Schlagwort: Social Media

Johanna Constantini: Likes und die positive Psychologie

Auch im Umgang mit den digitalen Medien sollte auf Prävention vor Überlastung, Suchtentwicklung und Einbrüchen im Selbstwert geachtet werden. Mit seinen Erkenntnissen ergründete Martin P. Seligman nicht nur die positive Psychologie, seine Ansätze lassen sind auch knapp vier Jahrzehnte auf den Umgang mit digitalen Medien beziehen:

Johanna Constantini: Wenn Follower zu Richtern werden – „soziale“ Medien &...

Die Bilder des österreichischen Langläufers Max Hauke gingen um Welt. Während der Nordischen Ski WM in Seefeld 2019 wurde der Sportler während einer Razzia mit Transfusionsnadel im Arm gefilmt. Für die ermittelnden Behörden ein Volltreffer - dass das Video aber offenkundig durch einen Beamten im Netz gelandet ist, stellt für den Sportler Max Hauke und den Menschen dahinter eine schwere Bürde dar. Nun ist nicht zuletzt die Sportpsychologie gefragt.

Johanna Constantini: Digitales Pausenverhalten und die Risiken von sozialen Medien in...

Nichts ist für Athleten frustrierender, als verletzungsbedingte Pausen einlegen zu müssen. Keine Frage, dass sich nach dem ersten Schock ein Gefühl der Nutzlosigkeit im Kopf der Sportler breit macht. Nicht nur, weil der Alltag normalerweise voll und ganz auf dem Sport aufbaut, sondern auch, weil digitale Medien in dieser Beziehung oft keineswegs zur Besserung der Stimmung verletzter Sportler beitragen.

Johanna Constantini: „Together alone“ – wann das digitale Publikum uns nichts...

Sherry Turkle ist eine US-amerikanische Soziologin und Professorin für Science, Technology and Society am Massachusetts Institute of Technology (MIT), die sich seit vielen Jahren mit digitalen Technologien auseinandersetzt. Nachdem die erfolgreiche Buchautorin noch vor rund zehn Jahren über die vielen Vorteile neuer Kommunikationstechnologien geschrieben hat, sieht sie die einstigen „Erleichterungen“ unseres Alltags mittlerweile sehr kritisch an.  In diesem Spannungsfeld bewegen sich auch Sportler - mittlerweile fast ohne Ausnahme.

Johanna Constantini: Please like me! Wie sich der Vergleich in sozialen...

Meiner Meinung nach sollten wir Sportpsychologen unsere AthletInnen sicherlich nicht zum „Offline-Dasein“ zu bekehren, um ihre Leistungen vermeintlich steigern zu können. Gelten die heute bekannten „Likes“ über soziale Medien schließlich fast schon als modernes Zahlungsmittel, um in den Selbstwert von Individuen zu investieren. Für unser Wohlbefinden können sie jedenfalls sehr heilsam sein, auch das konnten aktuelle Forschungen beweisen (Valkenburg, Peter, & Schouten, 2006).

Johanna Constantini: Kommunikation über soziale Medien – welche Auswirkungen hat die...

Was motiviert Fans dazu, über soziale Medien zu kommunizieren? Welche Komponenten müssen erfüllt sein, damit sich Sportbegeisterte über soziale Medien austauschen? Welche Rolle spielen Athleten und ihr "digitales Auftreten" dabei und was sind die Auswirkungen auf deren Leistungen? 

Johanna Constantini: Warum die Bedeutung der intrinsischen Motivation in der digitalen...

Als Sportpsychologen einer technologisierten Zeit sehe ich uns daher in der Pflicht, Themen wie die extrinsisch geleitete Motivation aufzugreifen, um gemeinsam mit unseren Athleten an funktionaler Zielsetzung arbeiten zu können. In Balance zwischen dem für unsere Athleten so wichtigen „Außen" sollten wir es uns zur Aufgabe machen, Ihnen vor allem ihr eigenes und alleiniges "Innen" wieder vor Augen zu führen, zu spüren und schätzen zu lassen. 

Johanna Constantini: Athleten brauchen Online-Regeln!

Für Sportarten, bei denen die Einschätzung von Distanzen und ein entsprechend ausgerichtetes Blickfeld wichtig ist, kann übermäßiger „Bildschirm-Konsum“ vor dem Training oder Wettkampf demnach zu Leistungseinbußen führen!

Johanna Constantini: Instant Messaging als Stressfaktor!

Es liegt wohl in der Natur unserer Zeit, dass wir einander ständig gegenseitig Rückmeldung über unser Tun geben müssen. Ob anhand der blauen Häkchen einer gesendeten und gelesenen WhatsApp Nachricht, unseres Newsfeeds auf Facebook der vermeintlichen „Freunden“ zeigt, was uns gerade beschäftigt oder eines Instagram Bildes direkt aus unserem Leben gegriffen (und bearbeitet). Kein Wunder also, dass wir - und unsere Sportler - immer und zu jeder Zeit das Gefühl haben, Rede und Antwort stehen zu müssen. Dabei wäre die Konzentration auf uns selbst und unser Tun - besonders, wenn wir (sportliche) Höchstleistungen vollbringen wollen - doch wichtiger, oder nicht?

Johanna Constantini: Was moderne Sportpsychologen über soziale Medien wissen sollten

Aus Erfahrung weiß ich, dass Athleten Facebook gerne verwenden, weil sie dort vermeintlich ALLE Informationen bekommen. Angefangen von weltweiten Nachrichten, über den Leistungsstand der Sportkollegen dank Statusinformationen bis hin zu Neuigkeiten was Reglements betrifft.

EVENTS

VORTRÄGE

Privacy Policy Settings