Johanna Constantini: Wenn online, dann auch nach Corona richtig!

Vor allem in Zeiten der Coronakrise und damit in einer Phase, in der wir vielfach nicht selbst über „lieber online“ oder „lieber face-to-face“ entscheiden können, ist es herausfordernd, die Frage nach der besten Kommunikationsform beantwortet zu wissen. Wer durch Abstandsregelungen oder gar die vorübergehende Schließung von Sportstätten dazu verdammt wurde, sich in den eigenen vier Wänden via Videokonferenz in Trainings- oder Wettkampfbesprechungen einzuloggen, dem stellt sich diese Frage schließlich schlichtweg nicht. Sobald wir aber stärker die Wahl haben, sollten wir uns gern nüchtern an eine Risiko-Chancen-Abwägung machen.

Zum Thema: Was moderne Sportpsychologen von sozialen Medien wissen sollten

Johanna Constantini Beitrag zum Hören.


Davon ausgehend, dass auch jene Krise mit all ihren notwendigen oder auch weniger notwendigen Maßnahmen ein Ende nimmt, gibt es auch im Sport sinnvolle und sinnlose Tätigkeiten, die sich on- und offline ausführen lassen. Was können wir, also Sportler, Trainer, Funktionäre, Sponsoren und Eltern sowie wir Sportpsychologen, daraus lernen?

Johanna Constantini

Sportarten: Pferdesport, Laufsport, Wintersport, u.a.

Kontakt: j.constantini@die-sportpsychologen.at

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zur Profilseite: https://www.die-sportpsychologen.de/johannaconstantini/

Digitale und soziale Medien als Chance im Sport 

Trainingsinhalte als Chance

Einige Ideen zur sinnvollen Nutzung digitaler Medien finden sich vor allem dann, wenn es um die Einsicht und Verfügbarkeit von trainingsspezifischen Inhalten geht. So lassen sich online Trainingseinheiten via Bildschirm praktizieren und auch eigene Fortschritte über Applikationen am Smartphone festhalten. 

Informationsspender Smartphone

Genauso hilfreich können digitale und soziale Medien auch im Wettkampf sein. Nämlich dann, wenn sowohl Informationen über Wettkampfstätten, als auch der Leistungsstand der Konkurrenz online eingesehen werden kann. 

Kommunikationstool Social Media

Auch zur Abstimmung mit Mannschaftskollegen dienen vor allem soziale Netzwerke wie Whatsapp als sinnvolle Tools. 

Digitale und soziale Medien als Risiko im Sport 

Risikofaktor Erreichbarkeit

Genauso risikoreich kann jedoch die Anwendung sein. Vor allem dann, wenn Erreichbarkeiten team- und mannschaftsintern nicht im Vorhinein abgestimmt werden und dadurch Stress zu entstehen droht. 

Stressauslöser Dauer-Surfing

Stressauslösend sind digitale und soziale Medien vor allem dann, wenn das Durchforsten von Trainingsvideos und Wettkampfinhalten dazu führt, dass einzelne Athleten nicht mehr „abschalten“ können. Im wahrsten Sinne also „always on“ bleiben und dadurch Gefahr laufen, sich von den Technologien steuern zu lassen. 

Zauberwort: Selbststeuerung

Sowohl bei den Chancen, als auch bei den Risiken ist Selbststeuerung das Zauberwort, das es stets gilt zu beachten. 

Aktiv statt passiv zu agieren bildet die Grundvoraussetzung, um nicht nur im Sport, sondern auch im allgemeinen Umgang mit digitalen und sozialen Medien langfristig erfolgreich sein zu können. Meine Kollegen von Die Sportpsychologen (zur Übersicht) und ich (zum Profil von Johanna Constantini) stehen gern für Rückfragen und praktische Unterstützung bereit.

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Mehr Interesse am Thema? Johanna Constantini hat bereits zahlreiche Texte verfasst – hier eine kleine Übersicht:

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