Schlagwort: Doping

Christian Hoverath: Pillen als Goodie im Starterpaket – Schmerzmittel-Sponsoring beim IRONMAN

Kurz vor dem IRONMAN auf Hawaii wurden interessante Sponsoring-Erfolge vermeldet: Die Organisatoren der Langdistanz-Weltmeisterschaft der Triathleten konnten mit Bayer und dem amerikanischen Schmerzmittelhersteller Aleve einen neuen Partner gewinnen. Für einen wie mich, der Triathlon liebt, an einen sauberen Sport glaubt und als Sportpsychologe Athleten auch gern auf diesem Weg unterstützt, ist das ein Schlag ins Gesicht. Als würde die FIFA bei der nächsten Fußball-WM für die Mafia werben…

Christian Hoverath: Schweigepflicht – Dilemma für die Sportpsychologie

Zuletzt habe ich in einem Blog-Beitrag herausgearbeitet (Link), dass ich der Sportpsychologie viel mehr Potential in der Dopingprävention zuschreibe als ihr in der Praxis eingeräumt wird. Denn meine Kollegen und ich sind durchaus in der Lage, einem Sportler in vertrauensvoller Arbeit dazu zu befähigen, in letzter Konsequenz zu einer Doping-Option Nein zu sagen. Aber auf dem Weg dahin stecken wir schon in einem Dilemma.

Christian Hoverath: Kann die Sportpsychologie in der Dopingprävention mehr?

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich intensiv mit Studien zum Dopingverhalten von Sportlern beschäftigt. Dabei geht mir die Frage...

Christian Hoverath: Trainer entscheiden bei Doping-Vergehen mit

Kürzlich war ich zum Präventionstag eines großen deutschen Sportverbandes eingeladen, um mit den anwesenden Trainern und Funktionären über die Haltung in der...

Johanna Constantini: Wenn Follower zu Richtern werden – „soziale“ Medien &...

Die Bilder des österreichischen Langläufers Max Hauke gingen um Welt. Während der Nordischen Ski WM in Seefeld 2019 wurde der Sportler während einer Razzia mit Transfusionsnadel im Arm gefilmt. Für die ermittelnden Behörden ein Volltreffer - dass das Video aber offenkundig durch einen Beamten im Netz gelandet ist, stellt für den Sportler Max Hauke und den Menschen dahinter eine schwere Bürde dar. Nun ist nicht zuletzt die Sportpsychologie gefragt.

Dr. Rita Regös: Doping und die Paradoxie der Fairness

Die Diskussion über Doping führt zum Hinterfragen, einerseits sportlicher Leistungen, andererseits des Systems Leistungssport und mündet zwangsläufig in großen Themen, wie Moral...

Dr. Hanspeter Gubelmann: Kranker Spitzensport – Wenn Könige zu ängstlichen Mäusen...

Es traf mich heftig, als ich vor wenigen Wochen vom tiefen Fall des Olympiasiegers Christian Schenk erfuhr. Ende August gab er in einem Interview jahrelanges Doping zu, sprach von gravierenden psychischen Problemen und kündigte medienwirksam seine Autobiographie an: „Riss – mein Leben zwischen Hymne und Hölle“. Für mich war Christian Schenk tatsächlich ein König der Leichtathletik, auch ein sportliches Vorbild in meiner Aktivzeit als Leichtathlet und Zehnkämpfer. Sein „Zerrbild“ als (unverändert!) legitimer Zehnkampf-Olympiasieger von 1988 und der Vorstellung eines an Wahnzuständen leidenden Patienten, der sich im Alltag nicht mehr vor die Haustüre traute, macht mich betroffen.

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