Schlagwort: Prof. Dr. Oliver Stoll

Wir über uns

Weil sportlicher Erfolg auch Kopfsache ist Wie viel vom sportlichen Erfolg ist eigentlich Kopfsache? Eine belastbare Antwort auf diese Frage zu suchen, ist fast schon...

Prof. Dr. Oliver Stoll: Tierische Instinkte (Streakrunning-Serie, Teil 9)

Nein – mein verletztes Außenband, über welches ich im August fast folgenschwer gestolpert bin, war nicht das Ende des Streaks (Link zum Juli-Beitrag). Ich bin weiter gelaufen. Und dennoch hat mich dieses Ereignis auch im August noch – aus verschiedenen Gründen – nachhaltig beschäftigt. Zum einen natürlich rein orthopädisch, funktional, medizinisch. Zum anderen aber eben auch mental, psychologisch und …..philosophisch.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Das Ende? (Streakrunning-Serie, Teil 8)

Ich beginne mit dem Schreiben der aktuellen Folge meiner Streaking-Serie schon zwei Tage vor Ende des Monats Juli 2018, weil ich – offen gesagt nicht genau weiß, wie die Sache letztendlich ausgeht. Ich würde vermuten, die Zeichen stehen gut. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Eines vorweg: Wahrscheinlich zieht dieser Blog-Beitrag möglicherweise einen Shit-Storm nach sich. Da lasse ich mich mal überraschen. Und wenn es denn so kommt, dann werde ich damit leben.

Feature: Schweden und ein Berg voller Probleme – Wenn Stürmern das...

Im Achtelfinale gegen die Schweiz war Marcus Berg der Frust nach den wieder einmal ungenutzten Chancen anzusehen. Aber schon ein einziger Treffer am Samstag gegen England kann ihn zum Volkshelden machen. Dieser Status winkt den schwedischen Kickern, wenn sie tatsächlich ins Halbfinale einziehen. Nicht auszuschließen, dass Marcus Berg aus dieser Situation Kraft schöpft.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Krisenmonat Juni (Streakrunning-Serie, Teil 7)

Wettkämpfe zu laufen bedeutet sich eben immer wieder einer leistungsbezogenen Herausforderung zu stellen. Es bedeutet eben, sich immer wieder einem inter- und intraindividuellen Vergleich zu unterwerfen. Es geht dann eben immer entweder gegen „Gegner“ oder gegen eine individuelle, leistungsbezogene Verbesserung der Zeit im ZIel. Man könnte ja jetzt empfehlen, die Wettkämpfe einfach so mitzulaufen, ohne ein Leistungsziel. Aber das eben – konterkariert das Wesen eines „Wettkampfes“. Es ist eben ein Unterschied, ob ich mich einem Wettkampf stelle, oder ob ich eben einfach nur raus gehe, und schaue, wie weit und wie lange mich der „Impuls“ treibt – ob eine, zwei oder fünf Stunden – ob 1 Meile, 5, 10 oder 40 Kilometer weit. Und bis heute kämpfe ich diesen Entscheidungskampf, den ich irgendwann einmal für mich persönlich beenden werden muss. Der Juli hat schon begonnen, und ich laufe….weiter….

Feature: Cristiano Ronaldo – Die WM verliert den eigenwilligsten und beispielhaftesten...

Ronaldo, der in Portugal vor allem deshalb verehrt wird, weil er Hoffnung macht, hat in den vergangenen Jahren an sportlicher und menschlicher Größe gewonnen. Selbst sein Firlefanz rund um die Freistöße können wir aus sportpsychologischer Sicht so eintüten, dass er allen anderen Kickern der Erde verdeutlicht hat, wie wertvoll Automatismen und Routinen sein können. Vielleicht hat er nun im Herbst seiner Karriere auch bewiesen, dass er seine Perfektionismus zu beherrschen gelernt hat. Wir erinnern an dieser Stelle an den Text von Prof. Dr. Oliver Stoll aus dem Jahr 2014 und hauchen leise “adiosch”:

Feature: Was bei der deutschen Auftaktniederlage aus sportpsychologischer Sicht gefehlt hat

Die mögliche Ursache ist die Fokussierung auf den Misserfolg und der negative Affekt, welchen den Zugang zu den eigenen Stärken blockiert. Lösungorientiertes, passischeres und schnelles Spiel waren Mangelware in der Begegnung. Hier ist Jogi Löw gefragt. Hilfreich ist das Abrufen einer erfolgreichen Situtionen (Imagination). Zudem kann Löw die Spieler bei der Ehre packen und gezielte Rückmeldung auf eine positive Körpersprache (Embodiment) nehmen. Was macht uns aus und wie viel haben wir dafür gegeben - ggf. kann er Bezug auch auf Situationen aus dem Trainingslager nehmen. Hier scheint der Solgan "Best NeVer rest" ideal zu sein. Sicher wurde dieser Spruch mit Inhalten aus der Manschaft gefüllt, welche es zu mobilisieren gilt.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Laufen im Mai – Von Hitze, viel...

Wettkampflaufen und Streakrunning – das verträgt sich einfach nicht. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass es sich hier um verschiedene Sportarten handelt. Nicht aus Sicht der Bewegungswissenschaft, aber auf alle Fälle im Sinne einer psychologischen Grundhaltung. Mit diesem Thema bin ich noch nicht durch – das habe ich noch nicht zu Ende gedacht. Aber ich habe dafür ja noch ein paar Monate Zeit.

Prof. Dr. Oliver Stoll: April – der Monat, in dem sich...

Dieser Monat war wild, schwierig, sinnlich, und extrem. Was den Streak betrifft, so war er zwar nie wirklich in Gefahr, aber ich war zweimal „am Limit“. Am Limit war ich jeweils an den Tagen, nachdem ich an Wettkämpfen teilgenommen hatte. Das war zum einen ein 16 Kilometer Trail-Lauf am Schladitzer See und am Wochenende darauf der Kyffhäuser Berglauf (22 Kilometer). Bei beiden Läufen waren natürlich ein paar Höhenmeter dabei und es waren wie schon gesagt: „Wettkämpfe“.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Einmal war ich in Biel (Buch-Bestellung)

Nach dem Zieleinlauf in Biel drückte Frauke Becker-Kopsch ihrem Lebensgefährten Prof. Dr. Oliver Stoll einen Block in die Hand. „Hier schreibst du jetzt weiter“,...

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