Schlagwort: smarte Ziele

Jürgen Walter: Vorsichtige Dortmunder, forsche Bayern – welcher Weg führt zum...

Selbst als Borussia Dortmund Anfang Februar sieben Punkte Vorsprung auf Bayern München hatte, wollte Trainer Lucien Favre sich nicht auf das Saisonziel „Meisterschaft“ einlassen. Er betonte, „man denke von Spiel zu Spiel“. Die Konkurrenz aus München ging in dieser Phase anders mit der Herausforderung Meisterschaft um. Trainer Niko Kovac formulierte nach dem Aus seiner Mannschaft gegen Liverpool: „Zwei Titel holen wir noch!“ Welche Strategie ist erfolgversprechender?

Thorsten Loch: Die Teamentwicklungsphase Forming (Übung 2: Mannschaftsziele im Zirkeltraining)

Tritt man neu in eine Mannschaft ein, so erhofft man sich z.B. eine Verbesserung der Technik, einen Stammplatz zu erarbeiten oder ähnliches. Auch die Mannschaftsmitglieder, die bereits in Teamgefüge etabliert sind, bekommen neue Konkurrenz und müssen sich wieder beweisen. Folglich werden sehr individuelle und persönliche Ziele, wie zum Beispiel „ich werde Stammspieler“, definiert. Solche Ziele sind nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil, sie erschaffen Motivation. Allerdings benötigt es neben solch individuellen Zielen auch eine gemeinsame Mission. Denn, wenn Jeder nur seine eigenen Ziele verfolgt, so ist meist das Zusammenspiel mit den Anderen nicht ausreichend vorhanden, was dazu führt, dass die eigenen Ziele womöglich nicht erreicht werden können. Auch schließen viele individuelle Ziele das Team mit ein. Wenn man sich z.B. vornimmt um den Aufstieg mitzuspielen, so kann das Ziel nur mit Hilfe anderer erreicht werden.

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