Schlagwort: Sportpsychologe

Thorsten Loch: Was könnt ihr Fußballer von uns lernen?

Viele Sportler erleben die Wettkampfsituation ähnlich, als etwas völlig Unvorhersehbares, Unberechenbares, auf das man sich nur sehr eingeschränkt vorbereiten kann. Aber ist das tatsächlich so?

Prof. Dr. Oliver Stoll: Gefangen zwischen Leistungsorientierung und Bauchgefühl (Streakrunning-Serie, Teil...

In der Streaker-Szene ist das ein kontrovers diskutiertes Thema. Mein Streaker-Freund Lutz macht das z.B. gar nicht. Im Gegensatz dazu, meine liebe Ex-Streaker-mittlerweile-nicht-mehr-Streaker Freundin Silke hat das zu Streaker-Zeiten immer auch gemacht. Das hängt aber wahrscheinlich auch damit zusammen, das Lutz nie Wettkämpfe gelaufen ist. Lutz hat damit angefangen, weil er abnehmen wollte. Wettkämpfe waren eben nicht sein „Zugang zum Laufen“. Bei Silke war das wohl anders. Wettkämpfe waren und sind bei immer auch eine Option (gewesen). Bei mir ist das auch so.

Christian Hoverath: Ran an die Quellen des Selbstvertrauens!

Selbstbewusstsein lässt sich definieren als der Glaube in sich selbst, ein erwünschtes Verhalten erfolgreich ausführen zu können. Es wird durch das jeweilige Umfeld sowie soziokulturelle Faktoren beeinflusst. So haben positive Kommentare von Trainingspartnern oder dem Trainer ohne Zweifel einen positiven Einfluss auf das Selbstvertrauen eines Sportlers, während fehlendes oder gar negatives Feedback das Selbstvertrauen herabsetzen oder untergraben kann.

Dr. Hanspeter Gubelmann: The winning mindset

Das Thema „Winning mindset im Leistungssport“ ist gleichermassen spannend wie tückisch. Eine Gefahr besteht unter anderem darin, sich allzu sehr auf populärwissenschaftliche Exkurse einzulassen – eine andere, sich in der Weite des Themas zu verlieren. Trotzdem: Aus Sicht der Sportpsychologie bejahe ich die „Existenz“ eines psychologischen Konstrukts, das wir als »Winnermentalität« bezeichnen. Im Kern dieses Ansatzes steht die Annahme einer variablen, lernfähigen und nicht primär den Genen zuzuschreibenden „Mentalität“, die aus individuellen Denkweisen, Haltungen und Einstellungen gespiesen wird (vgl. u.a. Dweck 2006; 2012).

Dr. René Paasch: Wenn Nachwuchsfußballer den Traum der Eltern leben

Gehen wir zurück in die Vergangenheit, zu dem Punkt, an dem das Kind mit Fußball beginnt. Lassen wir nicht die Kleinen unsere eigenen Träume verwirklichen, sondern lernen wir, mit den Grenzen zu leben, die uns unsere Lebenszeit aufzeigt. Die Kinder machen uns das vor. Wenn wir sie lassen. Wertschätzende und zielgerichtete Kommunikation kann uns in vielen Situationen als Eltern helfen, unsere Anliegen so zu formulieren, dass sich niemand verletzt, manipuliert oder angegriffen fühlt und auf sachlicher Ebene eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.

Mario Schuster: Optimales Motivationsklima. Was Führungskräfte aus der Sportpsychologie lernen können!

Aus der Bildungs- und sportpsychologischen Forschung lassen sich sechs Prinzipien ableiten, durch welche ein Arbeitsklima geschaffen werden kann, welches wertvolle Bewältigungserfahrungen (engl. mastery experiences) begünstigt. Als erwünschten Nebeneffekt steigert dies auch die Selbstwirksamkeit der MitarbeiterInnen. Daher sollten Führungskräfte die folgenden sechs Prinzipien fördern, welche auch ein positives aufgabenorientiertes Motivationsklima begünstigen:

Thorsten Loch: Badminton. Wie Umgehen mit der Regeländerung?

Es ist immer wieder erstaunlich und macht zeitgleich deutlich, dass vermeintliche kleine Änderungen im Bewegungsablauf, sei es durch Regeländerungen, Umweltbedingungen, usw., im Spitzenbereich die Athleten vor massive Probleme stellen. In diesem Leistungsbereich entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage. Die Sportpsychologie gibt den Sportlern jedoch die Möglichkeit, sich adäquate auf solche äußeren Störungen vorzubereiten.

Oliver Sequenz: Warum sich Sportjournalisten mit der Sportpsychologie befassen sollten

Im zweiten Teil des Interviews berichtet Oliver Sequenz im Gespräch mit Christian Hoverath, wie sich die Bedeutung der Sportpsychologie in den vergangenen Jahren gewandelt hat und warum er seinen Kollegen empfiehlt, sich in diesem Themenbereich durchaus zu tummeln:

Dr. Hanspeter Gubelmann: Als Teamplayer im Einzelsport erfolgreich?

Ende Februar sorgte eine wunderbare Dokumentation im Schweizer Fernsehen für Furore: «Russi und Colombin - Das Duell» Zwei Skirennfahrer, eine Rivalität. Das legendäre Duell...

Dr. René Paasch: Sind Leistungssportler für den Arbeitsmarkt geschaffen?

Es ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für die gezielte Rekrutierung von Spitzensportlern, deren Arbeitsplatzgestaltung in Form flexibler Teilzeitangebote sowie für Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber. Nicht zuletzt enthält die Studie Anregungen für Sportler und stellt die Bedeutung der dualen Karriere heraus. Die Studie zeigt auf, in welchen berufsrelevanten Persönlichkeitsdomänen Spitzensportler gut aufgestellt sind und in welchen sie sich weiter qualifizieren sollten, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Geschäftswelt zu schaffen. Die Ergebnisse belegen, dass es sich für Personalverantwortliche lohnt, bei der Nachwuchsrekrutierung auf das Segment Leistungssport zu achten. Spitzensportler sind loyal und dankbar, wenn ein Arbeitgeber es ihnen ermöglicht, Sport und Beruf miteinander zu verbinden. Eine Investition in Verständnis und Flexibilität kann sich für den Arbeitgeber vor allem in den Jahren nach der aktiven Sportlerlaufbahn vielfach auszahlen.

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