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Thorsten Loch und Lisa Rückel: Teamentwicklung – Von Forming zu Storming

Teambuilding-Maßnahmen werden oftmals zu Beginn der Vorbereitung oder Saison gemacht. Dabei greifen Trainer oftmals zur altbekannten Trickkiste: man unternimmt Ausflüge in Hochseilgärten, Kanu- oder Raftingtouren werden gebucht und Spieleabende im Trainingslager organisiert. An dieser Stelle sei betont, dass keine dieser Aktionen und Aktivitäten schlecht sind. Im Gegenteil: die Teammitglieder lernen sich in einer anderen Art und Weise abseits des Fußballplatzes, der Trainingshalle, etc. kennen. Sie müssen sich dabei gegenseitig unterstützen und aufeinander Vertrauen. Doch, was passiert nachdem die ersten Spiele und Wettkämpfe gespielt sind und die Ergebnisse möglicherweise nicht die gewünschte Richtung in der Tabelle zeigen? Um diese Phase in der Entwicklung eines Teams, soll Gegenstand dieses Artikels sein.

Thorsten Loch: Was Trainer vor einem Finale ändern sollten

Ein Finale ist immer etwas Besonderes. Machen sie sich dessen als Trainer bewusst. An diesem Tag kommt es darauf an, jetzt spitzt sich alles zu und jeder der Beteiligten weiß, was die Stunde geschlagen hat. Tragen sie dieser Bedeutung Rechnung und tun sie nicht so, als ob es etwas Normales sei. Sie werden unglaubwürdig auf ihre Sportler wirken. Bekräftigen sie ihre Sportler. Es geht um den Mut im Herzen. Um die innere Bereitschaft, mit aller Kraft und auf die Gefahr des Scheiterns hin etwas zu wagen.  

Thorsten Loch: Was könnt ihr Fußballer von uns lernen?

Viele Sportler erleben die Wettkampfsituation ähnlich, als etwas völlig Unvorhersehbares, Unberechenbares, auf das man sich nur sehr eingeschränkt vorbereiten kann. Aber ist das tatsächlich so?

Thorsten Loch: Badminton. Wie Umgehen mit der Regeländerung?

Es ist immer wieder erstaunlich und macht zeitgleich deutlich, dass vermeintliche kleine Änderungen im Bewegungsablauf, sei es durch Regeländerungen, Umweltbedingungen, usw., im Spitzenbereich die Athleten vor massive Probleme stellen. In diesem Leistungsbereich entscheiden Nuancen über Sieg und Niederlage. Die Sportpsychologie gibt den Sportlern jedoch die Möglichkeit, sich adäquate auf solche äußeren Störungen vorzubereiten.

Thorsten Loch: Die Stärken des Gegners klauen

Um Gefühle der Minderwertigkeit, der Unsicherheit und der Defensive zu überwinden, stellt man sich im entspannten Zustand einen Gegner vor, dem man sich unterlegen fühlt. Man beobachtet diesen, visualisiert besonders bewundernswerte Verhaltensweisen, stellt sich vor, wo deren Stärke liegen und woher deren Selbstbewusstsein rührt. Im Anschluss reflektiert man die eigenen Verhaltensmerkmale und vergleicht diese mit denen des Gegners. Besonders wirkungsvoll ist dieses Vorgehen, wenn man die Aufmerksamkeit auf die Stärken des Gegners lenkt, welche man nicht zu besitzen glaubt. Das sind dann jene Eigenschaften, die man dem Gegner überlässt und sich dann mental zurückholt.

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