Thorsten Loch

Thorsten Loch

Sportpsychologischer Berater

Sportarten: Fußball, Badminton, Leichtathletik, Sportschießen, Karate, Skateboarding, uvm.

Thorsten Loch ist Sportpsychologischer Berater. Er wohnt in Hennef. Thorsten kennt den Leistungssport aus verschiedensten Blickwinkeln und bringt diese Erfahrungen auch als sportpsychologischer Coach für Einzelsportler, Teams, Funktionäre und Unternehmer ein.

Sportpsychologisches Coaching

Thorsten bietet sportpsychologische Beratung und Coachings im Individual- und Mannschaftsport, wo er den Nachwuchs und Erwachsene zu verschiedenen Themen betreuen kann.

Nimm Kontakt auf:

t.loch@die-sportpsychologen.de

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    Vorträge und Workshops

    Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Thorsten Loch als Keynote-Speaker, Referent, Vortragsredner, Diskussionsteilnehmer oder Moderator buchen:

    • Weiterbildung (Link)

    Zur Person: Thorsten Loch

    Thorsten Loch

    Meine Motivation

    Bereits seit meiner frühen Kindheit nimmt der Sport einen zentralen Stellenwert in meinem Leben ein. Aus dieser Passion heraus entwickelt sich schnell der Wunsch, den Sport mit meinem späteren Beruf zu verbinden. Mit dem Amtsantritt von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer beim Deutschen Fußballbund im Jahre 2005 und durch das gesteigerte mediale Interesse an der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land, begegnete mir erstmals der Name des Sportpsychologen Hans-Dieter Hermann. Fortan begeisterte ich mich für seine Arbeit und die Möglichkeiten welche die angewandte Sportpsychologie bietet. Ich selbst konnte an meiner eigenen Sportkarriere als Fußballer erfahren, wie die Psyche die sportliche Leistung im Wettkampf beflügeln oder aber auch stören kann.

    Faszination für außergewöhliche sportliche Leistungen

    Als sportpsychologischer Experte gefällt mir besonders die enge Zusammenarbeit mit den Sportlern/Mannschaft/Trainer. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wozu Sportler – vor allem in schwierigen Wettkampfsituationen – in der Lage sind, wie sie über ihren “Schatten springen” und außergewöhliche sportliche Leistungen dennoch oder erst recht abliefern/erbringen.

    Als sportpsychologischer Experte sehe in der Zusammenarbeit mit den Sportlern meinen Auftrag als erfüllt an, wenn der Einzelne in der Lage ist, sich selbst entsprechend psychologisch regulieren zu können. Damit ist die Grundlage geschaffen, Spitzenleistungen erbringen zu können.

    MENTALE STÄRKE IST DIE FÄHIGKEIT, SICH UNGEACHTET DER WETTKAMPFBEDINGUNGEN AN SEINER OBEREN LEISTUNGSGRENZE ZU BEWEGEN” 

    James E. Loehr (Sportpsychologe)


    Qualifikationen

    • B.A. Sportökomomie
    • M.A. Prävention und Gesundheitsmanagement Schwerpunkt Sportpsychologie (DHfPG Saarbrücken)
    • Absolvent Modulserie Sportpsychologisches Coaching im Leistungssport (asp)
    • Team www.mentaltalent.de Sportpsychologische Betreuung für Nachwuchsleistungssport in NRW
    • Rehasport-Übungsleiter DOSB Profil Orthopädie
    • Kursleiter für Progressive Muskelrelaxation (AHAB-Akademie)

    Referenzen

    • Nachwuchsleistungszentrum 1.FC Köln
    • 1.BC Beuel sowie der Badminton Akademie Bonn-Beuel (B.A.B.B)
    • Kaderathleten über die Initiative www.mentaltalent.de
    • einzelne Athleten im Rehabilitationsprozess
    • Sport- und Klassenlehrer an einer heilpädagogischen Schule

    Inspirierende Sportler

    • Johann Cruyff (Fußballer und Trainer)
    • Roger Federer (Tennisspieler)
    • Micheal Jordan (Basketballspieler)

    Inspirierende Filme

    • Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

    Inspirierende Bücher

    • Hermann, H.D./Mayer, J.: Mentales Training Grundlagen und Anwendung in Sport, Rehabilitation, Arbeit und Wirtschaft
    • Eberspächer, H.: Mentales Training. Ein Handbuch für Sportler und Trainer
    • Linz, L.: Erfolgreiches Teamcoaching

    Produkte

    Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

    Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Thorsten Loch

    • Thorsten Loch: Der Trainer werden, der man sein möchte

      Welchem Trainer fällt es schon leicht, die richtigen Wort zu finden? Gerade, wenn er oder sie kritische Töne anschlagen will.

    • Thorsten Loch: „Monkey Mind“ vs. Donkey Kong

      Nicht wenige Sportler neigen zur Wettkampfangst. Helfen können bereits einfache Techniken, die mit wenig Aufwand in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung eingebaut werden können.

    • Thorsten Loch: Werder Bremen im Titelrennen – Hält MegaBit dem Druck stand?

      Zwischen dem 24. und 28. Juni 2020 findet das Virtual Bundesliga (VBL) Grand Final als Online Turnier statt. Im Fokus steht der Vorjahressieger und Titelfavorit Michael „MegaBit“ Bittner von der E-Sport Abteilung von Werder Bremen. Hält er dem Druck stand?

    • Thorsten Loch: Wie der gezielte Zweifel hilft, bessere Entscheidungen zu treffen

      Zweifel müssen nicht immer schädlich sein, ganz im Gegenteil. Aber jeder Sportler muss lernen, diese Gedanken gezielt zu steuern.

    • Thorsten Loch: Sportpsychologie im eSport – Nur etwas für die Elite?

      Brauchen nur Top-eSportler sportpsychologische Unterstützung?

    • Thorsten Loch: Sportpsychologie – Was ist das? (Video)

      Thorsten Loch von Die Sportpsychologen erklärt, was Sportpsychologie bedeutet. In einer Minute und vier Sekunden räumt er mit den gängigen Vorurteilen auf und zeigt anschaulich, was sich Sportler, Trainer und Funktionäre unter "Sportpsychologie" vorstellen können.

    • Thorsten Loch: Systemisches Denken für Trainer

      Insbesondere Trainer müssen sensibel sein. Sensibel für Signale, die anzeigen, wo und wie Veränderungen möglich und notwendig sind. Mayer/Hermann (2018, S. 28) ziehen hier den Vergleich zu einem Schauspieler. Ein guter Schauspieler beherrscht nicht nur seine eigene Rolle perfekt, sondern achtet darauf, wie er sich mit seiner Interpretation in das Stück einfügt und so zu einer Gesamtwirkung beitragen kann, die die Erwartungen aller übersteigt.

    • Thorsten Loch: Power Posing – alles nur Schau?

      Foul. Freistoß in aussichtsreicher Position. Der Spieler legt sich den Ball zurecht. Dann vier Schritte nach hinten und zwei nach links. Im Anschluss breitbeiniger Stand, Hosenbeine nach oben gekrempelt. Bis der Schiedsrichter den Ball freigibt, wird so verharrt. Von wem ist hier wohl die Rede? Es ist nicht allzu schwer zu erraten. Natürlich handelt es sich um den fünffachen Weltfussballer Cristiano Ronaldo, mittlerweile im Dienste von Juventus Turin. Oder ein anderes Beispiel: Wer kennt nicht das „Markenzeichen“ des jamaikanischen Sprintsuperstars Usain Bolt, welches er unmittelbar vor seinen Läufen zelebrierte? Unsereins stellt sich die Frage: Warum tun sie das? Wieso zeigen diese beiden und andere Sportler diese oder ähnliche Verhaltensweisen? Böse Zungen behaupten, dass sie dies rein aus Werbezwecken tun, um sich wichtig zu tun, mehr zu vermarkten oder ähnliches. Doch scheinbar steckt noch eine ganz andere Absicht hinter diesem Verhalten.

    • Thorsten Loch: Wenn aus weniger mehr wird – Wie schwache Teams auch gegen Top-Gegner bestehen können (und umgekehrt)

      Man kann nicht verallgemeinernd feststellen, dass die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft größer sei als die Summe der Einzelleistungen. Würde diese Hypothese belastbar sein, so wären die nationalen und internationalen Titel auf Jahre hinaus vergeben. Dem ist „Gott sei Dank“ nicht so. So finden sich immer wieder Mannschaften, die sich aus Spitzenspielern zusammensetzen und gegen vermeintlich schwächer aufgestellte Teams verlieren. Oder aber, die schwächeren Mannschaften „über sich hinauswachsen“ und Leistungen vollbringen, die über die Summe der objektiven Einzelleistungen hinausgeht.

    • Thorsten Loch: Sportpsychologie – Was ist das?

      Sportpsychologie - 15 Jahre nachdem Dr. Hans-Dieter Hermann als Sportpsychologe in den Betreuerstab der Fußball-Nationalmannschaft berufen wurde, müsste doch längst klar sein, was es damit auf sich hat? Aber nicht doch. Immer wieder bekommen meine Kollegen (zur Übersicht) und ich (zum Profil von Thorsten Loch) von Die Sportpsychologen gespiegelt, wie wenig - angefangen von ambitionierten Nachwuchssportlern, Trainer bis hin zu Profis allermöglichen Sportarten - im Sport tatsächlich von unserer Disziplin wissen.

    • Thorsten Loch: Gefahren der Zielsetzung

      “Systemversagen”, so bezeichnete Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV den verpassten Wiederaufstieg seines Profi-Teams in die erste Bundesliga. Der sichtlich ergriffene HSV-Boss vor der versammelten Hamburger Weltpresse weiter: “Das gesamte System ist im Winter irgendwann kollabiert und nicht wieder auf die Beine gekommen.” War war passiert? Schließlich hatte die junge Mannschaft von Trainer Hannes Wolff nach der Hinrunde recht souverän die Zweitliga-Tabelle angeführt. Ein sportpsychologischer Erklärungsversuch.

    • Thorsten Loch: Emotionale Intelligenz in drei Schritten lernen

      Jeder Sportler weiß, wie schwierig es sein kann, die Leistung dann abzurufen, wenn es darauf ankommt. Nicht selten stehen uns dabei auch unsere Emotionen im Weg. Denken wir nur eine Elfmetersituation, kurz vor Schluss, während der Gegner mit einem Tor führt. Um in einer solchen Situation wirklich emotional intelligent zu agieren, braucht es Übung. Aber es ist machbar. Wie es gehen kann, zeige ich in dem Beitrag auf.

    • Thorsten Loch: Emotional intelligente Sportler sind erfolgreicher

      Im Boden versinken. Die Hände über den Kopf schlagen. Mit gesenktem Haupt das Feld verlassen. Gerade nach wichtigen Spielen lassen sich vor allem auf der Seite der Verlierer ganz unterschiedliche negative Emotionen entdecken. Besonders ausgeprägt ist dies bei Jugendlichen. Und es lohnt sich für Trainer, Betreuer, Eltern und nicht zuletzt Mitspieler an diesen Situationen zu […]

    • Thorsten Loch: Abstiegskrise – Maßnahmen für Spieler

      Zunächst einmal sollte sich jeder Spieler selbst kritisch hinterfragen, welchen Anteil er selbst daran haben könnte, weshalb die Mannschaft unter ihren Möglichkeiten spielt. So leicht und vernünftig sich diese Aufforderung der Selbstreflexion anhört, umso schwerer gestaltet sich häufig die individuelle Suche nach Lösungen in der Praxis. Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Einen möglichen Grund liefert die Wissenschaft. So konnte in Untersuchungen nachgewiesen werden, dass Menschen dazu neigen, Misserfolg eher mit äußeren als mit inneren Ursachen zu erklären (Attribution). Der einzelne Spieler erlebt sich häufig nur als ein Rädchen in dem Getriebe und es erscheint ihm als ungerechtfertigt, die ganze Last auf den eigenen Schultern zu tragen. Aber ist es nicht die Summe aller Einzelteile, die letztendlich den Unterschied ausmachen?

    • Thorsten Loch: Abstiegskrise – Maßnahmen für den Vorstand

      Sportlicher Erfolg ist planbar, oder? Mindestens genauso sollte aber auch der Misserfolgsfall geplant werden. Nicht falsch verstehen: Es geht nicht darum, den Teufel an die Wand zu malen, sondern vorbereitet zu sein. Denn nichts ist schlimmer als in eine krisenhafte Situation hinein zu schlittern. Dann einen Ausweg zu finden, ist für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht brutal. Oft wird es persönlich, teuer oder gleich beides. Der schlaue Manager und Vorstandsvertreter baut also vor...

    • Thorsten Loch: Abstiegskrise – Maßnahmen für den Trainer

      Ein Abstiegskampf geht an niemanden spurlos vorbei. Im Fokus stehen dabei nicht selten die Trainer. Denn Im Vergleich zu den einzelnen Spielern besitzt der Trainer den weitreichensten Einfluss innerhalb des Teamgefüges. Er entscheidet über die Aufstellung, Taktik und Umfang sowie Gestaltung des Trainings. Wir sehen also, dass aufgrund seiner Position und Handlungsmöglichkeiten, der Trainer mit […]

    • Thorsten Loch: Sensible Phase – der Sprung in ein Sportinternat

      Mit dem Entschluss, in ein Sportinternat zu wechseln, ändert sich für den Heranwachsenden auf einen Schlag viel. Die Jugendliche verlassen ihre Komfort- und Sicherheitszone wie Familie, Freunde, Schule oder gewohntes Trainingsumfeld oft mit Missstimmung und begeben sich mit Ängsten und Sorgen in die so genannte „weiterführende Entwicklungszone“. Es handelt sich dabei um den nicht definierten Raum zwischen Abschließen des Vergangenen und dem Ankommen im Neuen.

    • Thorsten Loch: Abstiegskampf – Wie Krisen funktionieren und sich lösen lassen

      Jeder kennt das Gefühl von Sieg und Niederlage. Die Folgen, welche beide Resultate im Ergebnis innerhalb eines Vereins haben können, sind im Sport allgegenwärtig. Während im Falle des Erfolges sich alle Beteiligten in den Armen liegen und ein intensives Glücksgefühl erleben, schlägt eine andauernde Durststrecke ins Gegenteilige um. Warum dies so ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, auf welche Art und Weise unsere Gefühlslage von Erfolg und Misserfolg beeinflusst wird. Aus psychologischer Sicht mag dies damit zusammenhängen, dass im Falle des Erfolgs im Sport alle seelischen Grundbedürfnisse gleichzeitig befriedigt werden: das Bedürfnis nach Selbstwert, der Wunsch, alle Dinge im Griff zu haben (Kontrolle), das Verlangen nach lustvollen Erlebnissen und nach positivem Kontakt mit anderen. Und genau aus diesem Grund, weil wir den Erfolg so intensiv erleben, leiden wir umso mehr im Falle der Niederlage.

    • Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 3: Teamidentität fördern)

      Forming ist die erste Phase der Teamentwicklung nach Tuckman. Wie bereits im ersten Teil der Blogreihe (Thema: Vertrauen herstellen) erwähnt, ist die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft noch distanziert und unpersönlich. Als Trainer/-in und Sportpsychologe/-in zählt es Kontexte zu schaffen, in welchen sich die Teammitglieder besser kennen lernen. In diesem Artikel fokussieren wir uns auf den […]

    • Thorsten Loch: Schnelles und langsames Denken im Skateboarding

      Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo gehen erstmals über 80 männliche und weibliche Skateboarder an den Start. Die Szene sieht dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen entgegen. Die einen sagen, dem Sport wird etwas genommen, wohingegen die anderen auch eine Chance darin sehen. Ich persönlich freue mich sehr auf diese spannende Entwicklung. Denn quasi über Nacht entstehen Spitzensportstrukturen mit Regionalstützpunkten, mit einer sportartübergreifenden Basisausbildung (mit 40 Lerneinheiten á 45min), welche die Grundlage für die Lizenz Trainer C (insgesamt 120 Lerneinheiten) darstellt. Besonders freue ich mich, dass die Bereiche Motivation und Psychologie fest in den Lehrplan integriert sind. Denn schließlich führen auch beim Skateboarding so manche Wege über die Sportpsychologie.

    • Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 2: Mannschaftsziele im Zirkeltraining)

      Tritt man neu in eine Mannschaft ein, so erhofft man sich z.B. eine Verbesserung der Technik, einen Stammplatz zu erarbeiten oder ähnliches. Auch die Mannschaftsmitglieder, die bereits in Teamgefüge etabliert sind, bekommen neue Konkurrenz und müssen sich wieder beweisen. Folglich werden sehr individuelle und persönliche Ziele, wie zum Beispiel „ich werde Stammspieler“, definiert. Solche Ziele sind nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil, sie erschaffen Motivation. Allerdings benötigt es neben solch individuellen Zielen auch eine gemeinsame Mission. Denn, wenn Jeder nur seine eigenen Ziele verfolgt, so ist meist das Zusammenspiel mit den Anderen nicht ausreichend vorhanden, was dazu führt, dass die eigenen Ziele womöglich nicht erreicht werden können. Auch schließen viele individuelle Ziele das Team mit ein. Wenn man sich z.B. vornimmt um den Aufstieg mitzuspielen, so kann das Ziel nur mit Hilfe anderer erreicht werden.

    • Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 1: Vertrauen herstellen)

      Fehlendes Vertrauen in einen Teamkollegen führt häufig dazu, dass man seinem Mitspieler die nötige Kompetenz abschreibt und es lieber auf eigene Faust versucht. Insbesondere in Drucksituationen im Wettkampf wird dies immer wieder deutlich. Anstelle den Pass an den besser positionierten Spieler zu spielen, wird lieber der Alleingang oder der Abschluss versucht.

    • Thorsten Loch: Auslaufen und Teamentwicklung – passt das?

      Das Auslaufen hat mehrere gute Gründe, weshalb es nach den Einheiten genutzt werden sollte. Neben der aktiven Erholung für den aktiven und passiven Bewegungsapparat, sowie für Psyche (Regenerationszeit verkürzen) kann das gemeinsame lockere Austraben bewusst als Tool für die Teamentwicklung genutzt werden. Insbesondere zu Beginn der neuen Saison, wenn es gilt, neue Spieler in das bestehende Team zu integrieren und aus Einzelkämpfern ein funktionierende Team zu schaffen.

    • Feature: Wie Standardsituationen die WM entscheiden und wie sie sich sportpsychologisch trainieren lassen

      Verschiedene Trainingsformen kognitiver Fertigkeiten werden bereits seit langem als sportpsychologische Interventionen erfolgreich im Individualsport angewandt. Wie sich jedoch solche Interventionen auf die Mannschaftssportart Fussball übertragen lassen können, dazu haben sich Eberspächer und Immenroth (1998) im Rahmen eines Seminars des Schweizerischen Fussballverbandes Gedanken gemacht. In jenem Seminar waren das Mentale Mannschaftstraining (kurz MMT) und das Trainings der Kompetenzerwartung hauptsächlich der zu bearbeitenden Gegenstand.

    • Feature: Edinson Cavani als Joker? Dass muss nicht funktionieren

      Entscheidend ist für Thorsten Loch, dass eingewechselte Spieler, allen voran Stürmer, in der Lage sein müssen, direkt im „Hier und Jetzt“ zu sein. Auf Cavani bezogen heisst dies, dass zahlreiche berichtigte Gedanken keinen Platz haben sollten: Die Behinderung durch seine Verletzung, eine durch seinen Einsatz potentielle Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands oder der Ärger, dass er mit den versäumten Spielminuten viel weniger Zeit für weitere Torerfolge zur Verfügung hat. Für Cavani ginge es als Einwechsler einzig darum, mit der ersten Aktion voll da zu sein.

    • Thorsten Loch: Sportpsychologe, der Multi-Leistungssportler

      Bedeutet dies, dass jeder Sportpsychologe am besten jede von ihm betreute Sportart selbst ausgeführt hat? Sozusagen der Sportpsychologe als „Multi-Leistungssportler“?

    • Feature: Spanien nach der Trainerentlassung – Hierro fehlt nicht nur Zeit

      Vicente del Bosque, Welt- und Europameistertrainer der Spanier hat in diesem Zusammenhang einmal folgende Rechnung aufgemacht: “Ich würde sagen, dass neben rein sportlichen Erwägungen wie Trainingsgestaltung, Auswahl des Spielsystems, oder taktischen Fragen rund die Hälfte meiner Arbeitszeit dem Gedankenaustausch mit meinen Spielern dient. Vielleicht sogar noch etwas mehr.“

    • Thorsten Loch: Was Trainer vor einem Finale ändern sollten

      Ein Finale ist immer etwas Besonderes. Machen sie sich dessen als Trainer bewusst. An diesem Tag kommt es darauf an, jetzt spitzt sich alles zu und jeder der Beteiligten weiß, was die Stunde geschlagen hat. Tragen sie dieser Bedeutung Rechnung und tun sie nicht so, als ob es etwas Normales sei. Sie werden unglaubwürdig auf ihre Sportler wirken. Bekräftigen sie ihre Sportler. Es geht um den Mut im Herzen. Um die innere Bereitschaft, mit aller Kraft und auf die Gefahr des Scheiterns hin etwas zu wagen.  

    • Thorsten Loch: Was könnt ihr Fußballer von uns lernen?

      Viele Sportler erleben die Wettkampfsituation ähnlich, als etwas völlig Unvorhersehbares, Unberechenbares, auf das man sich nur sehr eingeschränkt vorbereiten kann. Aber ist das tatsächlich so?

    • Thorsten Loch: Badminton. Wie Umgehen mit der Regeländerung?

      Es ist immer wieder erstaunlich und macht zeitgleich deutlich, dass vermeintliche kleine Änderungen im Bewegungsablauf, sei es durch Regeländerungen, Umweltbedingungen, usw., im Spitzenbereich die Athleten vor massive Probleme stellen. In diesem Leistungsbereich entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage. Die Sportpsychologie gibt den Sportlern jedoch die Möglichkeit, sich adäquate auf solche äußeren Störungen vorzubereiten.

    • Thorsten Loch: Die Stärken des Gegners klauen

      Um Gefühle der Minderwertigkeit, der Unsicherheit und der Defensive zu überwinden, stellt man sich im entspannten Zustand einen Gegner vor, dem man sich unterlegen fühlt. Man beobachtet diesen, visualisiert besonders bewundernswerte Verhaltensweisen, stellt sich vor, wo deren Stärke liegen und woher deren Selbstbewusstsein rührt. Im Anschluss reflektiert man die eigenen Verhaltensmerkmale und vergleicht diese mit denen des Gegners. Besonders wirkungsvoll ist dieses Vorgehen, wenn man die Aufmerksamkeit auf die Stärken des Gegners lenkt, welche man nicht zu besitzen glaubt. Das sind dann jene Eigenschaften, die man dem Gegner überlässt und sich dann mental zurückholt.

    • Merkblatt Problembox

      Das physische Warmmachen kennt jeder Sportler. Und die Akzeptanz eines häufig standardisierten Warm ups stellt auch kaum ein Athlet in Abrede – bringt halt was! Dass es aber auch ein mentales Warmmachen gibt, ist weit weniger bekannt. Thorsten Loch von Die Sportpsychologen hat daher mit der “Problembox” eine Methode praxisnah aufgearbeitet, die Sportlern hilft, sich […]

    • Thorsten Loch: Mentales Warmmachen

      Leider ist es einem jedoch nicht immer bewusst, dass man mit den Gedanken und Gefühlen nicht ganz bei der Sache ist. Deshalb ist es ratsam, sich selbst zu prüfen, genügend Zeit geben, damit unterschwellige vorhandene Ablenkungen an die Oberfläche des Bewusstseins dringen können.

    • Thorsten Loch: Was Handballtrainer der neuen Generation ausmacht

      Gerade für junge Trainer ist es wichtig, sich ihrer Rolle und deren Facetten klar zu sein. Im Fokus steht hier, dass Trainer im Spiel eine andere Rollen einnehmen sollten als im Trainingsalltag.

    • Thorsten Loch: Mit Sportpsychologie Millionen sparen – Wie sich teure Transferflops verhindern lassen

      In Anbetracht dem aristotelischen „Zug zur Mitte“ sagt das Hellpachsche Nivellierungsphänomen aus, dass leistungsstarke Spieler schwächer werden und sich dem Mittelmaß der Mannschaft angleichen. Demgegenüber streben die Leistungsschwächeren ebenfalls zur Mitte, d.h. sie steigern sich in ihrer Leistung. Die Mannschaft versucht also, die Unterschiede innerhalb der Mitglieder möglichst gering zu halten und ein gemäßes Mittelmaß zu erreichen.

    • Thorsten Loch: Wie Trainer die Konzentrationsleistung fördern können

      Wenn es dem Trainer oder Lehrkraft gelingt, das Interesse des Kindes zu wecken, ihren Wünschen zu entsprechen und gleichzeitig den Erwartungen gerecht zu werden, wird jene Person kaum über mangelnde Konzentration klagen können. Klingt logisch, jedoch ist dies in der Praxis ungleich schwieriger. Im Gegensatz zu dem Erwachsenen sind sich Kinder ihrer Konzentration weniger bewusst.

    • Thorsten Loch: Immer, immer weiter – und dann?

      Vom Ehrgeiz zerfressen; das Bayern-Gen in jeder seiner Zellen und “immer, immer weiter.” So kannten wir Oliver Kahn als Torhüter des FC Bayern München. Mittlerweile spricht der TV-Experte auch schon mal vor laufenden Kameras über die harten Stunden in seiner Karriere. Sogar zum Thema Burn out äußerte er sich freimütig. Auch in der aktuellen Dokumentation […]

    • Thorsten Loch: Die unterschätzte Gefahr bei Kopfverletzungen

      Was bleibt, wenn wir uns an die ersten sieben Bundesliga-Spieltage der Saison erinnern? Natürlich das frühe Ende von Carlo Ancelotti beim FC Bayern, die Punktekrise beim 1.FC Köln und was noch? Eine Häufung von Kopfverletzungen. Allein Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach hat es gleich mehrfach erwischt. Ob er wohl weiß, dass er sich in ein […]

    • Thorsten Loch: Leistungsabfall unter Druck

      Vor Leistungsabfall unter Druck ist niemand gefeit. Je nach Sportart und Wettkampf kann dies auch durchaus als normale Begleiterscheinung gelten. Entscheidend ist jedoch, sich während des Wettkampfs wieder zu fangen. Dazu bietet die angewandte Sportpsychologie dem Athleten unterschiedliche Trainingstechniken und Möglichkeiten.

    • Thorsten Loch: Sexy wie ein Zahnarzt – warum Sportpsychologen in der Rehabilitation dennoch so wichtig sind

      Sicherlich stehen Trainer unter enormen Erfolgsdruck. Dementsprechend sind ihre Ziele eher kurzfristig angelegt (nächste Spiel ist das wichtigste). Doch haben - oder vielleicht besser: sollten - diese nicht auch Verantwortung dem Spieler gegenüber, insbesondere aus gesundheitlicher Sicht? Was sie aber damit bei dem Spieler bewirken und welchen langfristigen negative Effekte davontragen, wird oft nicht bedacht.

    • Thorsten Loch: Selbstwert – nur eine Frage der Leistung?

      In der heutigen erfolgsorientierten Gesellschaft wird der Wert eines Menschen sehr häufig über die erbrachte Leistung definiert. In diesem Zusammenhang spielt es keinerlei Rolle, welche Bereiche des Lebens (Schule/Ausbildung/Job usw.) angesprochen werden. Diese stetige Entwicklung macht auch vor dem Nachwuchs keinen Halt. Das Streben nach Spitzenleistungen und Erfolg rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Vermeintliche […]

    • Thorsten Loch: 11 Freunde müsste ihr sein 2.0

      Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Während sich die Spieler unmittelbar nach der langen Spielzeit in den Urlaub verabschiedet haben, laufen die Motoren im Management- und Trainerbereich auf Hochtouren. Die zurückliegende Saison wird bis auf die kleinsten Details zerlegt, um diese zu analysieren und reflektieren. Wo waren die Stärken und wo lagen die […]

    • Thorsten Loch: Geht fair vor?

      Paris. Es läuft die 35 Spielminute in der Partie PSG vs. Bastia. Der Pariser Spieler Blaise Matuidi kommt im Strafraum von Bastia zu Fall. Der gegnerische Torhüter Jean-Louis Leca eilt zur Hilfe und erkundigt sich nach dessen Gesundheitszustand. Trotz drückender Überlegenheit nutzt PSG-Kollege Marco Veratti die Unachtsamkeit des Torhüters und donnert das Spielgerät zum 2:0 […]

    • Thorsten Loch: Unabsteigbar nach Herberger

      Es ist eine gewagte Behauptung von mir, jedoch bin ich mir ziemliche sicher, dass der legendäre Appell von Sepp Herberger “Elf Freunde müsst ihr sein” gegen Ende einer Saison häufiger gestresst wird als zu Beginn der Spielserie. Ganz gleich in welcher Situation sich die Mannschaft befindet, versuchen die Trainer mit verwandten Phrasen ihre Schützlinge auf die letzten Spiele einzustimmen. Vollkommen zurecht, vorausgesetzt, dass es nicht nur bei diesen wertigen Worten bleibt, sondern sportpsychologisch eine Grundlage geschaffen worden ist. Wie? Einen Ansatz finden wir auf der Insel.

    • Thorsten Loch: eSport und die Sportpsychologie

      Aufgepasst, jetzt kommt eine Formel: Sportpsychologie + Gaming = eSportpsychologie. Geht diese Rechnung auf, gibt es einen gemeinsamen Nenner von Sportpsychologie und Computerspiele? Ich würde fast behaupten, den meisten kommen eher Analogien wie Feuer/Wasser in den Sinn. Beschäftigt man sich jedoch eine wenig eindringlicher mit der deutschen eSport-Szene, wird schnell eines Besseren belehrt. Aller Wahrscheinlichkeit […]

    • Thorsten Loch: Kampfzone Pressebereich

      Sichtlich angefressen kam der Mannheimer Coach Sean Simpson in die Katakomben nach dem bitteren Viertelfinalaus seiner Adler gegen den Serienmeister aus Berlin. Unwissend der Tatsache, dass die TV-Kamera bereits lief, raunzte Simpson den Reporter an, bevor dieser überhaupt eine Frage stellen konnte. Mit dieser verbalen Entgleisung reiht sich der Coach in eine lange Liste der […]

    • Thorsten Loch: Totgesagte leben länger

      Die folgende Blogidee kam mir Anfang März. Ich verfolgte ein Junioren-Bundesligaspiel und fühlte mich an das legendäre „Miracle of Istanbul“ zwischen dem FC Liverpool und dem AC Mailand aus dem Jahr 2005 erinnert. Ähnlich diesem denkwürdigen Finale bot das Juniorenspiel über die 90 Minuten Spielzeit die gesamte Bandbreite von emotionalen Höhepunkten und Tiefschlägen. Insbesondere die […]

    • Lisa Kaminski und Hannah Pohl: Wir sehen, was die andere denkt

      Schon nach wenigen Augenblicken, nachdem ich in die Wohnung betrat, war mir klar, dass diese Wohngemeinschaft (WG) nicht denjenigen ähnelte, welche ich aus meiner Studienzeit kannte. Sporttaschen im Flur, ein Wandbild mit Federballapplikation und letztendlich die Bespannungsmachine in der Küche neben der Kaffemaschine ließ spätestens jetzt letzte Zweifel an meinem ersten Eindruck endgültig verfliegen. Ich […]

    • Thorsten Loch: Richtiges Handeln in der Krise

      Bei seiner ersten Station als Cheftrainer steht Torsten Frings vor einer Mammutaufgabe. Gerade einmal acht Punkte hat der SV Darmstadt 98 in den bisherigen 16 Bundesliga-Spielen gesammelt und gilt als sicherer Abstiegskandidat. Neu-Trainer Frings setzt nun auf Mittel, die vielen Teams in Krisenphasen helfen können. Zum Thema: Die Krise als Chance verstehen Nicht immer läuft […]

    • Thorsten Loch: Die schwere Wahl des Trainingspartners

      Warum wirkt sich eigentlich die emotionale Unterstützung positiv auf das Training aus? Und welche Rolle spielen dabei insbesondere die direkten Trainingspartner? Wir veröffentlichen hier Thorsten Lochs Expertise zu diesem Thema, die Grundlage einer Recherche eines großen Fitness-Magazins war. Der Profilinhaber von die-sportpsychologen.de gibt nicht zuletzt auch zwei konkrete Tipps zum Thema. Worauf sollten Freizeitsportler bei […]

    • Thorsten Loch: Richtige Worte für die Pause

      Es steht außer Frage, dass ist die systematische Trainingsarbeit im Vorfeld auf einen sportlichen Wettkampf eine unverzichtbare Voraussetzung für eine gute Leistung im Pflichtspiel darstellt. Wenn etwas im Training nicht sorgfältig vorbereitet wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Inhalte im Wettkampf gelingen eher gering. Doch die beste Vorbereitung nützt ebenso wenig, wenn die Betreuung der […]

    • Thorsten Loch: Was alle (!) von Usain Bolt lernen können

      Triple-Triple. Zum dritten Mal in Folge gewann Usain Bolt alle drei olympischen Goldmedaillen auf den Sprintstrecken 100 und 200 Meter sowie mit der 4×100 Meter-Staffel. Dass dieser Athleten über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, steht nicht erst seit den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro außer Frage. Spannend aus sportpsychologischer Sicht ist jedoch, mit welcher Selbstverständlichkeit er seine […]

    • Thorsten Loch: Julian Reus und das perfekte Rennen

      Wenn der erste Startschuss für den 100m Sprint im Olympiastadion João Havelange ertönt, steigt auch Deutschlands schnellster Mann Julian Reus (Samstag, 13. August, um 14:30 Uhr) in die Spiele ein. Der Spitzensprinter zeigte sich kurz vor Olympia in blendender Form und stellte bei der Generalprobe einen neuen deutschen Rekord auf. In 10,01 Sekunden ließ der […]

    • Thorsten Loch: Pepe – Vom Rüpel zum Musterprofi

      Pepe, bürgerlich geboren als Kepler Laveran Lima Ferreira, gehört zweifelsohne zu den besten seiner Zunft. Der 33-jährige portugiesische Fußballer im Dienste von Real Madrid bringt alles mit, was einen modernen Innenverteidiger auf internationalen Niveau benötigt: Hervorragende Zweikampfwerte, Kopfballstärke defensiv und offensiv, Durchsetzungsvermögen und einen unbedingten Siegeswillen. Doch nicht selten schießt der Abräumer, über das Ziel […]

    • Thorsten Loch: Analyse GER vs. ITA

      Es war das Gesprächsthema im Vorfeld des Viertelfinalspiels Deutschland gegen Italien schlechthin. Überall war davon zu hören und zu lesen. Man konnte sich diesem nur schlecht entziehen. Es ging um den „Angstgegner Italien“, manch einer sprach gar von einem „Italienfluch“. Gemeint war damit die Bilanz deutscher Mannschaften in Endrundturnieren gegen die „Squadra Azzurra“. Sicherlich sah […]

    • Thorsten Loch: Analyse ENG vs. ISL

      In England werden die Mannen um Kapitän Wayne Rooney erwartungsgemäß verhöhnt. Selbst die seriöse Times urteilte nach dem 1:2 verlorenen EM-Achtelfinale gegen Außenseiter harsch: “Das war hirntoter Fußball, voll von Individuen in Panik.” Aber wie kann es eigentlich sein, dass sich Favoriten so in ihrer Rolle verlieren und wie lässt sich das vermeiden?  Hinweis: Das […]

    • Thorsten Loch: Les Blues und die soziale Angst

      In Frankreich haben erfolgreiche Heimturniere Tradition. 1984 holte das Team, um den genialen Spielmacher Michel Platini, bei der Europameisterschaft im eigenen Land den ersten Titel überhaupt. Zwölf Jahre später gelang es der “Équipe Tricolore”, angeführt von Zinédine Zidane, sogar, die Weltmeisterschaft im eigenen Land zu gewinnen. Nach dem zweiten EM-Erfolg 2000 kamen allerdings keine weiteren […]

    • Thorsten Loch: Die unterschätzte Bedeutung der Sportpsychologie in der Verletzungsrehabilitation

      Spätestens mit Beginn der Fußball-Europameisterschaft wird es um eine Personalie richtig ruhig: Marco Reus. Der Dortmunder Offensivspieler sollte eigentlich ein wichtiger Faktor im Angriff der deutschen Nationalmannschaft werden, musste aber wegen einer zu schwerwiegenden Verletzung seine Teilnahme absagen. Mal wieder. Schon vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien verpasste der hochbegabte Reus das Turnier verletzungsbedingt. Zugegeben, […]

    • Thorsten Loch: Wer zu früh jubelt…

      Barcelona 1999 (ManU vs. FCB), EURO 2004 (Frankreich vs. GBR) und Dortmund 2013 (BVB vs. ManCity). Welchen gemeinsamen Nenner haben all diese Spiele? In jedem dieser Partien wägt sich ein Team bereits als Sieger und steht am Ende dennoch mit leeren Händen da. Sicherlich sind diese Begegnungen nur ein Auszug aus der Sportwelt, zeigen jedoch […]

    • Thorsten Loch: Der schwere Einstieg in unsere Disziplin

      Ist es nicht ein wenig kurios: Bei nahezu jeder Sportübertragung heben die TV-Experten irgendwann auf die so genannte „mentale Stärke“ ab oder führen “den Kopf” oder wahlweise “die Psyche” als Gründe und Erklärungen für bestimmte Ereignisse an. Mag sein, dass In einem Zeitalter, in welchem beispielsweise die Skier nicht mehr schneller laufen und die Athleten […]

    • Thorsten Loch: Jungtrainer – ein Erfolgsmodell?

      Seit dem 11. Februar 2016 ist er der jüngste Trainer der Bundesliga-Geschichte: Julian Nagelsmann. Der 28-Jährige, der eigentlich erst im Sommer die Geschäfte vom zwischenzeitlich verpflichteten Feuerwehrmann aber nun aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Huub Stevens übernehmen sollte, startet also mitten im Abstiegskampf der TSG Hoffenheim in seine Bundesligakarriere. Kann das gelingen? Durchaus, ein Hauptkriterium wird dabei […]

    • Thorsten Loch: Die Streif – Ein Höllenritt ins Tal

      Was Wimbledon für den Tennissport, Monte Carlo für die Formel 1 und der Ironman Hawaii für den Triathlon ist, das ist die Streif in Kitzbühl für den Sportart Ski Alpin, und jedes Jahr werden die Zuschauer Zeuge, wie Legenden geboren und Tragödien geschrieben werden. Betrachtet man eine der bekanntesten Abfahrten genauer, mit einem Höchstgefälle von […]

    • Thorsten Loch: „Ich mach mir die Welt…”

      ..widdewidde wie sie mir gefällt“. Das Titellied der berühmten Pipi Langstrumpf ist allseits bekannt. Doch was hat die Figur von Astrid Lindgren mit Sportpsychologie zu tun? Das kleine Mädchen mit den schier unmenschlichen Kräften durchlebt viele Abenteuer mit ihren Freunden Tommi und Annika. Dabei kommt es nicht selten vor, dass viele Geschichten und Abenteuer im […]

    • Thorsten Loch: Mein Kind im Sport – und ich?

      Träumt nicht jeder junger Sportler einmal davon, in ausverkauften Hallen und Stadien zu spielen? Doch der Weg an die Spitze ist geprägt von zahlreichen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, erfordert eisernen Willen und oftmals auch das Quäntchen Glück. Verletzungen, schulische und berufliche Ausbildung sind nur ein paar Beispiele, die für Sportler und deren Eltern […]

    • Thorsten Loch: Knapp daneben ist auch vorbei

      Einmal Gold hat der US-Amerikaner Matt Emmons in Athen 2004 bereits geschossen. Im Kleinkaliber-Liegendkampf ist der seinerzeit 23 Jahre alte Junioren-Weltrekordler seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Jetzt führt er auch im Finale des Dreistellungskampfes – nach neun der zehn Finalschüsse – mit 3,0 Ringen Vorsprung. Wer soll ihm jetzt noch den Sieg streitig machen? Emmons legt […]

    • Thorsten Loch: Der Neue im Team

      Bald startet die neue Bundesligasaison. In der letzten Phase der Vorbereitung arbeiten Trainer und Mannschaften am Feinschliff für die anstehende Runde. Taktische Formationen und Systeme werden im Training einstudiert und in Testspielen auf ihre Tauglichkeit hin überprüft. Quasi nebenbei gilt es, die in der Sommerpause verpflichteten Spieler ins Team zu integrieren. Weil Sportmannschaften ein spezielles […]

    • Thorsten Loch: Wenn die „Uhr“ Druck macht

      Nach aktuellen Berichten will der HSV seine Erstligazugehörigkeitsuhr abbauen und ins Vereinsheim verbannen. Die Uhr der Bundesligadino`s läuft bereits seit über 50 Jahren ununterbrochen. Die sportliche Glanzzeit mit den Erfolgen auf nationaler und internationaler Vereinsebene lag in den 1970er und 1980er-Jahren mit ihren Starspielern Manfred Kaltz oder Kevin Keegan. Von dieser Zeit ist der heutige […]

    • Thorsten Loch: Unsere Stärken

      Was die Spieler des Hamburger Sportvereins in dieser Situation zwingend benötigen, ist eine Optimierung der kollektiven Kompetenzerwartung. Hierbei wird die gemeinsame Überzeugung einer Mannschaft verstanden, eine vorliegende Aufgabe mit den gemeinsamen/kollektiven Fähigkeiten zu bewältigen. Entscheidend hierbei ist das Vertrauen jedes einzelnen Spielers in die Leistungsfähigkeit der Mannschaft und nicht in sich selbst als Teil dieser […]

    • Thorsten Loch: Abstiegskampf – Wie Angst Leistung beeinträchtigt

      Am kommenden Samstag endet die Bundesligasaison. Im Fokus steht dabei allen voran der Abstiegskampf – noch nie waren so viele Vereine wie in diesem Jahr vor dem letzten Spieltag akut abstiegsbedroht. Zwischen Platz 13 und 18 ist nahezu alles noch möglich. Die betroffenen Spieler der Vereine aus dem unteren Tabellendrittel stehen vor einer der größten […]

    • Thorsten Loch: Trainer unter Druck

      Emotional war die Verkündung der vorzeitigen Trennung von Jürgen Klopp und Borussia Dortmund. Noch emotionaler waren die Interviews mit Freiburgs Trainer Christian Streich nach dem 2:2 beim VfB Stuttgart. Im Anschluss an die Partie schob sich der Breisgauer sichtlich mit den Tränen kämpfend einen schwarzen Peter zu, den niemand verteilen wollte. Nehmen wir die jüngsten […]

    • Thorsten Loch im Hessischen Rundfunk

      Das Nachrichtenradio des Hessischen Rundfunks HR-Info beschäftigte sich hintergründig mit der angekündigten Vertragsauflösung von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund. Hierzu wurde Thorsten Loch von die-sportpsychologen.de befragt. Mit Unterstützung des Senders können wir den gesamten 5-minütigen Beitrag online zur Verfügung stellen:   Copyright by hr-iNFO, http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/ Zum Profil von Thorsten Loch: http://www.die-sportpsychologen.de/profile/thorsten.loch/ Aufrufe: 262

    • Thorsten Loch: Von Arminen, Fohlen, David & Goliath

      Das Team der Stunde im laufenden DFB-Pokalwettbewerb heißt Arminia Bielefeld. Knapp neun Monate nach dem Abstieg herrscht beim Drittligisten wieder eitel Sonnenschein. Alle Zeichen stehen auf Wiederaufstieg und nach dem berauschenden 3:1 im Achtelfinale gegen Werder Bremen geht auch der Pokaltraum des Teams von Trainer Norbert Meier weiter. Im Viertelfinale steht für die Arminen nun […]

    • Thorsten Loch: Schreckgespenst Formtief

      Martin Kaymer, der beste deutsche Golfer seit Bernhard Langer, erlebte einen kometenhaften Aufstieg. Im Jahr 2011 setzte er sich erstmals auf Platz eins der Weltrangliste. Nach Langer ist Kaymer erst der zweite Deutsche, dem dies Kunststück gelang. Viele Experten sahen in ihm bereits den kommenden Sieger der nächsten Turniere. Doch in den beiden folgenden Jahren […]

    • Thorsten Loch: Wenn das Team gefragt ist

      Die brutale Enttäuschung war den Spielern der deutschen Handball-Nationalmannschaft nach dem Ausscheiden im WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Katar anzusehen. Aber das Turnier ist noch nicht vorbei: Die in den vergangenen Jahren schwer gescholtene und in den letzten Tagen aber stark verbessert auftretende Mannschaft hat noch die Möglichkeit, sich  einen Platz in der Qualifikationsrunde für die Olympiateilnahme […]

    • Thorsten Loch: Mit neuem Trainer zum Erfolg zurück?

      Mirko Slomka, Jens Keller, Robin Dutt und Armin Veh lauten die Namen der Fußball-Bundesligatrainer, die in der Hinrunde der Saison 2014/2015 entlassen worden sind. Ebenfalls vier waren es im gleichen Zeitraum der Vorsaison. Ganz klar: Trainerentlassungen sind und bleiben ein probates Mittel für Vereine in sportlicher Schieflage. Oft liegen einem  Rausschmiss aber fatale Fehleinschätzungen der […]

    • Thorsten Loch: Das lange Warten auf den Anpfiff

      Diese Situation kennt jeder Spielsportler: Bis sich beide Teams gesammelt haben und von den Offiziellen auf das Spielfeld gebeten werden, vergehen halbe Ewigkeiten. Im internationalen Fußball sind es, je nach Wettbewerbsformat, nicht selten mehr als zehn Minuten, die die zuvor intensiv physiologisch sowie psychisch auf das bevorstehende Match eingestimmten Spieler “überbrücken” müssen. Eine Zeitspanne, die […]

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