Schwerpunkte

Freundschaft im Profi-Sport

Mal ehrlich: Bietet der in vielen Bereichen bis auf die Spitze und nicht selten darüber hinaus getriebene Perfektionismus im Leistungssport eigentlich Raum für Sentimentalitäten wie Freundschaft? Ähnlich naiv haben wir uns auf die Suche nach Individualsportlern, Teamplayern und Funktionsträgern gemacht und haben ihnen zugehört. Entstanden ist ein Schwerpunkt, der aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, welche Bedeutung und welchen Wert

Dr. René Paasch: Freundschaften im Leistungssport Fußball

Viel Geld und hübsche Frauen, aber kaum echte Freundschaft, lautet das Credo von Marcell Jansen. Er beschreibt den Profi-Fußball als kühles Geschäft, in dem nur schwer echte Freundschaften entstehen. „Ich habe das bis heute nicht kapiert, warum im Fußball so wenige echte Bindungen entstehen“, sagte der ehemalige Nationalspieler dem „Zeitmagazin Mann“. Dabei seien die Voraussetzungen eigentlich

Lisa Kaminski und Hannah Pohl: Wir sehen, was die andere denkt

Schon nach wenigen Augenblicken, nachdem ich in die Wohnung betrat, war mir klar, dass diese Wohngemeinschaft (WG) nicht denjenigen ähnelte, welche ich aus meiner Studienzeit kannte. Sporttaschen im Flur, ein Wandbild mit Federballapplikation und letztendlich die Bespannungsmachine in der Küche neben der Kaffemaschine ließ spätestens jetzt letzte Zweifel an meinem ersten Eindruck endgültig verfliegen. Ich

Prof. Dr. Oliver Stoll: Laufen macht Freu(n)de

Das ist eigentlich eine Frage, über die man heute kaum mehr nachdenken muss, und demnach sofort mit einem deutlichen „Ja“ zu beantworten ist. Das war allerdings nicht immer so, denn das ausdauernde Laufen verbreitete sich weltweit über die „Jogging-Bewegung“, die Anfang der 1970er Jahre in den USA ihren Ausgang nahm (siehe hierzu auch den Dokumentarfilm

Georg Potrebitsch: Freundschaftsdienste sind im Triathlon nur Mittel zum Zweck

Freundschaft im Langdistanztriathlon – einer Individualsportart, in der man viele, viele Stunden im Jahr auf sich allein gestellt trainiert, Wochen in Trainingslagern und auf Wettkämpfen rund um den Globus verbringt  – gibt es das? Und wenn ja, welche Rolle spielt die soziale Unterstützung in dieser Sportart? Für die-sportpsychologen berichtet: Christian Hoverath (zur Profilseite) Einer der

Rio 2016 und was nun?

Im deutschen Sport wird diskutiert: Wie soll es nach den olympischen Spielen von Rio de Janeiro weitergehen? Hinter den Kulissen wird längst über die teilweise Neuausrichtung der Sportförderung in Deutschland gestritten. Zum Teil erbittert. Es geht vor allem um Geld. Aber auch um Macht, Einfluss und Bedeutung. Die Disziplin Sportpsychologie spielt dabei nur eine untergeordnete

Wencke Schwarz: Die Rolle und das Potential der Sportpsychologie im deutschen Spitzensport

Sport + Psychologie ist viel mehr als eine sexy klingende Kombination zweier extrem spannender Disziplinen. Es ist eine sinnvolle und nachweislich Mehrwerte schaffende Verknüpfung von zwei wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Fachgebieten, die beide den Menschen im Fokus haben. Während in der führenden Sportnation USA Psychologie selbstverständlich im Alltag der Sportwelt integriert ist, befindet sich Deutschland

Prof. Dr. Oliver Stoll: Was tun Sportpsychologen eigentlich?

Was machen Sportpsychologen eigentlich, wenn Sie in – und mit – Teams arbeiten. Einiges dürfte im Beitrag von René Pasch sowie im Insiderbericht von Peter Schneider schon deutlich geworden sein. Wichtig zu wissen:  Es existieren verschiedene Philosophien, wie sportpsychologische Arbeit in (Sport-)gruppen umgesetzt werden kann. Skizzieren möchte ich in diesem Blog-Beitrag drei verschiedene Varianten. Alle

Dr. René Paasch: Sportpsychologie für Amateure?

Seit vielen Jahren ist die angewandte Sportpsychologie ein wichtiger Bestandteil vieler Sportarten wie bspw. in der Fußballtrainer-Ausbildung in Deutschland. Aber erst seit dem Projekt „DFB-Talentförderung“ im Jahre 2002 findet die regelmäßige Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Andere Sportarten nutzen diese nachhaltige Möglichkeit schon deutlich länger, in manchen Disziplinen ist eine sportpsychologische Betreuung immer noch Neuland.

Peter Schneider: “Ich bin für alle ein schwarzes Loch”

Für die-sportpsychologen.de berichtet: Peter Schneider Peter Schneider ist ein deutscher Sportpsychologe mit amerikanischen Wurzeln. Er studierte in den USA, Finnland und Deutschland. Im Rahmen seiner Selbstständigkeit arbeitete für Handball- und Fußballvereine in Mitteldeutschland sowie an der Universität Leipzig. Mittlerweile ist er als Sportpsychologe für den Fußball-Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena tätig.   Peter Schneider, dein