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Janosch Daul: Kopfsache Torwartspiel – Performen unter Druck, Teil 2

Wie können konkrete Ansätze aussehen, um mit Torhütern sportpsychologisch zu arbeiten? Janosch Daul gibt einige Hinweise.

Janosch Daul: Kopfsache Torwartspiel – Performen unter Druck, Teil 1

Was macht das Torwartspiel eigentlich so besonders? Janosch Daul gibt aus sportpsychologischer Sicht einen Einblick.

Wenn Teams scheitern: Die deutsche 0:6-Niederlage gegen Spanien aus sportpsychologischer Perspektive

Debakel, Offenbarungseid oder Vollkatastrophe. Alles Begriffe, die verwendet wurden, um die 0:6-Schlappe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu umschreiben. Wir versuchen das Thema sportpsychologisch zu beleuchten.

Dr. Christian Reinhardt: “MMA-Trainer müssen Flow zulassen”

Flow im Kampfsport kann sogar gefährlich werden. Vor allem besteht die Möglichkeit, dass ungeübte Athleten ihren Gameplan aus den Augen verlieren.

Stephan Brauner: Wenn Tennisspieler nicht am schwächeren Gegner scheitern, sondern an sich selbst

Wenn Tennisspieler den Fokus verlieren, werden selbst "kleine" Gegner schnell zu unbezwingbaren Riesen. Dabei ist das gar nicht nötig.

Lisa König und Kathrin Seufert: Körpersprache 2.0 – Worauf ihr als Trainer achten solltet

Trainer haben einen direkten Einfluss auf das Verhalten von Sportlern. Die Körpersprache ist ein wesentlicher Faktor.

Kathrin Seufert und Lisa König: „Kopf hoch, Brust raus!“ – Über die Körpersprache im Sport

Wer kennt ihn nicht: Cristiano Ronaldo, wie er breitbeinig, mit geschwollener Brust, fokussiertem Blick und einem tiefen Atemzug bereit steht, den Freistoß zu schießen? Schon viele Tormänner sind an ihm gescheitert. Aber nur wegen seiner präzisen Schusstechnik? Oder könnte auch seine kämpferische Körperhaltung mit seinen Freistoßtreffern etwas zu tun haben?

Thorsten Loch: Power Posing – alles nur Schau?

Foul. Freistoß in aussichtsreicher Position. Der Spieler legt sich den Ball zurecht. Dann vier Schritte nach hinten und zwei nach links. Im Anschluss breitbeiniger Stand, Hosenbeine nach oben gekrempelt. Bis der Schiedsrichter den Ball freigibt, wird so verharrt. Von wem ist hier wohl die Rede? Es ist nicht allzu schwer zu erraten. Natürlich handelt es sich um den fünffachen Weltfussballer Cristiano Ronaldo, mittlerweile im Dienste von Juventus Turin. Oder ein anderes Beispiel: Wer kennt nicht das „Markenzeichen“ des jamaikanischen Sprintsuperstars Usain Bolt, welches er unmittelbar vor seinen Läufen zelebrierte? Unsereins stellt sich die Frage: Warum tun sie das? Wieso zeigen diese beiden und andere Sportler diese oder ähnliche Verhaltensweisen? Böse Zungen behaupten, dass sie dies rein aus Werbezwecken tun, um sich wichtig zu tun, mehr zu vermarkten oder ähnliches. Doch scheinbar steckt noch eine ganz andere Absicht hinter diesem Verhalten.

Jan D. Deneke: Embodiment – Fake it, till you make it

Embodiment wird – vereinfacht ausgedrückt – als Wechselwirkung zwischen Körper und Geist oder Physis und Psyche beschrieben. Darunter versteht man, dass sich psychische Zustände im Körper ausdrücken, beispielsweise nonverbal (Gestik, Mimik und Körperstellung) oder paraverbal (Stimmlage, Sprachmelodie, Tempo, Lautstärke und Artikulation): Fühlen wir uns unwohl, verkleinern wir unterbewusst unsere Körperfläche, ziehen die Schultern hoch, verschränken die Arme oder schützen empfindliche Stellen wie den Hals mit unseren Händen. Umgekehrt heben wir das Kinn, richten uns auf und reißen bei einem Erfolgserlebnis die Hände nach oben. Dieses Phänomen wurde auch bei Athleten festgestellt, die von Geburt an blind waren. Es unterstreicht die generelle Gültigkeit der Wechselwirkungen zwischen Psyche und Physis.

Anne Lenz: Auf dem Weg zur Leitwölfin – Was eine Führungsspielerin im Frauenfußball ausmacht

Eine sehr gute Führungsspielerin vereint zwei Rollen: Zum einen ist sie eine selbstbewusste, spielstarke, dominierende Fußballerin und gleichzeitig eine vertrauensvolle, verantwortungsbewusste, empathische Ansprechpartnerin.

Cristina Baldasarre: Schiedsrichterbeobachtung mit Adlerauge und Knopf im Ohr

Dann geht’s ab ins Spiel, mit Adleraugen und Knopf im Ohr. Rogalla sitzt auf der Tribüne und fokussiert sich auf den Schiri: Er beobachtet jeden Schritt, jede Situation und jede Entscheidung ganz genau. Nach dem Spiel, wenn die Schiedsrichter geduscht sind und es im Stadion ruhig geworden ist, beginnt der zweite Teil seiner Arbeit. Er analysiert mit dem Schiri sein Spiel. Beim Debriefing stützt er sich auf technische Hilfsmittel, sprich die Aufnahmen vom Fernsehen. Aber auch auf das Gespräch zwischen den Schiedsrichtern, welches er live im Spiel via Kommunikationssystem mitgehört hat. Nun sind seine Kommunikationskompetenzen gefordert.

Feature: Cristiano Ronaldo – Die WM verliert den eigenwilligsten und beispielhaftesten Star

Ronaldo, der in Portugal vor allem deshalb verehrt wird, weil er Hoffnung macht, hat in den vergangenen Jahren an sportlicher und menschlicher Größe gewonnen. Selbst sein Firlefanz rund um die Freistöße können wir aus sportpsychologischer Sicht so eintüten, dass er allen anderen Kickern der Erde verdeutlicht hat, wie wertvoll Automatismen und Routinen sein können. Vielleicht hat er nun im Herbst seiner Karriere auch bewiesen, dass er seine Perfektionismus zu beherrschen gelernt hat. Wir erinnern an dieser Stelle an den Text von Prof. Dr. Oliver Stoll aus dem Jahr 2014 und hauchen leise “adiosch”:

Feature: Nur nicht die Kontrolle verlieren

Wollen wir Schwarzmalen? Nein, wir von Die Sportpsychologen kommen lieber von der konstruktiven Flanke und gehen davon aus, dass Mesut Özil und Ilkay Gündogan gut auf alles Erdenkliche vorbereitet sind beziehungsweise sich haben vorbereitet lassen. Denn es gibt Strategien, die auch in Extremsituationen greifen.

Feature: Was bei der deutschen Auftaktniederlage aus sportpsychologischer Sicht gefehlt hat

Die mögliche Ursache ist die Fokussierung auf den Misserfolg und der negative Affekt, welchen den Zugang zu den eigenen Stärken blockiert. Lösungorientiertes, passischeres und schnelles Spiel waren Mangelware in der Begegnung. Hier ist Jogi Löw gefragt. Hilfreich ist das Abrufen einer erfolgreichen Situtionen (Imagination). Zudem kann Löw die Spieler bei der Ehre packen und gezielte Rückmeldung auf eine positive Körpersprache (Embodiment) nehmen. Was macht uns aus und wie viel haben wir dafür gegeben - ggf. kann er Bezug auch auf Situationen aus dem Trainingslager nehmen. Hier scheint der Solgan "Best NeVer rest" ideal zu sein. Sicher wurde dieser Spruch mit Inhalten aus der Manschaft gefüllt, welche es zu mobilisieren gilt.

Wencke Schwarz: Einfache Hinweise zur Körpersprache

Wencke Schwarz ist der Überzeugung, dass Sieger anders denken und agieren als Verlierer. Aus diesem Blickwinkel heraus hat sich unsere Profilinhaberin dem Thema Körpersprache...

Die Sportpsychologen machen es dir einfach, den passenden Experten oder Expertin in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden.

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