Aktivierung

Dr. Hanspeter Gubelmann: Im Dreieck mit Sportlern und Medien

Welche Rolle sollte die Sportpsychologie im Zusammenspiel mit Athleten und Medien einnehmen? Diese Diskussion wird im Berufsfeld sehr kontrovers geführt. Dr. Hanspeter Gubelmann hat dazu eine klare Position.

Wenn Teams scheitern: Die deutsche 0:6-Niederlage gegen Spanien aus sportpsychologischer Perspektive

Debakel, Offenbarungseid oder Vollkatastrophe. Alles Begriffe, die verwendet wurden, um die 0:6-Schlappe der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu umschreiben. Wir versuchen das Thema sportpsychologisch zu beleuchten.

Mila Hanke: Umgang mit Angst beim Mountainbiken – „Die Angst ist nicht dein Feind. Sie hat immer eine Botschaft.“

Rutschige Steilhänge, ausgesetzte Kehren, verblockte Geröllpassagen, hohe Stufen und Drops. Egal ob anspruchsvoller Freizeit-Trail, technische Marathonstrecken oder Sprünge im Bike-Park: Mountainbiken ist ein Risikosport und eine wiederkehrende Konfrontation mit Ängsten aller Art. Mit Mentaltraining können Biker lernen, die Gefühle und Gedanken zu kontrollieren, damit sie in Kopf und Körper keine Blockaden auslösen. Aber auch: im richtigen Moment auf die Angst zu hören.

Dr. René Paasch: Routinen, Hokuspokus und Irrationalität im Fußball

Was müssen Trainer über Rituale und irrationale Verhaltensweisen ihrer Spieler wissen?

Kathrin Seufert: Ohne Zuschauer in den Wettkampfmodus?

Jubelnde Fußballer vor menschenleeren Rängen? Auch dies kann und sollte geübt werden. Wenn auch nur zum Spaß.

Uwe Knepel: Aus Anspannung und Stress gute Leistungen machen

Keine Frage, Stress haben wir alle. Aber gerade Sportler müssen lernen, optimal damit umzugehen.

Katja Kramarczyk: Mit Neuroathletik Gehirn und Körper in Verbindung bringen

Als Handballerin begann ich 2016 mit Neuroathletiktraining. Augenliegestütze, Zungenkreisen, Handgelenksbewegungen oder Gurgeln erschienen mir schräg, da ich all die Jahre zuvor klassisch meine Fähigkeiten nach dem konditionellen Ansatz trainierte. Es wurde bis zu meinem Karriereende ein Puzzleteil meines täglichen Trainings. Ich hatte bereits während meiner aktiven Karriere das Vergnügen mit dem führenden Neuroathletiktrainer Lars Lienhard zusammenzuarbeiten. Heute als angehende Sportpsychologin dürfte ich ihn für ein Interview besuchen (Link zum Interview). Im folgenden Artikel stelle ich euch vor, was Neuroathletik ist, wie es die sportliche Leistung beeinflusst und wie ein Zusammenspiel zwischen Neuroathletiktraining und sportpsychologischem Training aussehen könnte.

Ole Fischer: „Kann man sein Kämpferherz trainieren, wenn ja, wie?“

Kürzlich habe ich auf meinem Instagramaccount (Link) eine Umfrage gestartet, um von meinem Publikum zu erfahren, was sie denn gerne von einem sportpsychologischen Experten wissen würden? Einige Sportler meldeten sich bei mir mit ihren Fragen. Ein/e Athlet/in schrieb folgendes: „Kann man sein Kämpferherz trainieren, wenn ja wie? Also, gezielte Aggressionen, Siegeswille…?“

Lea Fürer: “Jeder Kampf wird im Kopf gewonnen”

Im Kampfsport wird stark mit Strategien des sportpsychologischen Trainings gearbeitet und dies ganz oft unbewusst. Kämpfer*innen imitieren ihre Trainer*innen und Vorbilder, kopieren deren Aktivierungs- und Entspannungstechniken. Die einen führen anspornende Selbstgespräche oder geben sich Ohrfeigen ins eigene Gesicht. Andere setzen auf tiefes Durchatmen oder einstudierte Rituale während des Aufwärmens. Grenzen sind hier kaum gesetzt. Auch ich als Muay Thai Athletin (Thaiboxerin) bin da keine Ausnahme. Vor rund einem Jahr absolvierte ich ein vierwöchiges Trainingslager auf der thailändischen Insel Koh Phangan, welches nicht nur meine Physis und Technik verbesserte, sondern auch meine mentale Stärke.

Dr. René Paasch: Deutlich schneller Informationen verarbeiten – Neuronale Konditionierung im Fußball

Mentale Fähigkeiten gehören mittlerweile aus meiner Sicht zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren im Fußball. Die sportpsychologische Forschung dazu ist noch vergleichsweise jung. Auf der Suche nach geeigneten Trainingsmitteln, bin ich auf den NeuroTracker gestoßen. Prof. Jocelyn Faubert und Lee Sidebottom von der Université de Montréal geben dazu einen wissenschaftlichen und praktischen Überblick, der unsere Dienstleistung noch greifbarer machen könnte.

Ole Fischer: Der ist doch übermotiviert!

Ein Sportler versagt und schnell kommt die Aussage von Journalisten oder Fans: „Der war ja sowas von übermotiviert.“ Doch, ist das eigentlich möglich? Kann man zu viel Motivation besitzen? Und wenn nicht, welches Phänomen meinen die Kommentatoren und Zuschauer zu erkennen?

Dr. Hanspeter Gubelmann: Wildes Tier im Starthäuschen

Schauplatz Schladming, Skiweltcup-Nachtsalom der Superlative, zweiter Durchgang: 40.000 Zuschauer verwandeln die im gleissenden Scheinwerferlicht erstrahlende Skiarena in einen brodelnden Hexenkessel. Mitfavorit Henrik Kristoffersen (NOR) katapultiert sich als 5. Platzierter des 1. Durchgangs hinein in den Stangenwald und scheidet schon nach wenigen Toren aus, hadert mit sich und dem Schicksal. Das Rennen wird kurz unterbrochen, was dem Kameramann im Starthaus die Möglichkeit eröffnet, den nachfolgenden Slalomläufer in seiner ultimativen Vorbereitungsphase zu filmen. Ein Millionen-TV-Publikum wird so Zeuge, wie Ramon Zenhäusern (CH) „wie ein Tier auf dem Sprung“ agiert und ein ohrenbetäubendes Gebrüll erschallen lässt. Wieso macht er dieses „Theater“, ähnlich jenem von Manfred Pranger (AUT), der sich einst am Start vergleichbar „tierisch wild“ verhielt? Wie entsteht ein derartiges Handlungsmuster, welches im Idealfall zur leistungsfördernden Handlungsroutine oder zum Ritual wird?

Kathrin Seufert: Nutzung von Vorstartroutinen

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Immer Training. Samstag, Sonntag Wettkampf. So sieht - mit ein paar Einschränkungen - der Alltag eines Sportlers aus. Denn ein Wintersportler muss saisonbedingt zwischen Oktober bis März liefern. Während bei einem Fußballer über das Jahr hinweg nahezu jedes Wochenende ein Spiel ansteht, in englischen Wochen sogar zwei. Bei Schwimmern geht es mal auf der Lang- (50m) mal auf der Kurzbahn (25m) zur Sache. Gemeinsam haben die Athleten, dass sie immer wieder vom Trainings- in den Wettkampfmodus umschalten. Das hat neben der sport- und trainingswissenschaftlichen Seite nicht zuletzt mit einem Prozess im Kopf zu tun.

Ole Fischer: Optimal aktiviert – Zwischen Anspannung und Entspannung

Es ist Wettkampftag und der Sportler merkt, dass seine Gedanken rasen: „Was kann ich tun, sollte ich, habe ich, könnte ich?“ Es fällt schwer,...

Kathrin Seufert: Sportpsychologie beim Warmmachen

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Sportpsychologie immer zusätzlich zum Training gemacht werden muss, viel Zeit raubt und sich nicht in die Abläufe inkludieren lässt. Dem ist aber überhaupt nicht so. Sportpsychologie ist viel mehr als ein paar Einzelgespräche hier, ein bisschen Teambuilding da und langweilige Vorträge dort. Einen Beleg liefert das Warmmachen.

Die Sportpsychologen machen es dir einfach, den passenden Experten oder Expertin in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden.

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