Schlagwort: Ausdauersport

Prof. Dr. Oliver Stoll: „Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor,...

„Jetzt stehe ich hier, ich armer Tor……“. Was bleibt nun noch übrig in Sachen „Erkenntnis“? Warum laufen Läufer? Ich nutze jetzt mal den Begriff „Wir“, auch wenn sich diese Erkenntnis lediglich auf meine Erfahrung bezieht. Nein, wir sind nicht süchtig! Wir kompensieren keine Minderwertigkeitskomplexe. Wir kompensieren auch sonst nichts. Wir laufen nicht aus einem unkontrollierbaren Impuls heraus. Nein, wir leiden auch nicht darunter, laufen zu müssen. Wir laufen eben, weil wir es lieben. Wir laufen, weil es unsere ganz große Leidenschaft ist und weil uns das Laufen viel mehr zurück gibt, als wir investieren müssen. Wir sind beim Laufen ganz oft ganz nah bei uns selbst, wir verspüren Lust beim Laufen, wir vergessen Zeit und Raum um uns und genießen den Zustand, der uns dahinfließen lässt – nicht immer, aber doch immer öfter, und wenn das nicht passiert, dann beschäftigen wir uns mit der Welt um uns herum oder denken nach, spielen mit Gedanken und Bildern, hören dem Rhythmus unseres Herzen und unserer Atmung zu oder quatschen miteinander, wenn wir gemeinsam unterwegs sind und teilen unsere gemeinsamen Erlebnisse.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Wenn die Lust nachlässt (Streakrunning-Serie, Teil 11)

Irgendwie fällt mir das heute schwer! Nein, nicht das Laufen, sondern darüber zu schreiben. Warum soll ich über etwas schreiben, dass so selbstverständlich ist, wie das Essen, das Trinken, das Schlafen, das Zähneputzen, das zur Arbeit gehen und das wieder nach Hause kommen? Und vor allen Dingen frage ich mich, ob das wichtig ist und ob man das überhaupt thematisieren muss? Ich könnte mich da ganz leicht rausreden und sagen, dass ich mir eben das tägliche Laufen zum 1.1.2018 vorgenommen habe, und das meinem Lieblings-Journalisten in einem Gespräch mal kurz angedeutet habe und er – und nach dem Gespräch darüber natürlich auch ich – also WIR beschlossen haben, diese Aktion im Rahmen eines Blogs einer breiteren Öffentlichkeit zum Besten zu geben.

Christian Hoverath: Sportpsychologie-Tipps für Triathleten

In vielen Gesprächen mit Triathleten stelle ich immer wieder fest, dass ein gefestigtes Selbstvertrauen nicht zur Rennausstattung der meisten Athleten gehört. Oft wird neidvoll auf einzelne Konkurrenten geblickt, ohne sich der eigenen Stärken bewusst zu sein. Hier liegt massives Potential. Und das Beste: Selbstvertrauen lässt sich aufbauen. 

Prof. Dr. Oliver Stoll: Streakrunning ist „Mentales Training“ (Streakrunning-Serie, Teil 1)

Ich bin ein Streaker – und zwar seit drei Wochen. Meine täglichen Laufdistanzen bewegen sich derzeit zwischen fünf und zwölf Kilometer. Ich weiß, dass ist erst einmal nichts Besonderes und das soll es eigentlich auch nicht sein. Ich habe das schon mal im Jahr 2014 gemacht. Da hatte ich aber eben noch Wettkampfziele und deswegen das Streaken nach  einem Monat aufgegeben. Ich möchte das aber nun gerne mal – zunächst ein Jahr lang – durchziehen.

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