Dr. Hanspeter Gubelmann, Fachpsychologe für Sportpsychologie FSP

Dr. Hanspeter Gubelmann

Fachpsychologe für Sportpsychologie FSP

Sportarten: Langlauf, Biathlon, Nordische Kombination, Ski alpin, Snowboard, Bob, Skeleton, Eiskunstlauf, Short Track, Eishockey, Leichtathletik, Moderner Fünfkampf, Kunstturnen, Extremsport, Volleyball, Unihockey, Fechten, Beachvolleyball, Tennis, Golf, Kanu, Mountainbike, Schwimmen, Triathlon, Reiten, Rudern, Radsport, Paralympics, Fallschirmspringen, Rhythmische Sportgymnastik, Schwingen, Thai-Boxen u.a.m

Hanspeter Gubelmann ist Fachpsychologe für Sportpsychologie FSP. Er wohnt nahe Zürich (Karte) und arbeitet schweizweit und international. Mit 30 Jahren Berufserfahrung in der Angewandten Sportpsychologie, seiner breitgefächerten fachlichen Expertise und grossem Netzwerk im (Spitzen-)Sport zählt er zu den bekanntesten und erfahrensten Experten von Die Sportpsychologen. Gemeinsam mit Cristina Baldasarre und Philippe Müller gehört er dem Kompetenzzentrum Mind2win (Link) an.

Sportpsychologisches Coaching

Die Kernkompetenz von Hanspeter Gubelmann liegt im Hochleistungsbereich des Wettkampfsports, wo – dann wenn’s zählt! – meist mentale Aspekte matchentscheidend sind. Um dorthin zu kommen, braucht es ein individualisiertes, langfristig angelegtes und zielgerichtetes Training. Hanspeter Gubelmann ist ein Experte in der Entwicklung derartiger Trainingsprogramme und begleitet Athleten, Trainer und Funktionäre auf ihrem anspruchsvollen Karriereweg. Internationale Bekanntheit erlangte er allen voran durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Schweizer Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann.

Nimm Kontakt auf:

+41 79 7894513

h.gubelmann@die-sportpsychologen.ch

Vorträge und Workshops

Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Dr. Hanspeter Gubelmann als Keynote-Speaker, Referent, Vortragsredner, Diskussionsteilnehmer oder Moderator buchen:

  • Winning mindset im Leistungssport (mehr Infos)
  • Wenn der letzte Applaus verhallt ist – wie schaffe ich den Übertritt in die nachsportliche Karriere? (Link)
  • Gesund Leisten! (Link)
  • Elterncoaching 4.0 – Hilfe, mein Kind ist ein Talent! (Link)
  • Mentale Fähigkeiten und Fertigkeiten – da sein, wenn’s zählt! (Link)

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Zur Person: Dr. Hanspeter Gubelmann

Dr. Hanspeter Gubelmann

Am Anfang war es vor allem Bewegung, Sport und Hobby (als Leichtathlet und Trainer) – später wurden daraus ein Studienziel (Diplomsportlehrer), ein Beruf (Sportpsychologe) verbunden mit der Leidenschaft, möglichst viele Facetten sportlicher Betätigung kennenzulernen. Heute, mit 30 Jahren Berufserfahrung in Lehre, Forschung und Anwendung und mit einem sehr grossen Netzwerk im Rücken, überblicke ich das System „Sport“ in der Schweiz so, wie es in dieser Form wohl nur wenige können. Entsprechend vielfältig sind die Themen und Anliegen, mit denen ich in meiner Arbeit als Sportpsychologe konfrontiert werde!

Mein Interventionskonzept basiert insbesondere auf gesprächs- und verhaltenstherapeutischen Ansätzen, die ich sehr oft mit Elementen der positiven Psychologie und systemischen Betrachtungen in Verbindung bringe. Handlungsleitend ist für mit der Grundsatz: 

Die Stärken stärken – die Schwächen schwächen!

In allem meinem beruflichen Tun stehen die Sportstudierenden, die Spitzensportlerin, der Trainer – eben das Individum und der Mensch im Zentrum meines Interessens. Als Sportpsychologe versuche ich, ihre Anliegen, Bedürfnisse und Erwartungen in Ressourcen stärkende Betreuungs- und Lernangebote umzusetzen, welche sich auch an trainingswissenschaftlichen Kriterien orientieren: gezielt, geplant, zweckmässig und evaluiert! Ich pflege stets einen vertrauensvollen Umgang mit dem Gegenüber, ich halte mich strikt an die ethischen Richtlinien des Fachverbands.

Sehr gerne präsentiere ich mein Fachwissen, meine Ideen und Überzeugungen in sportinteressierten Kreisen auch öffentlich, im Interview mit einem Fachjournalisten etwa, in meinen Vorlesungen an der Universität, in einer Keynote an einem Kongress oder auf einer Biketour unter Sportkollegen!

Qualifikationen

  • Eidg. dipl. Turn- und Sportlehrer I+II (ETH Zürich)
  • M.A. Angewandte Psychologie, Sport- und Publizistikwissenschaft (Universität Zürich)
  • Dr. phil. (Angewandte Psychologie, Universität Zürich & University of Utah, USA)
  • Diplomtrainer Spitzensport / Trainer Swiss Olympic mit eidgenössischem Fachausweis, Bundesamt für Sport BASPO, Magglingen
  • Fachpsychologe für Sportpsychologie FSP
  • Diverse Fortbildungen im Bereich der angewandten Sportpsychologie (PMR, Supervision u.a.m)

Referenzen

  • Olympiateilnehmer*innen und Medaillengewinner*innen an internationalen Grossanlässen, Nationalmannschaften, Nationalkaderathlet*innen, Nachwuchskaderathlet*innen und Spitzentrainer*innen und Verbände
  • über 10 Jahre aktive Leistungssport-Karriere in der Leichtathletik als Athlet und Trainer
  • Teilnahme an 4 Olympischen Spielen sowie diversen Welt- und Europameisterschaften
  • Sportlehrer Kant. Mittelschule Nidwalden
  • Bereichsleiter Schweizer Sporthilfe
  • Wissenschaftlicher Leiter und Mitglied Komitee Spitzensport von Swiss Olympic
  • Co-Leitung Nachwuchs-Diplomtrainerlehrgang Swiss Olympic
  • Dozent für Sportpsychologie an diversen Universitäten im In- und Ausland
  • Leiter Erziehungswissenschaften im Lehrdiplom Sport ETH ZürichVorstandstätigkeit Swiss Association of Sport Psychology (SASP) und der Föderation Schweizer Psychologoginnen und Psychologen (FSP)
  • Dozent für Angewandte Sportpsychologie in (post-)gradualen Ausbildungs-Lehrgängen in der Schweiz (SASP-Curriculum) Deutschland (asp-Curriculum, Masterstudiengang in Halle) Österreich (ÖBS) und Italien (Trainerlehrgang Südtirol)

Veröffentlichungen

  • Buch Angewandte Sportpsychologie, Kapitel 13 (Link)
  • Sportcheftreffen  Zürich 2017 (Link)
  • Schweiz. Zeitschr. für Sportmedizin und Sporttraumatologie (Link)
  • Dissertation Gubelmann (Link)
  • Aktivierungsmessung im Skispringen (Link)

Medienberichte

  • Welovesnow: Hanspeter Gubelmann kämpft für die Entstigmatisierung der Sportpsychologie (Link)
  • Tagesanzeiger: «Es nützt nichts, vor negativen Gedanken zu fliehen» (Link)
  • TeleZ. KONKRET MIT HANSPETER GUBELMANN (Link)
  • Luzerner Zeitung: Das Engelberger Skispringen aus Sicht der Sportpsychologie (Link)
  • Blaulicht (Link)
  • Suedostschweiz.ch: Unsichtbar, aber unverzichtbar: Ammanns Mann fürs Mentale (Link)
  • dooqoo: Spitzensportler bereiten sich akribisch aufs Scheitern vor (Link)
  • SRF Sendung Kassensturz: Warum Musik zu mehr Bewegung motiviert (Link)
  • Süddeutsche Zeitung: “Rituale sind kein Hokuspokus, sondern eine Form der Selbstkontrolle” (Link)
  • Südtiroler Nachrichtenportal: Die Rolle der Trainer (Link)
  • Blick am Sonntag: Keiner ist stärker (Link)

Inspirierende Sportler

  • alle Sportler*innen, die nach einer schwerwiegenden Verletzung ihr Comeback geben
  • alle Paralympic und Special Olympic Athlet*innen
  • meine Tochter und mein Sohn

Inspirierende Filme

  • Invictus
  • Bend it like Beckham
  • I, Tonya

Inspirierende Bücher

  • Hans Eberspächer: Mentales Training
  • Kathrin Staufenbiel, Monika Liesenfeld, Babett Lobinger: Angewandte Sportpsychologie für den Leistungssport
  • Inside Sport Psychology

Produkte

Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Dr. Hanspeter Gubelmann

  • Cristina Baldasarre und Dr. Hanspeter Gubelmann: Elterncoaching 4.0 – alte Entwicklungsaufgaben und neue Herausforderungen im Trend der sozialen Medien

    Elterncoaching ist ein zentraler Arbeitsbereich für die Sportpsychologie. Cristina Baldasarre und Dr. Hanspeter Gubelmann haben dazu ganz eigene Erfahrungen gemacht.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Self-Enhancement in Zeiten von Corona

    Die Corona-Pandemie als Chance für die Sportpsychologie? Vielleicht. Viel wichtiger ist das Potential der Sportpsychologie, auf welches Athleten, Trainer und Funktionäre nun zurückgreifen können.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann, Cristina Baldasarre und Philippe Müller: Proaktives Engagement als ein Schlüssel zum Erfolg in der angewandten Sportpsychologie

    Drei Schweizer Profilinhaber haben sich zum Kompetenzzentrum Mind2win zusammengeschlossen. Es entsteht ein zusätzliches Angebot für Sportler, Trainer, Teams, Wirtschafts- und Industrieunternehmen.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Ich frage meine Sportler aktuell nach ihrem Plan B

    Wie sollen gerade Spitzensportler mit der Wettkampfpause und den Trainingseinschränkungen umgehen? Die Schweizer Tageszeitung Le Matin Dimanche fragt, Dr. Hanspeter Gubelmann von Die Sportpsychologen antwortet.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Faszinierende Lebensläufe…

    Immer wieder melden sich bei Dr. Hanspeter Gubelmann auch frühere Studenten. Manchmal mit grossen Herausforderungen im Blick.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Fashion mit Passion – Roger Federer stellt die Weichen für sein Karriereende!

    Roger Federer ist privilegiert, keine Frage. Dennoch macht er hinsichtlich der Planung eines Karriereendes so viel richtig, dass andere Sportler seinen Weg genauer betrachten sollten.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Schreiben auf Die Sportpsychologen – lohnt die Müh’?

    Im Sommer 2014 startete Prof. Oliver Stoll in Deutschland mit seinem Projekt „Die Sportpsychologen“. Im November 2014 beauftragte der damalige SASP-Vorstand (Swiss Association of Sport Psychology) Philippe Müller mit der Lancierung eines vergleichbaren Projekts mit dem Ziel, das Arbeitsfeld der angewandten Sportpsychologie einem breiteren Publikum vorzustellen. Zudem sollte sich die Plattform zu einem wichtigen Kommunikationsorgan des Fachverbands entwickeln. Die Erwartungen waren hoch, die Möglichkeit eines Scheiterns durchaus vorhanden. Hat sich der Aufwand im Rückblick gelohnt?

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Der Seele Zeit geben, bis sie nachkommen kann…

    Was braucht es im Spitzensport, um langfristig erfolgreich sein zu können? «Mental toughness» lautet aus Sicht der angewandten Sportpsychologie die präferierte Antwort. Tatsächlich unternehmen wir im Rahmen des Trainings mentaler Fähigkeiten und Fertigkeiten viel, um jene Wettkampfqualitäten entwickeln zu helfen, die im entscheidenden Moment die Bestleistung ermöglichen. Wer aber ausschliesslich in diese Richtung verfährt, läuft […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: The best a sport psychologist can be…!?

    1991 in Köln - vor genau 28 Jahren - besuchte ich als forschender ETH-Assistent erstmals einen europäischen Kongress der Sportpsychologie (FEPSAC). Schon damals trieb mich die Idee an, die besten und bekanntesten Sportpsycholog*innen hautnah zu erleben, auch um von ihnen zu lernen. Im Juli ludt die FEPSAC zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum nach Münster ein. Die 900 Teilnehmer*innen gewinnen dabei einen faszinierenden Einblick in die „state-of-the-art“-Forschung und -Anwendung in unserem Fachbereich. Meine Frage aber, was einen hervorragenden angewandten Sportpsychologen insbesondere charakterisiert, bleibt unbeantwortet – damals wie heute!

  • Lea Fürer: “Jeder Kampf wird im Kopf gewonnen”

    Im Kampfsport wird stark mit Strategien des sportpsychologischen Trainings gearbeitet und dies ganz oft unbewusst. Kämpfer*innen imitieren ihre Trainer*innen und Vorbilder, kopieren deren Aktivierungs- und Entspannungstechniken. Die einen führen anspornende Selbstgespräche oder geben sich Ohrfeigen ins eigene Gesicht. Andere setzen auf tiefes Durchatmen oder einstudierte Rituale während des Aufwärmens. Grenzen sind hier kaum gesetzt. Auch ich als Muay Thai Athletin (Thaiboxerin) bin da keine Ausnahme. Vor rund einem Jahr absolvierte ich ein vierwöchiges Trainingslager auf der thailändischen Insel Koh Phangan, welches nicht nur meine Physis und Technik verbesserte, sondern auch meine mentale Stärke.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Productive Failure – wie eine bittere Niederlage zum Sieg führen kann!

    Nach fast 30 Jahren Tätigkeit in der angewandten Sportpsychologie gibt es für mich drei „learnings“, die ich gerne mit allen Sportinteressierten teile: Siege im Spitzensport entstehen auch aus „productive failure“ (1), dem lehrreichen Umgang mit Niederlagen. In der Aufarbeitung dieser Rückschläge orientiere ich mich an einer konstruktivistischen Vorgehensweise (2): Der Athlet trägt die Lösung in […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Gesund Leisten!

    Sportlicher Erfolg basiert nicht nur auf momentaner physischer und psychischer Leistungsfähigkeit. Für eine längerfristige Karriere - nicht nur im Spitzensport - ist die psychische Gesundheit von zentraler Bedeutung. Der Workshop vermittelt wichtiges Knowhow und vielfältige Beispiele für eine selbständige Umsetzung.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wenn der letzte Applaus verhallt ist – wie schaffe ich den Übertritt in die nachsportliche Karriere?

    Einige Sportler*innen berichten von Schwierigkeiten im Übergang in eine nachsportliche Karriere. Der Workshop zeigt an Beispielen Möglichkeiten und Chancen, wie diese Zäsur erfolgreich gemeistert werden kann.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Mentale Fähigkeiten und Fertigkeiten – da sein, wenn’s zählt!

    Als mental stark gelten jene Athleten, die im entscheidenden Moment ihre Höchstleistung im Wettkampf erreichen können. Einige bringen diese Wettkampfmentalität mit, andere profitieren von gezieltem psychologischen Training, wie es im Workshop vorgestellt und für den Selbstgebrauch entwickelt wird.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Elterncoaching 4.0 – Hilfe, mein Kind ist ein Talent!

    Ohne Eltern geht es nicht! Welches Rollenverständnis und welche Verhaltensweisen aber aus Sicht der Sportpsychologie notwendig sind, damit sich das Kind mit und im Leistungssport gesund entwickeln kann, thematisiert dieser Workshop.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Betreuungsansätze für die sportpsychologische Arbeit mit Jugendlichen

    Die faszinierenden Facetten der angewandten Sportpsychologie manifestieren sich oft im Erleben besonderer Vitalität, Veränderlichkeit und zuweilen Sprunghaftigkeit. Insbesondere im Umgang mit jungen Athletinnen und Athleten und ihrer Entwicklung im Sport gestalten sich diese Ausprägungen zuweilen atemberauend schnell, meist auch sehr dynamisch. Um Jugendliche besser verstehen und begleiten zu können, wünschten sich Eltern, Trainerinnen oder Sportpsychologen oft mehr Informationen von den/ihren Kindern, um besseren Einblick in deren Erleben und Handeln zu bekommen. Als Vater einer Leichtathletik begeisterten Tochter fühle ich mich hier gleich mehrfach herausgefordert. Soll ich als Vater auch ihr Trainer und Sportpsychologe sein?

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Die unterschätzte Bedeutung von Laien am Anfang einer erfolgreichen Verletzungsreha

    Eine Standardfrage zur Angewandten Sportpsychologie lautet: Mit welchem Thema hast du dich am meisten zu befassen? “Leistungssteigerung!” Lautet meist meine Antwort. Heute – insbesondere nach Dominique Gisins Vortrag „Making It Happen” anlässlich einer Fortbildungstagung in Nottwil - bin ich geneigt zu sagen: “die mentale Rehabilitation von Sportverletzungen!”

  • Dr. Hanspeter Gubelmann und Lea Fürer: Die Bewegungsvorstellung trainieren

    Bewegungsvorstellungstraining sollte längst in aller Munde oder besser Sportlerköpfen sein. Ist es aber noch nicht, zumindest nicht flächendeckend. Dabei bietet die recht einfache Anwendung sowohl für Individual- als auch für Teamsportler grosses Potential.

  • Matthias Hofbauer: Volle Kontrolle beim Penalty

    “Ich wollte Kontrolle über die Situation haben”, sagt Matthias Hofbauer rückblickend. Aber gibt es eine wirkliche Kontrolle beim Penalty überhaupt? Spielt nicht Zufall, Tagesform oder die Leistung des gegnerischen Goalies eine so dominante Rolle, so dass sich diese spielentscheidenden Sekunden eigentlich nicht trainieren lassen? Oft heisst es ja auch, dass der tatsächliche Druck einer solchen Situation gar nicht künstlich herzustellen sei… Der 37-Jährige Leader der Schweizer Unihockey-Nati wollte vor seinem augenscheinlich letzten WM-Auftritt im Dezember 2018 aber nichts dem Zufall überlassen und bereitete sich mit Hilfe des Bewegungsvorstellungstrainings intensiv auf den Showdown im Penalty-Schiessen vor. Nicht ohne Grund...

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wildes Tier im Starthäuschen

    Schauplatz Schladming, Skiweltcup-Nachtsalom der Superlative, zweiter Durchgang: 40.000 Zuschauer verwandeln die im gleissenden Scheinwerferlicht erstrahlende Skiarena in einen brodelnden Hexenkessel. Mitfavorit Henrik Kristoffersen (NOR) katapultiert sich als 5. Platzierter des 1. Durchgangs hinein in den Stangenwald und scheidet schon nach wenigen Toren aus, hadert mit sich und dem Schicksal. Das Rennen wird kurz unterbrochen, was dem Kameramann im Starthaus die Möglichkeit eröffnet, den nachfolgenden Slalomläufer in seiner ultimativen Vorbereitungsphase zu filmen. Ein Millionen-TV-Publikum wird so Zeuge, wie Ramon Zenhäusern (CH) „wie ein Tier auf dem Sprung“ agiert und ein ohrenbetäubendes Gebrüll erschallen lässt. Wieso macht er dieses „Theater“, ähnlich jenem von Manfred Pranger (AUT), der sich einst am Start vergleichbar „tierisch wild“ verhielt? Wie entsteht ein derartiges Handlungsmuster, welches im Idealfall zur leistungsfördernden Handlungsroutine oder zum Ritual wird?

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Männlichkeit 2.0 – Wie Gillette allen Sportpsychologen und Sportpsychloginnen Hausaufgaben beschert

    Die „toxische Männlichkeit“ sorgt dieser Tage für grosse mediale Schlagzeilen. Die Rede ist von der schädlichen Wirkung tradierter Männlichkeitsideologie, wie sie in den kürzlich erschienen Richtlinien der American Psychological Association (APA)1 dargestellt wird. Wie äussern sich die umfassend beschriebenen Elemente „Leistung“, „Risiko“, „Dominanz“, „Vermeidung von Schwäche“ und „Gewalt“ im Leistungssport und welche Konsequenzen sind aus Sicht der Sportpsychologie zu diskutieren?

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Sportpsychologie „goes public“

    Wenn ich meine zahlreichen Interviews mit Medienvertretern in den vergangenen rund 30 Jahren hinsichtlich wiederkehrend nachgefragten Themen durchforste, stehen vor allem zwei Aspekte im Fokus: Was genau macht ein Sportpsychologe und wo findet diese Arbeit im Spitzensport statt? Während die Sportjournalisten nach praxisnahen Fallbeschreibungen mit konkreten und personalisierten Beispielen spechten, muss sich der Sportpsychologe an die berufsethischen Richtlinien halten, die insbesondere seine Schweigepflicht und die Wahrung der Intimsphäre des Athleten tangieren. Welche psychoedukativ-kreativen Möglichkeiten im Umgang mit den Medien vermehrt genutzt werden könnten, beschreibt das folgende Praxisbeispiel.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Kranker Spitzensport – Wenn Könige zu ängstlichen Mäusen mutieren

    Es traf mich heftig, als ich vor wenigen Wochen vom tiefen Fall des Olympiasiegers Christian Schenk erfuhr. Ende August gab er in einem Interview jahrelanges Doping zu, sprach von gravierenden psychischen Problemen und kündigte medienwirksam seine Autobiographie an: „Riss – mein Leben zwischen Hymne und Hölle“. Für mich war Christian Schenk tatsächlich ein König der Leichtathletik, auch ein sportliches Vorbild in meiner Aktivzeit als Leichtathlet und Zehnkämpfer. Sein „Zerrbild“ als (unverändert!) legitimer Zehnkampf-Olympiasieger von 1988 und der Vorstellung eines an Wahnzuständen leidenden Patienten, der sich im Alltag nicht mehr vor die Haustüre traute, macht mich betroffen.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Inside Sport Psychology – Do we practise what we preach?

    Was ist Sportpsychologie? Welche Themenfelder umfasst die angewandte Sportpsychologie und wie entwickelt ein Sportpsychologe seine spezifischen Kompetenzen, um in der Sportpraxis Sportlerinnen und Sportler zu begleiten? Genau davon berichte ich üblicherweise in der ersten Semesterstunde in der Vorlesung «Sportpsychologie» im Rahmen des Lehrdiploms Sport an der ETH Zürich. Gestützt auf relevante Basisliteratur (siehe Quellenverzeichnis!) und exemplifiziert am eigenen Werdegang versuche ich, den Studierenden einen möglichst anschaulichen und interessanten ersten Einblick in unser Arbeitsfeld zu vermitteln. In einer abschliessenden Diskussion wird mir meist die Frage gestellt: „Gehört es zum Anforderungsprofil des Sportpsychologen, selbst ein sehr guter Sportler (gewesen) zu sein?“ Meine Antwort auf diese Frage lautet immer: „Aus meiner Optik nein! Was ich allerdings als unabdingbare Voraussetzung erachte, ist ein ausserordentlich hoch ausgeprägtes Interesse am Sport generell sowie möglichst vielfältige Selbsterfahrungen – als Trainerin oder als Athlet – in der Praxis.“ Von einer derartigen Selbsterfahrung berichtet dieser Beitrag.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Fünf Tipps vom Triathlon-Topathleten Ruedi Wild

    Mentale Stärke, wenn du „all in“ gehst? Ich konzentriere mich auf den korrekten technischen Ablauf und mein Ziel im Wettkampf. Ich rufe mir all die harte Vorbereitung in Erinnerung, die ich und mein Umfeld/Familie investiert haben. „Leiden“ = ich bewege mich im Optimum meiner Leistungsfähigkeit. Also ein gutes Zeichen…

  • Ruedi Wild: Inside a racing mind!

    Mein gutes Gefühl im Vorfeld und in den letzten Trainingswochen hat mich also nicht getäuscht – zweiter Rang und damit Vize Weltmeister auf der Triathlon Langdistanz! Sicherlich einer meiner bisher schönsten Erfolge in meiner Triathlon Laufbahn und auch gleichzeitig auch besten Leistungen, die ich zeigen konnte.

  • Kommentar von Dr. Hanspeter Gubelmann: Niederlagen und WM-out sind auch eine Frage des Stils, der Haltung und möglicher Konsequenzen

    Was Japan mit der Schweiz teilt: das Out ihrer Fussballteams an der WM in Russland! Bezüglich WIE dieses jeweilige Ausscheiden zustande gekommen ist und vor allem - wie sich die Teams und ihre Fans darin verhalten haben - scheint einen gewichtigen Teil der Limiten der Schweiz aufzuzeigen. Mir gefällt aber auch Valon Behramis ehrliches Statement: «Wir waren nicht gut genug. Und darum hätten wir das Weiterkommen nicht verdient.»

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Extremsport und Blaulichteinsätze

    ussball wird auch in Zukunft die Agenda der Sportpsychologie prägen, die vielen kleinen Sportarten in Verbindung mit aussersportlichen Tätigkeitsfeldern werden aber unsere Tätigkeit wesentlich bunter gestalten!

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: The winning mindset

    Das Thema „Winning mindset im Leistungssport“ ist gleichermassen spannend wie tückisch. Eine Gefahr besteht unter anderem darin, sich allzu sehr auf populärwissenschaftliche Exkurse einzulassen – eine andere, sich in der Weite des Themas zu verlieren. Trotzdem: Aus Sicht der Sportpsychologie bejahe ich die „Existenz“ eines psychologischen Konstrukts, das wir als »Winnermentalität« bezeichnen. Im Kern dieses Ansatzes steht die Annahme einer variablen, lernfähigen und nicht primär den Genen zuzuschreibenden „Mentalität“, die aus individuellen Denkweisen, Haltungen und Einstellungen gespiesen wird (vgl. u.a. Dweck 2006; 2012).

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Winning mindset im Leistungssport

    Dr. Hanspeter Gubelmann ist ein versierter Vortragsredner und Keynote-Speaker, der in diesem Vortrag sportpsychologisches Fachwissen in die Lebenswirklichkeit von Athleten, Trainern, Funktionären und Eltern übersetzt. Er räumt mit populärwissenschaftlichem Halbwissen auf und gibt wichtige Impulse, die Hochleistungssportler, Talente, Trainer und Betreuer ohne Vorwissen aufnehmen können.  Zielgruppe Trainer & Athleten, Eltern, Funktionäre Inhalt: Sportpsychologisches Grundlagenwissen zur Anwendung in der Praxis, Praxisbeispiele, Bezug zum […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Als Teamplayer im Einzelsport erfolgreich?

    Ende Februar sorgte eine wunderbare Dokumentation im Schweizer Fernsehen für Furore: «Russi und Colombin – Das Duell» Zwei Skirennfahrer, eine Rivalität. Das legendäre Duell zweier Helden sorgte in den 70er-Jahren in der Schweiz für Emotionen und Schlagzeilen. Herzerfrischend offen beschreiben die beiden Skiasse von einst ihre damalige sportliche Rivalität. Beide wollten Sieg und Ruhm, ihre […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Angst, lass nach!

    Als Sportpsychologe werde ich im Rahmen meiner angewandten Tätigkeit als Betreuer immer wieder auf das Thema Angst angesprochen. Häufig wird von mir als Experte dabei erwartet, im Bedarfsfall – dann eben, wenn Angst entsteht und hierdurch die sportlichen Erfolgsaussichten beeinträchtigt erscheinen – möglichst schnell, wirksam und mit einfachen Interventionsformen das ungeliebte Übel zu beseitigen. Angst, […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: E-Sport – Mit guten (s)kills zum Sieg!

    Die Sportpsychologie steht vor einer grossen Herausforderung. Die äusserst bereichernde Begegnung mit aktiven Spielern und den Vertretern von Penta Sports im Rahmen vom besagten Event ”Die rote Couch - Das Sportpsychologie-Barcamp”  bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass hier ein spannendes Handlungsfeld, insbesondere für junge Kolleginnen und Kollegen, entstehen wird.

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Swiss Unihockey baut auf die Sportpsychologie!

    Speziell an der Sache ist sicher, dass wir zwei Jahre Arbeit in einem einzigen Spiel (Halbfinale) auf den Punkt bringen müssen. Die Schweiz hat dabei seit 1998 höchstens noch Bronze geholt, und dies weil man im Halbfinale immer auf Finnland oder Schweden trifft, gegen die wir an grossen Turnieren selten (Finnland) bis nie (Schweden) gewinnen. Diese spezielle mentale Anforderung ist unsere ganz grosse Challenge, und die möchten wir neu mit einem Fachmann angehen.“

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Das war’s, Monsieur Constantin!

    „Riesen-Eklat“, „Skandal“ oder: „Was die Fussball-Schweiz an diesem Abend gesehen hat, wird um die Welt gehen: Ein Klub-Präsident verprügelt einen TV-Experten und den ehemaligen Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.“ Tatsächlich wird die physisch-aggressive Attacke des Sion-Clubpräsidenten Christian Constantin ein breites und internationales Echo erfahren. Insbesondere aus sportethischer Sicht ist zu hoffen, dass diesem widerwärtigen Verhalten vehement und […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Die ersten Schritte im Feld?

    Ende Mai fand in Bern die 48. asp-Tagung, die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Deutschland, statt. Das reichbefrachtete Tagungsprogramm beinhaltete neben dem traditionellen Wissenschaftsteil eine breite Palette an Praxisworkshops. Als Programm-Verantwortlicher fiel mir vor allem etwas auf: die Workshops zogen ein sehr junges, der angewandten Sportpsychologie zugewandtes Publikum an! Wie schaffen diese Kolleginnen und […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Höher, schneller, tot

    «Bergsteiger Ueli Steck tödlich verunglückt!» Diese Schlagzeile dominiert momentan die Medien. Die Schweiz trauert um ihren berühmtesten und erfolgreichsten Extremsportler. Der Absturz am Mount Everest macht betroffen, scheint aber auf tragische Weise jene finale Erkenntnis zu bewahrheiten, die der Alpinist selbst kürzlich in einem Interview pointiert formulierte: „Scheitern heisst Sterben“. Auch die Sportpsychologie ist gefragt, […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Federers psychische Brillanz – ein Lehrstück für die Nachwuchsförderung

    Der kritische Blick auf erfolgreiche Karriereverläufe im Spitzensport zeigt überdeutlich: Die Weichenstellungen für einen späteren Erfolg erfolgen frühzeitig. Ein entscheidender Grund für Roger Federers grandiose Karriere findet sich auch in der Art und Weise, wie er als Kind und Jugendlicher gefördert wurde. Seine heute ebenso überragende wie erfolgreiche Spielkunst wurzelt primär in seiner psychischen Brillanz, […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wie weiter(bilden)?

    In der Schweiz gilt die Doktrin des lebenslangen Lernens. Wer weiterkommen will muss zeigen, dass er sich permanent weiterbildet. Berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge boomen. Big business! Die CH-Bevölkerung gibt dafür jährlich 5.3 Milliarden Franken aus. Deutlich mehr „verkauft“ als früher wird auch im Bereich so genannter „zertifizierter mentalpower“-Ausbildungen. Der Dschungel undurchsichtiger Psycho-Angebote ist gross, Orientierungshilfe entsprechend gefragt. […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Game, Set and Match – Switzerland!

    Bei den Australian Open kommt es im Halbfinal zu einem besonderen Leckerbissen. „King Roger“ gegen „Stan-the-man Wawrinka“. Das Schöne an dieser Affiche erwähnte Roger Federer bereits in einem TV-Interview: «ein Schweizer wird sich für den Final qualifizieren!» Welcher von beiden es sein wird, darüber wird an den Stammtischen eifrig diskutiert. Ja, auch über die mentalen […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: 2017 – Machen Sie etwas «passend Unpassendes»!

    Jahreswechselzeit – Zeit für die „guten Vorsätze“ also! Dies trifft für Spitzensportler vielleicht in geringerem Masse zu, da sie ihre Saisonziele und Wettkampfplanungen für 2017 schon längstens ausgearbeitet haben, die ersten Trainingsmassnahmen bereits in Angriff genommen wurden. Manch’ Hobbysportler dürfte hingegen vor der mitunter spannenden Frage stehen: Soll es im nächsten Jahr wie gewohnt weitergehen […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Liebe auf den ersten Blick?

    Am Wochenende gastiert der Skisprung-Weltcup wieder im beschaulichen Engelbergertal. Der „Heimwettkampf“ ist für die Swiss-Ski-Athleten immer ein Anlass mit eigenen Vorzeichen – ganz besonders dieses Jahr: Der alte Titlis-Bakken wurde mit grossem Aufwand modernisiert, der Charakter der Schanze den aktuellen Erfordernissen angepasst. Für jeden Athleten gilt es nun, sich möglichst schnell und im Hinblick auf […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Let the music play!

    Musik wurde im Sport schon früh als Begleitmedium zur Motivationssteigerung eingesetzt. Als legendär gilt etwa das TV-Konditionstraining von Kunstturn-Ikone Jack Günthard. Der Olympiasieger von 1952 zählt zu den vielen Wegbereitern moderner, musikgetriebener Konditionstrainingsformen wie Zumba oder Taebo. Die neueste, kabellose Kopfhörergeneration erleichtert zudem den individuellen Einsatz von Musik erheblich und eröffnet dadurch einen neuen Markt […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Nur Du!

    Was macht ein Sportpsychologe in seinen Ferien? Wahrscheinlich ziemlich genau dasselbe, was viele Urlauber tun, wenn sie im Herbst in den Süden verreisen, um nochmals Wärme zu tanken. So auch ich. Ich nutzte die Zeit, um mich viel zu bewegen, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, den Kindern beim vielfältigen Sporttreiben zuzuschauen (und sich […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: «Mein Körper und Geist sind müde»

    Mitte September machte eine kurze Schlagzeile die Runde: Marc Berthod tritt zurück. Der St. Moritzer Skifahrer, der es nach vielen Stürzen, Verletzungen und Comebacks zu seinem erklärten Ziel gemacht hatte, auf der grossen WM-Skibühne in seiner Heimat nochmals für Furore zu sorgen, lässt sich in einem Communiqué von Swiss Ski zitieren: «Mein Körper und Geist […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wer ist ohne Handicap?

    Alex Zanardi gewann an den Paralympics in Rio Gold im Handbike-Zeitfahren und wiederholte damit seinen Triumph von London 2012. Der lebensfrohe Italiener gilt als schillerndes Beispiel all jener „role models“, die in Rio an den Start gehen. Seine Geschichte ist bewegend und einzigartig: vor genau 15 Jahren verlor der ehemalige Formel-1-Pilot bei einem tragischen Crash […]

  • Sandra Stöckli: “Aus der Nicht-Qualifikation für die Spiele in London habe ich meine Lehren gezogen”

    Ich treffe Sandra Stöckli wenige Tage vor ihrem Abflug an die Paralympics 2016 in Rio. Die Handbikerin, die seit ihrem Sturz von der Sprossenwand als damals 15-Jährige gelähmt ist, empfängt mich sichtlich gut gelaunt und mit einem für sie typischen Strahlen im Gesicht. „Ich freue mich riesig auf die Spiele und bin froh, wenn es […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wackliges Standbein

    Es ist ein sonniger Mittwochmittag im Mai, und ich warte vor dem ETH-Haupteingang auf einen speziellen Gast: Sarah Meier. Die ehemalige Eiskunstlauf-Prinzessin und Europameisterin 2011 in Bern arbeitet heute als Journalistin. Vor genau 15 Jahren suchte sie sportpsychologische Unterstützung. Damals, als Nachwuchshoffnung und der Sportöffentlichkeit noch weitgehend unbekannt, schien ihr die Olympia-Qualifikation zu entgleiten. Die […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wer soll es sein – Mentaltrainer oder Sportpsychologe?

    In diesem Sommer folgen die sportlichen Grossveranstaltungen Schlag auf Schlag: Fussball-Europameisterschaft, Leichtathletik-EM und Olympische Spiele in Rio, dazwischen liegen weitere Top-Ereignisse wie Wimbledon im Tennis oder der Radsportklassiker „Le Tour de France“. Dabei fällt auf, dass insbesondere in der Berichterstattung der Medien die Bedeutung der Psychologie und der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermehrt ins Zentrum […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Trainer unter Hochdruck

    Nicht nur die Spieler sondern auch ihre Trainer stehen an den UEFA-Fussball-Europameisterschaften unter Druck. Eingefangen von stets auf sie gerichtete Fernsehkameras sieht man etwa „Gentleman“ Roy Hogdson im Torjubel seiner Mannschaft oder den griessgrämig dreinblickenden Leonid Slutski, der nach der 0:3-Niederlage gegen Wales sein Amt als Nationaltrainer Russlands zur Verfügung stellt. Die von Aussen sehr […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Analyse ALB vs. SUI

    Der 1:0 Auftaktsieg der Schweiz gegen Albanien bei der Fussball-EM war glücklich. Dr. Hanspeter Gubelmann von die-sportpsychologen.ch nimmt bei seiner Sportpsycho-Analyse Banduras Theorie der Selbstwirksamkeitsüberzeugung in den Fokus. Hinweis: Das Format Sportpsycho-Analyse ist neu. Wir freuen uns über jegliches Feedback –  per Mail, Facebook oder Twitter! Yann Sommer –„role model“ für Selbstwirksamkeitsüberzeugung Als „role model“ […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Vor dem Albanien-Spiel

    Das EM Eröffnungsspiel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft verspricht Spannung, Emotionen und Dramatik. Aus rein sportlicher Optik betrachtet, spielt die Schweiz als aktuelle Nr. 15 der FIFA-Weltrangliste gegen den Aussenseiter Albanien, FIFA-Weltnummer 42. Trotzdem macht sich im (medial geprägten) Vorfeld dieses Eröffnungsspiels eine eigenartig destruktive Stimmung breit. Zum Thema: Eine sportpsychologische Vorausschau auf das EM-Auftaktspiel der Schweizer […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Pro Thomas Davis

    In meinem Studienjahr 1994 an der University of Utah führte mich meine Mentorin Prof. Evelyn Hall in die Praxis der nordamerikanischen Sportpsychologie ein. Einer ihrer Leitsätze, der mich heute noch begleitet, war: „What is at stake“? Was steht auf dem Spiel? – so lautet auch die Gretchenfrage, die Carolina-Spieler Thomas Davis für sich beantworten will. […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Schwer gestürzt, was nun?

    Der Start zur Skiflugweltmeisterschaften wird überschattet durch den schweren Unfall des österreichischen Skispringens Lukas Müller. Der ehemalige Junioren-Weltmeister kam im Rahmen des Vorfliegens der Vorspringer – so wird die spezielle Vorbereitung dieser „Testpiloten“ im Fachjargon genannt – zu Fall und zog sich gemäss ersten Medienberichten schwere Rückenverletzungen zu. Unweigerlich werden wir Schweizer an den tragischen […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wenn Angst mitfliegt …

    Die 64. Austragung der Vierschanzentournee hat mit einem sportlich hochstehenden letzten Wettkampf in Bischofshofen und einem hochverdienten Gesamtsieg des Slowenen Peter Prevc einen würdigen Abschluss gefunden. Als Gewinner darf sich aber auch Simon Ammann fühlen – er hat seine Angst besiegt und am Ort seines schlimmen Sturzes vor Jahresfrist mit einem 8. Rang seinen besten […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Legende Vierschanzentournee

    Viele Trainer bezeichnen die Vierschanzentournee schlicht als einen Mythos – ein sportliches Monument im Skispringen, welches in seiner Einzigartigkeit vergleichbar ist mit einer Tour de France im Radsport oder Wimbledon im Tennis. Aus welchem „psychologischen“ Holz muss ein Skispringer geschnitzt sein, um sich nach dem 4. Springen in Bischofshofen in die Siegerliste der Skisprunglegenden eintragen […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: 2016 erfolgreich Scheitern!

    In die Adventszeit, spätestens aber in den Ausklang des zu Ende gehenden Jahres fällt eine Zeit, die auch aus Sicht der (Sport-)Psychologie besonderen „Zündstoff“ hat. Es ist die Zeit der Jahresrückblicke, der Rückschau auf Siege und Niederlagen und sie bietet meist auch Anlass zu einer kritischen Würdigung des Vollbrachten. War 2015 ein gutes Jahr? Ähnlich […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Wir und unser Problem

    Wie es um die angewandte Sportpsychologie steht, fragte vor wenigen Tagen Journalist Rainer Sommerhalder in seiner breit angelegten Reportage zum Stand der Entwicklung der angewandten Sportpsychologie in der Schweiz (Mentales Training: Sind Erfolge im Sport reine Kopfsache?). Der gut recherchierte und dokumentierte Artikel verweist auf die vielfältigen Herausforderungen, denen sich das Berufsfeld auch in Zukunft […]

  • Dr. Hanspeter Gubelmann: Vom Ende eines Automatismus – wie Simon Ammann nach neuer Perfektion sucht

    Skispringer Simon Ammann ist kürzlich in seine mittlerweile 19. Saison im Weltcup gestartet – ein Start mit besonderen Vorzeichen und einem grossen Fragezeichen. Wird es dem vierfachen Olympiasieger gelingen, mit Hilfe einer grundsätzlich veränderten Landetechnik wieder an die Weltspitze zurückzukehren? Aus Sicht der angewandten Sportpsychologie interessiert die Frage, ob und wie er einen über viele […]

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