach dem historischen WM-Aus einzufangen. Deutlich wurde, wie häufig auch in der tv-medialen Auswertung sportpsychologische Aspekte diskutiert werden. 

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