Was versteckt sich hinter dem Misserfolg von Mourinho und dem Erfolg von Solskjaer? Was können andere Trainer daraus über Führung lernen? Eine sozialpsychologische Analyse des Führungsverhaltens der beiden Trainer kann uns helfen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Verletzungen können schwerwiegende Folgen für die Karriere eines Athleten bedeuten und ihn emotional schwer belasten. Wenn es um den Weg von der Verletzung hin zum Wiedereinstieg in den kompetitiven Sport geht, spielen auch psychologische Faktoren eine wichtige Rolle. Wichtig: Aber auch schon präventiv kann die Sportpsychologie einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, eine Verletzung zu erleiden.
Die „toxische Männlichkeit“ sorgt dieser Tage für grosse mediale Schlagzeilen. Die Rede ist von der schädlichen Wirkung tradierter Männlichkeitsideologie, wie sie in den kürzlich erschienen Richtlinien der American Psychological Association (APA)1 dargestellt wird. Wie äussern sich die umfassend beschriebenen Elemente „Leistung“, „Risiko“, „Dominanz“, „Vermeidung von Schwäche“ und „Gewalt“ im Leistungssport und welche Konsequenzen sind aus Sicht der Sportpsychologie zu diskutieren?
"Insides" aus der deutschen American Footballszene, Tipps für Fußballer und deren Eltern aus dem Bereich der Nachwuchsleistungszentren (NLZ) und konkrete Hinweise für Mannschafts- und Individualsportler. Auf den ersten Blick sind das die Topthemen, die Leser auf die Plattformen Die Sportpsychologen bringt. Bei der genaueren Analyse wird aber deutlich, wie vielschichtig das Interesse an sportpsychologischen Inhalten geworden ist.
“Das Erlebnis hat mich zum Nachdenken gebracht”, gibt Erik Schneider zu. Der Thüringer, seit Frühjahr 2018 Disziplintrainer Ski-Langlauf der deutschen Frauen, spricht von der Junioren WM Anfang des Jahres im schweizerischen Goms. Als Außenseiterteam holte sich die deutsche Staffel mit Anna-Maria Dietze, Celine Meyer, Alexandra Danner und Lisa Lohmann Gold. Schneider, bei der WM noch Juniorinnentrainer: “Vom...
Jeder kennt das Gefühl von Sieg und Niederlage. Die Folgen, welche beide Resultate im Ergebnis innerhalb eines Vereins haben können, sind im Sport allgegenwärtig. Während im Falle des Erfolges sich alle Beteiligten in den Armen liegen und ein intensives Glücksgefühl erleben, schlägt eine andauernde Durststrecke ins Gegenteilige um. Warum dies so ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, auf welche Art und Weise unsere Gefühlslage von Erfolg und Misserfolg beeinflusst wird. Aus psychologischer Sicht mag dies damit zusammenhängen, dass im Falle des Erfolgs im Sport alle seelischen Grundbedürfnisse gleichzeitig befriedigt werden: das Bedürfnis nach Selbstwert, der Wunsch, alle Dinge im Griff zu haben (Kontrolle), das Verlangen nach lustvollen Erlebnissen und nach positivem Kontakt mit anderen. Und genau aus diesem Grund, weil wir den Erfolg so intensiv erleben, leiden wir umso mehr im Falle der Niederlage.
Es traf mich heftig, als ich vor wenigen Wochen vom tiefen Fall des Olympiasiegers Christian Schenk erfuhr. Ende August gab er in einem Interview jahrelanges Doping zu, sprach von gravierenden psychischen Problemen und kündigte medienwirksam seine Autobiographie an: „Riss – mein Leben zwischen Hymne und Hölle“. Für mich war Christian Schenk tatsächlich ein König der Leichtathletik, auch ein sportliches Vorbild in meiner Aktivzeit als Leichtathlet und Zehnkämpfer. Sein „Zerrbild“ als (unverändert!) legitimer Zehnkampf-Olympiasieger von 1988 und der Vorstellung eines an Wahnzuständen leidenden Patienten, der sich im Alltag nicht mehr vor die Haustüre traute, macht mich betroffen.
Schach ist ein Kopfsport. Für Bundestrainer Dorian Rogozenco liegt das vor allem an der Tatsache, dass der Einzelspieler so sehr wie in wenigen anderen Sportarten für das Endergebnis höchstpersönlich verantwortlich ist. „Wenn du besser bist als dein Gegner, dann gewinnst du. So einfach ist das“, sagt der 45-jährige Hamburger, der seit 2013 die besten deutschen Schachspieler coacht. 
ch empfehle schwulen Fußballern, sich zusammen zu tun und ein "Gruppen-Outing" zu machen. Dieser Schritt müsste entsprechend gut geplant sein, vielleicht sollten einige Experten aus dem PR-Bereich oder vertrauensvolle Medienleute hingezogen werden. Einen helfenden Beitrag können sicher auch wir Sportpsychologen leisten. Die öffentliche Last würde sich bei einer kollektiven Aktion dann auf mehrere Schultern verteilen. Der Profi-Fußball wird sich früher oder später ohnehin der Realität stellen müssen.
Was wir in der Vergangenheit bereits aus der Science-Fiction Literatur kannten, ist heute bereits Realität. Und diese Realität ist bereits viel greifbarer als vielen bekannt ist. Innovationen bei Virtual Reality- Technologien sowie Anwendungsmöglichkeiten sind tendenziell nur in Insiderkreisen bekannt. Die breite Masse versteht Virtual Reality ausschließlich als die Spieltechnologie der Zukunft. Dabei bietet Virtual Reality ein noch ungeahntes Potential bei praktischen und psychologischen Anwendungen. Die Entwicklung der VR-Technologie schreitet aktuell rasend voran. Der Sportpsychologe Mario Schuster beschreibt in diesem Artikel zukünftige Chancen und Möglichkeiten, welche sich in der mentalen Entwicklung von HochleistungssportlerInnen bei entsprechenden Entwicklungsbemühungen ergeben könnten.

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