Schlagwort: Prof. Dr. Oliver Stoll

Wir über uns

Weil sportlicher Erfolg auch Kopfsache ist Wie viel vom sportlichen Erfolg ist eigentlich Kopfsache? Eine belastbare Antwort auf diese Frage zu suchen, ist fast schon...

Prof. Dr. Oliver Stoll: Applied Sport Psychology – Our work is...

Es gibt ja solche und solche Termine. Aber der Auftritt von Prof. Dr. Oliver Stoll von Die Sportpsychologen bei der TEDxUniHalle ist...

Prof. Dr. Oliver Stoll: Die Sache mit deinem „DNF“

„DNF“ steht für „Did not finish“, was so viel heißt wie „Ausgestiegen“ oder eben „Nicht im Ziel angekommen“. Dieses Kürzel, gut bekannt in der Ausdauersportszene und so gefürchtet wie das bekannte Weihwasser für den Teufel und sehr viel schmerzhafter als verlorene Fußnägel oder brennende Oberschenkelmuskeln, das z.B. beim Traillaufen zwar nicht schön ist, aber irgendwie dazu gehört. So ist mir am ersten Septemberwochenende beim Südthüringentrail ergangen. Eigentlich sollten es 47,5 Kilometer und 1950 positive Höhenmeter werden. Geworden sind es dann aber nur 16,5 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter. Warum? Weil es mir nicht gut ging! Jetzt sagen Sie bestimmt: „Na das ist doch logisch! Niemanden kann es nach dieser Tortur gut gehen, also warum jammerst du da jetzt rum – selbst gewähltes Elend“! Tja, so einfach ist das nicht, denn erstens bereitet man sich ja auf so eine Veranstaltung systematisch vor und hat im Vorfeld ja auch viel Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie realistisch das Erreichen eines solchen Ziels und zweitens hat man ja auch im Trainingsprozess schon einiges an Erfahrungen mit Distanzen und Höhenmetern und den damit verbundenen Gedanken und Emotionen gesammelt. Und das bewegte mich eben auch dazu, diesen Beitrag zu schreiben. Also kommen wir zum Thema: Was hat es denn nun psychologisch betrachtet so auf sich mit dem berühmt-berücksichtigen „DNF“?

Prof. Dr. Oliver Stoll: Zehn Jahre Masterstudiengang “Angewandte Sportpsychologie” – Am...

Im Wintersemester 2008/2009 wurde der erste Jahrgang des Master-Studiengangs Angewandte Studiengangs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg immatrikuliert. Der Weg bis zu diesem Ereignis...

Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann: Der Kopf steuert sowieso alles

Unsere Profilinhaberinnen Anne Lenz (zum Profil), Kathrin Seufert (zum Profil) und Lisa König (zum Profil) waren bei der 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Halle/Saale auf Stimmenfang.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Unmittelbare Wettkampfvorbereitung für Läufer

Jeder Ausdauersportler ist schon einmal über die Abkürzung "UWV" oder das dahinter verborgene Wortungetüm "Unmittelbare Wettkampfvorbereitung" gestolpert. Allzu oft stelle ich aber...

Prof. Dr. Oliver Stoll: „Aufgeben“ – ein Zeichen von Schwäche oder...

Wir haben es ja gerade in den öffentlichen Medien viel mit Wintersport zu tun. Da gibt es jede Menge Ski-Alpin, Tour de Ski, Biathlon und die Vierschanzen-Tournee. Je nachdem, welche Sportart wir da gerade sehen, treten bei diesen Wettkämpfen zwischen 50 und 70 Sportlerinnen und Sportler gegeneinander an. Und die wollen alle gewinnen? Ja, im Prinzip wollen die alle gewinnen! Aber allen ist natürlich klar, dass das nicht möglich ist und darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit bei dem einen oder anderen höher oder niedriger, auf dem Treppchen zu landen. Schauen wir uns zum Beispiel die Vierschanzen-Tournee an. Nach drei Springen ist mehr oder weniger klar, wer das Ding gewinnen wird (wenn nicht Ungewöhnliches passiert), nämlich Ryoyu Kobayasi. Spannend wird da nur noch der Kampf um Platz zwei und drei. Schaut man aber mal auf die Liste der 70 Springer, die jedes Mal zur Qualifikation antreten, dann finden wir solch klangvolle Namen wie Noriaki Kasai oder Simon Ammann, also in der Vergangenheit „hoch dekorierte“ und schon sehr erfahrene Athleten. Und die wollen gewinnen?

Prof. Dr. Oliver Stoll: „Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor,...

„Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor……“. Was bleibt nun noch übrig in Sachen „Erkenntnis“? Warum laufen Läufer? Ich nutze jetzt mal den Begriff „Wir“, auch wenn sich diese Erkenntnis lediglich auf meine Erfahrung bezieht. Nein, wir sind nicht süchtig! Wir kompensieren keine Minderwertigkeitskomplexe. Wir kompensieren auch sonst nichts. Wir laufen nicht aus einem unkontrollierbaren Impuls heraus. Nein, wir leiden auch nicht darunter, laufen zu müssen. Wir laufen eben, weil wir es lieben. Wir laufen, weil es unsere ganz große Leidenschaft ist und weil uns das Laufen viel mehr zurück gibt, als wir investieren müssen. Wir sind beim Laufen ganz oft ganz nah bei uns selbst, wir verspüren Lust beim Laufen, wir vergessen Zeit und Raum um uns und genießen den Zustand, der uns dahinfließen lässt – nicht immer, aber doch immer öfter, und wenn das nicht passiert, dann beschäftigen wir uns mit der Welt um uns herum oder denken nach, spielen mit Gedanken und Bildern, hören dem Rhythmus unseres Herzen und unserer Atmung zu oder quatschen miteinander, wenn wir gemeinsam unterwegs sind und teilen unsere gemeinsamen Erlebnisse.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Grau, kalt und überraschend schnell vorbei… (Streakrunning-Serie,...

war der November mit seinen 30 Tagen, an denen ich weiterhin täglich gelaufen bin. Der „Schnitt“ zwischen dem Laufen in T-Shirt und...

Prof. Dr. Oliver Stoll: Wenn die Lust nachlässt (Streakrunning-Serie, Teil 11)

Irgendwie fällt mir das heute schwer! Nein, nicht das Laufen, sondern darüber zu schreiben. Warum soll ich über etwas schreiben, dass so selbstverständlich ist, wie das Essen, das Trinken, das Schlafen, das Zähneputzen, das zur Arbeit gehen und das wieder nach Hause kommen? Und vor allen Dingen frage ich mich, ob das wichtig ist und ob man das überhaupt thematisieren muss? Ich könnte mich da ganz leicht rausreden und sagen, dass ich mir eben das tägliche Laufen zum 1.1.2018 vorgenommen habe, und das meinem Lieblings-Journalisten in einem Gespräch mal kurz angedeutet habe und er – und nach dem Gespräch darüber natürlich auch ich – also WIR beschlossen haben, diese Aktion im Rahmen eines Blogs einer breiteren Öffentlichkeit zum Besten zu geben.

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