Arthur Wachter: Wie geht es euch, junge Sportler? (Umfrage für Sportler, Trainer und Eltern)

Nicht nur durch meine Arbeit im Eishockey weiß ich, wie sehr die Corona-Einschränkungen von Trainings- und Wettkampfbetrieb die Kinder und Jugendlichen treffen. Vielen Teams fehlt seit März 2020 nahezu die komplette Eiszeit. In den meisten anderen Sportarten sieht es ähnlich aus, insbesondere bei den Hallensportarten. Um Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie Trainern und Vereins- und Verantwortlichen helfen zu können, rufe ich mit Unterstützung von Die Sportpsychologen zu einer Umfrage auf. Es geht darum, dass wir im Einzelfall individuell unterstützen und darüber hinaus Hinweise für Teams, Vereine und Verbände ableiten können. 

Zum Thema: Umfrage zur Corona-bedingten Trainings- und Wettkampfausfällen im Kinder- und Nachwuchssport

Die Zahlen sind alarmierend: Laut einer Studie der Universität München geben 40% der befragten Eltern an, dass sich ihre Kinder weniger bewegen. Besonders hart treffe es Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren. Hier seien es 60 Prozent. So geht es aus der Arbeit von Prof. Berthold Koletzko hervor. 

Viele Trainer oder Vereinsverantwortliche gehen unterdessen davon aus, dass sie in jedem Jahrgang Kinder und Jugendliche verlieren. Nicht selten scheint vollkommen unklar, ob einzelne Vereinsteams überhaupt für den Spiel- oder Wettkampfbetrieb in der kommenden Saison gemeldet werden können. Der organisierte Sport steht vor einer schwierigen Phase.

Umfrage

Statt die Hände in den Schoss zu legen oder “nur” zum Gebet zu falten, wollen wir von Die Sportpsychologen hier konkret ansetzen: Wir haben eine Umfrage entwickelt, welche von Kindern und Jugendlichen im Altern zwischen sechs und 16 Jahren mit Unterstützung von ihren Eltern bearbeitet werden kann. Die Teilnehmer können entweder anonymisiert oder mit einer Kontaktaufnahme-Aufforderung antworten.

zur Umfrage: https://forms.gle/U5n2niFE3m2GmyaL9 

Hinweis: Der Aufruf zur Kontaktaufnahme richtet sich an Sportler und deren Eltern oder Trainer, die sich in der aktuellen Phase sportpsychologische Unterstützung wünschen oder spezielle Fragen haben. Das auf die Kontaktaufnahme folgende Erstgespräch ist kostenlos. Kosten entstehen erst dann, wenn es zu einer weiteren Zusammenarbeit kommt. Die Details dazu werden zwischen den KlientInnen und den SportpsychologInnen besprochen. 

Quelle:

https://www.br.de/nachrichten/sport/corona-pandemie-bewegungsmangel-bei-kindern-und-die-folgen,SU5d2Ry

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