Dr. René Paasch, Psychologe/Sportpsychologe

Dr. René Paasch

Psychologe/Sportpsychologe

Sportarten: Fußball, Segeln, Schwimmen, Handball, Volleyball, Hockey, Eishockey, Tennis

Dr. René Paasch ist Psychologe/Sportpsychologe. Er wohnt und arbeitet in Essen (Karte). René bietet sportpsychologische Beratung und Betreuung im Breiten- und Spitzensport sowie Coaching im betrieblichen Umfeld und Gesundheitsförderung an. Mit seiner UEFA B-Lizenz, mehrjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Profi- und Amateurvereinen und zahlreichen Betreuungen von Kickern ist er einer der Fußballexperten im Netzwerk Die Sportpsychologen.

Sportpsychologisches Training und Coaching

Dr. René Paasch arbeitet mit Einzelsportlern, Trainern und Teams aus verschiedenen Sportarten. Seine Schwerpunkte sind: Führung und Teamentwicklung, Kognitives Training, Sportpsychologisches Training und Coaching mit Kindern, Psychologisches Aufbautraining nach Sportverletzungen, Persönlichkeits- und Leistungstests, Mentales Training, Stressmanagement, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Talenterkennung, Talentförderung und -sicherung, Moderation und Konfliktmanagement und Umgang mit Medien.

Nimm Kontakt auf:

+49 (0)177 465 84 19

r.paasch@die-sportpsychologen.de

Vorträge und Workshops

Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Dr. René Paasch als Keynote-Speaker, Referent, Vortragsredner, Diskussionsteilnehmer oder Moderator buchen:

  • Dr. René Paasch: Gedankenschnelligkeit im Fußball (mehr Infos)
  • Führung und Teamentwicklung (mehr Infos)
  • Resilienz im Sport und Unternehmen (mehr Infos)
  • Trainer und Eltern am Spielfeldrand – Das Persönlichkeitsprofil von Vorbildern! (mehr Infos)

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Zur Person: Dr. René Paasch

Dr. René Paasch

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.

Epiket, um 50 n. Chr. – 138

Dieses Zitat drückt äußerst treffend aus, welche Überzeugung meiner Arbeit zugrunde liegt. Denn Vorstellungen und Meinungen bestimmen, was der Körper zu leisten vermag. Dieses geschieht nicht von alleine. Ich vertrete eine ganzheitliche Sicht. Das bedeutet, dass bei einem gesunden Menschen Körper, Geist und Seele harmonisch zusammenwirken müssen. Daraus lassen sich für meine Arbeit folgende Grundsätze formulieren:

Grundsätze meiner Arbeit

  • Sportlicher Erfolg wird im Kopf entschieden.
  • Auf der Basis eines trainierten Körpers und der technischen und taktischen Schulung ist das Mentale Training der wichtigste Erfolgsfaktor.
  • Jeder Mensch ist einzigartig und besitzt die Möglichkeiten zu unglaublichen Leistungen.

Kommunikationstraining/Sport: Der Alltag eines Sportlers stellt immer höhere Anforderungen an die physische und psychische Belastbarkeit. Schlüsselqualifikation wie Team-, Kommunikations- und Integrationsfähigkeit sowie der Umgang mit Medien nehmen in der modernen Leistungsgesellschaft immer mehr an Bedeutung zu und können gezielt trainiert werden.

Ziele: Wer wirklich an sein Ziel glaubt, kann dieses auch tagtäglich leben und erreichen, denn der feste Glaube und Wille kann vieles möglich machen.

Erfolg oder Niederlage: Rückschläge gehören zu jeder Karriere. In der Bewältigung von Misserfolgen und Krisen zeigen sich der wahre Sportler und die Mannschaft.

Sozialisation: Der Einfluss des Umfeldes auf den Sportler und Mannschaft wird meist zu wenig beachtet. Dieses gilt im gleichen Maße zusehen.

Grundüberzeugungen beeinflussen und steuern lernen: Durch eine gezielte Förderung positiver Selbstüberzeugungen werden wir glücklicher und erfolgreicher.

Mentale Stärke ist trainierbar: Mentale Stärke ist nichts, was man hat oder nicht hat. „Mentale Stärke“ ist zu jeder Zeit und in „jedem“ Alter entwickelbar!

Vertrauen und Offenheit: Meine Kunden können immer mit meiner Offenheit für ihr persönliches Anliegen rechnen, genauso wie die absolute Vertraulichkeit!

Qualifikationen

  • BISP-Expertendatenbank
  • Dr. paed. (Sportpädagogik & Sportpsychologie)
  • PaedDr. (Sportwissenschaft, Faculty of Physical Education and Sports)
  • Master of Science Psychologie
  • Master of Science Sportpsychologie 
  • Master of Arts Leistungssport 
  • Bachelor of Arts Ernährungsberatung 
  • Dipl. Gesundheitsmanagement 
  • Fitnessfachwirt (IHK)
  • Lehrer für Fitness und Sportrehabilitation (BSA)
  • Lehrer für Mentale Fitness (BSA)
  • Fitness-Trainer A/B-Lizenz (BSA)
  • Trainer-Lizenz UEFA B-Level

Referenzen

  • VfL Sportfreunde Lotte (Regionalliga)
  • VFL Bochum (Talentwerk/Profis)
  • SGS Essen (Allianz Frauen-Bundesliga)
  • Deutscher Schwimmverband (A-Kader)
  • Bayer Leverkusen (Handball-Bundesliga)
  • Nacra 17 (Profisegeln/Teilnahme Rio 2016)
  • Profi-Boxen
  • Profi-Golf
  • Profi-Tennis
  • Volleyball
  • Doping-Beauftragter & Sportpsychologe (Schleswig-Holsteinischer Ju-Jutsu Verband e.V)
  • Jugend- und Amateurmannschaften (Kreisliga bis Regionalliga)
  • Eishockey 

Veröffentlichungen

  • Dissertation: System educational-mental methods in the weight reduction process for long-term success of women. (Link, Link zur Zusammenfassung)
  • Journal of Pedagogy and Psychology: Paasch, R. (2013): Journal of Pedagogy and Psychology: Does cognitive training make nutrition and exercise programs for weight reduction more successful?
  • Journal of Pedagogy and Psychology: Paasch, R. (2015): Effect of training self-talk regulation on improving action orientation vs. state orientation and endurance performance in the area of amateur soccer

Medienberichte

  • Sportschau: Interview (Link)
  • Sky Sport: WM-Studio (Link)
  • Bayerischer Rundfunk: Tagesgespräch (Link)
  • DFB: Das Gehirn spielt mit (Link)
  • Ruhrnachrichten: Sportpsychologe erklärt: Wie Sport uns in der Coronakrise helfen kann (Link)
  • Ruhrnachrichten: Coronavirus: Sportpsychologe sieht in der langen Pause Gefahren und Chancen für die Sportler (Link)
  • Sport Bild: Matarazzo muss die Spieler jetzt stark reden (Link)
  • Das Magazin des Bundesministeriums für Gesundheit: Sportlicher Erfolg wird im Kopf entschieden (Link)
  • Watson: Geisterspiele in Bundesliga und Europa: “Für manche Spieler kann das ein Vorteil sein” (Link)
  • Hamburger Morgenpost: HSV-Juwel Arp in der Krise Welche Rolle spielt der Kopf? (Link)
  • Fußballtraining: DIE BASICS IN DEN FOKUS (Link)
  • Welt: Warum wir beim FC Bayern so viel Schadenfreude verspüren (Link)
  • Volleyball Magazin 2020/01: Beitrag (Link)
  • Haysworld: Wieviel Zukunft steckt im Co-Prinzip (Link)

Inspirierende Sportler

  • Matthias Steiner & Kyle Manard
  • Cristiano Ronaldo & Bastian Schweinsteiger 
  • Linda Dallmann & Alex Morgan

Inspirierende Filme

  • Das Streben nach Glück
  • Rocky Balboa
  • Coach Carter

Inspirierende Bücher

  • wird noch ergänzt

Produkte

Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

  • Bücher, DVD`s und weitere Artikel (Link zum Shop)
  • Paasch, René (2014): Der optimistische Attributionsstil und die Aufrechterhaltung sportlicher Aktivität. Eine Studie zur nachhaltigen sportlichen Betätigung. ISBN (Buch) 978-3-8428-8081-8., DIPLOMICA Verlag. 96 Seiten. (Link)
  • Paasch, René. (2014). Gewichtsreduktionsprogramme – Die Bedeutung des kognitiven Trainings für Erfolge in der Gewichtsreduktion. ISBN (Buch): 978-3-8428-8089-4.,DIPLOMICA Verlag GmbH. 88 Seiten. (Link)
  • Paasch, René (2014): Verbesserung der Handlungsorientierung vs. Lageorientierung und Ausdauerleistungsfähigkeit. Training der Selbstgesprächsregulation im Amateurfußball.  ISBN (Buch): 978-3-95850-740-1., DIPLOMICA Verlag GmbH und DIPLOMICA Verlag, 100 Seiten. (Link)
  • Paasch, René (2013): Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping: Hintergründe, Fakten, Ausblicke (Deutsch) Taschenbuch – 15. Oktober 2013 (Link)

Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Dr. René Paasch

  • Dr. René Paasch: Gewicht machen im Fußball

    Kevin Pannewitz kennt die Fußballwelt vor allem wegen seiner Gewichtsprobleme. Immer wieder stolpert er über ein Problem, welches vielen Sportlern zumindest im Ansatz nicht ganz unbekannt ist.

  • Dr. René Paasch: Der Fußball im Wandel – Die große Chance für die Sportpsychologie?

    Die Corona-Pandemie hat auch das Fußball-Business getroffen. Durchaus wirkungsvoll. Doch was ändert sich aktuell wirklich und welchen Einfluss hat das auf die Wertschätzung der Sportpsychologie?

  • Dr. René Paasch: Mentales Training per App

    Die Corona-Pandemie hat durchaus dazu beigetragen, dass auch im Sport die Digitalisierung vorangetrieben wurde. Eine App für mentales Training von Prof. Dr. Jan Mayer sollten wir uns diesbezüglich genauer anschauen.

  • Dr. René Paasch: Nachspielzeit im Fußball

    Wenn die Uhr in anderen Sportarten eine ganz klare Sprache spricht, geht es im Fußball gern wild durcheinander. Wie Trainer ihre Spieler auf die Nachspielzeit gezielt vorbereiten können.

  • Dr. René Paasch: Routinen, Hokuspokus und Irrationalität im Fußball

    Was müssen Trainer über Rituale und irrationale Verhaltensweisen ihrer Spieler wissen?

  • Dr. René Paasch: Teamzusammenhalt reparieren. Wie kann da ein Sportpsychologe helfen?

    Häufig liegen die Gründe für einen massiven Leistungsabfall bei Mannschaften im psychologischen und pädagogischen Bereich. Wie können Sportpsychologen sach- und situationsgerecht unterstützen?

  • Dr. René Paasch: Warum der deutsche Fußball Mentoren braucht

    Im Moment haben viele Nachwuchstrainer Zeit. Zeit, vielleicht auch ihre Rolle neu zu definieren.

  • Dr. René Paasch: Warum sich Trainer gerade jetzt um ihre Gesundheit kümmern sollten

    Was können Trainer für ihre Gesundheit tun? Und wann sollten sie etwas tun?

  • Dr. René Paasch: Von Klopps Ingwer-Shot bis zum Workout für zu Hause – Gesundheit und Sport in der Coronakrise

    Kein Training, keine Spiele. Sportler leiden unter den Folgen des Corona-Virus. Wie können Athleten nun das Mehr an Freizeit nutzen?

  • Dr. René Paasch: Trainer- und Spielerpersönlichkeiten im Fussball entwickeln

    Mehr Platz für Persönlichkeit im Fußball? Die Verantwortlichen beim DFB sehen darin den Schlüssel für die Talententwicklung. Aber was steckt eigentlich dahinter und was sollten Trainer und Manager darüber wissen?

  • Dr. René Paasch: In Krisen positiv denken lernen

    Negative Gedanken kommen in sportlichen Krisen von allein. Aber wie verschwinden sie wieder?

  • Dr. René Paasch: Das Mindset im Fussball – Denkweise für Erfolg und Wachstum

    Was steckt hinter dem Begriff Mindest? Dr. René Paasch erklärt, was Trainer und Spieler wissen müssen.

  • Dr. René Paasch: Kommunikation bei nachlassender Leistungsfähigkeit

    Was, wenn du als Trainer deine Mannschaft in der zweiten Hälfte erreichen willst?

  • Dr. René Paasch: Resilienz in sportlichen Krisen

    Was, wenn es sportlich nicht läuft und von Spiel zu Spiel einfach nur noch schlimmer wird?

  • Dr. René Paasch: Führung und Teamentwicklung

    Die Phasen der Teamentwicklung finden fortlaufend statt und bedingen einer sensiblen Führung. Das gemeinsame Ziel, die gemeinsamen Regeln und die gemeinsame Vision sind eine sehr gute Grundlage, um Teams zusammenzuführen und in hilfreicher Funktion zu begleiten. Genauso wie die alltägliche Kommunikation, Empathie und der Umgang mit der Aufgaben- und Rollenverteilung beeinflussen diese Punkte.

  • Dr. René Paasch: Gedankenschnelligkeit im Fußball

    Leroy Sané oder Kevin De Bruyne gelingt es scheinbar mühelos, in äußerst komplexen Situationen ungewöhnliche, aber auch technisch-taktische Lösungen auf das Spielfeld zu bringen. Erfolgreiche Trainer sprechen bei solchen Ausnahmespielern von „Gedankenschnelligkeit“ oder „Higher Level Exekutivfunktionen (HEF)“. In diesem Vortrag werden wissenschaftlich fundierte Aussagen zum Kognitionstraining im Fußball getroffen. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch methodische, diagnostische und praktische Aspekte in verschiedenen Formen dargestellt.

  • Dr. René Paasch: Resilienz im Sport und Unternehmen

    Es gibt Menschen die nichts aus der Bahn zu werfen scheint. Sie verzweifeln nicht an Niederlagen oder medialen Aussagen, sondern wachsen sogar daran. Was unterscheidet diese Personen von denjenigen, die mit Rückschlägen oder Niederlagen hadern und manchmal sogar daran zerbrechen? Das Zauberwort lautet Resilienz: Manche Menschen sind immun gegen Angriffe von außen. Haben solche Stehaufmännchen einfach Glück gehabt, weil ihnen diese hilfreiche Fähigkeit in die Wiege gelegt wurde, oder kann jeder lernen, resilient zu sein?

  • Dr. René Paasch: Trainer und Eltern am Spielfeldrand – Das Persönlichkeitsprofil von Vorbildern!

    Kommerzialisierung, Globalisierung, Digitalisierung. Der Fußball hat sich in den vergangenen 15 Jahren nicht nur grundlegend von seiner Basis entfernt, sondern er ist aus meiner Sicht getrieben. Das Spiel ist noch das gleiche, aber zentrale Werte wie Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Würde sind auf der Strecke geblieben. In der Realität von jungen Talenten in den Nachwuchsleistungszentren und Eltern bedeutet dies, dass er mehr denn je um Ergebnisse geht. Im Vortrag gehe ich der Frage nach, wie es dennoch gelingen kann, in Verbundenheit spielen und leben zu dürfen?

  • Dr. René Paasch: Vom Trainer zum Top-Trainer werden

    Viele Trainer würden gerne hauptberuflich im Hochleistungssport tätig sein. Sei es um mehr Geld zu verdienen, sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen oder einfach, um Athleten und Mannschaften bei ihrer Entwicklung zu helfen. Doch egal wie erfolgreich man ist, zum Traineramt gehört vielmehr dazu als nur Fachwissen. Welches spezifische Persönlichkeitsprofil sollten Top-Trainer aufweisen? Dieser spannenden Frage […]

  • Dr. René Paasch: Bewertungsspiele im Schwimmen

    Individualsportler sind vor dem Wettkampf oft mit sich und ihren Gedanken ganz schön allein. So kommt es nicht selten vor, dass Schwimmer ihre Zeit im Bereitstellungsraum direkt vor dem Wettkampf zum Grübeln nutzen. Oft mit ernsten negativen Folgen.

  • Dr. René Paasch: „Mental Toughness“ im Sport

    Mental stark zu sein, davon träumt jeder Sportler. Aber nicht alle wissen, dass sich sehr gezielt an diesen Fähigkeiten arbeiten lässt.

  • Dr. René Paasch: Die Strobobrille im Fussball 

    Torhüter mit Sonnenbrillen beim Training? Lohnt sich. Warum, erklärt Dr. René Paasch von Die Sportpsychologen.

  • Dr. René Paasch: Tatsachenentscheidungen von Schiedsrichtern im Fussball

    20% der Schiedsrichterentscheidungen in einem Fußballspiel sind falsch. Ein Schlüssel zur Verbesserung ist die Arbeit an der Wahrnehmung.

  • Dr. René Paasch: Emotionen von Trainern

    Es gibt Gründe, weshalb Trainer am Spielfeldrand emotional werden sollten.

  • Dr. René Paasch: Das Arbeitsgedächtnis im Fussball (Teil 7)

    Kognitive Leistungsfaktoren im Fussball, wie die Antizipation, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder Spielintelligenz, sind Erfahrungen, die im Arbeitsgedächtnis gespeichert werden. Der Begriff des Arbeitsgedächtnisses wird zumeist nicht sofort mit dem Fußballspiel assoziiert. Dennoch spielt es eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei der Ausführung einer Technik oder beim Erinnern an eine vom Trainer ausgesprochene Anweisung.

  • Dr. René Paasch: Spielformen zur Spielintelligenz im Fussball trainieren (Teil 6)

    Seit der FC Barcelona unter Trainer Josep Guardiola zwischen 2009 und 2012 fast jeden möglichen Vereinstitel nach Katalonien holte und die spanische Nationalmannschaft im Jahr 2010 die Weltmeisterschaft sowie 2012 die Europameisterschaft gewinnen konnte, steht der FC Barcelona und die spanische Nationalmannschaft stellvertretend für die Kunst des Kombinationsfußball. Um diesen zu spielen, bedarf es einer hohen Spielintelligenz, die bereits in jungen Jahren gefördert werden sollte. Zahlreiche Untersuchungen stützen die Bedeutung der Spielintelligenz: 60% aller Ballverluste im Fußball sind auf Fehler in der Wahrnehmung, im Verstehen und in der Entscheidungsfindung zurückzuführen. Schauen wir uns das mal näher an!

  • Dr. René Paasch: Sieben Übungen, um Spielkreativität im Fussball zu trainieren (Teil 5)

    In Zeiten von Big Data und variierenden Spielsystemen fordert der Deutsche Fussball kreative Spielertypen, die überraschende und damit nicht vorhersehbare Lösungen für den Gegner produzieren können. Medien und Trainer sprechen dann oftmals von dem Spieler, der den Unterschied ausmachen kann! Das Ausbilden dieser Eigenschaft lässt sich in keiner Altersgruppe besser trainieren als mit Kindern. Aber sind diese Spieler von Geburt an kreativ oder haben Sie bestimmte Übungen auf und neben dem Sportplatz trainiert? Dieser spannenden Frage möchte in dem nun fünften Teil der Serie „Kognitive Leistungsfaktoren im Fussball“ näher auf den Grund gehen.

  • Dr. René Paasch: Suchfenster im Fussball trainieren (Teil 4)

    Im Fussball stehen die Spieler ständig unter Druck, in kurzer Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dieser Zeitdruck resultiert hauptsächlich daraus, dass Gegenspieler versuchen zu verhindern, dass ein Pass zu einem gut positionierten Mitspieler gespielt wird. In diesen Spiel- und Entscheidungssituationen reicht es oftmals nicht aus, auf die Aktionen des Gegners zu reagieren. Es ist notwendig, die wesentlichen Informationen für die Vorhersage frühzeitig zu erkennen und diese in die eigene Handlungsplanung zu integrieren, um erfolgreich zu handeln. Aus diesem spannendem Blickwinkel möchte ich Ihnen die Suchfenster von Fussballern vorstellen und Anregungen für eine Verbesserung liefern.

  • Dr. René Paasch: Wahrnehmungsfähigkeiten im Fussball trainieren (Gedankenschnelligkeit im Fußball, Teil 3)

    Fussballspiele zeichnen sich häufig durch komplexe Situationen aus, in denen in möglichst kurzer Zeit sportartspezifische Reaktionen hervorgerufen werden müssen. Die Wahrnehmung und Nutzung von Informationen ist daher wichtig für eine erfolgreiche Handlungsplanung und -durchführung, weshalb herausragende Fussballer sich gerade in dieser Fähigkeit von durchschnittlichen Spielern unterscheiden.

  • Dr. René Paasch: Das Erlernen von vorhersehbaren Elfmetern (Gedankenschnelligkeit im Fußball, Teil 2)

    Im Fussball spielt die Antizipation eine wichtige Rolle. Beispielsweise ist die Zeit für einen Torwart, um einen Elfmeter zu halten, so gering, dass er die Richtung des Balls schon im Ballkontakt vorhersehen muss. Deshalb hat sich die Forschung in den Sportspielen differenziert mit den entsprechenden Hinweisreizen von Torwarten beschäftigt. (vgl. Loffing, Cañal-Bruland & Hagemann, 2014). In diesem Blogbeitrag möchte ich diesem Thema näher auf den Grund gehen und Ihnen Hinweise für eine verbesserte Antizipationsfähigkeit von Torhütern geben.

  • Dr. René Paasch: Gedankenschnelligkeit im Fussball trainieren (Gedankenschnelligkeit im Fußball, Teil 1)

    Leroy Sané oder Kevin De Bruyne gelingt es scheinbar mühelos, in äußerst komplexen Situationen ungewöhnliche, aber auch technisch-taktische Lösungen auf das Spielfeld zu bringen. Erfolgreiche Trainer sprechen bei solchen Ausnahmespielern von „Gedankenschnelligkeit“ oder „Higher Level Exekutivfunktionen (HEF)“. In diesem Blogbeitrag werden wissenschaftlich fundierte Aussagen zum Kognitionstraining im Fußball getroffen. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch methodische, diagnostische und praktische Aspekte in verschiedenen Blogbeiträgen aufgearbeitet.

  • Dr. René Paasch: Talententwicklung im Nachwuchsfussball

    Die sportliche Leistungsfähigkeit eines Nachwuchsspielers wird durch physische, physiologische, psychologische und soziale Faktoren beeinflusst. Wie sich diese Voraussetzungen entwickeln, ist immer noch schwer zu bestimmen. Wie aber lässt sich dennoch bestmöglich voraussagen, wer die Fähigkeit dazu hat und was können soziale Prädikatoren eines jungen Leistungskickers aussagen? Dieser spannenden Frage möchte ich in dem nun folgenden Beitrag näher auf den Grund gehen.

  • Dr. René Paasch: Rundum fit in die neue Saison – Teil 2: Onboarding neuer Spieler

    Ein gutes Miteinander und näheres Kennenlernen ist in der saisonalen Vorbereitung sehr wichtig. Es fördert die direkte Kommunikation im Team, steigert Kreativität und Bereitschaft für Ungewöhnliches. Für die Entwicklung und Erhaltung einer guten zwischenmenschlichen Ebene in Mannschaften braucht es daher zwei Dinge - Zeit und Raum. Zeit, um auf sich selbst und die anderen Charaktere im Team einzustellen und um neue Ideen zu generieren. Und ein offener Raum für all jene Themen, die es sonst nicht in den sportlichen Alltag schaffen, weil sie zu groß, zu komplex oder konfliktbeladen sind. Ein professionell und aufmerksam moderierter Raum der Verschiedenheit im Team, kann jeden zu Wort kommen lassen. Wie Sie diese Ebenen einsetzen können, möchte ich in dem nun folgenden zweiten Teil der „Rundum fit in die neue Saison - Reihe“ näher beschreiben.

  • Dr. René Paasch: Videobeweis – und der richtige Umgang damit

    Gleich zweimal kommt der Videobeweis im Frauen WM-Achtelfinale zwischen Deutschland gegen Nigeria zum Einsatz und sorgt für viel Unruhe. Die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg äußerte sich dazu wie folgt: „Die vielen Unterbrechungen sind emotional schwierig. Vielleicht kommen wir in einen Prozess, bei dem alles ein bisschen schneller geht - die Kommunikation und die Entscheidung." Wie problematisch der Umgang mit schwierigen Entscheidungen sein kann, zeigen die Spielerinnen aus Kamerun. Nach Videobeweis-Einsätzen in ihrem Achtelfinale gegen England wollten sie mehrfach in Streik treten. Lässt es sich üben, richtig auf solche Situationen zu reagieren?

  • Dr. René Paasch: Spielsituationen schneller erfassen und besser entscheiden

    Unsere heutigen Leistungskicker müssen komplexe Spielsituationen schnell und angemessen lösen können. Dafür brauchen sie eine gute Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit. Wiewird diese gezielt trainiert? Welche Methoden wenden Trainer aus pädagogischer Sicht in der Praxis an und mit welchem Erfolg?

  • Dr. René Paasch: Rundum fit in die neue Saison – Teil 1: Teamentwicklung

    Neuzugänge, nachgerückte Nachwuchsspieler und einige schmerzende Abgänge. Das Gesicht nahezu jeder Mannschaft verändert sich im Sommer erheblich. In einer Mini-Serie will ich Trainer, Funktionäre und auch Spieler für wichtige Prozesse vorbereiten, in denen die Sportpsychologie ganz effektiv helfen kann. Wir starten mit der Phase der Hinführung zum Saisonstart, in der aus “sehr unterschiedlichen Gruppen” eine […]

  • Dr. René Paasch: Anliegen statt Ziele – Was Trainer, Funktionäre und Spieler über den Trend wissen sollten

    Für Trainer gilt es als eine der wichtigsten Aufgaben, eine Mannschaft auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Doch ist dieses Vorgehen, sind Ziele überhaupt noch zeitgerecht? Häufig erlebe ich, dass viele Sportler und Trainer nur sehr schwer damit umgehen, wenn Ziele erreicht werden. Immer wieder kommt dann die Frage auf, was nun eigentlich käme? Aber es […]

  • Dr. René Paasch: Das Moral Hazard Dilemma im Fussball

    Fünf Mal die Woche Training nach der Schule, zusätzlich Krafttraining und am Wochenende Spiele in näherer und entfernter Umgebung. Ostern, Feiertage oder auch Geburtstage spielen weniger eine Rolle, immer steht Fußball an erster Stelle. Freizeit? Fehlanzeige! Doch trotz aller Anstrengungen schaffen es nur 3% in den Profisport.

  • Dr. René Paasch: Drei “Learnings” der Fussballsaison 2018/2019

    In der Praxis scheitert es bei vielen Vereinen schon an der Ausarbeitung von wirklich belastbaren, realistischen und für alle Beteiligten motivierenden Zielen. Viel zu selten sind Sportpsychologen in diesen Prozess, der nicht mit einer Verkündung bei einer Pressekonferenz endet sondern über die gesamte Saison andauert, mit eingebunden - sogar, wenn sie in einem Verein auf Prof-Ebene fest angestellt sind, wie ich neulich von einem Kollegen erfahren habe.

  • Daniel Kraus: Schlechte Erfahrungen bleiben im Kopf hängen

    Bei der SGS Essen sind Cheftrainer Daniel Kraus und Sportpsychologe Dr. René Paasch seit 2016 ein Gespann. Der frühere Zweitliga-Profi, der für den FC Carl Zeiss Jena als Torhüter knapp 100 Spiele bestritten hat, wollte bei seinem Amtsantritt unbedingt einen Fachmann für den Arbeitsbereich Sportpsychologie als Teil seines Trainerteams etablieren. Zum Video in voller Länge: […]

  • Dr. René Paasch: Deutlich schneller Informationen verarbeiten – Neuronale Konditionierung im Fußball

    Mentale Fähigkeiten gehören mittlerweile aus meiner Sicht zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren im Fußball. Die sportpsychologische Forschung dazu ist noch vergleichsweise jung. Auf der Suche nach geeigneten Trainingsmitteln, bin ich auf den NeuroTracker gestoßen. Prof. Jocelyn Faubert und Lee Sidebottom von der Université de Montréal geben dazu einen wissenschaftlichen und praktischen Überblick, der unsere Dienstleistung noch greifbarer machen könnte.

  • Dr. René Paasch: Soziale Kompetenzen im Fußball fördern!

    Kaum ein Begriff ist im Fußball so sehr aufgeladen wie die soziale Kompetenz. Und nicht selten wird soziale Kompetenz von Trainern und Teammanagern gar als ein wichtiges Verpflichtungskriterium genannt, gleichbedeutend mit einer Art Persönlichkeitskompetenz in Teamsportarten. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung machen sogenannte Soft Skills, und damit eben auch die Sozialkompetenz, rund 40 Prozent des beruflichen Erfolgs aus. Wäre dies auch auf dem Fußball übertragbar? Spannende Idee und Fragestellung. Welche konkreten Fertigkeiten betreffen nun aber den Fußball?

  • Dr. René Paasch: Mentalitätstrainer im Fußball – ein Job mit großer Zukunft

    Woche für Woche klingt es in unseren Ohren. „Die Mannschaft braucht Mentalität” oder “Mentalität schlägt Qualität“. Sportexperten und Trainer benutzen diesen Begriff, um einen Sieg zu erklären oder eine Niederlage zu rechtfertigen. Auch Matthias Sammer, TV-Experte und Berater von Borussia Dortmund, sprach vor kurzem auf dem Sportbusiness-Kongress SpoBis in Düsseldorf über die Mentalität im deutschen Fußball: „Der deutsche Fußball war immer geprägt von einer Siegermentalität: nie aufgeben.” Doch wo sind die genannten Experten in den Vereinen für das Thema Mentalität? Im Profifussball sind reichlich Fachkräfte unterwegs (Physiotherapeuten, Mediziner, Athletiktrainer, Trainer, Co-Trainer 1 und 2, Teammanager u.v.m. - nur eher selten Sportpsychologen), aber einen Mentalitätstrainer habe ich noch nicht gesehen. Dabei wäre es - nicht zuletzt für uns Sportpsychologen - einfach. Denn Mentalität lässt sich entwickeln.

  • Dr. René Paasch: Initiativbewerbung im Fußball – sinnvoll oder überflüssig?

    Immer wieder betonen Verantwortliche und Spieler von Bundesligisten, wie wichtig der Kopf im Bundesliga-Abstiegskampf sei. Zuletzt brachte ein Artikel über Hannover 96 im Sportbuzzer des Redaktionsnetzwerks Deutschlands interessante Aussagen ans Licht. So erklärte 96-Boss Kind, dass mindestens einmal wöchentlich eine Bewerbung von Sportpsychologen und Mentaltrainern bei ihm auf dem Tisch landet. Dabei gibt es gar keine Stelle. Lohnen sich solche Initiativbewerbungen also? Diese Frage habe ich mir in der Vergangenheit schon häufig selbst gestellt. Die Antwort fällt heute differenzierter aus als ich vor Jahren noch glauben wollte.

  • Dr. René Paasch: Alle Balla-Balla-Balotelli oder brauchen wir mehr Freiheit für echte Typen?

    Mario Balotelli nahm nach seinem Treffer zum 1:0 für den französischen Erstligisten Olympique Marseille gegen AS Saint-Etienne ein Handy entgegen, filmte sich im Jubel seiner Mitspieler und postete das Video in echt Echtzeit in einer Instagram-Story. Dieses Verhalten sorgte für eine Menge an Diskussionen. Ist das der neue Fußball, den wir uns erhoffen oder brauchen wir neue Ideen, die den Teams mehr Sinn und Verbundenheit verschaffen?

  • Dr. René Paasch: Wir müssen die NLZ-Kicker aus den Zwangsjacken befreien

    Aus meiner Sicht sind die Nachwuchsleistungszentren zu einem zentralen Teil des Problems geworden. Denn Trainer, Sportliche Leiter und Stützpunkttrainer bekommen inzwischen alles vom DFB und der Vereinsführung diktiert. Die ausführenden Personen haben kaum noch Freiheiten. Hinzu kommt, aus meiner Sicht, dass die Sportpsychologie vielerorts nur geduldet wird.

  • Dr. René Paasch: Ein menschlicherer Fußball – wer ist dabei?

    Kommerzialisierung, Globalisierung, Digitalisierung. Der Profi-Fußball hat sich in den vergangenen 15 Jahren nicht nur grundlegend von seiner Basis entfernt, sondern er ist aus meiner Sicht getrieben. Das Spiel ist noch das gleiche, aber zentrale Werte wie Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Würde sind auf der Strecke geblieben. In der Realität von jungen Talenten in den Nachwuchsleistungszentren bedeutet dies, dass er mehr denn je um Ergebnisse geht. Leistung muss maximiert werden. Ich frage Sie. liebe Eltern, Trainer und Funktionäre: Wollen Sie das? Und können wir es gemeinsam nicht besser machen?

  • Dr. René Paasch: Berührungen als Kommunikationsmittel im Sport

    Viele Mannschaftssportler haben kaum Körperkontakt auf und neben dem Platz. Dabei zeigt die Wissenschaft, dass körperliche Nähe sich auch auf sportliche Leistung auswirken kann. Berührungen können eine Menge bewirken, insbesondere bezüglich des Wohlbefindens und im Ergebnis eben auch hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Teams. Ein Plädoyer für mehr Körperkontakt.

  • Dr. René Paasch: Lernen als Führungsperson im Jugendfussball

    Der Führungsstil sollte dabei zwischen gesunder Autorität und einem ausgeprägten Teamgedanken pendeln. Zu betonen ist dabei jedoch, dass der autoritäre Führungsstil den kleinsten Teil ausmachen sollte und die Teamplayer-Qualitäten vordergründig zur Anwendung kommen sollten. Zur besseren Veranschaulichung stelle ich nun die wichtigsten Führungsstile dar, die nicht nur im Sport allgegenwärtig sind, sondern jeder Berufstätige auch aus dem beruflichen Alltag kennt.

  • Dr. René Paasch: Die Würde der Nachwuchsspieler ist unantastbar

    Wir leben in einer sich immer schneller um sich selbst drehenden und komplizierter werdenden Fußballwelt. Viele Eltern und Spieler haben das Gefühl oder es bereits selbst erlebt, dass der Leistungsdruck und die Bewertungen im Vordergrund stehen und demgegenüber die dafür notwendige individuelle Wertschätzung immer mehr verloren geht. Die Sehnsucht nach Nähe, Respekt, Ehrlichkeit, Anstand, Verbundenheit und der Wunsch, im Hier und Jetzt zu leben, sind riesig. Doch was ist die menschliche Würde und wie können wir diese in den Nachwuchsleistungszentren verbessern?

  • Dr. René Paasch: Fußball-IQ – Kreativität und Spielintelligenz im Fußball

    Auf den Bolzplätzen sind sie allgegenwärtig, die “Reus”, “Lewandowski” oder “Messi”. Zumindest auf den Trikotrücken der Mädchen und Jungen stehen die Namen der größten Stars. Vor allem Kinder und Fans haben meist eine genaue Vorstellung davon, welchen prominenten Spieler sie verehren. Doch was macht diese Spieler so besonders und lässt sie kreativ und spielintelligenter handeln? Dieser Frage möchte ich in dem nun folgenden Beitrag auf den Grund gehen.

  • Dr. René Paasch: Verführer Jürgen Klopp und wie Trainer von ihm lernen können

    Klopps Art der Spielerführung verändert deren Einstellung und Werte und entwickelt sie dauerhaft. Aus meiner Erfahrung heraus ergeben sich vier unterschiedliche Kompetenzen, die sich eine Führungskraft (auch außerhalb des Fußballs oder des Sports) aneignen sollte. Ich gehe dabei grundsätzlich davon aus, dass Spieler bestimmte emotionale Grundbedürfnisse haben, allen voran nach Vertrauen und Weiterentwicklung. Werden diese gezielt gefördert und befriedigt, danken es die Spieler mit besonderem Engagement und Leistungsbereitschaft.

  • Dr. René Paasch: Emotionale Kompetenz im Fußball

    Ob Traurigkeit, Wut oder Fröhlichkeit, jeder, selbst schon die kleinsten Kicker kennen diese Gefühle. Die einen lassen ihren Gefühlen freien Lauf, andere verstecken sie lieber. Ob rauslassen, verstecken oder entwickeln – warum ist es so wichtig als Fußballtrainer, Gefühle zu kontrollieren? Und welche Bedeutung haben sie für den Umgang mit den Spielern? Dieser spannenden Frage […]

  • Dr. René Paasch: Trainerentlassungen im Fußball

    17 Trainer in elf Jahren beim Hamburger SV. Der HSV hat vor dem elften Zweitliga-Spieltag mal wieder seinen Trainer gefeuert. Christian Titz muss gehen und wird durch Hannes Wolf ersetzt. Dabei galt Titz in Hamburg ein großer Sympathieträger und war mit seinem Team nur zwei Punkte hinter dem Zweitliga-Tabellenführer 1.FC Köln platziert. Sind Trainerentlassungen während der laufenden Saison sinnvoll? Dieser Frage möchte ich in meinem folgenden Blogbeitrag nachgehen!

  • Dr. René Paasch: Narzissmus im Jugendfußball

    Menschlichkeit? Fürsorge? Empathie? Solche Eigenschaften darf man von narzisstisch veranlagten Trainern nicht erwarten. Sie brauchen im Grunde nur eins: Bestätigung und Selbstwertsteigerung um jeden Preis. Darunter leiden in erster Linie die Nachwuchsspieler.

  • Dr. René Paasch: Schadenfreude im Fußball

    Der FC Bayern München ist der beste und erfolgreichste Fußballverein Deutschlands. Seit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 1965 hat sich der FCB zum Maß aller Dinge in der Bundesliga entwickelt. Trotz allem spüren wir in der jetzigen Situation Spott und Häme gegenüber dem Rekordmeister. Ist Schadenfreude die schönste Freude? So sagt es zumindest der Volksmund. Ist dem auch so oder sollten wir das differenzierter betrachten?

  • Dr. René Paasch: Elfmeterschießen gerechter gestalten?

    Die Uefa will das Elfmeterschießen verändern. Künftig sollen die Schützen nach dem System "ABBA" antreten. Damit will der europäische Verband eine Ungerechtigkeit aufheben, die vermeintlich durch die bislang starre Reihenfolge der Schützen entsteht. Kann diese Neuerung ein Gleichgewicht beim Elfmeterschießen herstellen?

  • Dirk Asmussen: “Dank der Sportpsychologie bin ich ein besserer Trainer”

    Aus einem fussballerischen „Opel“ kann auch die Sportpsychologie keinen „Porsche“ machen. Sie kann den Lack polieren, den Einspritzer optimieren, den Vergaser frei bekommen. Also die Leistungsfähigkeit maximieren.

  • Dr. René Paasch: Die Angst im Kinderkopf besiegen

    Ein 16-jähriger Leistungskicker berichtete, er traue sich seit Saisonstart nicht mehr zu, sich selbstbewusst und zielstrebig im Training und am Spiel zu beteiligen. In den Trainings- und Freundschaftsspielen spielte er einige Fehlpässe, woraufhin vor allem der Trainer und einige Mannschaftskollegen laut gemeckert hätten. Seitdem ist sein Verhalten auf dem Platz sehr zurückhaltend. Er spielte den Ball nur noch sehr ängstlich und werde jedes Mal nervös, da er in den Augen anderer wieder etwas falsch machen könnte.

  • Dr. René Paasch: Coming-out im Fußball

    ch empfehle schwulen Fußballern, sich zusammen zu tun und ein "Gruppen-Outing" zu machen. Dieser Schritt müsste entsprechend gut geplant sein, vielleicht sollten einige Experten aus dem PR-Bereich oder vertrauensvolle Medienleute hingezogen werden. Einen helfenden Beitrag können sicher auch wir Sportpsychologen leisten. Die öffentliche Last würde sich bei einer kollektiven Aktion dann auf mehrere Schultern verteilen. Der Profi-Fußball wird sich früher oder später ohnehin der Realität stellen müssen.

  • Dr. René Paasch: Angst im Nachwuchssport

    Beispielsweise zeigen Kinder und Jugendliche, deren Eltern in der Erziehung klare Grenzen setzen und somit das Cool-System ansprechen, eine höhere Selbstkontrolle. Es lohnt sich daher genauer auf die Entwicklung unserer Sprösslinge zu schauen.

  • Dr. René Paasch: Fehleranalyse im Profifußball und Unternehmen

    Das Ausscheiden unserer WM-Helden wirkt immer noch nach. Die Fehleranalysen sind überall zu spüren. Die zentralen Punkte für Erfolg und Misserfolg können vom Profifußball auf die Wirtschaft übertragen werden. Eine wichtige Rolle spielt hierbei, dass das Führungsverhalten und die Fehleranalyse ernst genommen wird. Denn hier wie da geht es darum, großartige Leistung durch einen menschlichen und professionellen Umgang zu erreichen und diesen dann nachhaltig zu pflegen.

  • Dr. René Paasch: Sportler im Kampf gegen die Sucht – Das Beispiel Jan Ullrich

    Deutschlands Radsport-Held Jan Ullrich befindet sich in einer schweren Krise. Seine Geschichte macht mich tatsächlich sehr betroffen. Aufgrund dessen möchte ich diesen schweren Weg der Suchtentwöhnung kurz beschreiben, sensibilisieren und die verschiedenen Möglichkeiten der Prävention im Leistungssport aufzeigen. Denn leider ist Jan Ullrich auch kein Einzelfall.

  • Dr. René Paasch: Regenerationsmanagement im Fußball

    Timo Werner, einer der besten deutschen Torjäger in der Fußball-Bundesliga, war in den vergangenen Jahren häufig verletzt. Sein Coach vermutete, dass neben der körperlichen Belastung auch die mentale Drucksituation ihren Tribut forderte. Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal und Nationalmannschaft - bei vielen Spielen und kurzen Pausen wird das richtige Maß an Regeneration immer wichtiger. 

  • Feature: Englisches Spaß-Training gegen die Nervosität

    Der englische Trainer Gareth Southgate setzt vor dem Halbfinale gegen Kroatien weiter auf den Spaßfaktor und auf ungewöhnliche Trainingsmethoden. Am Dienstag ließ der Coach seine Spieler mit einem Gummi-Hahn trainieren. Die kuriose Übung im englischen Trainingslager in Repino bei St. Petersburg diente zum Warmmachen und kam bei den Spielern gut an.

  • Feature: Schweden und ein Berg voller Probleme – Wenn Stürmern das Selbstvertrauen fehlt

    Im Achtelfinale gegen die Schweiz war Marcus Berg der Frust nach den wieder einmal ungenutzten Chancen anzusehen. Aber schon ein einziger Treffer am Samstag gegen England kann ihn zum Volkshelden machen. Dieser Status winkt den schwedischen Kickern, wenn sie tatsächlich ins Halbfinale einziehen. Nicht auszuschließen, dass Marcus Berg aus dieser Situation Kraft schöpft.

  • Kommentar von Dr. René Paasch: Kroos Initialzündung

    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass nun das Mannschaftsziel im Vordergrund steht. Dass heißt auch: Die individuellen Ziele der Teammitglieder müssten im Einzelfall dahingehend angepasst werden.

  • Feature: Aus dem brasilianischen Paradies in die russische Sportschule

    Ich glaube also, dass die Wahl der Unterkunft auch eine tiefere Ebene hat. Und ich hoffe, dass der funktionale Charme von Watutinki dem Geist vom Campo Bahia, was die sportlichen Ergebnisse angeht, an Magie in nichts nachsteht.

  • Test: Bist du so cool wie Cristiano Ronaldo?

    Nachweislich sind die negativen Ereignisse und Gedanken in unserem Leben präsenter. Dass diese so viel differenzierter sind, liegt nicht etwa daran, dass das Leben so wenig Anlass für positive bieten würde. Die Antwort liegt in der überaus wichtigen Funktion, für den Menschen. Positive Gefühle sind zwar schöner, negative aber sichern das Überleben. Denn sie liefern eine blitzschnelle Einschätzung der Lage und bereiten die Reaktion auf sie vor. Das besondere an den bereits genannten Methoden ist die inhaltliche Kontrolle. Somit wird der Fokus auf den Prozess des Denkens geleitet. Im Ergebnis gelingt es meistens, aus dem Grübeln auszusteigen, Probleme zu erkennen und rationaler anzugehen.

  • Kommentar von Dr. René Paasch: Vergebung für Gündogan und Özil

    Wir alle müssen uns also fragen: Hilft das Auspfeifen unseren Spielern? Welche Wirkung hat das auf unsere Mannschaft? Welche Wirkung erzielt das auf andere Nationen? Letztlich richten sich Pfiffe gegen alle, die mit großer Leidenschaft und Engagement für Deutschland spielen. Deshalb müssen wir zusammenhalten und uns gegen Hass und Hetze wehren, doch dabei nicht unsere DFB-Elf aus den Augen verlieren. Nur gemeinsam können wir großartiges leisten und einen weiteren WM-Titel nach Deutschland holen.

  • Dr. René Paasch: Der Einfluss von sexueller Aktivität vor Wettkämpfen

    Kurzum: Sex ist die schönste Sache der Welt! Wir sollten daher uns nicht zu viel Gedanken darüber machen. In diesem Zusammenhang bringt es der frühere Bundestrainer Berti Vogts auf den Punkt:  Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts 🙂 

  • Dr. René Paasch: Leistung abliefern, wenn es darauf ankommt

    Persönlich finde ich es schade, dass Petersen nicht in Russland dabei ist. Aber dafür werden Joachim Löw und sein Team ihre Gründe haben. Jedoch wäre es dem Bundestrainer sicherlich schwerer gefallen, Petersen zu Hause zu lassen, wenn dieser im Länderspiel gegen Österreich eine Mega-Leistung gebracht hätte. 

  • Dr. René Paasch: Mit Erfolg und Misserfolg umgehen

    Auf- und Abstiegskämpfe haben in der Regel einen Gewinner und einen Verlierer. Für die mentale Gesundheit aller Beteiligter im Fußball ist der optimale Umgang mit der Situation eine wichtige Voraussetzung. Wer einen Auf- bzw. Abstiegskampf für sich entscheidet, empfindet in der Regel Freude, Stolz oder Erleichterung. Wer ihn verliert, kann mit Ärger, Wut oder Enttäuschung zu kämpfen haben.

  • Dr. René Paasch: Prävention statt Burnout im Leistungsfußball

    Die Erkenntnis, dass es sich bei Burnout um keine persönliche Schwäche handelt, sondern um eine Folge extremer Faktoren ist sehr wichtig. Der nötige erste Schritt ist das sich eingestehen, dass ein Problem vorliegt. Befindet sich der Betroffene im Frühstadium, können selbst definierte Veränderungsschritte (Gespräche, Problemlösungen, Ausgleich, etc.) ausreichen. Je weiter fortgeschritten und je länger die Problematik andauert, desto schwieriger wird die Bewältigung ohne professionelle Hilfe.

  • Dr. René Paasch: Zum Teufel mit dem 12. Mann

    Fangesänge können durchaus motivierend sein aber auch zu Fehlern einzelner Spieler führen. Ein guter Profifußballer blendet diese Bedingungen jedoch nahezu aus. Die Spieler sind von ihren Vereinen inzwischen so gut geschult, dass sie äußere Einflüsse ignorieren können sollten.

  • Dr. René Paasch: Hochsensibilität im Jugendfußball

    Schaffen Sie ein Trainingsklima, welches den wertschätzenden Umgang miteinander fördert. Dazu tragen feste Programme, Regeln, aktives Zuhören, Rituale und empathische Führung bei. Auf diese Weise geben Sie Ihren Spielern/innen Sicherheit und fördern das individuelle und kollektive Wachstum. So entwickelt sich auch bei den übrigen Spielern/innen die Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen. Ziel sollte sein, die individuelle und mannschaftliche Entwicklung zu stärken. Lassen Sie unbedingt die Kinder und Jugendliche zu Wort kommen. Wenn diese erst einmal das Miteinander gelernt haben, geben sie sich gerne gegenseitig Rückmeldung und können somit zusammenwachsen.

  • Dr. René Paasch: Über die verrückte Idee eines Einheitsgehaltes im Profifußball

    Kommen wir auf dieser Grundlage aber zurück auf das Eingangszitat vom Unternehmer Rolf Schrömgens und überlegen einmal, was sich ändern würde, wenn im Profi-Fußball ein Einheitsgehalt gezahlt würde? Wäre dies nicht eine Lösung, die im Ergebnis wieder Spannung in die Liga bringen könnte, weil sie Waffengleichheit herstellt? Und vor allem Vereine in die Lage versetzt, nicht nur primär durch Gehaltszahlen, sondern durch weiche Faktoren wie das Umfeld, die Betreuung oder die interne Atmosphäre zu punkten?

  • Dr. René Paasch: Wenn Nachwuchsfußballer den Traum der Eltern leben

    Gehen wir zurück in die Vergangenheit, zu dem Punkt, an dem das Kind mit Fußball beginnt. Lassen wir nicht die Kleinen unsere eigenen Träume verwirklichen, sondern lernen wir, mit den Grenzen zu leben, die uns unsere Lebenszeit aufzeigt. Die Kinder machen uns das vor. Wenn wir sie lassen. Wertschätzende und zielgerichtete Kommunikation kann uns in vielen Situationen als Eltern helfen, unsere Anliegen so zu formulieren, dass sich niemand verletzt, manipuliert oder angegriffen fühlt und auf sachlicher Ebene eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.

  • Dr. René Paasch: Sind Leistungssportler für den Arbeitsmarkt geschaffen?

    Es ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für die gezielte Rekrutierung von Spitzensportlern, deren Arbeitsplatzgestaltung in Form flexibler Teilzeitangebote sowie für Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber. Nicht zuletzt enthält die Studie Anregungen für Sportler und stellt die Bedeutung der dualen Karriere heraus. Die Studie zeigt auf, in welchen berufsrelevanten Persönlichkeitsdomänen Spitzensportler gut aufgestellt sind und in welchen sie sich weiter qualifizieren sollten, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Geschäftswelt zu schaffen. Die Ergebnisse belegen, dass es sich für Personalverantwortliche lohnt, bei der Nachwuchsrekrutierung auf das Segment Leistungssport zu achten. Spitzensportler sind loyal und dankbar, wenn ein Arbeitgeber es ihnen ermöglicht, Sport und Beruf miteinander zu verbinden. Eine Investition in Verständnis und Flexibilität kann sich für den Arbeitgeber vor allem in den Jahren nach der aktiven Sportlerlaufbahn vielfach auszahlen.

  • Dr. René Paasch: Virtual Reality – Die Zukunft des Fußballs?

    Die Technologie ´Virtual Reality‘ ist eine äußerst spannende, die noch am Anfang ihrer Entwicklung steht und viele Möglichkeiten bietet. Der Leistungssport, Unternehmen und Privatleute sollten nicht nur diese Möglichkeit mit begleiten, sondern nach deren Vorstellungen mitprägen. Es wird sehr spannend, interessant und herausfordernd, diese neuartige Technologie im privaten Umfeld, Trainingsalltag und unter Wettkampfbedingungen zu testen.

  • Dr. René Paasch: Das Wohlbefinden verbessern

    Wohlbefinden und das Resilienzkonzept sind heute so wichtig für uns, weil wir uns mehr denn je ständig an neue Situationen im Privaten und im Leistungssport anpassen müssen. Diejenigen, die sich wohlfühlen und resilient sind, können glücklicher leben und Veränderungsprozesse besser meistern. Sie nehmen jede Lebenssituation mit Dankbarkeit wahr und sehen die Chance auf Veränderung.

  • Dr. René Paasch: Umgang mit einem Trauerfall

    2003 ereilte den Ex-Bayern-Star Sammy Kuffour ein schweres Schicksal: Seine einjährige Tochter ertrank beim Baden. Wie die Verantwortlichen des FC Bayern damals mit der schlimmen Situation umgingen, zeugt von wahrer menschlicher Größe. Kuffour selbst erinnert sich: “Sofort kamen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge zu mir nach Hause, um mich zu trösten. Sie organisierten innerhalb von […]

  • Dr. René Paasch: Trainer und Eltern am Spielfeldrand

    Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist ein innovativer Weg, den der Deutsche Fußball-Bund seit mehreren Jahren verfolgt. Konkret: 2007 nahm das Projekt "Fair Play Liga" in Aachen seinen Anfang und wird mittlerweile in ganz Deutschland umgesetzt. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine innovative Organisationsform für den Kinderfußball.

  • Dr. René Paasch: Joachim Löw`s neue Fehlerkultur – wie Fehler positive Wirkung entfalten können

    Eine Fehlervermeidungskultur durch zu hohe Ansprüche führt im Fußball häufig zu negativen Fehlerkonsequenzen. Der Trainer erwartet weniger Fehler und der Erfolgsdruck steigt. Da Fehler negativ besetzt sind, entsteht ein Prozess der Beschuldigungen. Außerdem werden Fehler unter den Teppich gekehrt, anderen zugesprochen oder nicht kommuniziert.

  • Dr. René Paasch: “Mia san mia” – Oder wie eine gemeinsame Identität im Fußball funktioniert

    Die Deutsche Welle hat mit der Dokumentation “Das Mia san mia-Phänomen” einen beeindruckenden Film über den FC Bayern München vorgelegt. Unabhängig davon, ob man den Verein nun mag oder nicht, erfahren Mannschaftssportler hier, wie sich die gemeinsame Identität bei Deutschlands Rekordmeister anfühlt. Auf Grundlage des Films und des legendären Klubmottos möchte ich Ihnen nun meine Ideen und […]

  • Dr. René Paasch: Schlafqualität im Fußball

    Der Weltklasse Stürmer Cristiano Ronaldo hat einen Schlafcoach engagiert, um seine Leistungsfähigkeit auf und neben dem Platz zu optimieren. Bereits 2013 hatte Carlo Ancelotti bei Real Madrid Nick Littlehales Dienste in Anspruch genommen. Der Schlaf-Guru, der seiner eigenen Legende nach einst Bettenvertreter war, startete seinen Siegeszug durch die Schlafzimmer von Spitzensportlern bei Manchester United. Lassen […]

  • Dr. René Paasch: Die Entschlüsselung des Siegergens

    Der wichtigste Punkt für mich liegt im Umgang der Leistungskicker und Teams mit Widrigkeiten, Problemen und Niederlagen. Aus meiner Erfahrung heraus, sehen sie dies nicht als Problem, sondern als Herausforderung Ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern.

  • Dr. René Paasch: Richtiger Konkurrenzkampf

    Nutzen Sie diesen Effekt, indem Sie Ihren Leistungskickern, eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln, regelmäßige Gespräche und individuelle Trainingspläne) zukommen lassen. Das führt dazu, dass Sie immer mehr an sich und Ihre Fähigkeiten glauben. Dieser Effekt kann auch dann eintreten, wenn es sich „nur“ um einen Durchschnittsschüler handelt. Diese Herangehensweise könnte somit einen Mehrwert für alle Spielklassen im Fußball bedeuten.

  • Dr. René Paasch: Von wegen ein “einfacher Pass” – Exekutivfunktionen im Fußball

    Eines vorweg: Das, was jetzt kommt, müssen sie wollen. Richtig wollen! Wenn sie also Fußball “nur so bei Weltmeisterschaften” beobachten, führt der Text zu weit. Sollten Sie als Spieler, Trainer oder Nerd immer den Hang haben, den Dingen auf den Grund zu gehen, lade ich Sie gern ein, den Beitrag bis zum Ende zu lesen. […]

  • Dr. René Paasch: Resilienz im Fußball

    Es gibt Sportler, die nichts aus der Bahn zu werfen scheint. Sie verzweifeln nicht an sportlichen Niederlagen oder medialen Aussagen, sondern wachsen sogar daran. Was unterscheidet diese Sportler von denjenigen, die mit Rückschlägen oder verlorenen Spielen hadern und manchmal sogar daran zerbrechen? Das Wort lautet Resilienz: Manche Menschen sind immun gegen Angriffe von außen. Haben […]

  • Dr. René Paasch: Rüdiger und der Hass

    Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger ist mehrmals Opfer rassistischer Beleidigungen geworden. Im Umfeld des Confed Cups spricht er sehr offen darüber. Rüdiger: „Der Schiri sollte den Stadionsprecher darauf ansprechen, dass das passiert. Dann ist eine Verwarnung angemessen. Und wenn es danach immer noch nicht eingehalten wird, finde ich es gut, wenn ein Spiel abgebrochen wird“. Dass wäre […]

  • Dr. René Paasch: Durchblick im Fußball

    Fußballer/innen sind ständig vor Entscheidungen gestellt, die in einer kurzen Zeitspanne getroffen werden müssen und durchaus spielentscheidende Konsequenzen haben können. Das Verständnis der Abläufe von Entscheidungshandlungen im Fußball ist daher sehr wichtig. Ich nehme diesen Ball auf und erkläre anhand von Forschungsergebnissen, wie sich das synthetische und analytische Blickverhalten im Fußball verbessern lässt. Zum Thema: Das […]

  • Dr. René Paasch: Torschusstraining im Fußball

    Angeblich fragte Neven Subotic von Borussia Dortmund im Sommer 2015 seinen damals neuen Trainer Thomas Tuchel, ob das wirklich zum Fußball gehöre? Gemeint waren Trainingsmethoden, die auf das Differenzielle Lernen zurückgehen und im Ergebnis vieles über Bord werfen, woran sich hochrangige Profi-Fußballer gewöhnt haben. Tuchels Expertise, der im angeführten Zeit-Online-Artikel zum “Gehirntrainer” ernannt wurde, geht […]

  • Dr. René Paasch: Krisenmanagement zum Saisonende

      Kurz vor Saisonende kann kein Trainer/in seine Spieler/innen mehr besser machen, er kann sie nur noch besser einstellen und Kräfte wecken, die noch nie da waren oder in der Winterpause in Vergessenheit gerieten. Jetzt aber gilt es, es geht um Bestehen. Ich nehme diesen Ball auf und zeige anhand von etablierten Methoden und Krisenintervention, […]

  • Dr. René Paasch: Unter Stress Leistung bringen

    Drei Spieltage vor Ende der Bundesliga-Saison haben fast alle Teams Stress. Leipzig, Dortmund und Hoffenheim streiten sich um zwei freie direkte Champions League-Startplätze. Zwischen Berlin und Frankfurt träumen sie von der Europa League. Und der ganze Rest kämpft gegen den Abstieg. Auch in anderen Ligen – bis hinunter in die Niederungen des Fußballs – kennen Mannschaften […]

  • Dr. René Paasch: Deine Glücksbringer

    Immer mit dem rechten Fuß zuerst auf das Spielfeld oder die Glücksunterwäsche… Gerade Sportler sind häufig abergläubisch. Und das hat seinen Grund. Wer an Glücksbringer glaubt, dem helfen sie tatsächlich. Denn sie können die Zuversicht in die eigene Leistung und die Überzeugung stärken. Trainer, Mannschaften und Spieler/innen haben eine Schwäche für Glücksbringer und Aberglaube – […]

  • Dr. René Paasch: Ziele und Motivation

    Liebe Trainer und Trainerinnen, aus Ihrer eigenen Erfahrung wissen Sie, wie schwierig es sein kann, eine Mannschaft auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Oft stehen Hindernisse im Weg, die auf den ersten Blick kaum oder nur mit viel Erfahrung auszumachen sind. Dieser Beitrag soll Ihnen helfen, genau diese Klippen bei Ihren Sportlern zu erkennen, so dass […]

  • Dr. René Paasch: Mentale Frische im Fußball

    Viel Positives konnte Niko Kovac Trainer von Eintracht Frankfurt dem äußerst schmeichelhaften 1:0 über Arminia Bielefeld im DFB-Pokal Viertelfinale nicht abgewinnen. Abgesehen von 15 guten Anfangsminuten präsentierte sich die Eintracht so, wie in den drei Spielen zuvor: ängstlich, mit teils haarsträubenden Fehlern im Defensivverhalten und vorne ohne Power und Durchschlagskraft (Kicker 3.3.2017). In diesem Zusammenhang […]

  • Dr. René Paasch: Selbstvertrauen im Fußball

    Unter Huub Stevens-Nachfolger Julian Nagelsmann werden Fabian Schär, Mark Uth und Andrej Kramaric zu Leistungsträgern (rnz.de) der TSG Hoffenheim. Ihre Entwicklung hat unter anderem mit Selbstvertrauen zu tun. Die Frage, die auf Basis des Beispiels für viele Fußballer und Trainer interessant sein kann, lautet also: Lässt sich Selbstvertrauen „trainieren“? Ich nehme diesen Ball auf und […]

  • Dr. René Paasch: Freundschaften im Leistungssport Fußball

    Viel Geld und hübsche Frauen, aber kaum echte Freundschaft, lautet das Credo von Marcell Jansen. Er beschreibt den Profi-Fußball als kühles Geschäft, in dem nur schwer echte Freundschaften entstehen. “Ich habe das bis heute nicht kapiert, warum im Fußball so wenige echte Bindungen entstehen”, sagte der ehemalige Nationalspieler dem “Zeitmagazin Mann”. Dabei seien die Voraussetzungen eigentlich […]

  • Dr. René Paasch: Das Team braucht ein Haus

    Kürzlich bin ich über ein Zitat von Norbert Meier, dem neuen Trainer des 1. FC Kaiserslautern gestolpert. Im Kicker hieß es,  dass er von Teambuildingmaßnahmen aus Zeitgründen absehe. Und jetzt kommt`s: “Die Jungs haben alle schon Flöße gebaut oder waren im Klettergarten.” Ganz ehrlich: Ich weiß um den Druck, der im Profi-Fußball auf dem Kessel […]

  • Dr. René Paasch: Priming im Fußball

    Sind unsere Gedanken und Verhaltensweisen, die wir Tag für Tag als Sportler fällen, nur von unserer bewussten Entscheidung abhängig oder werden sie womöglich in hohem Maße vom Trainer beeinflusst? Richtig, ein Trainer kann eine ganze Menge beeinflussen. Liebe Trainer, vielleicht können Sie sogar intensiver auf ihre Spieler einwirken als sie es bis hierhin denken. Also, […]

  • Dr. René Paasch: Sprachbarriere im Fußball?

    Uli Hoeneß möchte, dass die Spieler von Bayern München Deutsch als Umgangssprache nutzen. Hoeneß in der Sport Bild: „Es muss wieder Deutsch in der Kabine gesprochen werden, die Sprache ist ein Bindeglied. Ansonsten gibt es Grüppchen. “Er verband dies mit einer Forderung: “Ein Spieler muss Deutsch lernen, das muss eine Vorschrift werden. Ansonsten muss er […]

  • Dr. René Paasch: Der Footbonaut für Amateure!

    Das schnelle Entscheidungshandeln ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Fußball. Deshalb muss der Prozess ‘SAEH – Sehen-Antizipieren-Entscheiden-Handeln’ im Training unbedingt geschult werden. Einige Fußball Top-Vereine greifen dabei auf sauteure Technik zurück. Den ‘Footbonauten’, den bereits Borussia Dortmund und die TSG Hoffenheim nutzen, können Amateurvereine und viele andere Profi-Clubs aber nicht bezahlen – mit kreativen Hilfsmitteln […]

  • Dr. René Paasch: Selbstgespräche machen Beine

    Zaubern kann die Sportpsychologie nicht, aber kleine Wunder sind ab und an schon drin. Und wenn Sie als Trainer oder Mitspieler mal ihr kleines Wunder erleben wollen, dann passen Sie jetzt gut auf. Am Ende dieses Textes sollten Sie nämlich in der Lage sein, mit sehr einfachen Mitteln ihrem eher zögerlichen und nicht entscheidungsfreudigen Spieler […]

  • Dr. René Paasch: Empathiefähigkeit für Trainer

    „In der Historie des Spitzensports war und ist der Trainer neben dem Athleten die zentrale Person. Seine Kompetenz und seine Arbeitsbedingungen sind entscheidend für Erfolg oder Misserfolg“ (Brand, Schmidt, Klinger, Ranze & Wieneke, 2000, S. 17). Des Weiteren benennen Trainer (Gould et al., 2002) als auch Athleten (Jowett & Cockerill, 2003), die erfolgreich an olympischen […]

  • Dr. René Paasch: Krise à la Schalke

    Null Punkte nach fünf Spielen. Tabellenletzter. Beim vor der Saison rund erneuerten FC Schalke 04 herrscht große Ratlosigkeit. Nach der 1:2 Niederlage bei der TSG Hoffenheim äußerte Torhüter Ralf Fährmann bei Sky: “Wo das Problem liegt, weiß ich nicht. Wir sind in einer Situation, in der einem die Worte fehlen. Vorne klappt einfach gar nichts, hinten […]

  • Dr. René Paasch: Der Trend zur Achtsamkeit

    Erste Studien zeigen die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Interventionsprogramme zur Steigerung sportlicher Leistungen (Bernier, Thienot, Cordon & Fournier, 2009; Hasker, 2010). Achtsamkeit hat schon seit langem das Interesse des Leistungssports geweckt. Trotz wachsenden Interessen aus dem Sport galten die Praktiken der Achtsamkeit lange als spirituell und unwissenschaftlich. Erst durch die Aufnahme achtsamkeitsbasierter Verfahren der klinischen Psychologie und […]

  • Dr. René Paasch: Sportpsychologie für Amateure?

    Seit vielen Jahren ist die angewandte Sportpsychologie ein wichtiger Bestandteil vieler Sportarten wie bspw. in der Fußballtrainer-Ausbildung in Deutschland. Aber erst seit dem Projekt „DFB-Talentförderung“ im Jahre 2002 findet die regelmäßige Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Andere Sportarten nutzen diese nachhaltige Möglichkeit schon deutlich länger, in manchen Disziplinen ist eine sportpsychologische Betreuung immer noch Neuland. […]

  • Carolina Werner: “Ich hätte öfter Kontakt suchen müssen”

    Olympische Spiele sind für die Athleten eine hoch exklusive und absolut besondere Erfahrung. Allen voran die Premiere beim größten Sportfest der Welt hat eine spezielle Bedeutung. Nicht anders bei Paul Kohlhoff und Carolina Werner, die in Rio als jüngstes Team in der Bootsklasse Nacra 17 Mixed an den Start gingen. Für die beiden Sportler vom […]

  • Dr. René Paasch: Chancenlos im DFB-Pokal?

    Erinnern Sie sich an die erste Pokalrunde des Vorjahres? Damals beförderte der Regionalligist FC Carl Zeiss Jena den Bundesligisten Hamburger SV aus dem Wettbewerb. Die Thüringer haben in der Saison 2016/2017 nun das noch größere Los gezogen: Den FC Bayern München. Viel schöner lässt sich die für den Pokal typische David-gegen-Goliath-Konstellation nicht konstruieren. Zumal der […]

  • Dr. René Paasch: Per Woop zum Saisonziel

    Was macht eigentlich eine gute Saisonvorbereitung aus? Die Grundlagenausdauer mag sicher wichtig sein, aus sportpsychologischer Perspektive sollte das Teambuilding nicht zu kurz kommen und dann gilt es spätestens in der Saisonvorbereitung, die Mannschaft auf ein konkretes Ziel einzuschwören. Aus meiner persönlichen Erfahrung kenne ich kein Team, welches sich vor Serienbeginn nicht damit auseinandergesetzt hat, was […]

  • Dr. René Paasch: Mentaltrainer oder Sportpsychologe?

    Die Fußball-Europameisterschaft hat nicht zuletzt eines gezeigt: Die Sportpsychologie ist längst zu einem Trendthema der kickenden Elite geworden. Nicht nur, dass ZDF-Experte Oliver Kahn in jedem zweiten Satz die Bedeutung des Kopfes, mentale Aspekte oder das sperrige Wort Sportpsychologie maltretierte. Nein, spätestens seit der Grußnote des portugiesischen Finaltorschützen Éder, der seinen Treffer zum entscheidenden 1:0 […]

  • Dr. René Paasch: Mach ne Pause, Thomas Müller!

    Nationalspieler Thomas Müller hat nach dem EM-Viertelfinale gegen Italien die steigende Belastung der Fußball-Profis in der heutigen Zeit moniert. “Du darfst drei Wochen Luft holen, dann wirst Du wieder unter Wasser gedrückt. Mental ist das schon eine große Belastung”, sagte der 26-Jährige: “So ist das Geschäft, wir wollen uns nicht beklagen, aber man sollte es […]

  • Dr. René Paasch: Taktikanpassungen vorbereiten

    „Eine ziemlich veraltete Sichtweise. Wir müssen ganz einfach mal wegkommen von dieser Einstellung, dass man ein ganzes Turnier oder eine ganze Saison durchgehend mit der gleichen Taktik spielen muss. Diese Zeiten sind schon ziemlich lange vorbei. Die Spieler sind heute ganz anders ausgebildet“. So äußerte sich Oliver Kahn, der EM-Experte des ZDF, zur Kritik seines […]

  • Dr. René Paasch: Let The Music Play

    Die Mannschaft kommt am Stadion an. Mats Hummel, Mario Götze und Mesut Özil steigen aus dem Bus mit großen Kopfhörern über den Ohren. Bei diesen Bildern dürften sich viele schon gefragt haben: Was hören die da eigentlich? Da kaum noch Geheimnisse bleiben und außerdem die Musikindustrie ein Interesse hat, Fußball-Ptofis als (Kopfhörer)-Werbeträger zu nutzen, ist […]

  • Dr. René Paasch: Druck im Elfmeterschießen

    Bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich stehen nun die KO-Spiele an. Nach den vielen engen Resultaten in der Vorrunde dürfte nun mit der ein oder anderen Verlängerung zu rechnen sein. Sicher wird es im Turnier auch Elfmeterschießen geben. Diese letzte Instanz der Herbeiführung der Spielentscheidung wird von manchen Akteuren als brutal beschrieben – einige Profis scheuen […]

  • Dr. René Paasch: Analyse NIR vs. GER

    Deutschland ist dank einer starken Vorstellung gegen Nordirland als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Im Mittelpunkt stand beim 1:0-Erfolg Thomas Müller, der eine Vielzahl von hochkarätigen Torchancen ausließ und es versäumte, sich für eine insgesamt gute Leistung zu belohnen. Dr. René Paasch nimmt diesen Ball auf und erklärt an greifbaren Beispielen wie innere Gespräche Thomas Müller, […]

  • Dr. René Paasch: Der wichtige zwölfte Mann?

    Haben Sie am Donnerstagabend das EM-Vorrundenspiel England gegen Wales gesehen? Es machte phasenweise den Eindruck als wäre auf den Zuschauerrängen des Stade Bollaert in Lens mehr Feuereifer und unbedingte Leistungsbereitschaft anzutreffen als auf dem Rasen. Und überhaupt: Gerade die Fans der Außenseiter, sei es eben Wales, Albanien, Nordirland oder auch Island (zum ersten Gruppenspiel gegen […]

  • Dr. René Paasch: Mit Gruppenbildung zum Erfolg

    Der Weg zum erhofften Finale der Fußball-Europameisterschaft in Paris beginnt für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Schweiz. Bei der ersten Trainingseinheit im schönen Urlaubsort Ascona fuhren fünf Kleinbusse vor, aus denen die deutschen Nationalspieler stiegen. Schauen wir mal genauer hin: Gab es einen Bayern-Bus? Nein. Fuhren die erfahrenen und alt gedienten Weltmeister in einem separaten […]

  • Dr. René Paasch: Das Ritual Bierdusche

    Berichte über ein Feier-Verbot durch den Deutschen Fußball-Bund im Rahmen des Pokalfinales haben für anregende Diskussionen in Deutschland gesorgt. Nach dem Endspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund am Samstag, den 21. Mai, in Berlin soll es keine öffentlichen Bierduschen geben. Hintergrund sei das Aktionsbündnis “Alkoholfrei Sport genießen” und das damit verbundene Engagement des DFB […]

  • Dr. René Paasch: Werders Psycho-Rettung

    Seit dem spektakulären 6:2 des SV Werder Bremen gegen den direkten Abstiegsmitkonkurrenten VfB Stuttgart am 32. Spieltag ist Sportpsychologe Prof. Andreas Marlovits in aller Munde. Nicht wenige Journalisten führten die Leistung der abstiegsbedrohten Bremer auf die Intervention des in der Szene gut bekannt und geschätzten Kollegen zurück. Ist das ein gutes Zeichen? Zum Thema: Wird […]

  • Dr. René Paasch: Aussterbende Spezies Leitwolf?

    Wer ist eigentlich der Führungsspieler beim VfL Wolfsburg? Mitte Februar erkor die Bild-Zeitung Julian Draxler zu einem solchen, gab ihm aber gleichzeitig den Beinamen der “leise Führungsspieler”. Und der Nationalspieler sagt selbst über sich, dass er nicht durch Worte sondern durch Taten überzeugen wolle. Draxler gegenüber Bild-Reporter Daniel Peters: „Es ist bei mir so, dass […]

  • Dr. René Paasch: Trash Talk richtig kontern

    Ende Februar diskutierte die Bundesliga, ob es akzeptabel sei, dass die Spieler des Aufsteigers FC Ingolstadt auch mit Mitteln abseits des guten Geschmacks kämpften. Mit Worten wie „ekelhaft“, „Horror“ und „Schweinespiel“ wurden die Spieler des HSV nach dem 1:1 der Schanzer in Hamburg hinsichtlich der Spielweise der Bayern zitiert. Dabei waren es gerade die Nordlichter, […]

  • Dr. René Paasch: Sport und Flüchtlingshilfe

    Vorerst haben FIFA-Richtlinien die Verpflichtung von Bakery Jatta, einem 17-jährigen Flüchtling aus Gambia, durch den Hamburger SV verhindert. Aufgrund seines Alters darf das Talent, welches ab Juni vom HSV unter Vertrag genommen werden soll, noch nicht einmal regelmäßig beim Profi-Verein trainieren. Integration geht so definitiv nicht – da dieses Thema die Gesellschaft aber in den […]

  • Dr. René Paasch: Das Ende als Anfang?

    Die neunte Niederlage in 13 Bundesliga-Spielen besiegelte das Ende des Trainerengagements von Alexander Zorniger beim VfB Stuttgart. Zugegeben, der Auftritt bei der 0:4-Heimpleite gegen den FC Augsburg war desolat. Aber wird nun wirklich alles gut beim VfB? Können sich die Schwaben auf einen nachweislichen Effekt nach dem Trainerwechsel verlassen? Sportpsychologe Dr. René Paasch über Sinn […]

  • Dr. René Paasch: Die Angst kickt mit

    Die Terroranschläge von Paris greifen tief ins öffentliche Leben ein. Ob im Stadion oder in bei öffentlichen Veranstaltungen: Das Gefühl von Angst ist spätestens seit der kurzfristigen Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover zwischen Deutschland und den Niederlanden allgegenwärtig. Sportpsychologe Dr. René Paasch über den Terror, ein Europa in Gefahr und Anschläge als neuer Bestandteil des Lebens und wie wir […]

  • Dr. René Paasch: Teams in der Krise

    Borussia Mönchengladbach steckt in der Krise. Nach einer hervorragenden Vorsaison, welche die Fohlen mit der direkten Champions League-Qualifikation zurück auf die große europäische Bühne führte, läuft seit Saisonbeginn wenig bis nichts zusammen. Die Borussia ist mit vier Niederlagen aus vier Bundesligaspielen Tabellenletzter und hat unter der Woche auch die Auftaktpartie in der Champions League beim […]

  • Dr. René Paasch: Selbstwirksamkeit im Fußball

    Gibt es eine Erfolgsformel im Sport? Wenn ja, dann ist das Selbstvertrauen eine zentrale Variable für diese Rechnung. Aber wie lässt sich das Vertrauen in die eigene Kompetenz, eine gewünschte Handlung erfolgreich durchzuführen (Bandura, 1977), eigentlich trainieren? Dr. René Paasch nimmt diesen Ball auf und erklärt an greifbaren Beispielen wie Trainingssituationen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft das […]

  • Dr. René Paasch: Die Gesetze des DFB-Pokals

    Hamburger SV, Hertha BSC Berlin oder VfB Stuttgart? Welchen Erstligisten es in der diesjährigen ersten Pokalrunde treffen wird, ist unsicher. Mit relativer Sicherheit und auf Grundlage der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich sagen: Ganz bestimmt wird der ein oder andere haushohe Favorit seine Probleme bekommen. Dr. René Paasch hat sich diesem Phänomen genähert. Zum […]

  • Dr. René Paasch: Mentales Training im Jugendfußball

    Erfolg beginnt im Kopf. Misserfolg leider auch! Ist sicherlich kein neues Thema, dennoch ist die Verbreitung in der Praxis, insbesondere im Nachwuchstraining, noch nicht ausreichend genug vorhanden. Zum Thema: Welche Möglichkeiten des mentalen Trainings mit Kindern und Jugendlichen ergeben sich im (leistungsorientierten) Fußball? In der angewandten Sportpsychologie kann bereits ab circa zwölf Jahren mit einer […]

  • Dr. René Paasch: Führung und Teamentwicklung im Fußball

    Bei den meisten Fußball-Bundesligisten dreht sich im Sommer das Transferkarrussel in beeindruckender Geschwindigkeit. Aber auch bei vielen unterklassigen Teams wird der Kader für die bevorstehende Saison neu zusammengestellt. Beginnend mit dieser Phase entwickelt sich im Mannschaftssport das Team. Dieser Prozess ist langanhaltend und sollte von Beginn an vom Trainer beobachtet und gesteuert werden. Der vorliegende […]

  • Dr. René Paasch: Der Umgang mit Medien

    Unter Journalisten hat Huub Stevens einen über Vereinsgrenzen hinweg etablierten Namen: der “Knurrer von Kerkrade”. Entsprechend verhalten war die Freude unter den schwäbischen Journalisten als der Niederlander den VfB Stuttgart im Abstiegskampf der vergangenen Saison übernahm. Gilt doch der Niederländer als äußerst verschlossen, wortkarg und Journalisten gegenüber gerade aggressiv patzig. Keine Frage, damit zählt Stevens […]

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