Dr. Fabio Richlan: Neurowissenschaftliches Grundwissen für Trainer, Betreuer und Eltern

In der Arbeit mit Talenten im Nachwuchsleistungssport müssen sich Trainerinnen und Trainer tagtäglich mit den verschiedensten Rahmenbedingungen auseinandersetzen. So gibt es etwa organisatorische, schulische bzw. die Ausbildung betreffende, finanzielle, zeitliche, örtliche sowie natürlich biologische Rahmenbedingungen. Bei den biologischen Rahmenbedingungen steht die mehr oder weniger offensichtliche körperliche Entwicklung bzw. Reifung, etwa in Bezug auf das Herz-Kreislauf-System oder die Skelettmuskulatur im Vordergrund. Ein Organ des Körpers, welches dabei jedoch allzu oft übersehen wird, ist das Gehirn. Dieser Beitrag soll die wichtigsten Veränderungen im jugendlichen Gehirn und ihre Relevanz für die Arbeit mit Talenten im Nachwuchsleistungssport kurz und bündig zusammenfassen.

Katja Kramarczyk: Mit Neuroathletik Gehirn und Körper in Verbindung bringen

Als Handballerin begann ich 2016 mit Neuroathletiktraining. Augenliegestütze, Zungenkreisen, Handgelenksbewegungen oder Gurgeln erschienen mir schräg, da ich all die Jahre zuvor klassisch meine Fähigkeiten nach dem konditionellen Ansatz trainierte. Es wurde bis zu meinem Karriereende ein Puzzleteil meines täglichen Trainings. Ich hatte bereits während meiner aktiven Karriere das Vergnügen mit dem führenden Neuroathletiktrainer Lars Lienhard zusammenzuarbeiten. Heute als angehende Sportpsychologin dürfte ich ihn für ein Interview besuchen (Link zum Interview). Im folgenden Artikel stelle ich euch vor, was Neuroathletik ist, wie es die sportliche Leistung beeinflusst und wie ein Zusammenspiel zwischen Neuroathletiktraining und sportpsychologischem Training aussehen könnte.

Sportpsychologie im Profi-Fußball: Zwischen Trend und Träumerei

Für viele Sportpsychologen ist der professionelle Fußball das berufliche Traumziel. Allerdings gestaltet sich in der Realität der Weg dorthin lang und steinig: Insbesondere, weil es trotz vieler positiver Entwicklungen im Erwachsenenbereich immer noch an Akzeptanz für und Vertrauen in die Disziplin mangelt. Nur die wenigsten Bundesligisten arbeiten mit Sportpsychologen auf Vollzeitbasis. Bei vielen Vereinen findet sportpsychologische Arbeit im Profi-Team, wenn überhaupt, nur abseits der öffentlichen Wahrnehmung statt.

Schwerpunkt Extremsport

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Freundschaft im Profi-Sport

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Dr. René Paasch: Freundschaften im Leistungssport Fußball

Viel Geld und hübsche Frauen, aber kaum echte Freundschaft, lautet das Credo von Marcell Jansen. Er beschreibt den Profi-Fußball als kühles Geschäft, in dem...

Lisa Kaminski und Hannah Pohl: Wir sehen, was die andere denkt

Schon nach wenigen Augenblicken, nachdem ich in die Wohnung betrat, war mir klar, dass diese Wohngemeinschaft (WG) nicht denjenigen ähnelte, welche ich aus meiner...

Prof. Dr. Oliver Stoll: Laufen macht Freu(n)de

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Georg Potrebitsch: Freundschaftsdienste sind im Triathlon nur Mittel zum Zweck

Freundschaft im Langdistanztriathlon - einer Individualsportart, in der man viele, viele Stunden im Jahr auf sich allein gestellt trainiert, Wochen in Trainingslagern und auf...

Rio 2016 und was nun?

Im deutschen Sport wird diskutiert: Wie soll es nach den olympischen Spielen von Rio de Janeiro weitergehen? Hinter den Kulissen wird längst über die...

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