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Johanna Constantini: Vom Be-greifen und Ver-stehen – Gedanken zur Sinnhaftigkeit des...

Wenn wir den Begrifflichkeiten, die wir täglich „in den Mund nehmen“ etwas mehr nachhören, merken wir schnell, wie sehr unsere Sprache an das aktive Tun gekoppelt ist. Vor allem, wenn es um Prozesse des Lernens geht, wird klar, dass stets der gesamte Körper lernt. Wir be-greifen, er-fassen, ver-stehen die Dinge, die an uns heran-getragen werden. So auch im Sport. Der Trainer ver-sucht Inhalte zu ver-mitteln und die Athleten wollen am liebsten jedes Detail er-fassen. Wie das am besten gelingt? Analog und unter Einbeziehung aller Sinnesmodalitäten. Heute leben wir jedoch in einer Lernzeit, die sehr gern auf digitale Hilfsmittel zurückgreift. Mithilfe des Tablets ist es schließlich einfach, sich Trainingstipps durchzulesen und anhand von Tracking Geräten erkennen, wie schnell unsere beste Zeit bei moderater Herzfrequenz ist, ohne unseren Puls fühlen zu müssen. Warum darf trotz der digitalen Unterstützung der analoge Ausgleich nicht verloren gehen?

Johanna Constantini: Digital Detox im Sport – Gedankenanstöße zur digitaler Enthaltsamkeit

Weil auch AthletInnen chatten, posten, fotografieren und liken, was das Zeug hält und dabei so manches mal für die eigene Leistung und deren Reflexion wenig Zeit bleibt, beschreibe ich ein paar Digital Detox Strategien speziell für den Sport:

Johanna Constantini: (Reingelesen) „Seelische Gesundheit im Leistungssport“

„Seelische Gesundheit im Leistungssport“, ein Themenbereich, von dem man denken könnte er werde durch die Psychologie bereits umfassend abgedeckt. Doch weit gefehlt, betrachtet man die Zahlen psychischer Erkrankungen, wie sie auch im Leistungssport zu finden sind. Dass der Sport als solcher lediglich ein Abbild der Gesellschaft darstellt und Menschen auch unter dessen Extrembedingungen nicht vor psychischen Erkrankungen gefeit sind, darauf weisen die Autoren Dr. med. M.A. phil. Valentin Z. Markser und Prof. Dr. med. Karl-Jürgen Bär in ihrem Fachbuch zum Thema hin.

Johanna Constantini: Soziale Medien im Sport – Chance oder Risiko?

Im Rahmen der 51. Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Halle durfte ich einen Vortrag zu „meinem“, nämlich dem Thema des Umgangs mit digitalen & sozialen Medien in der modernen Sportpsychologie halten. Die Leitfrage: Bieten uns soziale Medien allerhand Chancen oder stellen sie ein zu hohes Risiko in der Arbeit mit Athleten dar?

Johanna Constantini: Der Muskel wächst nicht schneller, wenn man ihn trackt

Digitale Technologien verleiten auch abseits des Sports zunehmend zu einer Lebensweise, in der Pausen gravierend reduziert werden. Oft auch nur deshalb, weil sich durch die ständige Online-Präsenz zu viele Möglichkeiten zum Zeitvertreib bieten.

Johanna Constantini: „In den Schlaf digitalisieren“ und Höchstleistungen erbringen? Sportpsychologie...

Durchschnittlich sollten erwachsene Menschen acht Stunden pro Nacht schlafen. Um ausgeruht aufzuwachen, braucht es jedoch mehr als sich einfach irgendwann abends ins Bett fallen zu lassen…

Johanna Constantini: Likes und die positive Psychologie

Auch im Umgang mit den digitalen Medien sollte auf Prävention vor Überlastung, Suchtentwicklung und Einbrüchen im Selbstwert geachtet werden. Mit seinen Erkenntnissen ergründete Martin P. Seligman nicht nur die positive Psychologie, seine Ansätze lassen sind auch knapp vier Jahrzehnte auf den Umgang mit digitalen Medien beziehen:

Johanna Constantini: Von Smartphone-Sucht und Impulskontrolle im Sport

Noch gibt es sie nicht, die diagnostizierbare Smartphonesucht. Doch wenn man sich die Zahlen der weltweit fünf Milliarden mobile User, sowie der durchschnittlichen Online-Zeit von 2,5 Stunden pro Tag so ansieht, sollte sich dies bald ändern. Laut WHO tritt die Hälfte aller psychischen Störungen bereits vor dem 14. Lebensjahr auf (WHO, 2018), Suchterkrankungen beginnen dabei oft im jugendlichen Alter. Viele junge Menschen werden heute vor allem als „smartphonesüchtig“ bezeichnet. Und diese vermeintliche Sucht macht bekanntlich auch vor dem Sport nicht halt...

Johanna Constantini: Wenn Follower zu Richtern werden – „soziale“ Medien &...

Die Bilder des österreichischen Langläufers Max Hauke gingen um Welt. Während der Nordischen Ski WM in Seefeld 2019 wurde der Sportler während einer Razzia mit Transfusionsnadel im Arm gefilmt. Für die ermittelnden Behörden ein Volltreffer - dass das Video aber offenkundig durch einen Beamten im Netz gelandet ist, stellt für den Sportler Max Hauke und den Menschen dahinter eine schwere Bürde dar. Nun ist nicht zuletzt die Sportpsychologie gefragt.

Johanna Constantini: Handy-Zeit oder Smartphone-Verbot? Strategien zur digitalen Wettkampfvorbereitung

Online ist man heute überall. Die Welt wird zunehmend vernetzter und das Internet lässt sich kaum noch wegdenken. Das Smartphone bildet dabei das „Schweizer Taschenmesser der Informationsgesellschaft“, wie es Dr. Manfred Spitzer so treffend beschreibt. Bei rund 7,6 Milliarden Menschen auf unserem Planeten lassen sich 3,03 Milliarden Social Media Nutzer finden (Statista, 2018). Netzwerke, die über das handliche Smartphone mehrfach täglich abgerufen werden. Auch im Sport ist das „kleine, rechteckige Wunderding“ beinahe immer dabei. Ob als sogenannter „Leistungstracker“, wie ich es in einem meiner Blogs schon ausführlicher beschrieben habe, oder um die aktuelle Wettkampfleistung der Konkurrenz via Streaming-Dienst abzurufen. 

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