Christian Hoverath

Christian Hoverath

Sportpsychologe und Psychologe

Sportarten: Tennis, Triathlon, (Beach-)Volleyball, Radsport (MTB und Straße), Einradsport, Leichtathletik, Schwimmen, uvm.

Christian Hoverath ist Sportpsychologe und Psychologe. Er wohnt in Wesel. Christian kennt den Leistungssport aus verschiedensten Blickwinkeln und bringt diese Erfahrungen auch als sportpsychologischer Coach für Einzelsportler, Teams, Funktionäre und Unternehmer ein.

Sportpsychologisches Coaching

Christian bietet Coachings für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Themen wie Konfliktmanagement, Verletzungen und Rehabilitation oder Planung der “Karriere danach”. Außerdem berät er in Fragen zu Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung.

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c.hoverath@die-sportpsychologen.de

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    Vorträge und Workshops

    Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Christian Hoverath als Keynote-Speaker, Referent, Vortragsredner, Diskussionsteilnehmer oder Moderator buchen:

    • Christian Hoverath: Sportpsychologische Techniken in der Rehabilitation (Link)
    • Weiterbildung (Link)

    Zur Person: Christian Hoverath

    Christian Hoverath

    Erfolg ist unser gemeinsames Ziel – mentale Stärke macht den Unterschied

    Sportpsychologie setzt sich zusammen aus Sport und Psychologie. Genau in dieser Reihenfolge fing es bei mir an. In der Jugend entdeckte ich das Einradfahren für mich und nahm bald an Wettkämpfen teil. Die ganz großen Erfolge blieben mir allerdings verwehrt, da ich in den für mich wichtigen und bedeutsamen Wettkämpfen nie meine Leistung abrufen konnte. Da mich dies wurmte, beschäftigte ich mich im Folgenden, noch ohne es zu ahnen, mit sportpsychologischen Themen wie Visualisierung, Emotions- und Selbstgesprächsregulation und konnte tatsächlich im Jahr 2000 in Peking meinen ersten Weltmeistertitel gewinnen, den ich zwei Jahre später verteidigte. Nach einer langwierigen Verletzung 2003, dem Umzug nach dem Zivildienst und dem damit verbundenen Wegfall der Trainingsmöglichkeiten endete meine Karriere als Einradfahrer. Da ich jedoch Sport zum Ausgleich benötigte, begann ich mit dem Triathlon und startete in den folgenden zwölf Jahren quer durch alle Ligen Nordrhein-Westfalens (zwei Mal verpassten wir den Aufstieg in die zweite Bundesliga nur knapp) sowie bei zwei Langdistanzen. Mit der Familienplanung sank dann der Leistungsanspruch. Sport hat weiterhin einen sehr großen Stellenwert, jedoch genieße ich es nun auch, den Blick in den Babyjogger anstatt auf die Stoppuhr zu werfen und der Leidenschaft des Kletterns häufiger als nur in der off-season nachzugehen.

    Leistungssport als Background

    Die eigenen Erfahrungen aus der Welt des Leistungssports sind mir unwahrscheinlich hilfreich und nützlich bei der Kommunikation mit und dem Verständnis für die Athleten sowie für die mit Sieg und Niederlage einhergehenden Gefühle. Sie lassen mich verstehen wie Druck von außen aber auch von innen wachsen kann und Begeisterung und Euphorie antreiben. Sportpsychologe zu sein heißt für mich, Sportler und Psychologe zu sein. Sportler und Psychologe zu sein heißt, zu verstehen, wie die verschiedensten Faktoren auf einen Sportler wirken und zu wissen, wie sie genutzt werden können und wie dies zur Optimierung der Leistungsfähigkeit hilft.

    Die Erfahrungen helfen mir auch durch ein tiefes Verständnis für die Rahmenbedingungen und das System Leistungssport. Dass gerade im Sport zeitnah passende Lösungen erwartet werden, ist selbstverständlich.

    Physiotherapeut und Psychologe 

    Als Physiotherapeut und Psychologe liegt mir die Arbeit mit verletzten Athleten in der Akutphase aber auch in der Rehabilitation und bei der Verarbeitung von Rückschlägen besonders am Herzen. Die Phase während der Rückkehr zur vollen Aktivität mit dem Wiedereintritt in den Wettkampfsport ist häufig von Ängsten und Sorgen gekennzeichnet. Auch hier bietet die Sportpsychologie Mittel und Wege. Neben der sportpsychologischen Arbeit in dieser Zeit eignet sich diese Phase zudem hervorragend, um grundlegende sportpsychologische Techniken zu erlernen.

    Fach- und Prozessberatung

    In meiner sportpsychologischen Arbeit versuche ich Fach- und Prozessberatung zusammenzuführen. Zentral ist es zu differenzieren, wann Input und Vermittlung von Methoden- und Fachwissen erforderlich sind und wann es wichtig ist, bereits vorhandenes Wissen beim Sportler zu aktivieren und die vorhandenen Ressourcen auszuschöpfen. Dabei geht es immer darum, beim Athleten zu sein, den Kontext zu berücksichtigen und vorschnelle eigene Ideen und Meinungen zu vermeiden.

    Ziel ist es, den Lösungsraum des Kunden gemeinsam mit ihm zu erweitern und kreativ für ihn maßgeschneiderte Interventionen zu entwickeln und passgenaue Lösungen für das Anliegen zu erarbeiten. Dabei ist der Sportler der Experte für seine Situation und stetig in den Prozess integriert. So differenziere ich auch die Rolle des Sportpsychologen – mal ist er Experte, mal hilft er als Prozessbegleiter in wertschätzender Atmosphäre bei der Entwicklung von Erklärungs- und Handlungsalternativen.

    Trainer, Funktionäre und Eltern

    Neben den Athleten können auch Trainer, Funktionäre und Eltern von der Zusammenarbeit mit Sportpsychologen profitieren, beispielsweise bei der Bewältigung von Problemen, durch Optimierung von Kommunikationsstrukturen und Moderation von Konflikten.

    Sehr wichtig ist mir der Schutz der Interessen des Kunden. Nur in einem geschützten Rahmen kann er sich vollständig öffnen, Diskretion und Vertrauen sind Grundpfeiler einer erfolgreichen Zusammenarbeit.

    Qualifikationen

    • Psychologe (M.Sc.), Nebenfach Sportwissenschaften
    • Sportpsychologe (asp/BDP)
    • Physiotherapeut
    • Systemische Berater (DGSF)
    • Kinderschutzfachkraft (insoweit erfahrene Fachkraft nach §8a SGB VIII)

    Referenzen

    • Betreuung des BDR Einradkaders Nord
    • Kontinuierliche Zusammenarbeit mit einem mehrfachen Einradweltmeister
    • Trainerfortbildungen u.a. für den Radsportverband NRW und den Bayerischen Radsportverband
    • Betreuungsprojekte in Tennisvereinen im Ruhrgebiet
    • Sportpsychologischer Partner von Ruhrpott Tennis (www.ruhrpott-tennis.de)
    • Zusammenarbeit mit Bundesliga-Triathleten

    Medienberichte

    • Feedback von Walter Herzog, Fachwart Einrad im BRV, zu einer Maßnahme (Link)

    Inspirierende Sportler

    • Rafael Nadal
    • Dominik Hasek
    • Phil Jackson

    Inspirierende Filme

    • Ludwig/Walkenhorst – Der Weg zu Gold
    • A peaceful warrior
    • What it takes

    Inspirierende Bücher

    • Beckmann, J. & Elbe, A. (2011). Praxis der Sportpsychologie: Mentales Training im Wettkampf- und Leistungssport.
    • Jamison, S. & Gilbert, B. (1993). Winning Ugly.

    Produkte

    Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

    Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Christian Hoverath

    • Christian Hoverath: Motivation und Zielsetzung

      Am Donnerstag, den 17. Dezember 2020, bietet Christian Hoverath den Online-Workshop „Motivation und Zielsetzung“ an. Das Zoom-Event startet um 19 Uhr und dauert ca. 2,5 Stunden.

    • Christian Hoverath: Der Nutzen einer Trainingseinheit für den Kopf

      In einem gesundem Körper steckt ein gesunder Geist. Christian Hoverath hat sich diese Binsenweisheit vorgenommen.

    • Christian Hoverath: Einen Konflikt lösen

      In Vereinen und Verbänden kracht es immer mal wieder. Helfen kann da die Sportpsychologie.

    • Christian Hoverath: Sportpsychologische Techniken in der Rehabilitation

      Physiotherapeuten, die praktische sportpsychologische Techniken in ihren Werkzeugkasten packen wollen, sind bei diesem Vortrag richtig.

    • Christian Hoverath: Vom Trainer zum Täter – Wie Sportler, Eltern und Funktionäre Fehlverhalten von Vertrauenspersonen erkennen können

      Sexualisierte, psychische oder physische Gewalt - im Alltag der Vereine ist das ein Problem. Christian Hoverath von Die Sportpsychologen zeigt, woran mögliche Täter erkannt werden können.

    • Christian Hoverath: Pillen als Goodie im Starterpaket – Schmerzmittel-Sponsoring beim IRONMAN

      Kurz vor dem IRONMAN auf Hawaii wurden interessante Sponsoring-Erfolge vermeldet: Die Organisatoren der Langdistanz-Weltmeisterschaft der Triathleten konnten mit Bayer und dem amerikanischen Schmerzmittelhersteller Aleve einen neuen Partner gewinnen. Für einen wie mich, der Triathlon liebt, an einen sauberen Sport glaubt und als Sportpsychologe Athleten auch gern auf diesem Weg unterstützt, ist das ein Schlag ins Gesicht. Als würde die FIFA bei der nächsten Fußball-WM für die Mafia werben…

    • Christian Hoverath: Schweigepflicht – Dilemma für die Sportpsychologie

      Zuletzt habe ich in einem Blog-Beitrag herausgearbeitet (Link), dass ich der Sportpsychologie viel mehr Potential in der Dopingprävention zuschreibe als ihr in der Praxis eingeräumt wird. Denn meine Kollegen und ich sind durchaus in der Lage, einem Sportler in vertrauensvoller Arbeit dazu zu befähigen, in letzter Konsequenz zu einer Doping-Option Nein zu sagen. Aber auf dem Weg dahin stecken wir schon in einem Dilemma.

    • Christian Hoverath: Kann die Sportpsychologie in der Dopingprävention mehr?

      In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich intensiv mit Studien zum Dopingverhalten von Sportlern beschäftigt. Dabei geht mir die Frage nicht aus dem Kopf, wie konkret die Sportpsychologie ansetzen kann, um Sportler davor zu bewahren, zu Dopingmitteln zu greifen? Denn letztlich zeigt uns die Wissenschaft, dass Doping am Ende auch mit Begriffen wie […]

    • Christian Hoverath: Präventive Arbeit gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Welche einfachen Tipps Trainer*innen kennen sollten

      Um die präventive Arbeit gegen sexualisierter Gewalt greifbarer zu machen und leichter umsetzbar werden zu lassen, möchte ich ein paar Ideen geben, was konkret im Training getan werden kann. Wenn Sie die ein oder andere Methode schon anwenden, dann fühlen Sie sich gestärkt und auf dem richtigen Weg! Probieren Sie alles einfach aus und geben Sie sich Zeit! Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen.

    • Christian Hoverath: Wut und Ärger im Ausdauersport

      Welcher Ausdauersportler kennt diese Erlebnisse und die damit verbundenen Emotionen nicht? Beim Schwimmen der kurze aber schmerzhafte Schlag in die Rippen: „Pass doch besser auf!“ Auf dem Rad dann jemand, dem das Windschattenfahrverbot erklärt werden muss: „Das sind doch nur sechs Meter, was soll das!“ Und beim Laufen hängt er dann auch direkt hinter mir und schnauft wie eine alte Dampflok: „Wenn du nicht mehr kannst, dann geh halt lockerer, das nervt!“ In allen Ausdauersportarten gehören solche besonderen Situationen zum Alltag. Dennoch müssen Sportler damit richtig umgehen, um nicht an eigener Leistung einzubüßen.

    • Christian Hoverath: Wie Wettkampf-Neulinge im Triathlon den Umgang mit der Nervosität üben können

      Zuallererst müssen wir wissen, dass Nervosität ein normales Gefühl ist und es die unterschiedlichsten Arten gibt, damit umzugehen. So lässt sich beispielsweise auf dieses Gefühl reagieren, indem wir sagen: „Oh Mann! Ich bin so nervös, mein Magen ist ganz unruhig. Ich konnte kaum einschlafen. Das kann doch nichts werden.“

    • Christian Hoverath: Ist geteilter Muskelkater halber Muskelkater?

      Am 14. Juli findet zum mittlerweile vierten Mal der Paarlauf in Wesel (Link zum Event) statt. Kein ganz gewöhnlicher Laufwettbewerb, denn innerhalb von 30 Minuten geht es darum, als Paar möglichst viele Stadionrunden zu laufen. Gewonnen hat das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Von jedem Team ist jeweils nur ein Läufer auf der Laufstrecke und es muss nach jeder Runde gewechselt werden. Dieses Format treibt allein durch seinen Teamcharakter zu Bestleistungen an. Dazu sind nicht nur viele Athleten auf der Strecke, sondern die Runde ist auch gesäumt von vielen Zuschauern, was eine enorme Wirkung auf die Leistungsfähigkeit der Läufer hat. Da dieses Format eher selten angeboten wird und für die allermeisten Läufer etwas Neues ist, hat es einen ausgesprochenen Fun-Charakter und ist äußerst kurzweilig. Weil die 400 Meter hochintensiv gelaufen werden und darauf eine kurze Pause folgt, ist der Muskelkater vorprogrammiert! Auch aus sportpsychologischer Sicht ist das Format sehr interessant. Ich lade hier also zum einen dazu ein, bei diesem Event dabei zu sein und sich zum anderen auch sportpsychologisch darauf vorzubereiten.

    • Christian Hoverath: Trainer entscheiden bei Doping-Vergehen mit

      Kürzlich war ich zum Präventionstag eines großen deutschen Sportverbandes eingeladen, um mit den anwesenden Trainern und Funktionären über die Haltung in der Dopingprävention zu diskutieren. Immer wieder stelle ich bei solchen Veranstaltungen fest (ich werde mittlerweile häufiger für solche schweren Themen gebucht), dass durchaus bekannt ist, dass das Umfeld hinsichtlich einer Doping-Entscheidung eine sehr große […]

    • Christian Hoverath: Wald- und Wiesenlauf oder Stadtmarathon?

      Neulich wurde ich gefragt, ob es eigentlich aus sportpsychologischer Sicht einen Hinweis darauf gibt, lieber eine Wald- und Wiesenveranstaltung oder einen großen Stadtmarathon zu wählen? Dabei ging es dem Fragenden vor allem darum, die eigene Bestzeit unterbieten zu wollen. Natürlich gibt es individuelle Vorlieben, aber die sportpsychologische Forschung bietet durchaus ein paar grundsätzliche Hinweise an.

    • Christian Hoverath: Sexualisierte Gewalt – Antworten auf häufig gestellte Fragen

      „Es wurden Kinderseelen zerstört“, so titelte die Süddeutsche Zeitung im Oktober über den Missbrauch im US-Turnen. Der Arzt der Turnerinnen, Larry Nassar, hatte über Jahrzehnte teils minderjährige Turnerinnen sexuell missbraucht. Im Zuge der Ermittlungen wurde auch der frühere Chef des Verbandes festgenommen, da er Beweise vernichtet haben soll. Weitere Beispiele über sexualisierte Gewalt im Sport […]

    • Christian Hoverath: Mentales Wechseltraining im Triathlon

      Sowohl Wechsel- als auch Koppeltraining sind feste Bestandteile eines jeden Trainingsplans eines Triathleten. Beim Koppeltraining lernt der Körper, sich auf die wechselnde Belastung zwischen dem Schwimmen und dem Radfahren einerseits und dem Radfahren und Laufen andererseits einzustellen. Durch das Wechseltraining wird der Bewegungsablauf des Wechsels selbst trainiert. Dies lässt sich perfekt durch mentales Training unterstützen.

    • Christian Hoverath: Selbstgespräche gegen Hitze

      Der Sommer hat uns immer noch fest im Griff und somit ist das Thema Sport bei Hitze weiterhin so aktuell, dass ich mich gefragt habe, was die Literatur an Ideen bereithält. Einerseits ist das Wissen darum, dass wir sehr anpassungsfähig sind und somit auch die Möglichkeit haben, uns an die Hitze anzupassen, nicht neu. Doch gibt es mentale Strategien, die uns helfen können?

    • Christian Hoverath: Sportpsychologie-Tipps für Triathleten

      In vielen Gesprächen mit Triathleten stelle ich immer wieder fest, dass ein gefestigtes Selbstvertrauen nicht zur Rennausstattung der meisten Athleten gehört. Oft wird neidvoll auf einzelne Konkurrenten geblickt, ohne sich der eigenen Stärken bewusst zu sein. Hier liegt massives Potential. Und das Beste: Selbstvertrauen lässt sich aufbauen. 

    • Christian Hoverath: Körper oder Geist – wer gibt zuerst auf?

      Halten wir fest, dass mentale Ermüdung die wahrgenommene Anstrengung beeinflussen kann und auch die Ausdauerleistung beeinflusst. Sie sollten über Strategien verfügen, die Ihnen helfen, die wahrgenommene Anstrengung zu reduzieren. Dies können motivierende Selbstgespräche genauso wie positiv besetzte Bilder oder Musik sein. Auch Koffein hat eine entsprechende Wirkung. Bei 4-7 mg/Kilogramm Körpergewicht steigt die Leistung um etwa 11 % und die wahrgenommene Anstrengung nimmt ab.

    • Christian Hoverath: Ran an die Quellen des Selbstvertrauens!

      Selbstbewusstsein lässt sich definieren als der Glaube in sich selbst, ein erwünschtes Verhalten erfolgreich ausführen zu können. Es wird durch das jeweilige Umfeld sowie soziokulturelle Faktoren beeinflusst. So haben positive Kommentare von Trainingspartnern oder dem Trainer ohne Zweifel einen positiven Einfluss auf das Selbstvertrauen eines Sportlers, während fehlendes oder gar negatives Feedback das Selbstvertrauen herabsetzen oder untergraben kann.

    • Oliver Sequenz: Warum sich Sportjournalisten mit der Sportpsychologie befassen sollten

      Im zweiten Teil des Interviews berichtet Oliver Sequenz im Gespräch mit Christian Hoverath, wie sich die Bedeutung der Sportpsychologie in den vergangenen Jahren gewandelt hat und warum er seinen Kollegen empfiehlt, sich in diesem Themenbereich durchaus zu tummeln:

    • Christian Hoverath: Fünf wichtige Tipps für Selbstgespräche

      Versuchen Sie nicht, Gedanken zu vertreiben oder zu verhindern. Insbesondere dann nämlich vergrößert sich deren Auftretenswahrscheinlichkeit (Ironischen Prozesse, z.B. Janelle, 1999). Dies liegt daran, dass diese Gedanken zuerst beachtet werden müssen, sie so im Fokus stehen und dies ihr Auftreten noch wahrscheinlicher macht. Vermeiden Sie also Ansagen wie „Verpass den Anschluss nicht“ oder „Mach jetzt keinen Doppelfehler“. Insbesondere unter Druck passiert diese Art von Gespräch leider sehr schnell.

    • Christian Hoverath: Selbstvertrauen aufbauen

      Irrläufig glauben immer noch viele Sportler und Trainer, dass man Selbstvertrauen hat oder eben auch nicht. Dabei kann Selbstvertrauen durch Training und Planung aufgebaut werden. Mögliche Wege sind dabei das Erreichen von Zielen, Visualisierung von Erfolg oder dem erfolgreichen Durchführen bestimmter Übungen, Zielsetzungstraining, Verbesserung physischer Fähigkeiten und Vorbereitung. Zum Thema: Effektive Hinweise zum Aufbau von […]

    • Christian Hoverath: Zielsetzung im Triathlon

      Nach einer anstrengenden Saison die Beine hochlegen – diese Phase dürfte zum Jahresbeginn für die meisten Triathleten vorbei sein. Mit der sportlichen Vorbereitung sollte auch die Saisonplanung beginnen und damit auch ein sportpsychologisch wichtiges Tool in den Fokus rücken: die Zielsetzung. Hilfreich gesetzte Ziele helfen dabei, die Motivation aufrecht zu erhalten und können über das […]

    • Merkblatt Ressourcen-ABC

      Selbstvertrauen ist ein oft strapaziertes Thema im Sport. Aber wie können sich Athleten und Athletinnen in einen selbstbewussten Zustand bringen? Eine effektive und leicht anzuwendende Methode kann das sogenannte Ressourcen-ABC sein. Christian Hoverath hat für Die Sportpsychologen ein digitales Merkblatt entwickelt, welches die Übung Ressourcen-ABC erklärt und die Anwendung beschreibt. Per Klick auf den Link […]

    • Christian Hoverath: Weshalb Faris Al-Sultan im Sinne anderer Triathleten zu kurz denkt

      Die Schlägerei beim Schwimmen wird vielleicht nicht schöner, aber die Angst davor nimmt ab, wenn wir uns vorher bewusst machen, wie wir uns in dieser Situation verhalten werden. Diese Vorstellungsübungen sollten allerdings so nah wie möglich an der Realität liegen und möglichst viele Sinne mit einbeziehen. 

    • Christian Hoverath: Den Match-Tie-Break meistern

      „Ich verliere im Match-Tie-Break immer“ – so, oder so ähnlich lautet zur Zeit eine wachsende Zahl an Nachfragen, die mich erreichen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Lösungsansätze, und so möchte ich im Folgenden exemplarisch auf zwei Gedankengänge eingehen. Einer betrifft unsere Sprache, der andere unsere Konzentration. Gemeinsam haben sie, dass sie in aller […]

    • Christian Hoverath: Der Kopf auf dem Einrad

      Vom 28. bis 30. April finden in Bottrop die deutschen Meisterschaften im Einrad Freestyle statt. Bei den Wettkämpfen präsentieren die Einradfahrer Küren mit verschiedenen Tricks in Kostümen zu Musik. Es gibt dabei Einzel-, Paar- und Gruppenküren, die zwischen zwei und sechs Minuten lang sind. Eine Jury bewertet sowohl die Technik als auch die Präsentation. Während […]

    • Christian Hoverath: Die Pausen im Tennis

      Die reine Spielzeit eines durchschnittlichen Zwei-Satz-Matches im Tennis beträgt gerade einmal 20 bis 30 Prozent. Die verbleibende Zeit sind Pausen zwischen den Ball- und Seitenwechseln. Diese Unterbrechungen sind aus sportpsychologischer Sicht höchst interessant, bieten sie doch die Möglichkeit der physischen und psychischen Regeneration und der Neuausrichtung der Konzentration nach dem vorangegangenen Ballwechsel. Zum Thema: Wie […]

    • Christian Hoverath: Der Wettkampf im Training

      In einem Interview mit Sport1 gab Laura Dahlmeier unlängst einen Hinweis mit Blick auf ihre mentalen Trainingstechniken: “Es ist ein Stück weit Veranlagung, man kann sich aber auch darauf vorbereiten, auch mit Mentaltraining. Und im Training, indem man sich immer wieder in diese Situationen bringt. Und sich dann zum Beispiel vorstellt, dass man in einer […]

    • Georg Potrebitsch: Freundschaftsdienste sind im Triathlon nur Mittel zum Zweck

      Freundschaft im Langdistanztriathlon – einer Individualsportart, in der man viele, viele Stunden im Jahr auf sich allein gestellt trainiert, Wochen in Trainingslagern und auf Wettkämpfen rund um den Globus verbringt  – gibt es das? Und wenn ja, welche Rolle spielt die soziale Unterstützung in dieser Sportart? Für die-sportpsychologen berichtet: Christian Hoverath (zur Profilseite) Einer der […]

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