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Versagen unter Druck

Janosch Daul: Kopfsache Torwartspiel – Performen unter Druck, Teil 2

Wie können konkrete Ansätze aussehen, um mit Torhütern sportpsychologisch zu arbeiten? Janosch Daul gibt einige Hinweise.

Janosch Daul: Kopfsache Torwartspiel – Performen unter Druck, Teil 1

Was macht das Torwartspiel eigentlich so besonders? Janosch Daul gibt aus sportpsychologischer Sicht einen Einblick.

Dr. René Paasch: Wie “Glück auf” dem FC Schalke 04 den Klassenerhalt und einen Neuanfang ermöglichen könnte

Der FC Schalke 04 durchlebt in der Fußball-Bundesligasaison 2020/2021 eine existentielle Krise. Vielleicht mit Happy End?

Wenn Teams scheitern: Die deutsche 0:6-Niederlage gegen Spanien aus sportpsychologischer Perspektive

Debakel, Offenbarungseid oder Vollkatastrophe. Alles Begriffe, die verwendet wurden, um die 0:6-Schlappe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu umschreiben. Wir versuchen das Thema sportpsychologisch zu beleuchten.

Dr. René Paasch: Den Fußball so verändern, wie es Mehmet Scholl im Sinn hatte?

"18 Systeme rückwärts laufen und furzen", so lautete der Kernsatz von Mehmet Scholl, mit dem er die Akademisierung der Fußballausbildung in Deutschland geißelte. Dr. René Paasch sieht Scholl in bestimmter Hinsicht bestätigt und benennt konkret Veränderungsbedarf.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Super-Gau-Methode

Kürzlich lüftete Falk Cierpisnki ein Geheimnis. Der frühere Asudauerathlet suchte am Ende seiner Karriere die Hilfe von Prof. Dr. Oliver Stoll. Der Sportpsychologe sollte bei der Lösung eines langjährigen vermeintlich körperlichen Problems helfen.

Dr. René Paasch: Das Mindset im Fussball – Denkweise für Erfolg und Wachstum

Was steckt hinter dem Begriff Mindest? Dr. René Paasch erklärt, was Trainer und Spieler wissen müssen.

Uwe Knepel: Aus Anspannung und Stress gute Leistungen machen

Keine Frage, Stress haben wir alle. Aber gerade Sportler müssen lernen, optimal damit umzugehen.

Cristina Baldasarre: Wie innere Blockaden deine Bestleistung verhindern und was du dagegen tun kannst

Bestleistungen abrufen, wenn es darauf ankommt. Für viele SportlerInnen ist dies kein Automatismus. Aber es gibt viele Möglichkeiten zur Einflussnahme.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Sache mit deinem „DNF“

„DNF“ steht für „Did not finish“, was so viel heißt wie „Ausgestiegen“ oder eben „Nicht im Ziel angekommen“. Dieses Kürzel, gut bekannt in der Ausdauersportszene und so gefürchtet wie das bekannte Weihwasser für den Teufel und sehr viel schmerzhafter als verlorene Fußnägel oder brennende Oberschenkelmuskeln, das z.B. beim Traillaufen zwar nicht schön ist, aber irgendwie dazu gehört. So ist mir am ersten Septemberwochenende beim Südthüringentrail ergangen. Eigentlich sollten es 47,5 Kilometer und 1950 positive Höhenmeter werden. Geworden sind es dann aber nur 16,5 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter. Warum? Weil es mir nicht gut ging! Jetzt sagen Sie bestimmt: „Na das ist doch logisch! Niemanden kann es nach dieser Tortur gut gehen, also warum jammerst du da jetzt rum – selbst gewähltes Elend“! Tja, so einfach ist das nicht, denn erstens bereitet man sich ja auf so eine Veranstaltung systematisch vor und hat im Vorfeld ja auch viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie realistisch das Erreichen eines solchen Ziels und zweitens hat man ja auch im Trainingsprozess schon einiges an Erfahrungen mit Distanzen und Höhenmetern und den damit verbundenen Gedanken und Emotionen gesammelt. Und das bewegte mich eben auch dazu, diesen Beitrag zu schreiben. Also kommen wir zum Thema: Was hat es denn nun psychologisch betrachtet so auf sich mit dem berühmt-berücksichtigen „DNF“?

Thorsten Loch: Gefahren der Zielsetzung

“Systemversagen”, so bezeichnete Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV den verpassten Wiederaufstieg seines Profi-Teams in die erste Bundesliga. Der sichtlich ergriffene HSV-Boss vor der versammelten Hamburger Weltpresse weiter: “Das gesamte System ist im Winter irgendwann kollabiert und nicht wieder auf die Beine gekommen.” War war passiert? Schließlich hatte die junge Mannschaft von Trainer Hannes Wolff nach der Hinrunde recht souverän die Zweitliga-Tabelle angeführt. Ein sportpsychologischer Erklärungsversuch.

Dr. Rita Regös: Wie wir Sportlern ihre Stärken wegoptimieren

Nehmen wir einen der Athleten, der mit den Worten zum Sportpsychologen kommt, er sei unmotiviert. Dann hält der Psycho ihm ein Motivationsfragebogen unter die Nase und entwickelt bei unterdurchschnittlichen Ergebnissen eine Schritt-für-Schritt-Planung – ehrlich? Sicher nicht!

Dr. Rita Regös: Das deutsche Mentalitätsproblem

Als der Bundestrainer der ungarischen Short Track Nationalmannschaft unmittelbar vor den Olympischen Spielen 2018 in einer Radiosendung gefragt wurde, mit welcher Zielstellung er und die Athleten in den Flieger steigen, war seine Antwort glasklar: „Wir gehen hin, um zu gewinnen.“ Seine Aussage war nicht nur klar, sie war auch kurz – sie ließ keinen Raum für Diskussion, Interpretation und noch weniger für andere Eventualitäten wie eine Silbermedaille.

Philippe Müller: Hört auf, in Fehlern zu denken!

Aus meiner Sicht geht es darum, das Augenmerk hin zum Erfolg zu richten. Somit ist die Hauptaufgabe des Trainings, seine mentalen und physischen Fertigkeiten zu verbessern. Im Fokus des Trainings sollte deshalb das Lösen von Aufgaben stehen. Denn ein Vermeiden eines Fehlers bedeutet nicht zwangsläufig ein erfolgreiches Handeln. Wenn keine Alternativen zur Verfügung stehen, bleibt schlussendlich eine Handlung gänzlich aus. Es geht deshalb nicht um das Vermeiden von Fehlern, sondern vielmehr um das Kreieren neuer Lösungsstrategien, oder das Stärken bestehender erfolgreicher Handlungsmuster. Durch die permanente Auseinandersetzung mit dem Positiven werden zum einen physische, taktische und technische Fertigkeiten gefestigt und und zum anderen psychische Komponenten, wie Selbstvertrauen und positive Selbstsuggestion gestärkt. In der Umsetzung bedeutet dies, dass ein möglichst grosser Spielraum für kreative Strategien geschaffen, individuelle Lösungen zugelassen und Ängste, zwischendurch zu scheitern, abgebaut werden. Und somit im Sinne des Titels: In Fehler zu denken, verboten!

Die Sportpsychologen machen es dir einfach, den passenden Experten oder Expertin in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden.

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