Dr. Hilko Paulsen: Schiedsrichter brauchen eine Strategie, um mit Fehlern richtig umzugehen

Muss ein guter Schiedsrichter Sportpsychologe sein oder ist ein guter Sportpsychologe auch automatisch ein guter Schiedsrichter? Auf die Eingangsfrage hatte Dr. Hilko Paulsen nach kurzer Überlegung eine klare Antwort. Kein Wunder, schließlich ist er beides: Schiedsrichter und Sportpsychologe.

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Paulsen, der die beiden Welten Schiedsrichterei und Sportpsychologie kennt, weiß auch um den Nachholbedarf, den es bezüglich des mentalen Rüstzeugs allen voran auf Amateursportebene gibt. Entsprechende Inhalte seien in der Schiedsrichterausbildung maximal rudimentär vertreten. Dabei spiele die Psychologie auch im sportlichen Alltag der Schiedsrichter selbst in den untersten Spielklassen eine gewichtige Rolle. Paulsen will hier ansetzen und versucht sein Wissen und seine Erfahrung zu streuen.

Im Profi-Fußball sei es um die institutionelle Bedeutung der Sportpsychologie schon besser bestellt. Zumal sich im Zuge der Professionalisierung des Schiedsrichterwesens auch in diesem Bereich noch tiefgreifende Verbesserung einstellen werden. Paulsen, der im Rahmen seiner Tätigkeit als Sportpsychologe auch Schiedsrichter betreut (zur Homepage: www.denkverstaerker.de),  ist in jedem Fall überzeugt, dass sein Thema immer mehr an Akzeptanz, Verbreitung und Wertschätzung gewinnt.

Mehr zu Dr. Hilko Paulsen: 

Veröffentlichung von Mathias Liebing bei Sportschau.de:

Wie man als Schiedsrichter mit Stress umgeht (https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/schiedsrichter-psychologie-100.html)

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