Leitartikel

Thorsten Loch: Sexy wie ein Zahnarzt – warum Sportpsychologen in der Rehabilitation dennoch so wichtig sind

Sicherlich stehen Trainer unter enormen Erfolgsdruck. Dementsprechend sind ihre Ziele eher kurzfristig angelegt (nächste Spiel ist das wichtigste). Doch haben - oder vielleicht besser: sollten - diese nicht auch Verantwortung dem Spieler gegenüber, insbesondere aus gesundheitlicher Sicht? Was sie aber damit bei dem Spieler bewirken und welchen langfristigen negative Effekte davontragen, wird oft nicht bedacht.

Prof. Dr. Oliver Stoll: „Pacing is better than racing“ – Ein Blick in die Gedanken und Gefühle eines Pacemakers

Sie sind es, die einen wichtigen Job für die weltbesten Marathonläufer der Welt machen, und sie sind es eben auch, die damit nicht in der öffentlichen Wahrnehmung stehen. Sie stehen in der ersten Reihe an der Startlinie, aber sie stehen nicht an oberster Stelle der Top-Verdiener im Profi-Laufbereich. Sie sind es, die „Wanderarbeiter“ des Laufsports,

Dr. René Paasch: Mentale Frische im Fußball

Viel Positives konnte Niko Kovac Trainer von Eintracht Frankfurt dem äußerst schmeichelhaften 1:0 über Arminia Bielefeld im DFB-Pokal Viertelfinale nicht abgewinnen. Abgesehen von 15 guten Anfangsminuten präsentierte sich die Eintracht so, wie in den drei Spielen zuvor: ängstlich, mit teils haarsträubenden Fehlern im Defensivverhalten und vorne ohne Power und Durchschlagskraft (Kicker 3.3.2017). In diesem Zusammenhang

Dr. René Paasch: Freundschaften im Leistungssport Fußball

Viel Geld und hübsche Frauen, aber kaum echte Freundschaft, lautet das Credo von Marcell Jansen. Er beschreibt den Profi-Fußball als kühles Geschäft, in dem nur schwer echte Freundschaften entstehen. „Ich habe das bis heute nicht kapiert, warum im Fußball so wenige echte Bindungen entstehen“, sagte der ehemalige Nationalspieler dem „Zeitmagazin Mann“. Dabei seien die Voraussetzungen eigentlich

Thorsten Loch: Die schwere Wahl des Trainingspartners

Warum wirkt sich eigentlich die emotionale Unterstützung positiv auf das Training aus? Und welche Rolle spielen dabei insbesondere die direkten Trainingspartner? Wir veröffentlichen hier Thorsten Lochs Expertise zu diesem Thema, die Grundlage einer Recherche eines großen Fitness-Magazins war. Der Profilinhaber von die-sportpsychologen.de gibt nicht zuletzt auch zwei konkrete Tipps zum Thema. Worauf sollten Freizeitsportler bei

Wencke Schwarz: Die Rolle und das Potential der Sportpsychologie im deutschen Spitzensport

Sport + Psychologie ist viel mehr als eine sexy klingende Kombination zweier extrem spannender Disziplinen. Es ist eine sinnvolle und nachweislich Mehrwerte schaffende Verknüpfung von zwei wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Fachgebieten, die beide den Menschen im Fokus haben. Während in der führenden Sportnation USA Psychologie selbstverständlich im Alltag der Sportwelt integriert ist, befindet sich Deutschland

Michele Ufer: Trailrunning – Warum tun sie es, WIE sie es tun?

Kürzlich wurde intensiv über Trailrunning-Events und die Entwicklung des Trailrunnings allgemein diskutiert, weil bei einem Ultratrail-Lauf an der Zugspitze lediglich 50% der Teilnehmer das Ziel erreichten und einige Streckenabschnitte für wenig geübte Läufer als relativ schwierig zu laufen oder gefährlich wahrgenommen wurden. Auch die zunehmende Größe der Teilnehmerfelder wurde kritisiert. Während die einen etwas hektisch

Jürgen Walter und Valeria Eckardt: Das Informationsproblem der Sportpsychologie

Vier von fünf deutschen Leistungssportlern fühlen sich wenig bis gar nicht über Leistungsangebote der Sportpsychologie informiert. So lautet ein alarmierendes Ergebnis einer Studie von Jürgen Walter und Valeria Eckardt, die im Rahmen einer Online-Befragung den aktuellen Stellenwert der Angewandten Sportpsychologie beleuchtet haben. Interessant: Demgegenüber belegt die Studie, dass jüngere Sportler nicht nur offener gegenüber sportpsychologischen

Thorsten Loch: Die unterschätzte Bedeutung der Sportpsychologie in der Verletzungsrehabilitation

Spätestens mit Beginn der Fußball-Europameisterschaft wird es um eine Personalie richtig ruhig: Marco Reus. Der Dortmunder Offensivspieler sollte eigentlich ein wichtiger Faktor im Angriff der deutschen Nationalmannschaft werden, musste aber wegen einer zu schwerwiegenden Verletzung seine Teilnahme absagen. Mal wieder. Schon vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien verpasste der hochbegabte Reus das Turnier verletzungsbedingt. Zugegeben,