Prof. Dr. Oliver Stoll, Sportpsychologischer Berater

Prof. Dr. Oliver Stoll

Sportpsychologischer Berater

Sportarten: Eishockey, Handball, Ultralang- und Langstreckenlauf, Triathlon, Biathlon, Wasserspringen, Boxen, Leichtathletik, Schwimmen, Floorball uvm.

Oliver Stoll ist Sportpsychologischer Berater. Er wohnt und arbeitet in Leipzig. Oliver kennt den Leistungssport aus verschiedensten Blickwinkeln und bringt diese Erfahrungen auch als sportpsychologischer Coach für Einzelsportler, Teams, Funktionäre und Unternehmer ein.

o.stoll@die-sportpsychologen.de

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Sportpsychologische Beratung Prof. Dr. Oliver Stoll, Jahnallee 10, 04109 Leipzig

Sportpsychologisches Coaching

Als einer der Wegbereiter der praktischen Sportpsychologie bietet Oliver sportpsychogische Coachings für Sportler aus Spielsportarten sowie Individualsportarten an. Dabei legt er sein Augenmerk auf Erwachsene.

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    Vorträge und Workshops

    Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Prof. Dr. Oliver Stoll als Keynote-Speaker, Referent, Vortragsredner, Diskussionsteilnehmer oder Moderator buchen:

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Motivation für Training und Wettkampf (Link)
    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Team-Entwicklung und Team-Building (Link)
    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Mentales Training für Fortgeschrittene (Link)
    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Warum Läufer laufen (Link)
    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Grundlagen des Mentalen Trainings (Link)
    • Coaching: winning when it gets tough in business (Link)
    • Weiterbildung (Link)

    Zur Person: Oliver Stoll

    Prof. Dr. Oliver Stoll beim Ecotrail 2017 in Oslo (Quelle: Sportfotograf.com)

    „Ich kenne den Leistungssport aus verschiedenen Perspektiven“

    Mein großer Vorteil ist, dass ich den Leistungssport aus verschiedenen Perspektiven kennen gelernt habe. Als hochrangiger Sportfunktionär (Präsident Floorball Deutschland), Verbandspsychologe (Deutscher Schwimmverband), angewandt arbeitender Sportpsychologe (mit verschiedenen Athleten und Teams) und (immer noch) als Athlet (Ultralangstreckenlauf) kenne ich viele Facetten des Sports. Diese Tatsache ermöglicht es mir, das gesamte „System“ zu verstehen und mich deshalb besser in den Athleten hinein versetzen zu können.

    Meine persönlichen Betreuungsleitlinien orientieren sich an den Schlagworten: „Kompetenz & Seriosität“, „Vertraulichkeit & Diskretion“, „der Athlet/das Team steht im Mittelpunkt“, „Ich bin ein Team-Player im Betreuerstab“, „Leidenschaft an der Arbeit, anspruchsvolle Ziele zu erreichen“ und „sich freuen, sportliche Höchstleistungen erbringen und erleben zu dürfen“.

    Olympia-Premiere 2008 in Peking

    Ich bin seit 1995 als praktisch arbeitender Sportpsychologe tätig. Begonnen hat alles mit einer Zusammenarbeit im ambitionierten Hobbysportbereich (Langstreckenlauf & Triathlon). Im Lauf der Zeit bekam ich über „Mundpropaganda“ immer mehr Aufträge, auch im Leistungssportbereich mit Kader-Athleten zusammenarbeiten zu können. Seit dem ich im Jahr 2008 als Sportpsychologe mit zu den Olympischen Spielen in Peking reisen konnte, hat sich meine Expertise eindeutig in den Hochleistungssport verschoben.

    2008 startete der von mir konzipierte Master-Studiengang „Angewandte Sportpsychologie“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Einige Profilinhaber von “die-sportpsychologen.de” haben diesen Studiengang erfolgreich durchlaufen.

    Qualifikationen

    • M.A. Sportwissenschaft, Psychologie & Pädagogik (Universität Gießen)
    • Dr. phil. (Sportwissenschaft, Universität Gießen)
    • Dr. phil. habil. (Sportpsychologie, Universität Leipzig)
    • Professur für Sportpsychologie & Sportpädagogik seit 2002 (Universität Halle-Wittenberg)

    Referenzen

    • Verbands-Sportpsychologe, Deutscher Schwimmverband
    • Sportpsychologischer Betreuer der Nationalmannschaft Wasserspringen bei allen internationalen Großereignissen wie Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaft seit 2008
    • Mitglied der Olympiamannschaft 2008
    • Seit 2008 in leitender Tätigkeit im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (ASP)
    • Seit 1992 aktiv in Forschung und Lehre der Sportpsychologie (Uni Gießen, Charleston/South Carolina, Uni Leipzig, Kent State University/Ohio, Uni Halle)

    Veröffentlichungen

    • Bücher mit Anwendungsbezug: Stoll, O. & Schröder, K. (2008). Mentaltraining im Eishockey. Hamburg: Czwalina
    • Bücher mit Anwendungsbezug: Stoll, O. & Ziemainz, H. (2013). Mentaltraining im Langstreckenlauf. Hamburg: Czwalina
    • Fachbuch: Alfermann, D. & Stoll (2012). Sportpsychologie in 12 Lektionen, 4. Auflage. Aachen: Meyer & Meyer
    • Fachbuch: Stoll, O., Alfermann, D. & Pfeffer, I. (2010). Lehrbuch Sportpsychologie. Bern: Huber
    • Fachbuch: Stoll, O. & Ziemainz, H. (2012). Laufen psychotherapeutisch nutzen. Grundlagen, Praxis, Grenzen. Berlin: Springer

    Inspirierende Sportler

    • Kilian Jornet (Trailrunner und Bergsportler)
    • Steve Prefontaine (Läufer)
    • Herb Brooks (Eishockeyspieler und Trainer)

    Inspirierende Filme

    • Aus Liebe zum Spiel (For Love of the Game)
    • Miracle – Das Märchen von Lake Placid
    • Tin Cup

    Inspirierende Bücher

    • Arne Dietrich, TEDx-Talk: Surfing the Stream of Consciousness: Tales from the Hallucination Zone (Link)
    • Hans Eberspächer, Mentales Training – Ein Handbuch für Trainer und Sportler (Link)

    Produkte

    Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

    • Buch: Einmal war ich in Biel (Prof. Dr. Oliver Stoll) (Link)
    • Bücher, DVD`s und weitere Artikel (Link zum Shop)

    Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Prof. Dr. Oliver Stoll

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Kunst, sich einmal am Tag die Laufschuhe zu binden

      Drei Jahre täglich laufen. Dafür erntet Prof. Dr. Oliver Stoll nicht nur Applaus, sondern auch harsche Kritik, gepaart mit handfesten Unterstellungen.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Leistungsdruck? Entweder ich lerne im Laufe meiner Karriere damit umzugehen oder ich werde über kurz oder lang scheitern

      Treffen sich ein Olympiasieger, ein Deutscher Meister und ein Sportpsychologe...

    • Coaching: winning when it gets tough in business

      Das Interesse an der Sportpsychologie wächst nicht nur bei Athleten und in Vereinen und Verbänden, sondern auch auf Seiten der Wirtschaft. Zentral dabei ist die Frage, welche sportpsychologischen Skills Unternehmer und Unternehmerinnen für ihren beruflichen Alltag anwenden können?

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Von Leistungszielen und anderen solchen Sachen

      Noch bevor sich dieses verrückte Jahr 2020 in den Annalen der Weltgeschichte verflüchtigt, wird Prof. Dr. Oliver Stoll von Die Sportpsychologen ein neues Buch zum Thema Streakrunning veröffentlichen. Wir dürfen hier einen kleinen Auszug vorab zeigen...

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Ethik und Profi-Sport – und der große Graubereich dazwischen

      Rassismusverdacht im Nachwuchsleistungszentrum von Bayern München. Die Sportpsychologie spielt in der öffentlichen Wahrnehmung dabei nur eine untergeordnete Rolle - aber als Teil des Systems sind wir mittendrin.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Angeblicher Rassismus beim FC Bayern München – Sportpsychologen als Aufklärer?

      Die deutsche Sportwelt ist erschüttert (oder auch nicht)! Mich jedenfalls schreckte die ARD Sportschau-Redaktion mit einer Nachricht auf, die angeblich besagt, dass im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Bayern München rassistische Tendenzen zu beobachten sind. Die Führung des Vereins bestätigt im Grundsatz den im Online-Beitrag postulierten Sachverhalt und spricht von einer „weitergehenden internen Untersuchung“, welche sich bis jetzt jedoch nur als „Privat-Fehde“ einzelner Eltern gegen einen Trainer herausstellt. Wer sich hier für vorläufige Details interessiert, sei vorab dieser Link empfohlen. Mir geht es hier im Text um die Lage, in die im konkreten Fall die Sportpsychologie gebracht wird.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Sechs Jahre „Die Sportpsychologen“ – ein Grund zum Feiern?!

      Am 2. Juni 2014 traten wir „an die Startlinie“. Die Seite www.die-sportpsychologen.de ging online und das kurz vor einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Sportwelt schaute nach Brasilien. Weltmeister wurde dort zum vierten Mal Deutschland. Das Halbfinale zwischen Brasilien und Deutschland am 8. Juli 2014 (gut einen Monat nach der Gründung unserer Homepage) ist längst Sportgeschichte. Unvergessen wie […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Motivation für Training und Wettkampf

      Motivation und Wille sind im Sport beeinflussbar. Wie dies funktioniert, zeigt Prof. Dr. Oliver Stoll in seinem außergewöhnlichen Vortrag.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Mitten in einem sozial-psychologischen Experiment – Wie Corona die sporttreibende Bevölkerung betrifft

      Wie verändert der Corona-Virus das Sporttreiben in der Welt? Aktuell läuft zum Thema eine internationale Studie - ihr könnt gern mitmachen und diese in der Sportwelt verbreiten.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Team-Entwicklung und Team-Building

      Oftmals wird davon ausgegangen, dass die jährlich einmalige Durchführung eines erlebnispädagogischen Events, eine Mannschaft zu einer „starken Truppe“ zusammenschweißt. Dass diese Überzeugung eine Fehlannahme ist, wird in diesem Vortrag deutlich werden. Vermittelt werden hier die sozialpsychologischen Hintergründe der Entstehung und der Dynamik von Gruppen und Mannschaften. Darüber hinaus werden erste „Werkzeuge“ vermittelt, wie man sportpsychologisch […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Mentales Training für Fortgeschrittene

      Du willst den nächsten Schritt in Sachen mentales Training gehen? Dann bietet dir dieser Vortrag die Werkzeuge.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Warum Läufer laufen

      Prof. Dr. Oliver Stoll räumt in seinem Vortrag schonungslos, tiefgreifend und unterhaltsam mit den Mythen über den Langstreckenlauf auf.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Super-Gau-Methode

      Kürzlich lüftete Falk Cierpisnki ein Geheimnis. Der frühere Asudauerathlet suchte am Ende seiner Karriere die Hilfe von Prof. Dr. Oliver Stoll. Der Sportpsychologe sollte bei der Lösung eines langjährigen vermeintlich körperlichen Problems helfen.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Grundlagen des Mentalen Trainings

      Du weißt, dass sportlicher Erfolg nicht zuletzt von deinem Kopf mit beeinflusst wird. Dann hol dir hier praktisches Wissen.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Der Zauber des Lächelns der Kinder in Mossul

      Was macht ein Sportpsychologe im Irak?

    • Prof. Dr. Oliver Stoll und Frauke Stoll: Sportpsychologie in Leipzig, ab jetzt zum Anfassen

      In Leipzig eröffnen Prof. Dr. Oliver Stoll und Frauke Stoll im Januar 2020 ein sportpsychologisches Beratungszentrum. Das Angebot richtet sich an Sportler, Trainer, Sportschüler, Funktionäre und Unternehmer. Das Beratungszentrum befindet sich in der Jahnallee 10.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Aus einem Jahr wurden zwei …

      Streakrunner kämpfen mit reichlich Vorurteilen. Prof. Dr. Oliver Stoll räumt mit vier großen Mythen auf.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Applied Sport Psychology – Our work is different! (TEDxUniHalle)

      Es gibt ja solche und solche Termine. Aber der Auftritt von Prof. Dr. Oliver Stoll von Die Sportpsychologen bei der TEDxUniHalle ist definitiv ein solcher. In seinem Beitrag spricht über seine Disziplin, Die Sportpsychologie. Prof. Dr. Oliver Stoll Sportarten: Eishockey, Handball, Ultralang- und Langstreckenlauf, Triathlon, Biathlon, Wasserspringen, Boxen, Leichtathletik, Schwimmen, Floorball Kontakt: Facebook-Profil +49 (0)173 […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Sache mit deinem „DNF“

      „DNF“ steht für „Did not finish“, was so viel heißt wie „Ausgestiegen“ oder eben „Nicht im Ziel angekommen“. Dieses Kürzel, gut bekannt in der Ausdauersportszene und so gefürchtet wie das bekannte Weihwasser für den Teufel und sehr viel schmerzhafter als verlorene Fußnägel oder brennende Oberschenkelmuskeln, das z.B. beim Traillaufen zwar nicht schön ist, aber irgendwie dazu gehört. So ist mir am ersten Septemberwochenende beim Südthüringentrail ergangen. Eigentlich sollten es 47,5 Kilometer und 1950 positive Höhenmeter werden. Geworden sind es dann aber nur 16,5 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter. Warum? Weil es mir nicht gut ging! Jetzt sagen Sie bestimmt: „Na das ist doch logisch! Niemanden kann es nach dieser Tortur gut gehen, also warum jammerst du da jetzt rum – selbst gewähltes Elend“! Tja, so einfach ist das nicht, denn erstens bereitet man sich ja auf so eine Veranstaltung systematisch vor und hat im Vorfeld ja auch viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie realistisch das Erreichen eines solchen Ziels und zweitens hat man ja auch im Trainingsprozess schon einiges an Erfahrungen mit Distanzen und Höhenmetern und den damit verbundenen Gedanken und Emotionen gesammelt. Und das bewegte mich eben auch dazu, diesen Beitrag zu schreiben. Also kommen wir zum Thema: Was hat es denn nun psychologisch betrachtet so auf sich mit dem berühmt-berücksichtigen „DNF“?

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Zehn Jahre Masterstudiengang “Angewandte Sportpsychologie” – Am Anfang stand die Sinnfrage

      Im Wintersemester 2008/2009 wurde der erste Jahrgang des Master-Studiengangs Angewandte Studiengangs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg immatrikuliert. Der Weg bis zu diesem Ereignis war steinig und schwer, denn ich musste die Universitätsleitung sowie das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt überzeugen, dass ein solcher Studiengang „Sinn macht“ und auch eine berufliche Zukunft für mögliche Absolventinnen und Absolventen bietet. […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Unmittelbare Wettkampfvorbereitung für Läufer

      Jeder Ausdauersportler ist schon einmal über die Abkürzung “UWV” oder das dahinter verborgene Wortungetüm “Unmittelbare Wettkampfvorbereitung” gestolpert. Allzu oft stelle ich aber bei meinen eigenen Wettkämpfen fest, dass sich viele Athleten mit der Nutzung von überlegt entwickelten Routinen schwer tun. Sogar bei echten Profis stoße ich in diesem Themenbereich nicht selten auf größeres Optimierungspotential.  Zum […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: „Aufgeben“ – ein Zeichen von Schwäche oder Stärke?

      Wir haben es ja gerade in den öffentlichen Medien viel mit Wintersport zu tun. Da gibt es jede Menge Ski-Alpin, Tour de Ski, Biathlon und die Vierschanzen-Tournee. Je nachdem, welche Sportart wir da gerade sehen, treten bei diesen Wettkämpfen zwischen 50 und 70 Sportlerinnen und Sportler gegeneinander an. Und die wollen alle gewinnen? Ja, im Prinzip wollen die alle gewinnen! Aber allen ist natürlich klar, dass das nicht möglich ist und darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit bei dem einen oder anderen höher oder niedriger, auf dem Treppchen zu landen. Schauen wir uns zum Beispiel die Vierschanzen-Tournee an. Nach drei Springen ist mehr oder weniger klar, wer das Ding gewinnen wird (wenn nicht Ungewöhnliches passiert), nämlich Ryoyu Kobayasi. Spannend wird da nur noch der Kampf um Platz zwei und drei. Schaut man aber mal auf die Liste der 70 Springer, die jedes Mal zur Qualifikation antreten, dann finden wir solch klangvolle Namen wie Noriaki Kasai oder Simon Ammann, also in der Vergangenheit „hoch dekorierte“ und schon sehr erfahrene Athleten. Und die wollen gewinnen?

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: „Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor“ – Erfahrungen aus einem Jahr Streak-Running

      „Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor……“. Was bleibt nun noch übrig in Sachen „Erkenntnis“? Warum laufen Läufer? Ich nutze jetzt mal den Begriff „Wir“, auch wenn sich diese Erkenntnis lediglich auf meine Erfahrung bezieht. Nein, wir sind nicht süchtig! Wir kompensieren keine Minderwertigkeitskomplexe. Wir kompensieren auch sonst nichts. Wir laufen nicht aus einem unkontrollierbaren Impuls heraus. Nein, wir leiden auch nicht darunter, laufen zu müssen. Wir laufen eben, weil wir es lieben. Wir laufen, weil es unsere ganz große Leidenschaft ist und weil uns das Laufen viel mehr zurück gibt, als wir investieren müssen. Wir sind beim Laufen ganz oft ganz nah bei uns selbst, wir verspüren Lust beim Laufen, wir vergessen Zeit und Raum um uns und genießen den Zustand, der uns dahinfließen lässt – nicht immer, aber doch immer öfter, und wenn das nicht passiert, dann beschäftigen wir uns mit der Welt um uns herum oder denken nach, spielen mit Gedanken und Bildern, hören dem Rhythmus unseres Herzen und unserer Atmung zu oder quatschen miteinander, wenn wir gemeinsam unterwegs sind und teilen unsere gemeinsamen Erlebnisse.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Grau, kalt und überraschend schnell vorbei… (Streakrunning-Serie, Teil 12)

      war der November mit seinen 30 Tagen, an denen ich weiterhin täglich gelaufen bin. Der „Schnitt“ zwischen dem Laufen in T-Shirt und kurzer Hose (noch Ende Oktober) zum Laufen im „Zwiebel-Outfit“ (3 Lagen Klamotten) kam ebenfalls schnell. Da lagen kaum sieben Tage dazwischen.   Zum Thema: Streakrunning-Serie, Teil 12 Und ich sitze wieder vor meinem […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Wenn die Lust nachlässt (Streakrunning-Serie, Teil 11)

      Irgendwie fällt mir das heute schwer! Nein, nicht das Laufen, sondern darüber zu schreiben. Warum soll ich über etwas schreiben, dass so selbstverständlich ist, wie das Essen, das Trinken, das Schlafen, das Zähneputzen, das zur Arbeit gehen und das wieder nach Hause kommen? Und vor allen Dingen frage ich mich, ob das wichtig ist und ob man das überhaupt thematisieren muss? Ich könnte mich da ganz leicht rausreden und sagen, dass ich mir eben das tägliche Laufen zum 1.1.2018 vorgenommen habe, und das meinem Lieblings-Journalisten in einem Gespräch mal kurz angedeutet habe und er – und nach dem Gespräch darüber natürlich auch ich – also WIR beschlossen haben, diese Aktion im Rahmen eines Blogs einer breiteren Öffentlichkeit zum Besten zu geben.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Rückkehr der Gelassenheit (Streakrunning-Serie, Teil 10)

      273 Tage jeden Tag laufen - also seit dem 1.1.2018. 250 Kilometer im September. Und 2.300 Kilometer in diesem Jahr. Seit mittlerweile neun Monaten laufe ich jeden Tag mindestens eine Meile. Diese Mindestanforderung habe ich auch im Monat September wieder nicht ziehen müssen – ich liege nach wie vor so bei ca. acht Kilometern pro Tag, immerhin sind das 20 Stadion-Runden, die ihr während eures Arbeitsalltages nebenher einfach mal so laufen würdet. Das also -  im Schnitt - mal mehr, mal deutlich mehr, mal weniger, brachte mir einen Zugewinn an Erfahrung, Wissen und Gelassenheit. Und das ist das zentrale Thema für mich in diesem Monat.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Tierische Instinkte (Streakrunning-Serie, Teil 9)

      Nein – mein verletztes Außenband, über welches ich im August fast folgenschwer gestolpert bin, war nicht das Ende des Streaks (Link zum Juli-Beitrag). Ich bin weiter gelaufen. Und dennoch hat mich dieses Ereignis auch im August noch – aus verschiedenen Gründen – nachhaltig beschäftigt. Zum einen natürlich rein orthopädisch, funktional, medizinisch. Zum anderen aber eben auch mental, psychologisch und …..philosophisch.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Das Ende? (Streakrunning-Serie, Teil 8)

      Ich beginne mit dem Schreiben der aktuellen Folge meiner Streaking-Serie schon zwei Tage vor Ende des Monats Juli 2018, weil ich – offen gesagt nicht genau weiß, wie die Sache letztendlich ausgeht. Ich würde vermuten, die Zeichen stehen gut. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Eines vorweg: Wahrscheinlich zieht dieser Blog-Beitrag möglicherweise einen Shit-Storm nach sich. Da lasse ich mich mal überraschen. Und wenn es denn so kommt, dann werde ich damit leben.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Krisenmonat Juni (Streakrunning-Serie, Teil 7)

      Wettkämpfe zu laufen bedeutet sich eben immer wieder einer leistungsbezogenen Herausforderung zu stellen. Es bedeutet eben, sich immer wieder einem inter- und intraindividuellen Vergleich zu unterwerfen. Es geht dann eben immer entweder gegen „Gegner“ oder gegen eine individuelle, leistungsbezogene Verbesserung der Zeit im ZIel. Man könnte ja jetzt empfehlen, die Wettkämpfe einfach so mitzulaufen, ohne ein Leistungsziel. Aber das eben – konterkariert das Wesen eines „Wettkampfes“. Es ist eben ein Unterschied, ob ich mich einem Wettkampf stelle, oder ob ich eben einfach nur raus gehe, und schaue, wie weit und wie lange mich der „Impuls“ treibt – ob eine, zwei oder fünf Stunden – ob 1 Meile, 5, 10 oder 40 Kilometer weit. Und bis heute kämpfe ich diesen Entscheidungskampf, den ich irgendwann einmal für mich persönlich beenden werden muss. Der Juli hat schon begonnen, und ich laufe….weiter….

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Laufen im Mai – Von Hitze, viel Grübeln und mit allen Sinnen genießen (Streakrunning-Serie, Teil 6)

      Wettkampflaufen und Streakrunning – das verträgt sich einfach nicht. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass es sich hier um verschiedene Sportarten handelt. Nicht aus Sicht der Bewegungswissenschaft, aber auf alle Fälle im Sinne einer psychologischen Grundhaltung. Mit diesem Thema bin ich noch nicht durch – das habe ich noch nicht zu Ende gedacht. Aber ich habe dafür ja noch ein paar Monate Zeit.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: April – der Monat, in dem sich alles verändert… (Streakrunning-Serie, Teil 5)

      Dieser Monat war wild, schwierig, sinnlich, und extrem. Was den Streak betrifft, so war er zwar nie wirklich in Gefahr, aber ich war zweimal „am Limit“. Am Limit war ich jeweils an den Tagen, nachdem ich an Wettkämpfen teilgenommen hatte. Das war zum einen ein 16 Kilometer Trail-Lauf am Schladitzer See und am Wochenende darauf der Kyffhäuser Berglauf (22 Kilometer). Bei beiden Läufen waren natürlich ein paar Höhenmeter dabei und es waren wie schon gesagt: „Wettkämpfe“.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Einmal war ich in Biel (Buch-Bestellung)

      Nach dem Zieleinlauf in Biel drückte Frauke Becker-Kopsch ihrem Lebensgefährten Prof. Dr. Oliver Stoll einen Block in die Hand. „Hier schreibst du jetzt weiter“, sagte die Laufbegeisterte. In den Wochen zuvor hatte sie ihren Oliver genau beobachtet und ihre Wahrnehmungen handschriftlich notiert. Im Ergebnis wurden Fraukes Aufzeichnungen zum Startpunkt eines außergewöhnlichen Buchprojektes. Denn tatsächlich nahm […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Sache mit dem Selbstvertrauen im Fußball…

      Die Sportpsychologie bietet einige seriöse Ansätze, wie sich “Selbstvertrauen” auch in verfahrenen und wenig kontrollierbaren Situationen - wie eben im Abstiegskampf, wo medialer Druck, eine negative Grundstimmung und Misserfolgserlebnisse zusammenkommen - erarbeiten lässt:

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Gefangen zwischen Leistungsorientierung und Bauchgefühl (Streakrunning-Serie, Teil 4)

      In der Streaker-Szene ist das ein kontrovers diskutiertes Thema. Mein Streaker-Freund Lutz macht das z.B. gar nicht. Im Gegensatz dazu, meine liebe Ex-Streaker-mittlerweile-nicht-mehr-Streaker Freundin Silke hat das zu Streaker-Zeiten immer auch gemacht. Das hängt aber wahrscheinlich auch damit zusammen, das Lutz nie Wettkämpfe gelaufen ist. Lutz hat damit angefangen, weil er abnehmen wollte. Wettkämpfe waren eben nicht sein „Zugang zum Laufen“. Bei Silke war das wohl anders. Wettkämpfe waren und sind bei immer auch eine Option (gewesen). Bei mir ist das auch so.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Sinne schärfen sich (Streakrunning-Serie, Teil 3)

      Feldversuch, wirklich angewandte Forschung oder einfach eine sportliche Herausforderung. Ganz egal wo die Gründe liegen, aber Prof. Dr. Oliver Stoll nimmt uns in seiner Streakrunning-Serie mit auf sein persönliches Abenteuer, welches er sich für das Jahr 2018 vorgenommen hat: Der sportpsychologische Experte will jeden Tag mindestens eine Meile laufen. Egal ob klirrende Minusgrade, leichte Zipperlein […]

    • Simon Brandstätter: Neue Autorität – Was sich im modernen Sport verändert

      Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich das Verständnis der Autorität in der Gesellschaft allerdings gewandelt. Im Zuge dieses Wandels haben sich viele Sportler/innen empowert, sind selbstbewusst, eigenverantwortlich und neugierig unterwegs, wollen ihren eigenen Weg finden, um selbstbestimmt und aktiv Sport zu treiben und sich auch in der Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Grenzenlose Gelassenheit (Streakrunning-Serie, Teil 2)

      Meine Erfahrungen der ersten 32 Tage Streakrunning lassen sich in zwei Worten zusammenfassen: Grenzenlose Gelassenheit. Ich weiß, das genügt Ihnen nicht. Also nun gut – 32 Tage? Warum 32 Tage? Der Januar hat doch nur 31 Tage. Ja, stimmt – aber wenn ich mir mein Trainingstagebuch so anschaue, dann stelle ich fest, dass der letzte […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Streakrunning ist „Mentales Training“ (Streakrunning-Serie, Teil 1)

      Ich bin ein Streaker – und zwar seit drei Wochen. Meine täglichen Laufdistanzen bewegen sich derzeit zwischen fünf und zwölf Kilometer. Ich weiß, dass ist erst einmal nichts Besonderes und das soll es eigentlich auch nicht sein. Ich habe das schon mal im Jahr 2014 gemacht. Da hatte ich aber eben noch Wettkampfziele und deswegen das Streaken nach  einem Monat aufgegeben. Ich möchte das aber nun gerne mal – zunächst ein Jahr lang – durchziehen.

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Kann man sich sportpsychologisches Wissen durch Bücher aneignen?

      Diese Frage wird mir sehr oft gestellt, denn auch ich gehöre ja zu den zahlreichen Autoren, die Bücher über Sportpsychologie, sowohl im akademischen, als auch in der praktischen Anwendung geschrieben und veröffentlicht haben. Ob dieses Vorgehen „Wirksamkeit“ nach sich zieht oder eben nicht, sei zunächst mal dahin gestellt. Klar ist jedenfalls, dass „Wissen“ immer vor […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Braucht Timo Werner einen Sportpsychiater?

      Als ich kürzlich wie üblich die Sportberichterstattung konsumierte, landete ich zur Abwechslung bei einem Beitrag des Spiegels. Dort äußerte sich Sportpsychiater Karl-Jürgen Bär der Universität Jena zum mutmaßlichen „Seelenzustand“ von Timo Werner. Der Nationalspieler von RB Leipzig hatte nach Verletzungsproblemen gerade wieder zurück ins Team gefunden. Schon vor diesem Artikel wurde in der Presse immer […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Herbstzeit – Analysezeit

      Für Läuferinnen und Läufer ist jetzt die Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie lief die Saison? Habe ich meine Ziele erreicht? Was habe ich richtig gemacht und was ist schiefgelaufen? Die Theorie geht davon aus, dass eine funktionale Planung der Ziele und ein funktionierendes „Screening“ von Erfolg und Misserfolg automatisch dazu führen, dass unsere Leistungsmotivation – […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Müssen wir “böser” werden?

      Als ich am Sonntagabend die Fernsehübertragung der Leichtathletik-WM in London verfolgte, gab es zum Final-Wettkampf von David Storl im Kugelstoßen mehrfach einen Hinweis der Kommentatoren, die einen Sportpsychologen, der in der Praxis tätig ist, natürlich stutzig werden lässt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass Storl seit Kurzem mit einem „Mental-Coach“ namens Matthias Große zusammenarbeitet, der ihm […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Fairness vs. Tour de France

      Die Forschung um Moral und ethisches Handeln im Sport fristet in der Sportpsychologie ein absolutes „Nischen-Dasein“. Meines Wissens hat sich in Deutschland lediglich die aktuelle Umweltministerin des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Claudia Dalbert, in ihrer wissenschaftlichen Karriere mit diesem Thema und insbesondere der Auswirkungen von Gerechtigkeitswahrnehmungen im Sport beschäftigt. Hier sehe ich eindeutig noch Optimierungsbedarf.

    • Dr. Michele Ufer: Spitzenleistung bei Hitze

      Im Juni 2014 schaute fast die ganze Welt nach Südamerika, denn in Brasilien fand die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Die Spieler, deren Trainer und Betreuer sowie die Medien hatten aufgrund der mitunter großen Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit bereits im Vorfeld intensiv über den Umgang mit den äußerst schwierigen klimatischen Bedingungen diskutiert. Aber es geht noch knackiger. Zeitgleich […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: „Pacing is better than racing“ – Ein Blick in die Gedanken und Gefühle eines Pacemakers

      Sie sind es, die einen wichtigen Job für die weltbesten Marathonläufer der Welt machen, und sie sind es eben auch, die damit nicht in der öffentlichen Wahrnehmung stehen. Sie stehen in der ersten Reihe an der Startlinie, aber sie stehen nicht an oberster Stelle der Top-Verdiener im Profi-Laufbereich. Sie sind es, die „Wanderarbeiter“ des Laufsports, […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Feuer unter dem Dach

      Der Tod des Schweizer Bergsteigers Ueli Steck wurde zu einem großen Medienthema. Auch wir, Die Sportpsychologen, haben uns mit dem traurigen Ereignis befasst, was im Kreise der deutschsprachigen Sportpsychologie aber nicht nur positiv aufgenommen worden ist. Ethische Fragen standen im Fokus der Kritik und der implizite Vorwurf, dass das Netzwerk Effekthascherei betreiben würde. Zum Thema: […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: BVB-Schock beeinflusst Leistung

      Auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund, der sich auf dem Weg zum Champions League-Viertelfinalspiel gegen den AS Monaco befand, wurde am Dienstag ein Anschlag verübt. Es entstand schwerer Sachschaden, zudem erlitt BVB-Verteidiger Marc Bartra schwerwiegende Verletzungen, die zu einer Operation führten. Die UEFA-Offiziellen entschieden, die Partie für den Dienstag abzusagen, aber gleich am Mittwoch neu […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Bedarfsfremd oder falsch?

      Warum gelingt es den sportpsychologischen Akademikern nicht, den sportlichen Praktikern ihre Erkenntnisse zu vermitteln? Und warum gelingt es den Praktikern im Sport nicht, den sportpsychologischen Forscherinnen und Forschern die richtigen Fragen zu stellen?

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Der Flatrate-Ansatz

      Sportpsychologisches Arbeiten reduziert sich nicht rein auf die „face-to-face“-Betreuung von Athleten oder „Vor-Ort-Beratung“ von Funktionären und Trainern. Das Berufsfeld des praktisch arbeitenden Sportpsychologen kann durchaus weiter gefasst werden. Wie schon in einem meiner jüngeren Blog-Beiträge erwähnt, eröffnet uns das World Wide Web noch weitaus größere Möglichkeiten. In der Praxis kommen aktuell auf Basis neuer technischer […]

    • Dr. Michele Ufer: Gestärkt aus der Krise kommen

      Jeder Mensch durchlebt Krisen. Woran liegt es aber, dass manche Sportler in Krisenzeiten ins Straucheln kommen, während andere relativ schnell und souverän durch schwierige Zeiten navigieren und sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen? Zum Thema: Erfolgsfaktor psychische Widerstandskraft Ein Zauberwort, das in diesem Kontext seit einigen Jahren ziemlich en vogue ist, lautet Resilienz. Unter Resilienz bzw. […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Laufen macht Freu(n)de

      Das ist eigentlich eine Frage, über die man heute kaum mehr nachdenken muss, und demnach sofort mit einem deutlichen „Ja“ zu beantworten ist. Das war allerdings nicht immer so, denn das ausdauernde Laufen verbreitete sich weltweit über die „Jogging-Bewegung“, die Anfang der 1970er Jahre in den USA ihren Ausgang nahm (siehe hierzu auch den Dokumentarfilm […]

    • Dr. Michele Ufer: Wenn Manager laufen lernen

      Nun ist es offiziell: vor wenigen Tagen erhielt Dr. Michele Ufer, international gefragter Experte für Sport- & Managementpsychologie, eine besonders erfreuliche Nachricht. Laut Angabe seines Verlags ist das von ihm verfasste Buch „Mentaltraining für Läufer. Weil Laufen auch Kopfsache ist“ das mit Abstand erfolgreichste Mentaltrainings-Buch des Jahres 2016. Es stellt hochwirksame Strategien zum mentalen Training […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Wenn heiße Gedanken fehlen

      Ende vergangenen Jahres passierte mir etwas, was mir nicht sehr oft zustößt und dennoch kein Drama ist, weil es in Läuferkreisen immer mal wieder vorkommt. Ich habe verloren – der innere Schweinehund hat gewonnen. Was ist also passiert? Für den nicht sportlich-aktiven „Otto-Normalverbraucher“ nichts, was die Welt ins Wanken bringt aber für einen ambitionierten Hobby-Läufer […]

    • Katrin und Michael Täger: “Tanzen ist am Ende einfach auch Kopfsache!”

      Wenn Sportpsychologen Vorträge halten, bekommen sie oft ganz direkte Resonanz. Dr. Michele Ufer konnte in den vergangenen Monaten diesbezüglich interessante Erfahrungen machen. So fand er sich im Herbst nach einem Vortrag in Osteuropa an einem Tisch mit einem Sportmediziner eines Fußball Champions League-Teilnehmers und anfangs einer einzigen Flasche Wodka wieder. Hier erzählen wir aber die […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Vorsicht vor den Gurus!

      Im Word Wide Web finden Sie alle möglichen Anbieter im Bereich des Mentaltrainings oder dem Personal-Coaching im Sport. Da geht es vom „Über glühende Kohlen  oder Glasscherben laufen“ bis hin zum „Handauflegen für bessere Leistungserbringung“. Manche Anbieter versprechen sogar „Leisten unter Druck lernen in zwei Stunden“ oder „Nie wieder verlieren durch Hypnose“. Zum Thema: Von […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Athleten online beraten?

      Funktioniert die sportpsychologische Anwendung auch über Online-Kanäle? Also via Skype, Facetime, WhatsApp, Google Hangout und wie alle dieser mehr oder wenigen neuen Tools heißen. Diese Frage tauchte im Rahmen des ersten Netzwerktreffens von die-sportpsychologen in Leipzig auf. Eine äußerst spannende und aktuelle Diskussion, die mich allerdings an etwas erinnerte. Zum Thema: WhatsApp, Twitter & Co […]

    • Dr. Michele Ufer: Führung und Teamentwicklung

      Motivationsvorträge und -trainings sind in Mode und werden gern von Unternehmen und Sportteams gebucht. Viele „Motivationsexperten“ & Mentaltrainer schwören dabei auf die immer gleichen Slogans und den Machbarkeitswahn des „Positiven Denkens“. Das wirkt selten nachhaltig positiv und kann sogar zu Frust, Zweifel und Burnout führen. Andere schließen gern von ihren persönlichen Erlebnissen, die sie im […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Adieu Motivationsvideos?

      Was wären wir nur ohne die Journalisten, die für uns mutmaßlich wichtige Informationen zum mentalen Zustand erklären würden? Ich habe mir am Sonntagnachmittag das Fußballspiel von RB Leipzig gegen Mainz 05 (auf Sky) angeschaut und ja, „Asche über mein Haupt“, – ich könnte ja auch hingehen und mir das Spiel im Stadion anschauen, denn ich […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Trail-Läufer sind anders

      Sie neigt sich dem Ende, die Trail-Lauf-Saison. Die großen Rennen – zumindest in Deutschland – sind Geschichte und die Aktiven widmen sich dem, was z.B. die Triathleten die „Off-Season“ nennen. Oder anders  ausgedrückt: „Mal zuhause bleiben und die Füße hochlegen“. Obwohl in Trail-Runner-Kreisen so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz zu herrschen scheint, welches sich mit […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Was wir kosten?

      Um die Honorare, die Sportpsychologinnen und Sportpsychologen erheben, ranken sich mindestens genauso viele Mythen und Spekulationen, wie um die Art und Weise, wie unsere Berufsgruppe arbeitet. Nein, wir legen niemanden „auf die Couch“ und analysieren frei Assoziationen oder Träume und ebenfalls „Nein“ – wir werden in der Regel nicht Millionäre, sondern ordnen uns, was den […]

    • Dr. Michele Ufer: Umgang mit öffentlicher Kritik

      Echte Ehrlichkeit ist nicht nur im Sport selten. Im Musik- und Showbusiness sieht es nicht wirklich anders aus. Einen umso beachtenswerteren Einblick lieferten der TV-Star Jan Böhmermann und der Musiker und Entertainer Olli Schulz neulich in ihrem Spotify-Podcast “Fest und flauschig”. Offen sprachen beide in der Folge “Künstlerische Depression” darüber, wie schwer sie sich tun, […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Was tun Sportpsychologen eigentlich?

      Was machen Sportpsychologen eigentlich, wenn Sie in – und mit – Teams arbeiten. Einiges dürfte im Beitrag von René Pasch sowie im Insiderbericht von Peter Schneider schon deutlich geworden sein. Wichtig zu wissen:  Es existieren verschiedene Philosophien, wie sportpsychologische Arbeit in (Sport-)gruppen umgesetzt werden kann. Skizzieren möchte ich in diesem Blog-Beitrag drei verschiedene Varianten. Alle […]

    • Sebastian Reinold: Der Reiz der Gefahr

      Der Unfalltod der beiden Basejumper Uli Emanuele und Alexander Polli schockt die Extremsportszene. Mitte August sind die beiden Stars, die weltweit für ihre waghalsigen Sprünge in einem so genanten Wingsuit bekannt waren, in zwei unabhängig voneinander geschehenen Unfällen tödlich verunglückt. Trotz dieser tragischen Ereignisse wird das vor Augen geführte Gefahrenpotenzial nicht an Reiz verlieren.  Zum Thema: […]

    • Michele Ufer: Trailrunning – Warum tun sie es, WIE sie es tun?

      Kürzlich wurde intensiv über Trailrunning-Events und die Entwicklung des Trailrunnings allgemein diskutiert, weil bei einem Ultratrail-Lauf an der Zugspitze lediglich 50% der Teilnehmer das Ziel erreichten und einige Streckenabschnitte für wenig geübte Läufer als relativ schwierig zu laufen oder gefährlich wahrgenommen wurden. Auch die zunehmende Größe der Teilnehmerfelder wurde kritisiert. Während die einen etwas hektisch […]

    • Michele Ufer: Elfmeter sind trainierbar

      “Elfmeterschießen lasse ich nicht üben”, erklärte Didier Deschamps, der Trainer der französischen Nationalmannschaft, schon vor dem Viertelfinale gegen Island: “Und es gibt auch im Vorfeld keinen Plan dafür.” Gehen die Franzosen also planlos in die Donnerstagnacht von Marseille? Dort wartet im EM-Halbfinale die deutsche Mannschaft, die erst in der Runde zuvor Italien vom Punkt schlagen […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Gefährliches Spiel im Trailrunning

      Insider beobachten im Trailrunning eine Tendenz. Undzwar eine äußert gefährliche: Denn mit der steigenden Nachfrage an die Produkte dieser boomenden Individualsport-Industrie, ändern sich die Angebote. Herausfordernd erscheint im Einzelfall nicht gefährlich genug zu sein, so dass sich im Ergebnis der Charakter vieler Wettkämpfe weiterentwickelt. Die Aktiven scheinen aber bewusst mit dem gestiegenen Risiko spielen zu […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Kognitionsmeister Island

      Vielen, vielen Fußballfans zaubert diese Konstellation ein breites Lächeln ins Gesicht. Island gegen England im Achtelfinale einer Fußball-Europameisterschaft (Montag, 27. Juni, 21 Uhr). Island, der kleinste Fisch, der es je in den EM-Endrundentopf geschafft hat, verdiente sich bislang reichlich Sympathien. Aber haben die besten 23 der nicht einmal 100 isländischen Profis überhaupt eine Chance, gegen […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Der Sport muss sich verändern

      Mit dem Start der Fußball-Europameisterschaft zeigt sich die Sportwelt für vier Wochen von ihrer überaus glanzvollen Seite. Was die 23 auserwählten Fußball-Profis im deutschen Kader erleben und was den Fans und Zuschauern davon nach Hause geliefert wird, hat aber nichts – Nullkommanichts – mit der Realität von Leistungssportlern abseits des Fußballs zu tun. Denn in […]

    • Michele Ufer: Macht den Coaching-Quickie!

      Viele Sportler und deren Trainer denken häufig erst dann an den Sportpsychologen, wenn Schwierigkeiten im Trainings- und Wettkampfalltag auftreten, die kaum aus eigener Kraft gelöst werden können. Demgegenüber weisen sportpsychologische Experten meist darauf hin, dass es Ihnen vor allem um längerfristige Entwicklungsprozesse und das Ausbilden zieldienlicher psychologischer Kompetenzen und Routinen geht, was einfach seine Zeit […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Frühlingszeit, Fehlerzeit

      Die Saisonplanung machen die meisten Hobby-Läufer in der Weihnachtszeit. Zwischen diesem Zeitpunkt der Zielsetzung und der nun beginnenden Wettkampfsaison liegen harte Wochen und Monate – kurze Tage, wenig Helligkeit und oftmals Kälte. Ist diese schwierige Phase mehr oder weniger gut überstanden, sind Freizeitsportler stark gefährdet, einen großen Fehler zu machen: Wenn sie nämlich sklavisch an […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Motiviert Crowdfunding?

      Crowdfunding liegt im Trend. Mittlerweile gibt es sogar eigene Plattformen für Sportprojekte wie das Stuttgarter Start-Up Fairplaid. Vereine, Teams und Einzelsportler suchen im Netz nach Unterstützern, die dabei helfen, ganz individuelle Träume wahr werden zu lassen. Diese Analyse zeigt, dass der Crowdfunding-Mechanismus auch eine sportpsychologische Wirkung entfalten kann. Zum Thema: Die Macht der sozialen Unterstützung […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Ein mentales Lehrstück

      Unwillkürlich stand ich auf und zog sprichwörtlich meinen Hut vor dieser Leistung. Zugegeben, es mag etwas komisch ausgesehen haben, wie ich nach mehr als zwei Stunden meinem Wohnzimmersessel entstieg und nun mit meinem Fernseher interagierte. Aber diese Geste in Richtung eines Sportlers musste schlichtweg heraus, der gerade etwas besonderes vollbracht hatte. Mit 2 Stunden, 8 […]

    • Sarah Schramm: SMARTe Ziele im Rugby

      Die Rugby-WM geht in die entscheidende Phase. Wie befürchtet, sind die außereuropäischen Favoriten unter sich: Den Weltmeistertitel machen die Teams Südafrika, Neuseeland, Argentinien und Australien unter sich aus. Schon jetzt lässt sich aber festhalten, dass das Mega-Spektakel der Sportart viele neue Fans gebracht hat und zudem Anschauungsunterricht für die deutsche Nationalmannschaft lieferte, die in der […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Macht Fußball depressiv?

      Anfang Oktober ließ eine Meldung bei www.sportschau.de meine Aufmerksamkeit schlagartig ansteigen. Es wurde gemeldet, dass eine Studie gezeigt habe, dass jeder dritte Fußballer gefährdet sei, an einer Depression zu erkranken. Als Quelle wurde die unten genannte Publikation genannt, die ich dann auch relativ schnell auf der Website der FiFPro – das ist der Internationale Profi-Fußballspieler-Verband […]

    • Sarah Schramm: Mach den Haka!

      Auge in Auge mit dem Gegner und schon beginnt die Unsicherheit. Diese Situation kennen viele Sportler. Dabei lässt sich ein selbstsicheres Verhalten ganz einfach trainieren und einüben. Wie dies in Perfektion aussieht, lässt sich aktuell in Großbritannien beobachten. Zum Thema: Selbstsicherheit gegenüber dem Gegner Bis Ende Oktober läuft in England die Rugby WM. Womöglich ist […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll und Christin Janouch: Das psychologische Profil eines Trail-Runners

      Sportpsychologische Forschung im Trail-Running Bereich ist aktuell eher noch eine Seltenheit. Nach einer ersten Studie zu Teilnahmemotiven von Trail-Läufern im Jahr 2014 im Rahmen der Zugspitz-Trailrun-Challenge (siehe hierzu auch den die-sportpsychologen.de-Beitrag, Trend Trail-Running), wollten Prof. Dr. Stoll und Christin Janousch im Folgejahr im Rahmen einer etwas umfangreicheren Studie nicht nur etwas über die Motive von […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Zusammen weniger allein

      Im Sport gehört die Suche nach Grenzen dazu. Oft geht dies mit dem Bruch von Gewohnheiten einher, nicht selten entstehen dadurch neue Disziplinen, manchmal sogar ganze Sportarten und für den Aktiven selbst öffnen sich neue Welten. Stellen Sie sich mal vor, liebe Ausdauerathleten, Sie werden über Nacht vom Individual- zum Mannschaftssportler. Zum Thema: Transalpine Run […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Lieber Schweinehund

      Hitze, Regen, Schnee – Ausreden finden sich viele, sportliche Ambitionen vor sich herzuschieben. Aber was steckt dahinter, wenn der persönliche Schweinehund die innere Diskussion bestimmt? Und existiert dieses Problem nur im Breitensport? Zum Thema: Von Selbstgesprächen, inneren Dialogen und persönlichen „Schweinehunden“ Der tägliche Kampf mit dem „inneren Schweinehund“ – eine Aussage, die fast jeder von […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Sportpsychologentransfers

      Philipp Laux, der (ehemalige) Sportpsychologe von RB Leipzig wechselt zusammen mit Alexander Zorniger, dem (ehemaligen) Trainer von RB Leipzig nach Stuttgart. So berichtete kürzlich die Leipziger Volkszeitung. Ich konnte mir dabei ein Lächeln nicht verkneifen. Nicht wegen dieser Tatsache im Allgemeinen, sondern mehr man wieder einmal deutlich sehen kann, wie sehr sich das Berufsfeld des […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Egal, was auf dem Spiel steht

      Versagen unter Druck, wie dies ja bei dem kommenden Relegationsspiel des HSV durchaus der Fall sein kann, hat seine Ursache zumeist in einem „Missverhältnis“ zwischen der Einschätzung dessen, was auf dem Spiel steht (was häufig als Bedrohung bewertet wird) und der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Trifft dies zu, sprechen wir von einem „Stresszustand“ mit all […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Gute Selbstgespräche

      Man spricht mit sich selbst? Das klingt ja fast pathologisch! Das könnte man tatsächlich denken. Sofort könnte da ein Bild eines älteren, ungepflegt aussehenden Menschen vor dem inneren Auge auftauchen, der an einer Bushaltestelle steht und ständig mehr oder weniger laut mit sich selbst redet. In der Tat gibt es psychische Erkrankungen, die dadurch auffallen, dass […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Party am Kontrollpunkt vier

      Die Sportart Orientierungslauf fristet in Deutschland (wie auch so viele andere spannende Aktivitäten)  ja eher „ein Randsportart-Dasein“. Auch in der wissenschaftlichen Sportpsychologie gibt es hier kaum Publikationen, wenn man mal vor der Dissertation von Roland Seiler aus dem Jahr 1990 absieht. Kaum jemand weiß zum Beispiel, dass sich die Orientierungsläuferinnen und –läufer im Deutschen Turnerbund […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Kopfsache Bewegung

      Alle Jahre wieder! Na ja, eigentlich alle vier Jahre wieder setzt sich eine Kommission des internationalen Schwimmverbandes FINA aus dem Bereich Wasserspringen zusammen und beschließt die „neuen“ Regularien, wie bestimmte Elemente aus dem Sprungrepertoire zu bewerten sind. Insbesondere die Schwierigkeitsgrade werden von Zeit zu Zeit neu definiert. Mal sind es eher die Salti, die „mehr […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Stigma Homosexualität im Fußball

      “Schwulencombo”. Dieses Beinamen handelte sich 2010 die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ein. Michael Becker, der einstige Ballack-Berater, geiferte damals in Richtung Bundestrainer Joachim Löw und dessen Nationalspieler. Den Ruf, dass Löw auf Männer stehe und im Kreise der Nationalmannschaft einige  Homosexuelle zu finden  wären, ist sogar schon älter. Unter Sportjournalisten sollen sogar Wetten laufen, wer diese eingangs […]

    • Désirée Hess: Probleme lösen mit Sport?

      “Flexibel” ist heute keine Zustandsbeschreibung mehr, sondern eine Eigenschaft die man als moderner Mensch nicht nur in Krisenzeiten mitbringen muss. Doch wie passen gerade im Leistungssport private Probleme und die Leistungserbringung zusammen? Kann der Leistungssport sogar eine Hilfe sein, um diesen Emotionen und privaten Problemen entgegen zu wirken und sich abzulenken? Zum Thema: Leistungssport und […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Trend Trail-Running

      Trail-Running, eine Sportart, die einen Zeitgeist wiederspiegelt? Die Laufveranstaltungen in schwierigem, sehr hügeligem Gelände, in reinster, manchmal sogar fast unberührter Natur über mitunter nicht wenige Kilometer, freuen sich über immer weiter wachsende Teilnehmerzahlen. Nach der Lauf- und Joggingbewegung, Anfang der 70er Jahre und den anschließenden weiter wachsenden Stadtmarathonläufen in den 1980er und 1990er Jahren sehen […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Fernab der roten Couch

      Allen voran im Boulevard-Journalismus wird Immer noch gern die „rote Couch” durch die sprachlichen Bilder getragen, wenn es sportlich bei einem Athleten oder einem Team mal nicht läuft. Mit der realen Arbeitswelt eines Sportpsychologen hat das so ziemlich gar nichts zu tun. Stattdessen findet Sportpsychologie dort statt, wo etwas passiert.    Zum Thema: Wie sieht […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Hohe Hürde Muttersprache

      Sportartenübergreifend arbeiten in vielen Profi-Vereinen und sogar in Nationalmannschaften Trainer, die nicht die jeweilige Sprache des Landes sprechen, in dem sie tätig sind. Oftmals ist es die besondere sportspezifische Expertise, die diese Trainer mitbringen. Im Basketball und im Eishockey sind es oftmals Nordamerikaner oder Skandinavier, im Fußball finden wir häufig Italiener und Spanier und in […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Fokus auf das Wesentliche

      Was man unter unmittelbarer Wettkampfvorbereitung versteht, darüber streiten sich die „Gelehrten“ und – ohne Ironie – darüber kann man auch trefflich streiten. An dieser Stelle ziehe ich eine persönliche Erfahrung heran, die ich im Juni 2014 als Finisher der 100 Kilometer von Biel gemacht habe. Meine unmittelbare Wettkampfvorbereitung begann circa eine Woche vor dem Start. In dieser Phase nutzte […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Wann tut eine Pause Not?

      Das neue Modewort im Triathlon heißt zurzeit „Off-Season“. Athleten anderer Sportarten wie zum Beispiel die Extremläuferin Anne-Marie Flammersfeld reden von „Post-Race-Depression“. Beide Phänomene gehen auf einen richtige Steuerung der Belastungs- und Erholungsphasen zurück. Neben der Trainingswissenschaft und der Sportmedizin liefert die Sportpsychologie spannende Ansätze, um die richtige Balance zu finden. Zum Thema: Wie kontrolliere ich […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Gefahr im Flow

      Kürzlich fand in den franzöischen Alpen der sogenannte UTMB statt. Der Ultra-Trail du Mont-Blanc   ist ein Ultramarathon, der auf Trails von Chamonix aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um die Mont-Blanc-Gruppe führt. Erstmals 2003 ausgetragen und von den Trailers du Mont Blanc organisiert, zählt er mit einer Streckenlänge von ca. 168 km, mehr als 9000 zu überwindenden Höhenmetern und einem Zeitlimit von 46 Stunden zu den anspruchsvollsten Bergmarathons weltweit. […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Guardiolas Aufgabe

      Alarmstufe Rot: Nicht nur, dass alle WM-Helden des FC Bayern München fast das komplette Vorbereitungstraining verpassen. Es steht vor Saisonbeginn auch unbeantwortet die Frage im Raum, wie die Jäger des vierten Sterns nach ein paar Tagen Urlaub die Rückkehr aus der Campo Bahia-Traumwelt in den grauen Bundesliga-Alltag aus sportpsychologischer Perspektive verkraften? Die Vergangenheit zeigt, dass […]

    • „Nur die ersten Kilometer läuft der Körper“

      Michele Ufer ist erfolgreicher Ultramarathonläufer, Sportpsychologe und Managementberater. Und vor allem Grenzgänger. Den 42-Jährigen Doktoranden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg reizen die Extreme. Hierzu forscht er und sucht aktuell für seine Dissertation interessierte Ausdauersportler, die ein echtes Abenteuer erleben wollen. Und mit Abenteuern kennt er sich aus. Für die-sportpsychologen.de berichtet: Michele Ufer Michele Ufer ist erfolgreicher Ultramarathonläufer, Sportpsychologe & […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Brasiliens Feuerwehr

      Bis zum Viertelfinale gegen Kolumbien wirkten die Brasilianer bei ihrer Heim-WM sichtlich verkrampft. Nach dem erst im Elfmeterschießen gewonnenen Achtelfinale gegen Chile wurde bekannt, dass kurzfristig eine Sportpsychologin für das Team organisiert worden sei. Aufgabenstellung: Die brasilianische Mannschaft solle von dem immensen Druck befreit werden, der die Spieler von Trainer Felipe Scolari lähme. Mit der […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Cristiano Ronaldo – Gefangen im Perfektionismus?

      Cristiano Ronaldo trägt den Titel Weltfußballer des Jahres. Ganz offiziell ist er also der aktuell beste Kicker aller Kontinente. Bei der in Brasilien stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft kämpft der Portugiese aber dennoch gegen das frühzeitige Ausscheiden – einmal mehr scheint der konstruierte Superstar-Avatar „CR7“ bei einem internationalen Turnier auf menschliches Niveau herabgestuft zu werden. Dies liegt sicher […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Spaniens WM-Scheitern

      Der Weltmeister ist ausgeschieden. Nach der 1:5-Auftaktschlappe gegen die Niederlande war die spanische Fußball-Nationalmannschaft auch beim 0:2 gegen Chile taktisch überfordert, körperlich unterlegen und sichtlich gehemmt. Zum Thema: Welche Bedeutung kommt dem Selbstwertgefühl beim vorzeitigen Scheitern der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM zu? In den Medien findet aktuell eine Diskussion zum Thema „Selbstwertgefühl“ und Erfolg […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Dem Schmerz davonlaufen

      Seit 1959 trifft sich ein erlesener Kreis von Ausdauersportlern im schweizerischen Biel zum traditionellen 100km-Rennen. Am Freitag, den 13. Juni, gehörte auch Prof. Dr. Oliver Stoll zu diesem Starterfeld, welches um 22 Uhr Ortszeit einen Wettkampf der besonderen Art aufnahm. Exklusiv für die-sportpsychologen.de berichtet er von dieser Lebenserfahrung, mit der er sich einen lange gehegten […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: 100 km Laufen ist (r)eine „Kopfsache“

      Am späten Abend des 13. Juni 2014 trifft sich die Ultra-Szene im schweizerischen Biel zum 100 Kilometer-Lauf. Dieses Rennen gilt als „Mekka“ der Ultralangstreckenläufer. Im Jahr 1959 wurde es erstmals durchgeführt und gehört somit zu den ältesten Ultramarathonläufen der Neuzeit in Europa. Prof. Dr. Oliver Stoll von Die-Sportpsychologen.de macht die „Nacht der Nächte“ zu seinem […]

    • Prof. Dr. Oliver Stoll: Bin ich sportsüchtig?

      Sicher haben sie in den vergangenen Wochen den Teufel an irgendeiner Wand geschrieben gesehen: Sportsucht. Denn in Folge einer Studie machten sich zahlreiche Massenmedien an Interpretationen, die jeden Sportbegeisterten den Angstschweiß auf die Stirn hätten zaubern müssen. Aber räumen wir mit dem Phänomen mal auf. Zum Thema: Hype, Charakteristika und Urachen der Sportsucht Es scheint […]

    • Zur Historie der angewandten Sportpsychologie in Deutschland – Teil 1

      Man kann nicht wirklich von einer langen Tradition sprechen, wenn es um das Thema „Angewandte Sportpsychologie“ in Deutschland geht. In der Tat – und das ist gut dokumentiert – existiert die Sportpsychologie jedoch als Fach und als Institution seit 1969 in der Bundesrepublik Deutschland. Denn in diesem Jahr gründete sich die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in […]

    • Falk Cierpinski: Der Kopf gibt immer als erstes auf

      Der Ausdauersportler Falk Cierpinski arbeitet seit dem Berlin Marathon 2013 mit dem Prof. Dr. Oliver Stoll als sportpsychologischen Berater zusammen. In einem Kurz-Interview äußert sich einer der erfolgreichsten deutschen Marathonläufer zu seinen Erfahrungen mit der Sportpsychologie. Falk Cierpinski, was hat dich zur Zusammenarbeit mit dem Sportpsychologen Prof. Dr. Oliver Stoll bewegt? Ich hatte über viele […]

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