Stephan Brauner: Wie Freizeitsportler ihre guten Vorsätze wiederbeleben können

Erinnert sich noch jemand an Silvester und die „Guten Vorsätze“? Sind die Vorsätze noch aktuell und handlungsleitend? Was hattest du dir vorgenommen? Mit über 50% ist übrigens der Vorsatz „mehr Sport“ weiterhin in Führung. ​Bist du noch dabei? Herzlichen Glückwunsch, wenn das so ist. Als kleiner Trost für alle anderen: Du bist nicht allein. Die große Mehrheit hat ihre Vorsätze schon wieder still und heimlich vergessen oder – schlimmer noch – frustriert aufgegeben.

Zum Thema: Praktische Hilfe, um sportliche Vorsätze für das neues Jahr zu halten

Dass sich gute Vorsätze allzu schnell in Luft auslösen,  ist einerseits gar nicht schlimm und es gibt ja oft auch gute Gründe. Andererseits kann das auch am Selbstbewusstsein kratzen. Unsere Selbstwirksamkeit leidet. Jeder Vorsatz, den du nicht erreichst, liefert deinem Unbewussten die Botschaft, dass du es ohnehin nicht schaffst und es nicht hinbekommst. Im Ergebnis kann dies bedeuten, dass du dich langfristig nicht mehr auf dich verlassen kannst. Daraus resultiert Stress.

Wir könnten jetzt über Vorsätze und Ziele sprechen. Über psychologische Theorien und praktische Erfahrungen zum „richtigen“ Setzen von Zielen. Ich möchte allerdings an dieser Stelle mal eine Alternative anbieten. Eine Reflexion des vergangenen Jahres. Dazu kannst du allein oder gern auch zu zweit im Dialog die folgenden Fragen durchgehen.

Deine Fragen, deine Antworten

  • Was hat dich im letzten Jahr besonders interessiert?
  • Was war dein größter Erfolg? Was und warum? (War es ein stiller Erfolg oder war er für alle sichtbar? War es ein Sieg über den Inneren Schweinehund?)
  • Was hast du im letzten Jahr Neues gelernt?
  • Worin hast du dich getäuscht? Wo hast du deine Meinung geändert?
  • Welche albernen Dinge tust du – auch wenn du weißt, dass sie albern oder vielleicht sinnlos sind?
  • Wer war mein wunderbarster Unterstützer? Auch hier gelten kleine und große Dinge aus Berufs-, (Sport-) und Privatleben.
  • Was war meine schönste Aufgabe? Vielleicht eine besonders große Aufgabe, vielleicht hat sie am meisten Spaß gemacht, vielleicht hast du deine Stärken besonders nutzten können oder du hast besonders viel Neues gelernt.
  • Tollste Kooperation Du hast beruflich oder privat ein Projekt gemeinsam durchgezogen. Du hast wunderbar mit einem oder mit mehreren zusammengearbeitet? Was war an der Kooperation so herausragend – das muss nicht immer das Ergebnis sein.
  • Interessantester neue Kontakt Wen hast du kennengelernt, den du ganz spannend findest. Warum ist diese Person so interessant für dich?
  • Bester Tipp Was war der beste Tipp oder Hinweis, den du im letzten Jahr bekommen oder irgendwo gelesen hast? Und warum ist der so gut für dich?

Ich wünsche dir viel Spaß und interessante Gedanken beim Reflektieren. Wenn du möchtest, dann teile doch gerne eine oder auch mehrere deiner Antworten. Wenn du auf deinem Weg im Jahr 2020 die Sportpsychologie intensiver nutzen willst, nimm gern Kontakt zu meinen Kollegen im Experten-Netzwerk (zur Übersicht) oder zu mir (zum Profil von Stephan Brauner) auf. Wir helfen gern, egal ob du Top-Sportler, Trainer, Elternteil, Freund und Berater oder eben Freizeitsportler bist.

Stephan Brauner

Sportpsychologe aus Bergisch Gladbach

Sportarten: Volleyball, Beachvolleyball, Tennis, Fußball, Golf

Kontakt:

+49 (0)2204 5049280

+49 (0)172 6964039

E-Mail:
s.brauner@die-sportpsychologen.de

Zur Profilseite: https://www.die-sportpsychologen.de/stephan-brauner/

Mehr zum Thema:

Print Friendly, PDF & Email

Aufrufe: 226