Mila Hanke

Mila Hanke

Dipl. Psychologin, Sportpsychologin (asp), (Wissenschafts-)Journalistin

Sportarten: Mountainbiken (von Marathon bis Downhill), Klettern/ Bouldern, Trailrunning/Berglauf, (Free-)Ski/Snowboard, Basketball, Leichtathletik uvm.

Mila Hanke ist Dipl. Psychologin, Sportpsychologin und Journalistin. Sie wohnt und arbeitet in Aschau im Chiemgau und München (Karte). Mila kennt den Leistungssport aus verschiedensten Blickwinkeln und bringt diese Erfahrungen auch als Psychologin und sportpsychologischer Coach für Einzelsportler und Teams ein.

m.hanke@die-sportpsychologen.de

+49 (0)176 63162448

83229 Aschau im Chiemgau

Sportpsychologisches Coaching

Zum einen bietet Mila Mentaltraining und sportpsychologische Coachings für Individualsportler, Mannschaften, Trainer und Eltern im Leistungs- und Hobbysport an. Zum anderen kann man sie auch für Führungskräfte- und Mitarbeitertraining im wirtschaftlichen Sektor buchen. Hier beantwortet sie Fragen wie: “Wie lassen sich sportpsychologische Methoden im Joballtag nutzen?” Milas Angebot ist immer auf individuelle Themen oder Teamprozesse zugeschnitten und richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene.

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Vorträge und Workshops

Du bist Trainer, Funktionär oder Unternehmer? Zu folgende Schwerpunktthemen kannst Du Mila Hanke als Keynote-Speaker, Referentin, Vortragsrednerin, Diskussionsteilnehmerin oder Moderatorin buchen:

  • Flow-Trail im Kopf: Mentaltraining für Mountainbiker/innen (mehr Infos)

Nutz für Anfragen bitte das Formular:

    Zur Person: Mila Hanke

    Mila Hanke

    Zielstrebigkeit, Struktur, Ehrgeiz, Visionen. Plus: Vertrauen, Gelassenheit, Leidenschaft und Begeisterung

    Was Athleten für ihren sportlichen Erfolg haben sollten, habe ich für meine Arbeit. Mein Weg zur Sportpsychologie war einer mit Umwegen – rückblickend aber eine große Bereicherung. Um mich hier vorzustellen, möchte ich ihn zusammengefasst erzählen:

    „Wenn Sie das wirklich machen wollen?”

    „Wenn Sie das wirklich machen wollen? Es gibt aber in ganz Deutschland nur 10 Stellen …“ Das war die Auskunft, die ich 2003 nach meinem Diplom-Psychologie-Abschluss in Marburg und Köln von der asp bekam. Bereits damals hätte ich es spannend gefunden, meine Leidenschaften für Psychologie und Sport miteinander zu verbinden. Schon mit sechs Jahren hatte mich das Leichtathletik-Fieber auf einem Dorfsportplatz gepackt. Es folgten 14 Jahre als Mehr- und Siebenkämpferin im Leistungssport – mit verletzungs- und frustbedingtem Ende. Als Jugendliche hätte mir eine sportpsychologische Betreuung in den 80er und 90er Jahren sehr geholfen und mich vielleicht vom Aufhören abgehalten – es gab sie aber nicht. Auf die Idee ist auch kein einziger Trainer gekommen. Denn das Wort „Mentaltraining“ existierte quasi nicht.

    Also entschied ich mich beruflich zunächst meiner dritten Leidenschaft zu folgen: dem Schreiben. 2004 schloss ich den Aufbaustudiengang Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin ab – seitdem arbeitete ich hauptberuflich in Festanstellungen und als Freelancerin für verschiedene Zeitschriftenredaktionen und Verlage als Autorin, Redakteurin, Textchefin und PR-Texterin. Ich schrieb viel über Outdoor- und Bergsport, Psychologie, Medizin und die Schnittstellen dieser Themen. Und suchte die eigenen sportlichen Herausforderungen „nur noch“ mit Spaß, Naturerlebnis und ohne Leistungsdruck – beim Mountainbiken, Snowboarden, Skifahren, Klettern, Reiten oder Windsurfen.   

    Verletzungen als Auslöser

    Doch dann brachte mich sozusagen das Schicksal wieder zurück zur Sportpsychologie. Zwei Kreuzbandrisse nach Mountainbikestürzen ließen mich den „psychologischen Impact“ von Verletzungen zwei Jahre lang selbst erleben. Mit allen Höhen und Tiefen – aber auch der Zeit für Reflexion, Entwicklung und Veränderung.

    Ich googelte zwischen den Physioterminen, las von der Ausbildung der asp, bewarb mich über Nacht noch als nachträgliche Einsteigerin in den laufenden Kursblock, begann eine Woche später – und zog die Ausbildung berufsbegleitend durch. Was sehr spontan, aus dem Bauch heraus und mit einer Vision begann, wurde so tatsächlich Anfang 2017 zu meinem zweiten beruflichen Standbein.

    Begeisterung und Leidenschaft

    Seitdem ergänzen sich meine beruflichen und privaten „Lebenserfahrungen“ und Kompetenzen perfekt, in beiden Tätigkeitsbereichen profitiere ich vom jeweils anderen. Und die Begeisterung, die ich selbst für die Zusammenarbeit mit Athleten und Athletinnen für mich entdeckt habe, gebe ich nun an sie weiter. Denn ohne Leidenschaft und Ziel entwickelt sich jeder Schritt nach vorn in zwei zurück!


    Qualifikationen

    • Diplom-Psychologin (Universitäten Marburg und Köln)
    • Wissenschaftsjournalistin (Aufbaustudiengang FU Berlin)
    • Sportpsychologin der asp und des ÖBS (Center of Mental Excellence, München und Innsbruck)
    • seit 14 Jahren festangestellte und freie Tätigkeit als Autorin, Redakteurin, Textchefin und Redaktionsleiterin (Themenfelder (Outdoor-)Sport, Psychologie, Gesundheit/Medizin, Wissenschaft, Menschen, Reise: www.milahanke.de)
    • ehemalige Leistungssportlerin Leichtathletik (Mehrkampf/Siebenkampf)
    • heute begeisterte und vielseitige Outdoorsportlerin (Mountainbiken (Enduro), Klettern, Ski alpin, Skitouren, Snowboard, Windsurfen, Reiten, Stand Up Paddling)

    Referenzen

    • Dr. Chris Willis, Ausbildungsleiter des „Center of Mental Excellence“/ Ausbildung der Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie in Deutschland (asp)
    • www.happytrails.de (MTB-Fahrtechnik-Veranstalter, Rosenheim – Kooperation als Mentaltrainerin für Mountainbikerinnen und Mountainbiker)
    • Gundlach Holding, Bielefeld. Sportpsychologisches Outdoor-Coaching auf Mallorca für 10 Geschäftsführer, kombiniert mit E-Mountainbike-Tour. (Referenzkontakt: Nico Martin, www.gundlach.de)
    • Lea Schmitthenner, Oslo (Norwegische Jugendmeisterin Bouldern 2016)

    Veröffentlichungen

    • Umfassender Hintergrundartikel “Mentaltraining im Outdoorsport, Teil 1”, outdoor guide (Link)
    • Umfassender Hintergrundartikel “Mentaltraining im Outdoorsport, Teil 2”, outdoor guide (Link)
    • Interview „Psychische Belastungen bei Sportverletzungen“, FOCUS Gesundheit (Link)
    • Feature „Partner von Extremsportlern“, Allmountain (Link)

    Inspirierende Sportler

    • Gela Allmann (schwer verletzte Bergläuferin, Skitour-Rennläuferin)
    • Carolina Klüft (Siebenkämpferin)
    • Valentina Höll (MTB-Downhillerin)

    Inspirierende Filme

    • wird noch ergänzt

    Inspirierende Bücher

    • wird noch ergänzt

    Produkte

    Einige Profilinhaber von Die Sportpsychologen haben bereits Bücher veröffentlicht oder Filme zum Thema Sportpsychologie produziert. Eine Übersicht findet sich hier:

    Blog-Beiträge, Leitartikel und Insiderberichte von Mila Hanke

    • Mila Hanke: Umgang mit Angst beim Mountainbiken – „Die Angst ist nicht dein Feind. Sie hat immer eine Botschaft.“

      Rutschige Steilhänge, ausgesetzte Kehren, verblockte Geröllpassagen, hohe Stufen und Drops. Egal ob anspruchsvoller Freizeit-Trail, technische Marathonstrecken oder Sprünge im Bike-Park: Mountainbiken ist ein Risikosport und eine wiederkehrende Konfrontation mit Ängsten aller Art. Mit Mentaltraining können Biker lernen, die Gefühle und Gedanken zu kontrollieren, damit sie in Kopf und Körper keine Blockaden auslösen. Aber auch: im richtigen Moment auf die Angst zu hören.

    • Mila Hanke: Von Fußball bis Eishockey – Teambuilding im Schul- und Nachwuchssport

      Sollten Sportler Teamfähigkeiten „trainieren“ wie Torschüsse, egal in welcher Sportart? Wie können die Trainer von Nachwuchskadern und -mannschaften Teamgeist früh fördern, also lange vor dem Eintritt in den Profibereich? Und wie können schon junge Mannschaftssportler die Bausteine von echtem Zusammenhalt „erlernen“? Diese Fragen sind nicht erst seit der Fußball-Weltmeisterschaft aktueller denn je. Und gerade in der laufenden Saisonvorbereitung sollten Trainer, Funktionäre und verantwortungsvolle Spieler intensiv darüber nachdenken. Im folgenden Beitrag liefert Mila Hanke passende Anstösse zu den weit verbreiteten Fragen.  

    • Mila Hanke: Sportpsychologisches Mentaltraining für (Hobby-)Mountainbiker

      Aus den Herausforderungen dieser Sportart ergeben sich also viele klassische Ansatzpunkte für sportpsychologisches Mentaltraining – und immer mehr Privatpersonen (auch ohne Vereinsanbindung oder Wettkampfambitionen) suchen bei mir Unterstützung.

    • Mila Hanke: Mentaltraining für Mountainbiker – Konzentration & Aufmerksamkeit verbessern

      Das Bewusstsein zu entwickeln, wo die eigene Aufmerksamkeit tatsächlich gerade liegt, ob dieser aktuelle Fokus mir persönlich dabei hilft, diese Passage zu meistern (oder eher hinderlich ist) und zu lernen, den Fokus je nach Situation schnell und eigenständig zu wechseln – all das ist ein wesentliches Ziel des sportpsychologischen Konzentrationstrainings für Mountainbiker.

    • Mila Hanke: Zielsetzung vor und nach großen Erfolgen

      Wie den Profis, kann es natürlich auch Hobbysportlern wie z.B. Kletterern oder -Mountainbikern helfen, eine technisch anspruchsvolle Route oder eine knifflige Trail-Abfahrt in „Mini-Etappen“ bzw. konkrete Handlungsziele zu unterteilen. Das heißt: Statt sich das Mantra vorzusagen „Ich werde heute diese Wand durchsteigen!“ oder „Ich will heute endlich diesen Trail schaffen!“, konzentriert sich der Sportler/die Sportlerin nur auf die nächste konkrete Bewegung: Zum Beispiel: „An der Schlüsselstelle achte ich nur auf meine Fußtechnik.“ Oder: „In der steilen Spitzkehre verlagere ich mein Gewicht nach außen und kippe das Bike nach innen.“

    • Lorraine Huber im Interview mit Mila Hanke (exklusiv vor dem Freeride World Tour-Finale): „Wenn ich mich auf ein Lernziel konzentriere, ergeben sich die Resultate von selbst“

      Beim Freeriden ist er enorm wichtig. Es wäre aber ein Trugschluss zu denken, dass innere Stärke ausschließlich im Kopf, also durch die richtigen Gedanken entsteht. Je besser mein Training in der Saisonvorbereitung lief, je stärker ich körperlich bin, je ausgeruhter ich mich fühle, je mehr ich meinem Material vertraue usw., desto stärker bin ich auch im Kopf. Körper und Geist hängen eben immer zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

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