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Dr. Hanspeter Gubelmann: Mentale Fähigkeiten und Fertigkeiten – da sein, wenn’s zählt!

Als mental stark gelten jene Athleten, die im entscheidenden Moment ihre Höchstleistung im Wettkampf erreichen können. Einige bringen diese Wettkampfmentalität mit, andere profitieren von gezieltem psychologischen Training, wie es im Workshop vorgestellt und für den Selbstgebrauch entwickelt wird.

Dr. Hanspeter Gubelmann

Zielgruppe

Sportler, Trainer, Funktionäre, Eltern, Unternehmer, Journalisten, Sportpsychologen, Mentaltrainer

Vortragsart:

Workshop

Buchungsanfrage

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    Klaus-Dieter Lübke Naberhaus: Moments of Excellence

    Eine ganze Mannschaft in der Halbzeitpause auswechseln? Dies funktioniert in kaum einer Sportart. Sehr wohl lässt sich aber auf die Art und Weise Einfluss nehmen, wie eine Mannschaft spielt. Oder in einer kurzen Wettkampfpause einem Einzelspieler den entscheidenden Impuls zur Wendung des Matches geben. Zugegeben, solche Kniffe sind nicht Teil der Grundausbildung eines Trainerkurses. Hier braucht es Erfahrung und Expertise. Hilfreich können dabei durchaus der Hypnotherapie entlehnten Techniken sein.

    Zum Thema: Magische Momente im Sport nutzen

    Als junger Handballer habe ich erstmals einen solchen „magischen Moment“ einmal am eigenen Leib erlebt. Ein Tag, den ich nie vergessen werde. Heute weiß ich, wie wertvoll eine solche Erfahrung kurz- wie langfristig für eine Mannschaft, eine Gruppe oder einen Einzelsportler sein kann. Entsprechend baue ich diese und andere Methodiken gern in meine Trainerfortbildungen ein oder gehe solche Wege mit meinen Sportlern und Mannschaften. Immer wieder stoße ich dabei auf überraschte Gesichter, was das denn mit Hypnose zu tun haben soll?

    Im Video erfahrt ihr mehr:

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    Weitere Informationen

    Klaus-Dieter Lübke Naberhaus

    Sportarten: Handball, Eishockey, Fußball, Volleyball, Leichtathletik, Kampfsportarten

    Kontakt:

    +49 (0)341 23477343

    +49 (0)151 42623048

    k.luebke-naberhaus@die-sportpsychologen.de

    Mehr Infos: Profilseite

    Mehr zum Thema:

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    Kathrin Seufert: E-Sport – Möglichkeiten der Sportpsychologie und Suchtprävention

    Über die Möglichkeiten, die die Sportpsychologie auch für den Bereich des Esport bereit hält. Der Workshop versucht zudem eine Kombination mit der Präventionsarbeit, um der Spielsucht vorzubeugen und Gefahren aufzuzeigen.

    Kathrin Seufert

    Zielgruppe

    Sportler, Trainer, Funktionäre, Eltern, Unternehmer, Journalisten, Sportpsychologen, Mentaltrainer

    Inhalt:

    Workshop

    Buchungsanfrage

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      Buch: Einmal war ich in Biel (Prof. Dr. Oliver Stoll)

      Nach dem Zieleinlauf in Biel drückte Frauke Becker-Kopsch ihrem Lebensgefährten Prof. Dr. Oliver Stoll einen Block in die Hand. „Hier schreibst du jetzt weiter“, sagte die Laufbegeisterte. In den Wochen zuvor hatte sie ihren Oliver genau beobachtet und ihre Wahrnehmungen handschriftlich notiert. Im Ergebnis wurden Fraukes Aufzeichnungen zum Startpunkt eines außergewöhnlichen Buchprojektes. Denn tatsächlich nahm sich der Sportpsychologe aus Leipzig dem zu füllenden Schreibblock an und beleuchtete aus mehreren Perspektiven seine 100 Kilometer von Biel.

      Entstanden ist ein Buch, welches fachlichen Input für jeden Ausdauersportler bietet, einen tiefen Einblick in die Welt eines Athleten liefert und dies um die Perspektive des privaten Umfelds ergänzt – eine Liebeserklärung an das Laufen, die Liebe und das Leben 100 Kilometer laufen. Für die einen ist eine solche Herausforderung undenkbar, für andere ein Lebenselixier. Oliver Stoll zählt zur Gruppe der anderen. Im Juni 2014 erfüllte sich der Sportpsychologe aus Leipzig einen Lebenstraum und absolvierte die legendären 100 Kilometer von Biel. Im Buch „Einmal war ich in Biel“ schildert er seine Erfahrungen. Unverstellt, offen und hintergründig. Entstanden ist ein Buch für Läufer, Grenzgänger und deren Partner.

      Preis

      Buch “Einmal war ich in Biel”

      9,95 EUR (zzgl. Versand)

      Bestellung

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        Dr. René Paasch: Führung und Teamentwicklung

        Die Phasen der Teamentwicklung finden  fortlaufend statt und bedingen einer sensiblen Führung. Das gemeinsame Ziel, die gemeinsamen Regeln und die gemeinsame Vision sind eine sehr gute Grundlage, um Teams zusammenzuführen und in hilfreicher Funktion zu begleiten. Genauso wie die alltägliche Kommunikation, Empathie und der Umgang mit der Aufgaben- und Rollenverteilung beeinflussen diese Punkte.

        Dr. René Paasch

        Zielgruppe

        Sportler, Trainer, Funktionäre, Eltern, Unternehmer, Journalisten, Sportpsychologen, Mentaltrainer

        Veranstaltungsart:

        Vortrag

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          Dr. Christian Reinhardt: Corona-Tipps für Kampfsportler

          In Ausgabe 58 ist Dr. Christian Reinhardt von Die Sportpsychologen zu Gast im Schlagwort – Der ran Fighting Podcast. Zusammen mit den Kommentatoren Mark Bergmann und Andreas Kraniotakes beleuchten die drei MMA-Experten die Corona-Lage für Kampfsportler. Im zweistündigen Gespräch geht es um Themen wie Motivation, Ziele und Depression. Immer wieder kitzeln die beiden Hosts ganz konkrete Tipps aus dem Sportpsychologen heraus.

          Zum Thema: Umgang mit der Corona-Krise

          Die Lösungsansätze, um aus einer absoluten Sondersituation wie der Corona-Pandemie gestärkt hervorzugehen, sind vielfältig. Dies reicht von der gezielten Vorbereitung auf einen fiktiven Kampf bis zum Infight mit der Hängematte. Auf die Frage, welche allgemeingültigen Tipps er für Kampfsportler hat, antwortet Dr. Christian Reinhardt das:

          • Bleib positiv, sieh die Situation als Chance!
          • Komm zur Ruhe und setze dich dann ans Zeichenbrett, um einen Plan aufzustellen, neue Ziele zu formulieren!
          • Trainiere weiter so gut es geht!
          • Kümmere dich um dein Umfeld!
          • Überfrachte dich nicht mit Corona-News, sondern befass dich mit positiven Inhalten!

          Du willst mehr? Mehr Details? Mehr Hintergrund? Dann tauch in die Ausgabe 58 vom Schlagwort – Der ran Fighting Podcast ab:

          https://youtu.be/zYMvrkLwhFk

          Mehr zum Thema:

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          Dr. Jan Rauch: Positive Vögel vor dem Fenster und die Macht der Gedanken

          In den vergangenen Wochen sind Sie sicher auf viele Tipps zum Umgang mit der derzeitigen Situation gestossen. Vielleicht wollten Sie diese Ratschläge gerne befolgen, wussten aber nicht, wie umsetzen. Die Sportpsychologie kennt konkrete Übungen und Anleitungen, die im (Arbeits-)Alltag eingesetzt werden können. Wir stellen Ihnen hier drei vor. 

          Zum Thema: (Mentale) Ziele setzen

          Ziele setzen ist einfach – gesetzte Ziele erreichen ist eine andere Geschichte. Dies gilt nicht nur für den Sport. Je nach Ihrer Situation könnten dies konkrete Aufgaben fürs Homeoffice, den Haushalt, das Familienleben etc. sein.

          Im Sport ist es beispielsweise so, dass Ziele zunächst auf der Leistungsebene gesetzt werden. Also Zeiten erreichen, Anzahl Kilometer erreichen, einen bestimmten Rangplatz erreichen. Es erscheint jedoch logisch, dass Sportler/innen solche Ziele nur erreichen können, wenn sie es schaffen, Aufmerksamkeit und Konzentration auf das Wichtige zu lenken – man spricht hier von mentalen Zielen. Ausserdem setzen sich Sportler/innen damit auseinander, was sie daran hindern könnte, ihre mentalen Ziele zu erreichen (Bedingungen, Gegner etc.). Im Alltag funktioniert das genau gleich.

          Tipp: In vier Schritten Ziele setzen und Stolpersteine identifizieren

          • Schritt 1: Setzen Sie sich ein Leistungsziel für den nächsten Tag (siehe Beispiel unten) und unterteilen Sie es, wenn nötig, in kleine, messbare Einheiten.
          • Schritt 2: Überlegen Sie sich, was die mentalen Ziele sind, um dieses Leistungsziel zu erreichen: Worauf soll meine Konzentration liegen? In welcher Stimmung muss ich sein? Und so weiter.
          • Schritt 3: Identifizieren Sie konkrete «Stolpersteine», welche die Erreichung dieser mentalen Ziele verhindern könnten. 
          • Schritt 4: Schaffen Sie diese Stolpersteine aus dem Weg. 

          Ein Beispiel. Ihr Leistungsziel lautet: „Morgen stelle ich das neue Kundenkonzept fertig“ (1. Schritt). Dann formulieren Sie dazu ein passendes mentales Ziel, wie z.B.: „Ich benötige vier Stunden störungsfreie Zeit vor dem Computer“ (2. Schritt). Danach definieren Sie entsprechende Stolpersteine (Fragen der Kinder zu den Hausaufgaben, eingehende Telefonate, Baulärm von der Strasse) (3. Schritt). Nun überlegen Sie, wie Sie diese Stolpersteine überwinden werden: „Ich werde mit den Kindern die Abmachung treffen, dass sie konkrete Fragen aufschreiben sollen, welche wir dann über Mittag besprechen“ oder „Ich stelle das Telefon am Vormittag auf Flugmodus“ (4. Schritt). 

          Jan Rauch

          Sportarten: Tennis, Eishockey, Fussball, Badminton, Golf, Langdistanzlauf, Motorradsport

          Kontakt:

          +41 (0)58 934 84 16

          j.rauch@die-sportpsychologen.ch

          Mehr Infos: Profilseite

          Ausserdem: Lernen Sie bewusst. Wenn Sie die Zielsetzungen ein paar Tage ausprobiert haben, werden Sie rasch merken, welche Stolpersteine Sie immer wieder behindern. Passen Sie daraufhin ihre Zielsetzungen an. 

          Das klingt einfach, aber es ist sehr wichtig, solche Stolpersteine überhaupt zu identifizieren. Denn häufig sind es immer ähnliche Dinge, die uns von unseren Plänen abhalten. Das Bewusst-Machen dieser Stolpersteine alleine führt bereits dazu, dass man besser gegen solche Einflüsse gewappnet ist. Dies hilft nicht nur, gesetzte Ziele zu erreichen, sondern reduziert auch den Ärger, wenn man gefühlt „dauernd“ von seinen Zielen abgehalten wird. Und dies hat wiederum positive Auswirkungen auf die Konzentration, welche es erlaubt, an einem Ziel dranzubleiben.

          Positive Selbstgespräche führen

          Viele unserer Gedanken sind ein innerer Dialog, also ein Selbstgespräch. Wir nutzen Selbstgespräche, um unsere Handlungen vorzubereiten („Morgen stehe ich früher auf.“), zu kommentieren („Läuft ja ganz gut.“) oder auszuwerten („Uff, gerade noch geschafft!“). In der Regel haben diese Selbstgespräche motivationale Komponenten, die unser Handeln unterstützen.

          Stehen wir unter Stress, können negative Einflüsse in den Selbstgesprächen Überhand nehmen („Das schaffe ich nie!“, „So ein blöder Fehler!“). Dies hat in der Regel schädliche Auswirkungen auf die Motivation, das emotionale Befinden und die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf Wichtiges zu lenken. Umso wichtiger ist es, Selbstgespräche positiv zu formulieren, um deren vorteilhafte Auswirkung auf den Selbstwert zu nutzen.

          Führen Sie positive Selbstgespräche. Fragen Sie sich: Was macht mir Mut? Wer oder was kann hilfreich sein? Welche Sätze kann ich mir sagen, die mich beruhigen und mir/meiner Familie Sicherheit geben? 

          Tipp :«Antworten» auf negative Selbstgespräche

          • Identifizieren Sie regelmässig auftretende negative Gedanken und Selbstgespräche („Immer diese negativen Meldungen in den Medien!“ oder „Ich drehe langsam durch, immer nur zuhause rumzusitzen!“).
          • Überlegen Sie sich Sätze, mit denen Sie konkret auf den negativen Aspekt des Gedankens „antworten“ können („Ich suche ab jetzt bewusst nach mehr positiven Inhalten in den Medien“ oder „Ich werde mich ab jetzt mehr bewegen“)
          • Sobald einer Ihrer negativen Gedanken wieder auftritt, antworten Sie darauf bewusst und laut (also nicht nur in Gedanken) mit der positiven Antwort. 
          • Sie werden bemerken: Nach einigen Tagen erkennen Sie die negativen Gedanken, bevor Sie sie (innerlich) ausgesprochen haben. Stoppen Sie den Gedanken an dieser Stelle und sprechen Sie Ihre positive Antwort aus. 

          Ein hohes Wohlbefinden geht in der Regel mit besserer Arbeitsleistung einher. Wenn es uns also gelingt, das Wohlbefinden zu steigern, können wir damit gleichzeitig die Arbeitsleistung positiv beeinflussen. 

          In Krisensituationen tendieren wir dazu, nur noch das Negative zu sehen. Daher lohnt es sich, den Blick ganz bewusst auf das Gute, Gelingende zu richten. Auch in dieser Krise gibt es positive Dinge: trotz Stress mehr Zeit mit der Familie verbringen, komfortableres Arbeiten von zuhause aus usw.

          Tipp: Drei gute Dinge

          • Nehmen Sie sich jeden Abend mindestens 15 Minuten Zeit und notieren Sie drei Dinge, die an diesem Tag wirklich gut gelaufen sind oder die Sie als schön empfunden haben. Dies können Dinge aus allen Bereichen des Lebens sein, auch ganz kleine Dinge (z.B. der Vogel, den ich am Morgen vor dem Fenster gesehen habe oder die erfolgreich durchgeführte Online-Veranstaltung) 
          • Beantworten Sie für Sich zu jedem der guten Dinge folgende Frage:  Warum hat sich dieses gute Ereignis zugetragen? (z.B. „weil ich mir das Homeoffice am Fenster eingerichtet habe“ oder „weil ich mich intensiv mit Online-Konferenz-Tools beschäftigt habe“).
          • Beantworten Sie in einem weiteren Schritt für jedes der drei guten Dinge die Frage: Was habe ich dabei genau empfunden? (z.B. „ich war glücklich, wieder mal einen Vogel aus der Nähe zu beobachten“ oder „ich war stolz, dass der Kurs so gut über die Bühne ging“).

          Achten Sie darauf, dass Sie die drei Dinge und die jeweiligen Gefühle wirklich aufschreiben. Es reicht nicht, diese Übung nur gedanklich durchzuführen. Das mag zu Beginn etwas schwierig erscheinen, aber versuchen Sie dies in den nächsten Wochen konsequent durchzuziehen. Sie werden sehen, es wird Ihnen im Laufe der Zeit leichter fallen.

          Neben einem bewussteren Fokus auf positive Dinge, ist das Ziel dieser Übung, eine Sammlung positiver Dinge aufzubauen, welche man zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen kann. In vielen Studien trat nach vier Wochen eine merkliche Steigerung des Wohlbefindens ein.

          Hinweis:

          Text: Jan Rauch und Anuschka Zimmermann
          Ertsveröffentlichung: blog.zhaw.ch (Link)

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          – abgesagt – „Sportpsychologische Aspekte beim Coachen von Kindern und Jugendlichen“ – Tag der Sportpsychologie NRW

          Achtung, die Veranstaltung „Tag der Sportpsychologie NRW“ ist abgesagt und wird auf das Jahr 2021 verschoben. Ein genauer Termin wird im Herbst kommuniziert.

          Sportpsychologische Aspekte beim Coachen von Kindern und Jugendlichen“ lautet das Thema der diesjährigen Auflage der Veranstaltungsserie „Tag der Sportpsychologie NRW“. Das Event findet am Freitag, den 26. Juni 2020, zwischen 10 und 15 Uhr im Deutsches Tischtennis-Zentrum Düsseldorf statt.

          Veranstaltungsflyer (Quelle Screenshot Veranstaltungsflyer Sektion Wirtschaftspsychologie im BDP e.V., Fachgruppe Sportpsychologie)

          Mit dabei sind neben Jonas Hummels (DAZN-Experte, Ex-Fußballprofi und Bruder von Weltmeister Mats Hummels) und Diplom-Psychologe Ralph Schliewenz auch Tanja Simone Ecken und Dr. René Paasch von Die Sportpsychologen. Folgende Themen präsentieren die vier Experten:

          • Ralph Schliewenz: „Coaching von Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der Eltern-Kind-Beziehung“
          • Dr. René Paasch (zum Profil): „Trainer und Eltern am Spielfeldrand – Das Persönlichkeitsprofil von Vorbildern!“
          • Tanja Simone Ecken (zum Profil): „Selbstbewusstsein und Mut von Nachwuchsfußballspielern nachhaltig verbessern – Neue Ansätze durch EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)“
          • Jonas Hummels: „Praktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Beispiel Nachwuchsleistungszentrum Unterhaching“

          Organisator Jürgen Walter, nicht zuletzt bekannt durch seinen Film „Alles geschieht im Kopf (Trailer)“, stellt mit dem Tischtenniszentrum Düsseldorf nicht nur eine optimale Location zur aktiven Netzwerkarbeit und zum fachlichen Austausch zur Verfügung, er bietet erstmals auch ein besonderes Extra an: Interessierte Teilnehmer können für eine kleinen Aufpreis im Anschluss an das Event an einer 90-minütigen Tischtennistrainingseinheit teilnehmen. Der Tag der Sportpsychologie NRW wird unter der Leitung von Jürgen Walter von der Sektion Wirtschaftspsychologie im BDP e.V., Fachgruppe Sportpsychologie, veranstaltet. Die Sportpsychologen unterstützen das Event unseres Profilinhabers Jürgen Walter (zum Profil).

          Veranstaltungsort

          Deutsches Tischtennis-Zentrum · Ernst-Poensgen-Allee 58 · 40629 Düsseldorf

          Kostenbeitrag inkl. Verpflegung

          • 75,- € für Mitglieder des BDP/Studierende 
          • 85,- € mit Tischtennistraining
          • 98,- € für Nicht-Mitglieder 
          • 110,- € mit Tischtennistraining

          (Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.)

          Anmeldung

          Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 19. Juni 2020 an:

          Sektion Wirtschaftspsychologie im BDP e.V.
          Fachgruppe Sportpsychologie · Am Köllnischen Park 2 · 10179 Berlin Organisation: Jürgen Walter · mobil: 0177 – 37 23 588 · j.walter@bdp-nrw.de (Stichwort Die Sportpsychologen)

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          Foto: Quelle Screenshot Veranstaltungsflyer Sektion Wirtschaftspsychologie im BDP e.V., Fachgruppe Sportpsychologie

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          Uwe Knepel: Das innere Team

          Wenn Teams funktionieren, geht vieles wie von allein. Oft werden Ziele erreicht, die eigentlich gar nicht möglich wären, würde man das Leistungsvermögen der einzelnen Teammitglieder nur miteinander addieren. So weit, so klar. Spannend finde ich den Ansatz, wenn sich jeder Sportler als ein eigenes Team versteht. Wie im richtigen Leben fallen gut funktionierende Teams nicht vom Himmel, sie können sich aber entwickeln. Besser gesagt: Sie können entwickelt werden. 

          Zum Thema: Selbstgespräche optimieren

          Wie groß ist der Chor deiner inneren Stimmen, wenn es in einer bestimmten Situation stressig zugeht oder gestellte Ziele immer weiter in der Ferne verschwinden? Wir alle wissen, wie es sich anfühlt, wenn unser Dinge aus dem Ruder zu laufen scheinen. Eine wirklich sehr praxisrelevante sportpsychologische Methode beschäftigt sich im ersten Schritt genau mit dieser Frage: Wie viele Stimmen sind dir bewusst? Und darauf aufbauend lässt sich mit ein bisschen Übung schnell identifizieren, welche inneren Gespräche dir helfen und dich am Ende näher zu deinem Ziel bringen. Mehr dazu erfährst du im Video…

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          Weitere Informationen

          Uwe Knepel

          Sportpsychologe aus Berlin

          Sportarten: Fußball, Futsal, Basketball, Tennis, Hockey, Triathlon, Handball, Schwimmen, Wasserball, Boxen, Volleyball, Faustball, Radsport, Motorsport, Leichtathletik, Klettern

          Kontakt

          +49 (0)152 086 714 05

          u.knepel@die-sportpsychologen.de

          Mehr Infos: Profilseite

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          Stephan Brauner: 50 shades of green – Wie Aufmerksamkeitslenkung Erfolge verspricht

          Eines vorweg: Hier geht es nicht um einen ökologisch besonders wertvollen Aufguss des Buchladen-, Kiosk- und Kinoerfolgs „50 shades of grey“. Nein, es geht um die Kraft der Aufmerksamkeitslenkung. Mit diesem sportpsychologischen Werkzeug lohnt es sich nämlich für viele, intensiv zu spielen. Und dies gilt nicht nur für Ausdauersportler aller Leistungsklassen sondern auch für Freizeitsportler, die ganz andere Probleme haben: Nämlich mit der Krankheit Depression kämpfen.    

          Zum Thema: Die Kraft der Aufmerksamkeitslenkung

          Ich berichte über eine interessante Intervention, die einer Klientin, knapp 50 Jahre alt, nach eigenem Bekunden sehr geholfen hat. Die Klientin, die ich hauptsächlich fernmündlich und online begleitet habe, klagte über depressive Symptome, die auch schon längere Zeit anhielten. Neben einer Vielzahl klassischer Interventionen findet sich immer auch der Hinweis, dass Sport und Bewegung hilfreich sein können. Tatsächlich berichtete die Klientin, dass sie früher gerne und viel gelaufen sei. Eine Zeit lang habe sie sogar für mehrere Wettkämpfe bis hin zur Halbmarathondistanz ambitioniert trainiert. Und sie erinnerte sich mit Wehmut daran. Heute, so berichtete sie, könne sie sich nicht mehr aufraffen. Und das obwohl sie ganz genau wusste, dass es immer eine Linderung der depressiven Symptomatik gab, wenn sie in den nahegelegenen Wald ging und ohne weitere Ziele einfach loslief. Bemerkenswert war, dass sie vor allem dann eine Besserung ihres Befindens feststellte, wenn sie mehr als 50 und bis zu 60 Minuten unterwegs war. Ihre Stimmung war besser, sie war aktiver im Alltag, sie konnte deutlich besser schlafen und der Kontakt mit anderen gelang ihr ebenfalls besser.

          Der innere Schweinehund war jedoch dagegen und sabotierte, wo er nur konnte. Wenn sie zu Laufen begann, dann wurden ihre Beine schwer und es erschien ihr oft unmöglich weiterzulaufen. Oft brach sie die Läufe dann frustriert und von sich selbst enttäuscht ab. Sie fühlte sich noch schlechter als ohnehin schon. Bald stellte sie das Laufen dann gänzlich wieder ein.

          Der Schlüssel Aufmerksamkeitslenkung

          Neben den klassischen Angeboten für diese Fälle ging es also darum, dieser Klientin zu helfen, „dran zu bleiben“ und das zu tun, was ihr offensichtlich guttat. In der sportpsychologischen Werkzeugkiste finden sich Ideen zum Durchhalten, Überlegungen zum Thema Aufmerksamkeit und Techniken zur Aufmerksamkeitslenkung.

          Für meine Klientin und mich war klar: Der Gedanke, fast eine Stunde laufen zu „müssen“, war nicht günstig. Er war sogar quälend. Etwas besser war der Gedanke daran, wie es sich anfühlen würde, wenn sie es denn geschafft hätte, durchzuhalten. Dieser kleine Trick, sich das Gefühl in der Zukunft vorzustellen, ist oft hilfreich, reichte hier aber nicht aus. Und hier kommen die fünfzig Schattierungen von Grün ins Spiel. Meine Klientin lief in der Regel im Wald und wenn es ihr gut ging, dann konnte sie auch die Natur genießen. Der schlichte Auftrag, die Wahrnehmung damit zu beschäftigen, alle verschiedenen Grüntöne wahrzunehmen und zu benennen, welche die Natur gerade so anbot, war entscheidend dafür, dass sie es schaffte, mit Freude wieder mit dem Laufen zu beginnen. Und das tat wiederum der depressiven Symptomatik eindeutig gut. 

          Stephan Brauner

          Sportpsychologe aus Bergisch Gladbach

          Sportarten: Volleyball, Beachvolleyball, Tennis, Fußball, Golf

          Kontakt:

          +49 (0)2204 5049280

          +49 (0)172 6964039

          E-Mail:
          s.brauner@die-sportpsychologen.de

          Zur Profilseite: https://www.die-sportpsychologen.de/stephan-brauner/

          Tipp für Ausdauerathleten

          Ein schöner und hilfreicher Kreislauf war in Gang gesetzt worden. Und das nur mit Schattierungen von Grün. Manchmal können schwere Dinge auch ganz einfach sein.

          Diese Aufmerksamkeitslenkung hilft übrigens seither nicht nur dieser Klientin, sondern auch einigen weiteren Sportlern, die im Ausdauerbereich unterwegs sind und nicht immer jede lange Einheit automatisch genießen.

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