Johannes Stuppi: Darf ich vorstellen: Ich bin Sportpsychologe!

Das Netzwerk Die Sportpsychologen wächst stetig. Neben einigen arrivierten und erfahrenen Profilinhaber bietet die Plattform ebenso Platz für ambitionierte Berufseinsteiger (alle Profilinhaber auf einem Blick). In dieser Serie begleiten wir Johannes Stuppi auf den ersten großen Schritten im Berufsfeld. Das Ziel: Jungen Menschen Mut machen, sich für die Disziplin Sportpsychologie zu begeistern. Sportler exemplarisch zeigen, wie die Menschen hinter der Berufsbezeichnung Sportpsychologe ticken. Und unter Sportpsychologen aktiv die Vernetzung fördern. Aber genug der Vorrede:

Zum Thema: Mein Weg in die Sportpsychologie (Teil 1)

Ich wollte schon immer irgendwas mit „Sport” werden. Denn seien wir mal ehrlich: Als wir noch ganz klein waren, hielt sich jeder von uns doch für den besten Kicker nördlich des Äquators und wir träumten vom großen Profifußball. Irgendwann merkten dann die meisten (ich leider schon früher als später), dass wir leider doch nicht das Zeug zum nächsten Pelé haben würden und dachten uns Alternativen aus. Meine Alternative: Sportkommentator. Sport habe ich sowieso den ganzen Tag geschaut, wobei die Sportart dabei reichlich irrelevant für mich war! Was sich bis heute nicht geändert hat ist, dass ich mich immer noch für jede Sportart interessiere, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ich habe allerdings festgestellt, dass ich viel lieber mit Sportlern spreche, als nur über sie und bin in der Psychologie gelandet. Von da an war die Sache recht klar: Sportpsychologe!

Nun ja, genauer gesagt bin ich aktuell eher Psychologe und Sportwissenschaftler. Offiziell darf ich mich erst nach Abschluss des asp-Curriculum Sportpsychologie im Rahmen des BiSp auch so nennen. Allerdings möchte ich nun, da ich mein Uni-Studium beendet habe, endlich als Sportpsychologe praktizieren, also wie sollte ich mich da sonst nennen?

Was heißt es, Sportpsychologe zu sein?

Aber was heißt das überhaupt: „Ich bin Sportpsychologe?“ Bin ich das überhaupt schon, nur weil ich die passenden Fächer studiert habe und mich ganz gut mit Sport auskenne? Was macht mich zum Sportpsychologen? Bin ich bereit, Sportlern mit teilweise jahrelanger Erfahrung eine wertvolle Unterstützung zu sein? Warum sollten Sportler ihr Vertrauen in mich setzen, wertvolle Zeit und auch noch Geld investieren, um mit mir zu arbeiten?

All diesen Fragen gilt es in den nächsten Wochen und Monaten nachzugehen. Auf einige davon, glaube ich bereits jetzt eine Antwort zu haben, andere werde ich mit Sportlern und auch mit mir selbst ergründen. Außerdem tauchen zu Beginn der Arbeit mit Klienten zusätzlich einige ganz praktische Fragen auf, die mich auch immer wieder im Laufe der Zusammenarbeit begleiten werden. Diese kleinen und größeren Fragezeichen, die sich mir als Neuling dabei stellen werden, sind für mich neue Herausforderungen, auf die ich mich freue.  

Ein echter Austausch gewünscht!

Dieser Blog soll mich bei den ersten Schritten als Sportpsychologe in der Praxis begleiten. Hierbei möchte ich die aufkommenden Fragen offen und ehrlich diskutieren und dankbar auf die Hinweise und Erfahrungen der etablierten Kollegen dieses Netzwerks zurückgreifen. 

Der Highlights-Clip unseres Netzwerkevents im Juni 2018 – “Die rote Couch – Das Sportpsychologie-Barcamp”

Egal ob ihr SportlerIn, SportpsychologIn oder einfach Interessierte seid: Ich hoffe auf einen regen Austausch mit euch allen und freue mich, wenn ihr mich bei meinem Einstieg in die Sportpsychologie begleitet. Vielleicht wird mir der ein oder andere von euch sogar auf diesem Weg als Kollege oder Klient begegnen. 

Soweit erst einmal zum Start. Ich melde mich hier bald wieder.

Johannes (direkt zur Profilseite)

Johannes Stuppi

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