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Weil sportlicher Erfolg auch Kopfsache ist

Wie viel vom sportlichen Erfolg ist eigentlich Kopfsache? Eine belastbare Antwort auf diese Frage zu suchen, ist fast schon unseriös. Aber halten wir fest: Ein gewisser Prozentsatz der sportlichen Leistung ist direkt oder indirekt von mentalen Faktoren abhängig. So banal diese Erkenntnis erscheinen mag, so frisch ist sie – im Kontext der sportlichen Evolution gesehen, sogar mehr als taufrisch. Denn in hoch professionalisierten Sportarten sind die Teams um die Teams, bestückt mit Physiotherapeuten, Technik-, Taktik-, Fitness- und Koordinationstrainern, Scouts bis hin zu Köchen zwar immens gewachsen, ein Sportpsychologe findet sich aber nicht in jedem Fall in diesem Kreis.

Die-Sportpsychologen.de ist angetreten, um an diesem Entwicklungsstand etwas zu ändern. Und dies über den sanften Weg der Bewusstmachung, in welcher Art und Weise und in welcher Tiefe und Breite die angewandte Sportpsychologie als solche funktioniert. Denn das, was die vollumfänglich ausgebildeten Experten leisten, ist bislang zwar von vielen Athleten-, Trainer- und Funktionärsaugen schon wahrgenommen worden, aber noch nicht in festes „Alltagshandeln“ übergegangen.

Aktive und inspirierende Darstellungsfläche für die Sportpsychologie

Allein an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg werden jedes Jahr circa zehn nach neuesten Erkenntnissen ausgebildete Sportpsychologen in die Praxis beziehungsweise in die postgraduale Fortbildung entlassen. In der Sportpraxis, also in Profi-Vereinen, in den großen Verbänden, in den Nachwuchsleistungszentren oder im Freizeitsportbereich, gibt es für die Absolventen aber kaum berufliche Angebote. Auf der Plattform Die-Sportpsychologen.de kommen nun regelmäßig Experten und Fachleute zu Wort und äußern sich in Blogs oder Leitartikeln zu ihrer Arbeit, erklären Zusammenhänge und geben Denkanstöße. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen auch Athleten über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit Sportpsychologen berichten. Im Ergebnis soll eine aktive und inspirierende Darstellungsfläche für die Sportpsychologie in Deutschland, der Schweiz und Österreich entstehen.

Antworten, wie viel Prozent des sportlichen Erfolgs letztendlich nun Kopfsache sind, werden sich auf Die-Sportpsychologen.de nicht finden lassen. Aber es sollte klar werden, dass über sportlichen Erfolg auch im Kopf entschieden wird.

 


 

Das Projekt die-sportpsychologen.de

Das Projekt Die-Sportpsychologen.de ist ein Projekt des Arbeitsbereiches Sportpsychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Entstanden ist es auf der Grundlage, dass das Interesse an der angewandten Sportpsychologie signifikant steigt, allerdings Sportler, Trainer, Funktionäre und Journalisten nur sehr eingeschränkt über Kontakte, Erfahrungswissen und Expertise verfügen.

 

Fachredakteur:

Prof. Dr. Oliver Stoll (* 5. Februar 1963) studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Sportwissenschaft, Psychologie und Pädagogik sowie am College of Charlestin (S.C., USA). Er promovierte 1993 zum Dr. phil. im Fach Sportwissenschaft an der Universität Gießen und wechselte 1995 an die Universität Leipzig. Hier absolvierte er eine wissenschaftliche Assistentenzeit und habilitierte hier im Jahr 2000. Im Jahr 2002 folgte er einen Ruf auf eine Professur für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sportpsychologie und Sportpädagogik an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 

Prof. Dr. Oliver Stoll

phone: +49 345 5524440
mail: oliver.stoll@sport.uni-halle.de

 

 

Redaktionsleiter:

Mathias Liebing wurde am 04.06.1980 geboren, absolvierte eine Magister-Studium der Sportwissenschaften, der Medien- und Kommunikationswissenschaften und der Zeitgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und arbeitet als freier Journalist und PR & Marketing-Fachmann in Berlin.

 

 

 
Mathias Liebing

mobil: +49 170 9615287
mail: m.liebing@die-sportpsychologen.de