Neuroathletik

Lars Lienhard: Neuroathletik – Wie das Gehirn die sportliche Leistung beeinflusst

Lars Lienhard, der Ex-Leistungssportler, Sportwissenschaftler und Athletik-Trainer ist Mitbegründer von „Focus On Performance“ und gilt als Gesicht der Neuroathletik im deutschen Sport. Lars Lienhard arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Weltklasse-Athleten aus den unterschiedlichsten Sportarten zusammen und hat Athleten auf Olympische Sommer- und Winterspiele sowie Welt- und Europameisterschaften vorbereitet. 2014 feierte er als erster Neuroathletik-Trainer in der Geschichte des DFB den Weltmeistertitel in Brasilien und begleitete den Deutschen-Leichtathletik-Verband auf die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio.

Dr. Fabio Richlan: Neurowissenschaftliches Grundwissen für Trainer, Betreuer und Eltern

In der Arbeit mit Talenten im Nachwuchsleistungssport müssen sich Trainerinnen und Trainer tagtäglich mit den verschiedensten Rahmenbedingungen auseinandersetzen. So gibt es etwa organisatorische, schulische bzw. die Ausbildung betreffende, finanzielle, zeitliche, örtliche sowie natürlich biologische Rahmenbedingungen. Bei den biologischen Rahmenbedingungen steht die mehr oder weniger offensichtliche körperliche Entwicklung bzw. Reifung, etwa in Bezug auf das Herz-Kreislauf-System oder die Skelettmuskulatur im Vordergrund. Ein Organ des Körpers, welches dabei jedoch allzu oft übersehen wird, ist das Gehirn. Dieser Beitrag soll die wichtigsten Veränderungen im jugendlichen Gehirn und ihre Relevanz für die Arbeit mit Talenten im Nachwuchsleistungssport kurz und bündig zusammenfassen.

Freundschaft im Profi-Sport

Sport und Depression

Dr. Hanspeter Gubelmann: Kranker Spitzensport – Wenn Könige zu ängstlichen Mäusen mutieren

Es traf mich heftig, als ich vor wenigen Wochen vom tiefen Fall des Olympiasiegers Christian Schenk erfuhr. Ende August gab er in einem Interview jahrelanges Doping zu, sprach von gravierenden psychischen Problemen und kündigte medienwirksam seine Autobiographie an: „Riss – mein Leben zwischen Hymne und Hölle“. Für mich war Christian Schenk tatsächlich ein König der Leichtathletik, auch ein sportliches Vorbild in meiner Aktivzeit als Leichtathlet und Zehnkämpfer. Sein „Zerrbild“ als (unverändert!) legitimer Zehnkampf-Olympiasieger von 1988 und der Vorstellung eines an Wahnzuständen leidenden Patienten, der sich im Alltag nicht mehr vor die Haustüre traute, macht mich betroffen.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Macht Fußball depressiv?

Anfang Oktober ließ eine Meldung bei www.sportschau.de meine Aufmerksamkeit schlagartig ansteigen. Es wurde gemeldet, dass eine Studie gezeigt habe, dass jeder dritte Fußballer gefährdet...

Katharina Petereit: Zum Tod von Andreas Biermann

Der ehemalige Profifußballer Andreas Biermann hat am 18. Juli 2014 den Kampf gegen seine Depressionen verloren. Er wurde in seiner Berliner Wohnung tot aufgefunden. Seine...

Elvina Abullaeva: Depression erkennen lernen

Was ist schlimmer für einen Profisportler, Kreuzbandriss oder Depression? Bei einem Kreuzbandriss dauert die Reha in der Regel sechs bis acht Monate, bis der...

Philippe Müller: Verletzungen bewältigen

Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänderrisse, Prellungen sowie Schürf- und Platzwunden sind die häufigsten Sportverletzungen. Egal, ob Profi oder Amateur, ein “Sportunfall” wirft immer ein gehöriges Stück...

Dennis Zimmermann: NO REGRETS! (Warum fragen wir nicht einfach die Besten? Episode 2)

Ich wusste in diesem Moment, dass ich dieses Spielfeld nie wieder betreten können würde. Alle zerbrach in diesem Moment für mich - mein ganzes Leben. Ich schaute in die fassungslosen Gesichter der Jungs um mich herum und fing an zu weinen. Ich weinte aus lauter Verzweiflung in der gleichen Kabine, in der ich die letzten Jahre noch die Deutschen Meisterschaften gefeiert hatte.

Extremsport

Dr. Hanspeter Gubelmann: Höher, schneller, tot

«Bergsteiger Ueli Steck tödlich verunglückt!» Diese Schlagzeile dominiert momentan die Medien. Die Schweiz trauert um ihren berühmtesten und erfolgreichsten Extremsportler. Der Absturz am Mount...

Lorraine Huber im Interview mit Mila Hanke (exklusiv vor dem Freeride...

Beim Freeriden ist er enorm wichtig. Es wäre aber ein Trugschluss zu denken, dass innere Stärke ausschließlich im Kopf, also durch die richtigen Gedanken entsteht. Je besser mein Training in der Saisonvorbereitung lief, je stärker ich körperlich bin, je ausgeruhter ich mich fühle, je mehr ich meinem Material vertraue usw., desto stärker bin ich auch im Kopf. Körper und Geist hängen eben immer zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Prof. Dr. Oliver Stoll: Gefährliches Spiel im Trailrunning

Insider beobachten im Trailrunning eine Tendenz. Undzwar eine äußert gefährliche: Denn mit der steigenden Nachfrage an die Produkte dieser boomenden Individualsport-Industrie, ändern sich die...
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