Was wir in der Vergangenheit bereits aus der Science-Fiction Literatur kannten, ist heute bereits Realität. Und diese Realität ist bereits viel greifbarer als vielen bekannt ist. Innovationen bei Virtual Reality- Technologien sowie Anwendungsmöglichkeiten sind tendenziell nur in Insiderkreisen bekannt. Die breite Masse versteht Virtual Reality ausschließlich als die Spieltechnologie der Zukunft. Dabei bietet Virtual Reality ein noch ungeahntes Potential bei praktischen und psychologischen Anwendungen. Die Entwicklung der VR-Technologie schreitet aktuell rasend voran. Der Sportpsychologe Mario Schuster beschreibt in diesem Artikel zukünftige Chancen und Möglichkeiten, welche sich in der mentalen Entwicklung von HochleistungssportlerInnen bei entsprechenden Entwicklungsbemühungen ergeben könnten.
Für viele Sportpsychologen ist der professionelle Fußball das berufliche Traumziel. Allerdings gestaltet sich in der Realität der Weg dorthin lang und steinig: Insbesondere, weil es trotz vieler positiver Entwicklungen im Erwachsenenbereich immer noch an Akzeptanz für und Vertrauen in die Disziplin mangelt. Nur die wenigsten Bundesligisten arbeiten mit Sportpsychologen auf Vollzeitbasis. Bei vielen Vereinen findet sportpsychologische Arbeit im Profi-Team, wenn überhaupt, nur abseits der öffentlichen Wahrnehmung statt.
Philippe Müller hat die sportpsychologischen Grundlagen für die einzelnen Disziplinen der Sportart Orientierungslauf zusammengefasst. Hieraus wird deutlich, welche Bedeutung die optimale mentale Leistung auf das sportliche Gesamtergebnis, die Qualität der Vorbereitung und die Wettkampfnachbereitung haben kann.
Welche Rolle spielt nach einem langen und in allen Belangen anstrengendem Turnier die Regeneration? Und welche Kräfte stecken in der Euphoriewelle, auf der schon lange nicht mehr nur die beiden Teams reiten? Wir haben die Fußballexperten Dr. René Paasch und Thorsten Loch vor dem WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien befragt.
Der englische Trainer Gareth Southgate setzt vor dem Halbfinale gegen Kroatien weiter auf den Spaßfaktor und auf ungewöhnliche Trainingsmethoden. Am Dienstag ließ der Coach seine Spieler mit einem Gummi-Hahn trainieren. Die kuriose Übung im englischen Trainingslager in Repino bei St. Petersburg diente zum Warmmachen und kam bei den Spielern gut an.
Verschiedene Trainingsformen kognitiver Fertigkeiten werden bereits seit langem als sportpsychologische Interventionen erfolgreich im Individualsport angewandt. Wie sich jedoch solche Interventionen auf die Mannschaftssportart Fussball übertragen lassen können, dazu haben sich Eberspächer und Immenroth (1998) im Rahmen eines Seminars des Schweizerischen Fussballverbandes Gedanken gemacht. In jenem Seminar waren das Mentale Mannschaftstraining (kurz MMT) und das Trainings der Kompetenzerwartung hauptsächlich der zu bearbeitenden Gegenstand.
Entscheidend ist für Thorsten Loch, dass eingewechselte Spieler, allen voran Stürmer, in der Lage sein müssen, direkt im „Hier und Jetzt“ zu sein. Auf Cavani bezogen heisst dies, dass zahlreiche berichtigte Gedanken keinen Platz haben sollten: Die Behinderung durch seine Verletzung, eine durch seinen Einsatz potentielle Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands oder der Ärger, dass er mit den versäumten Spielminuten viel weniger Zeit für weitere Torerfolge zur Verfügung hat. Für Cavani ginge es als Einwechsler einzig darum, mit der ersten Aktion voll da zu sein.
Im Achtelfinale gegen die Schweiz war Marcus Berg der Frust nach den wieder einmal ungenutzten Chancen anzusehen. Aber schon ein einziger Treffer am Samstag gegen England kann ihn zum Volkshelden machen. Dieser Status winkt den schwedischen Kickern, wenn sie tatsächlich ins Halbfinale einziehen. Nicht auszuschließen, dass Marcus Berg aus dieser Situation Kraft schöpft.
Was Japan mit der Schweiz teilt: das Out ihrer Fussballteams an der WM in Russland! Bezüglich WIE dieses jeweilige Ausscheiden zustande gekommen ist und vor allem - wie sich die Teams und ihre Fans darin verhalten haben - scheint einen gewichtigen Teil der Limiten der Schweiz aufzuzeigen. Mir gefällt aber auch Valon Behramis ehrliches Statement: «Wir waren nicht gut genug. Und darum hätten wir das Weiterkommen nicht verdient.»
Gerade Pickford bekam im Elfmeterschießen eine gesonderte Rolle zu. Nicht nur, weil er von den fünf Schüssen der Kolumbianer einen gehalten und einer an die Latte fliegen sah, sondern weil er seine Schützen vor zusätzlichen Störfaktoren bewahrte. Der Keeper vom FC Everton holte sich nämlich nach jedem Schuss der Kolumbianer den Ball und übergab diesen dem nächsten Schützen aus seinem Team.

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