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Thorsten Loch und Lisa Rückel: Teamentwicklung – Von Forming zu Storming

Teambuilding-Maßnahmen werden oftmals zu Beginn der Vorbereitung oder Saison gemacht. Dabei greifen Trainer oftmals zur altbekannten Trickkiste: man unternimmt Ausflüge in Hochseilgärten, Kanu- oder Raftingtouren werden gebucht und Spieleabende im Trainingslager organisiert. An dieser Stelle sei betont, dass keine dieser Aktionen und Aktivitäten schlecht sind. Im Gegenteil: die Teammitglieder lernen sich in einer anderen Art und Weise abseits des Fußballplatzes, der Trainingshalle, etc. kennen. Sie müssen sich dabei gegenseitig unterstützen und aufeinander Vertrauen. Doch, was passiert nachdem die ersten Spiele und Wettkämpfe gespielt sind und die Ergebnisse möglicherweise nicht die gewünschte Richtung in der Tabelle zeigen? Um diese Phase in der Entwicklung eines Teams, soll Gegenstand dieses Artikels sein.

Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 3: Teamidentität fördern)

Forming ist die erste Phase der Teamentwicklung nach Tuckman. Wie bereits im ersten Teil der Blogreihe (Thema: Vertrauen herstellen) erwähnt, ist die...

Thorsten Loch: Schnelles und langsames Denken im Skateboarding

Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo gehen erstmals über 80 männliche und weibliche Skateboarder an den Start. Die Szene sieht dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen entgegen. Die einen sagen, dem Sport wird etwas genommen, wohingegen die anderen auch eine Chance darin sehen. Ich persönlich freue mich sehr auf diese spannende Entwicklung. Denn quasi über Nacht entstehen Spitzensportstrukturen mit Regionalstützpunkten, mit einer sportartübergreifenden Basisausbildung (mit 40 Lerneinheiten á 45min), welche die Grundlage für die Lizenz Trainer C (insgesamt 120 Lerneinheiten) darstellt. Besonders freue ich mich, dass die Bereiche Motivation und Psychologie fest in den Lehrplan integriert sind. Denn schließlich führen auch beim Skateboarding so manche Wege über die Sportpsychologie.

Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 2: Mannschaftsziele im Zirkeltraining)

Tritt man neu in eine Mannschaft ein, so erhofft man sich z.B. eine Verbesserung der Technik, einen Stammplatz zu erarbeiten oder ähnliches. Auch die Mannschaftsmitglieder, die bereits in Teamgefüge etabliert sind, bekommen neue Konkurrenz und müssen sich wieder beweisen. Folglich werden sehr individuelle und persönliche Ziele, wie zum Beispiel „ich werde Stammspieler“, definiert. Solche Ziele sind nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil, sie erschaffen Motivation. Allerdings benötigt es neben solch individuellen Zielen auch eine gemeinsame Mission. Denn, wenn Jeder nur seine eigenen Ziele verfolgt, so ist meist das Zusammenspiel mit den Anderen nicht ausreichend vorhanden, was dazu führt, dass die eigenen Ziele womöglich nicht erreicht werden können. Auch schließen viele individuelle Ziele das Team mit ein. Wenn man sich z.B. vornimmt um den Aufstieg mitzuspielen, so kann das Ziel nur mit Hilfe anderer erreicht werden.

Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 1: Vertrauen herstellen)

Fehlendes Vertrauen in einen Teamkollegen führt häufig dazu, dass man seinem Mitspieler die nötige Kompetenz abschreibt und es lieber auf eigene Faust versucht. Insbesondere in Drucksituationen im Wettkampf wird dies immer wieder deutlich. Anstelle den Pass an den besser positionierten Spieler zu spielen, wird lieber der Alleingang oder der Abschluss versucht.

Thorsten Loch: Auslaufen und Teamentwicklung – passt das?

Das Auslaufen hat mehrere gute Gründe, weshalb es nach den Einheiten genutzt werden sollte. Neben der aktiven Erholung für den aktiven und passiven Bewegungsapparat, sowie für Psyche (Regenerationszeit verkürzen) kann das gemeinsame lockere Austraben bewusst als Tool für die Teamentwicklung genutzt werden. Insbesondere zu Beginn der neuen Saison, wenn es gilt, neue Spieler in das bestehende Team zu integrieren und aus Einzelkämpfern ein funktionierende Team zu schaffen.

Feature: Weltmeisterliche Regeneration und Euphorie

Welche Rolle spielt nach einem langen und in allen Belangen anstrengendem Turnier die Regeneration? Und welche Kräfte stecken in der Euphoriewelle, auf der schon lange nicht mehr nur die beiden Teams reiten? Wir haben die Fußballexperten Dr. René Paasch und Thorsten Loch vor dem WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien befragt.

Feature: Wie Standardsituationen die WM entscheiden und wie sie sich sportpsychologisch...

Verschiedene Trainingsformen kognitiver Fertigkeiten werden bereits seit langem als sportpsychologische Interventionen erfolgreich im Individualsport angewandt. Wie sich jedoch solche Interventionen auf die Mannschaftssportart Fussball übertragen lassen können, dazu haben sich Eberspächer und Immenroth (1998) im Rahmen eines Seminars des Schweizerischen Fussballverbandes Gedanken gemacht. In jenem Seminar waren das Mentale Mannschaftstraining (kurz MMT) und das Trainings der Kompetenzerwartung hauptsächlich der zu bearbeitenden Gegenstand.

Feature: Edinson Cavani als Joker? Dass muss nicht funktionieren

Entscheidend ist für Thorsten Loch, dass eingewechselte Spieler, allen voran Stürmer, in der Lage sein müssen, direkt im „Hier und Jetzt“ zu sein. Auf Cavani bezogen heisst dies, dass zahlreiche berichtigte Gedanken keinen Platz haben sollten: Die Behinderung durch seine Verletzung, eine durch seinen Einsatz potentielle Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands oder der Ärger, dass er mit den versäumten Spielminuten viel weniger Zeit für weitere Torerfolge zur Verfügung hat. Für Cavani ginge es als Einwechsler einzig darum, mit der ersten Aktion voll da zu sein.

Kommentar: England hat den Beweis erbracht. Elfmeter sind trainierbar

Gerade Pickford bekam im Elfmeterschießen eine gesonderte Rolle zu. Nicht nur, weil er von den fünf Schüssen der Kolumbianer einen gehalten und einer an die Latte fliegen sah, sondern weil er seine Schützen vor zusätzlichen Störfaktoren bewahrte. Der Keeper vom FC Everton holte sich nämlich nach jedem Schuss der Kolumbianer den Ball und übergab diesen dem nächsten Schützen aus seinem Team.

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