Kathrin Seufert
Sportpsychologin
Sportarten: Fußball, Schwimmen, Reiten, Leichtathletik, E-Sport, Eishockey, uvm.

Kathrin Seufert ist Sportpsychologin. Sie wohnt in Bremen. Kathrin kennt den Leistungssport aus verschiedensten Blickwinkeln und bringt diese Erfahrungen auch als freiberufliche Sportpsychologin für Einzelsportler, Teams, Funktionäre und Unternehmer ein.
Sportpsychologisches Coaching
Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein, Kompetenz und Seriosität stehen für Kathrin im Vordergrund. Doch nicht nur diejenigen, die ein “Problem” haben, sind bei ihr richtig. Sie arbeitet sehr gerne auch mit denjenigen, die sich präventiv mental rüsten oder einfach nur um mental gesund zu bleiben wollen. Daneben ist die Begleitung während einer Verletzung und die Vorbereitung auf das Comeback ein Bereich, in dem Kathrin Euch gerne unterstützt. Denn die Sportpsychologie richtet sich nicht nur an Leistungssportler, sie ist ebenso wirksam für Freizeit- und Amateursportler und vor allem auch für Trainer.
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Weitere InformationenVorträge und Workshops
Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgenden Schwerpunktthemen kannst Du Kathrin Seufert als Keynote-Speaker, Referentin, Vortragsrednerin, Diskussionsteilnehmerin oder Moderatorin buchen:
- Einführung in die Sportpsychologie und die individuelle Nutzbarkeit vom Weltmeister bis zur Sekretärin (mehr Infos)
- Sportpsychologie für Physiotherapeuten (mehr Infos)
- E-Sport – Möglichkeiten der Sportpsychologie und Suchtprävention (mehr Infos)
- Weiterbildung (Link)
Zur Person: Kathrin Seufert

Sportpsychologie ist für mich auch Training
Wenn wir im Sport besser werden wollen, trainieren wir. Wir arbeiten an Kraft, Ausdauer und Technik, gehen zur Physiotherapie und beschäftigen uns mit Regeneration. Für mich gehören die psychologischen Anforderungen genauso dazu.
Deshalb verstehe ich eine sportpsychologische Einheit auch als Trainingseinheit.
Dabei muss es nicht immer darum gehen, ein Problem zu lösen. Vielleicht möchtest du lernen, nach einem Fehler schneller wieder bei der nächsten Aktion zu sein. Vielleicht möchtest du mit Nervosität oder Druck anders umgehen. Vielleicht klappt etwas im Training, aber im Wettkampf nicht. Oder du möchtest dich einfach auf bestimmte Situationen besser vorbereiten.
Dann können wir genau daran arbeiten. Wir schauen uns an, was passiert, entwickeln Ideen, probieren sie aus und verändern sie, wenn sie für dich nicht funktionieren.
Denn am Ende soll das, was wir besprechen, nicht nur in unserem Gespräch funktionieren, sondern dort, wo du es brauchst: in deinem Sport.
Was ich mitbringe
Mein eigener Weg war ziemlich abwechslungsreich. Ich war Leistungssportlerin und Trainerin, vier Jahre Militärpolizistin bei der Bundeswehr, habe Psychologie und Sportpsychologie studiert und später unter anderem in der Führungskräfteentwicklung und in Nachwuchsleistungszentren im Fußball gearbeitet. Auch eigene Führungsverantwortung gehört zu meinen beruflichen Erfahrungen.
Für mich ist das weniger eine Liste von Stationen, die ich vorzeigen möchte. Vieles davon hat einfach beeinflusst, wie ich heute arbeite.
Ich habe Sport aus unterschiedlichen Rollen erlebt und mit Menschen in sehr verschiedenen Leistungskontexten gearbeitet. Dabei habe ich vor allem gelernt, nicht zu schnell zu glauben, ich wüsste schon, was mein Gegenüber braucht.
Deshalb möchte ich zunächst verstehen: Was beschäftigt dich gerade? Was passiert in der konkreten Situation? Was hast du vielleicht schon ausprobiert? Und was funktioniert für dich – oder eben auch nicht?
Natürlich bringe ich mein psychologisches und sportpsychologisches Wissen mit. Aber daraus müssen wir etwas machen, das zu dir und zu deinem sportlichen Alltag passt.
Unterschiedliche Sportarten bringen unterschiedliche Fragen mit
Das ist auch einer der Gründe, warum ich gerne mit Athlet:innen aus ganz unterschiedlichen Sportarten arbeite.
Fußball begleitet mich schon lange, und in den vergangenen Jahren bin ich zunehmend im Eishockey tätig. Gleichzeitig arbeite ich beispielsweise mit Athlet:innen aus HYROX oder Rapid Surfing und lerne dadurch immer wieder ganz andere sportliche Welten kennen.
Das finde ich spannend, weil sich damit auch die Fragen verändern.
Ein Fehler kann in einer Sportart nach wenigen Sekunden durch die nächste Aktion abgelöst werden. In einer anderen hat man sehr viel Zeit, darüber nachzudenken. Manche Athlet:innen müssen über lange Zeit Spannung halten, andere innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen treffen. Es gibt Mannschaftsdynamiken, direkte Gegner:innen, äußere Bedingungen oder den Moment, in dem man ganz allein für die eigene Leistung verantwortlich ist.
Deshalb möchte ich deine Sportart und deine konkreten Situationen kennenlernen. Du musst mir dabei nicht erst erklären können, was „dein mentales Problem“ ist. Wir können gemeinsam herausfinden, an welcher Stelle es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Ein Thema, das mir besonders wichtig geworden ist: Verletzungen
In den vergangenen Jahren beschäftige ich mich verstärkt mit der sportpsychologischen Begleitung von Verletzungen und dem Weg zurück in den Sport.
Eine Verletzung betrifft eben nicht nur die verletzte Struktur. Plötzlich verändert sich der Alltag. Training und Wettkampf fallen weg, die eigene Rolle im Team kann eine andere werden und statt sportlicher Ziele bestimmen auf einmal Reha-Pläne und kleine körperliche Fortschritte den Tag.
Und irgendwann kommt der Moment, auf den man lange hingearbeitet hat: Der Körper darf wieder.
Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass der Kopf sofort hinterherkommt.
Vielleicht ist eine bestimmte Bewegung plötzlich mit Unsicherheit verbunden. Vielleicht taucht die Sorge auf, sich erneut zu verletzen. Vielleicht fällt es schwer, dem eigenen Körper wieder zu vertrauen. Genauso kann die Herausforderung aber schon viel früher liegen – etwa darin, mit einer langen Pause, fehlenden Wettkämpfen oder der eigenen Ungeduld umzugehen.
Genau deshalb finde ich es sinnvoll, sportpsychologische Begleitung nicht erst beim Comeback dazuzuholen. Sie kann während des gesamten Reha-Prozesses einen Platz haben.
Aus meiner Beschäftigung mit diesem Thema ist auch Muscle & Mind – Sicher begleitet zum Comeback entstanden. Das Format haben wir 2026 erstmals umgesetzt und möchten es jährlich fortführen. Dabei bringen wir Sportpsychologie, Physiotherapie, Sportwissenschaft und Sportmedizin zusammen.
Mir gefällt an diesem Ansatz besonders, dass wir nicht nur darüber sprechen, dass Körper und Kopf während einer Rehabilitation zusammengehören. Wir versuchen, genau diese Zusammenarbeit praktisch umzusetzen.
Wie starten wir?
Du musst vor unserem ersten Gespräch noch nicht genau wissen, welche sportpsychologische Methode du brauchst. Das herauszufinden ist schließlich nicht deine Aufgabe.
Mich interessiert zunächst, was dich zu mir führt.
Vielleicht gibt es eine ganz konkrete Situation, an der du arbeiten möchtest. Vielleicht merkst du nur, dass dich etwas immer wieder beschäftigt. Vielleicht möchtest du dich nach einer Verletzung auch mental auf dein Comeback vorbereiten. Oder du bist neugierig, was du neben deinem körperlichen und sportartspezifischen Training noch trainieren kannst.
Dann schauen wir gemeinsam hin.
Und daraus ergibt sich meistens die wichtigere Frage:
- Was möchtest du trainieren?
Qualifikationen
- Sportpsychologin (asp)
- Psychological First Aid (Johns Hopkins University)
- In Ausbildung: Zertifizierter Coach (dvct)
Referenzen
- NLZ VfL Osnabrück,
- NLZ SG Dynamo Dresden,
- NLZ FC Erzgebirge Aue,
- NLZ FC Köln,
- ESports School,
- Workshops für Westdeutscher Schwimmverband,
- Dozentin an der DIU -Dresden International University,
- Dozentin am FobiZe Bremen – Sportpsychologische Ausbildung Physiotherapeuten
Medienberichte
- TV – NDR und RadioBremen (Link)
- TV – ARD Morgenmagazin (Link)
- TV – Buten un Binnen Sportblitz live
- Radio Bremen Eins
- Artikel ZDF Sport (Link)
- Artikel Watson (Link)
- TV – Buten un Binnen Beitrag (Link)
- Radio – Deutschlandradio Kultur (Sendereihe: Nachspiel) an einem Feature über „Glück und Zufall im Sport“
- Artikel Weser Kurier (Link)
- Ostfriesen-Zeitung: Ziele helfen beim Durchhalten (24.01.2020)
Inspirierende Sportler

- Lukas Podolski
- Lindsey Vonn
- Michael Phelps
Inspirierende Filme

- Das Leben ist kein Heimspiel
- Alles geschieht im Kopf
Inspirierende Bücher

- Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben (Ronald Reng)
- Trainerausbildung im Fußball im Bereich Sportpsychologie und sportpsychologische Beratung im Nachwuchsleistungszentrum (Babette Lobinger, Werner Mickler)
Produkte
Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:
- Buch: Mentaltraining im Schwimmen | Feldhaus Verlag (feldhaus-verlag.de)
- Bücher, DVD`s und weitere Artikel (Link zum Shop)
Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Kathrin Seufert
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