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Thorsten Loch: Systemisches Denken für Trainer

Insbesondere Trainer müssen sensibel sein. Sensibel für Signale, die anzeigen, wo und wie Veränderungen möglich und notwendig sind. Mayer/Hermann (2018, S. 28) ziehen hier den Vergleich zu einem Schauspieler. Ein guter Schauspieler beherrscht nicht nur seine eigene Rolle perfekt, sondern achtet darauf, wie er sich mit seiner Interpretation in das Stück einfügt und so zu einer Gesamtwirkung beitragen kann, die die Erwartungen aller übersteigt.

Thorsten Loch: Power Posing – alles nur Schau?

Foul. Freistoß in aussichtsreicher Position. Der Spieler legt sich den Ball zurecht. Dann vier Schritte nach hinten und zwei nach links. Im Anschluss breitbeiniger Stand, Hosenbeine nach oben gekrempelt. Bis der Schiedsrichter den Ball freigibt, wird so verharrt. Von wem ist hier wohl die Rede? Es ist nicht allzu schwer zu erraten. Natürlich handelt es sich um den fünffachen Weltfussballer Cristiano Ronaldo, mittlerweile im Dienste von Juventus Turin. Oder ein anderes Beispiel: Wer kennt nicht das „Markenzeichen“ des jamaikanischen Sprintsuperstars Usain Bolt, welches er unmittelbar vor seinen Läufen zelebrierte? Unsereins stellt sich die Frage: Warum tun sie das? Wieso zeigen diese beiden und andere Sportler diese oder ähnliche Verhaltensweisen? Böse Zungen behaupten, dass sie dies rein aus Werbezwecken tun, um sich wichtig zu tun, mehr zu vermarkten oder ähnliches. Doch scheinbar steckt noch eine ganz andere Absicht hinter diesem Verhalten.

Thorsten Loch: Wenn aus weniger mehr wird – Wie schwache Teams...

Man kann nicht verallgemeinernd feststellen, dass die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft größer sei als die Summe der Einzelleistungen. Würde diese Hypothese belastbar sein, so wären die nationalen und internationalen Titel auf Jahre hinaus vergeben. Dem ist „Gott sei Dank“ nicht so. So finden sich immer wieder Mannschaften, die sich aus Spitzenspielern zusammensetzen und gegen vermeintlich schwächer aufgestellte Teams verlieren. Oder aber, die schwächeren Mannschaften „über sich hinauswachsen“ und Leistungen vollbringen, die über die Summe der objektiven Einzelleistungen hinausgeht.

Thorsten Loch: Gefahren der Zielsetzung

“Systemversagen”, so bezeichnete Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV den verpassten Wiederaufstieg seines Profi-Teams in die erste Bundesliga. Der sichtlich ergriffene HSV-Boss vor der versammelten Hamburger Weltpresse weiter: “Das gesamte System ist im Winter irgendwann kollabiert und nicht wieder auf die Beine gekommen.” War war passiert? Schließlich hatte die junge Mannschaft von Trainer Hannes Wolff nach der Hinrunde recht souverän die Zweitliga-Tabelle angeführt. Ein sportpsychologischer Erklärungsversuch.

Thorsten Loch: Emotionale Intelligenz in drei Schritten lernen

Jeder Sportler weiß, wie schwierig es sein kann, die Leistung dann abzurufen, wenn es darauf ankommt. Nicht selten stehen uns dabei auch unsere Emotionen im Weg. Denken wir nur eine Elfmetersituation, kurz vor Schluss, während der Gegner mit einem Tor führt. Um in einer solchen Situation wirklich emotional intelligent zu agieren, braucht es Übung. Aber es ist machbar. Wie es gehen kann, zeige ich in dem Beitrag auf.

Thorsten Loch: Emotional intelligente Sportler sind erfolgreicher

Im Boden versinken. Die Hände über den Kopf schlagen. Mit gesenktem Haupt das Feld verlassen. Gerade nach wichtigen Spielen lassen sich vor...

Thorsten Loch: Abstiegskrise – Maßnahmen für den Vorstand

Sportlicher Erfolg ist planbar, oder? Mindestens genauso sollte aber auch der Misserfolgsfall geplant werden. Nicht falsch verstehen: Es geht nicht darum, den Teufel an die Wand zu malen, sondern vorbereitet zu sein. Denn nichts ist schlimmer als in eine krisenhafte Situation hinein zu schlittern. Dann einen Ausweg zu finden, ist für alle Beteiligten in vielerlei Hinsicht brutal. Oft wird es persönlich, teuer oder gleich beides. Der schlaue Manager und Vorstandsvertreter baut also vor...

Thorsten Loch: Sensible Phase – der Sprung in ein Sportinternat

Mit dem Entschluss, in ein Sportinternat zu wechseln, ändert sich für den Heranwachsenden auf einen Schlag viel. Die Jugendliche verlassen ihre Komfort- und Sicherheitszone wie Familie, Freunde, Schule oder gewohntes Trainingsumfeld oft mit Missstimmung und begeben sich mit Ängsten und Sorgen in die so genannte „weiterführende Entwicklungszone“. Es handelt sich dabei um den nicht definierten Raum zwischen Abschließen des Vergangenen und dem Ankommen im Neuen.

Thorsten Loch und Lisa Rückel: Teamentwicklung – Von Forming zu Storming

Teambuilding-Maßnahmen werden oftmals zu Beginn der Vorbereitung oder Saison gemacht. Dabei greifen Trainer oftmals zur altbekannten Trickkiste: man unternimmt Ausflüge in Hochseilgärten, Kanu- oder Raftingtouren werden gebucht und Spieleabende im Trainingslager organisiert. An dieser Stelle sei betont, dass keine dieser Aktionen und Aktivitäten schlecht sind. Im Gegenteil: die Teammitglieder lernen sich in einer anderen Art und Weise abseits des Fußballplatzes, der Trainingshalle, etc. kennen. Sie müssen sich dabei gegenseitig unterstützen und aufeinander Vertrauen. Doch, was passiert nachdem die ersten Spiele und Wettkämpfe gespielt sind und die Ergebnisse möglicherweise nicht die gewünschte Richtung in der Tabelle zeigen? Um diese Phase in der Entwicklung eines Teams, soll Gegenstand dieses Artikels sein.

Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 3: Teamidentität fördern)

Forming ist die erste Phase der Teamentwicklung nach Tuckman. Wie bereits im ersten Teil der Blogreihe (Thema: Vertrauen herstellen) erwähnt, ist die...

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