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Jürgen Walter: Umgang mit Restrisiko

In führenden Unternehmen der deutschen Wirtschaft gilt in Sachen Sicherheit oft folgender Grundsatz: „Keine Arbeit kann so eilig und so wichtig sein, dass man sie nicht auch sicher ausüben kann. Das heißt: Wir arbeiten sicher oder wir arbeiten nicht- im Zweifelsfall hat Sicherheit Vorrang“. Sollte dieser Grundsatz nicht auch im Sport gelten? Kann der sportliche Erfolg so wichtig sein, dass Athleten*innen dafür ihre Gesundheit eventuell sogar ihr Leben opfert? In jüngerer Vergangenheit trugen gleich mehrere Sportarten Trauer.

Jürgen Walter: Kann ein Saufabend zum Teambuilding beitragen?

Glauben wir den modernen Erzählungen über die Fußball-Bundesliga, dann herrscht allerorten Askese. Die Spieler liegen kurz nach 22 Uhr im Bett. Zuvor kommt nur auf den Tisch, was für den Sportlerkörper nachhaltig Mehrwert bringt. Und Alkohol ist höchstens Bestandteil in den Haarpflegeprodukten. Da wunderte die Aussage von Gregor Kobel, dem Torhüter des FC Augsburg, unlängst schon sehr. Er schlug vor, dass sein Team mal einen Saufabend machen müsse.

Jürgen Walter: „Was erlauben Dortmund!?“

Gerade von Pressevertretern werde ich nach besonderen Fußballpartien oft gefragt, wie jetzt ein Sportpsychologe reagieren würde? Reine Hypothese natürlich, denn eine belastbare Antwort lässt sich kaum liefern, da beim Blick von außen zu viele wichtige Details verborgen bleiben. Und das ist gut so. Beim Betrachten des Champions League-Achtelfinalspiels zwischen Borussia Dortmund kam ich aber auf die Idee, dass es ganz spannend sein könnte, einmal zu notieren, welche Fragen ein Sportpsychologe stellen könnte.

Jürgen Walter: Macht Sportpsychologie den Unterschied?

Dass sportpsychologische Aspekte Einfluss auf das Endergebnis eines Fußballspiels haben, ist mittlerweile unter Experten weitgehend unumstritten. Und wer Mathias Sammer erst kürzlich auf der SPOBIS in Düsseldorf aufmerksam zugehört hat, der hat von einem Topexperten bestätigt bekommen, wie wichtig die Psychologie für den Fußball ist.

Sportpsychologie im Schach: Das unterschätzte Potential

Schach ist ein Kopfsport. Für Bundestrainer Dorian Rogozenco liegt das vor allem an der Tatsache, dass der Einzelspieler so sehr wie in wenigen anderen Sportarten für das Endergebnis höchstpersönlich verantwortlich ist. „Wenn du besser bist als dein Gegner, dann gewinnst du. So einfach ist das“, sagt der 45-jährige Hamburger, der seit 2013 die besten deutschen Schachspieler coacht. 

Feature: Nur nicht die Kontrolle verlieren

Wollen wir Schwarzmalen? Nein, wir von Die Sportpsychologen kommen lieber von der konstruktiven Flanke und gehen davon aus, dass Mesut Özil und Ilkay Gündogan gut auf alles Erdenkliche vorbereitet sind beziehungsweise sich haben vorbereitet lassen. Denn es gibt Strategien, die auch in Extremsituationen greifen.

Sportpsychologie-Event der BDP Landesgruppe NRW lockt nach Düsseldorf

Am Freitag, den 8. Juni, lockt der Tag der Sportpsychologie zum Thema "Sportpsychologischer Alltag im Fußball" nach Düsseldorf. Organisiert wird das Event vom Berufsverband...

Jürgen Walter: Zum Sportpsychologen „zwingen“?

In einer Studie von Jürgen Walter & Valeria Eckardt (2016) stellte sich heraus, dass sich rund 77 Prozent der teilnehmenden Sportler, Trainer und Funktionäre für wenig bis gar nicht über Leistungsangebote der Sportpsychologie informiert fühlen. Ein Ansatz könnte daher eine gezielte Aufklärung sein, um das „Hindernis Kontaktaufnahme“ zu erleichtern.

Jürgen Walter: Schluss mit lustig

Dass zu viel Spaß auch negative Seiten in Bezug auf den Wettkampf haben kann, ist ersichtlich. Einerseits führt „zu viel“ Spaß zu mangelnder Ernsthaftigkeit und Konzentration vor und in Wettkampfsituationen und führt dazu, in unpassenden Situationen zu leichtfertig zu werden. So kann ein Übermaß an Spielfreude etwa dazu führen, im Spiel mehr Risiko als nötig einzugehen und dadurch die Wahrscheinlichkeit von Gefährdungen und Verletzungen zu erhöhen. Ein gutes Beispiel ist das zu Beginn erwähnte Video auf Twitter.

Jürgen Walter: Dartitis – Wenn der Dartpfeil nicht mehr fliegen will

Grundsätzlich kann jedem Sportler im Laufe seiner Karriere eine mentale Blockade begegnen. Studien zeigen jedoch, dass vor allem perfektionistisch orientierte Personen betroffen sind, die eher zu zwanghaften Gedanken und der bewussten Kontrolle über Situationen und Bewegungen neigen.

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