In vielen Gesprächen mit Triathleten stelle ich immer wieder fest, dass ein gefestigtes Selbstvertrauen nicht zur Rennausstattung der meisten Athleten gehört. Oft wird neidvoll auf einzelne Konkurrenten geblickt, ohne sich der eigenen Stärken bewusst zu sein. Hier liegt massives Potential. Und das Beste: Selbstvertrauen lässt sich aufbauen. 
Wie den Profis, kann es natürlich auch Hobbysportlern wie z.B. Kletterern oder -Mountainbikern helfen, eine technisch anspruchsvolle Route oder eine knifflige Trail-Abfahrt in „Mini-Etappen“ bzw. konkrete Handlungsziele zu unterteilen. Das heißt: Statt sich das Mantra vorzusagen „Ich werde heute diese Wand durchsteigen!“ oder „Ich will heute endlich diesen Trail schaffen!“, konzentriert sich der Sportler/die Sportlerin nur auf die nächste konkrete Bewegung: Zum Beispiel: „An der Schlüsselstelle achte ich nur auf meine Fußtechnik.“ Oder: „In der steilen Spitzkehre verlagere ich mein Gewicht nach außen und kippe das Bike nach innen.“
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Beim Freeriden ist er enorm wichtig. Es wäre aber ein Trugschluss zu denken, dass innere Stärke ausschließlich im Kopf, also durch die richtigen Gedanken entsteht. Je besser mein Training in der Saisonvorbereitung lief, je stärker ich körperlich bin, je ausgeruhter ich mich fühle, je mehr ich meinem Material vertraue usw., desto stärker bin ich auch im Kopf. Körper und Geist hängen eben immer zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.
Aus der Bildungs- und sportpsychologischen Forschung lassen sich sechs Prinzipien ableiten, durch welche ein Arbeitsklima geschaffen werden kann, welches wertvolle Bewältigungserfahrungen (engl. mastery experiences) begünstigt. Als erwünschten Nebeneffekt steigert dies auch die Selbstwirksamkeit der MitarbeiterInnen. Daher sollten Führungskräfte die folgenden sechs Prinzipien fördern, welche auch ein positives aufgabenorientiertes Motivationsklima begünstigen:
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Es ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für die gezielte Rekrutierung von Spitzensportlern, deren Arbeitsplatzgestaltung in Form flexibler Teilzeitangebote sowie für Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber. Nicht zuletzt enthält die Studie Anregungen für Sportler und stellt die Bedeutung der dualen Karriere heraus. Die Studie zeigt auf, in welchen berufsrelevanten Persönlichkeitsdomänen Spitzensportler gut aufgestellt sind und in welchen sie sich weiter qualifizieren sollten, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Geschäftswelt zu schaffen. Die Ergebnisse belegen, dass es sich für Personalverantwortliche lohnt, bei der Nachwuchsrekrutierung auf das Segment Leistungssport zu achten. Spitzensportler sind loyal und dankbar, wenn ein Arbeitgeber es ihnen ermöglicht, Sport und Beruf miteinander zu verbinden. Eine Investition in Verständnis und Flexibilität kann sich für den Arbeitgeber vor allem in den Jahren nach der aktiven Sportlerlaufbahn vielfach auszahlen.
Das physische Warmmachen kennt jeder Sportler. Und die Akzeptanz eines häufig standardisierten Warm ups stellt auch kaum ein Athlet in Abrede - bringt halt was! Dass es aber auch ein mentales Warmmachen gibt, ist weit weniger bekannt. Thorsten Loch von Die Sportpsychologen hat daher mit der "Problembox" eine Methode praxisnah aufgearbeitet, die Sportlern hilft, sich von ablenkenden und wenig leistungsfördernden Gedanken...
Selbstvertrauen ist ein oft strapaziertes Thema im Sport. Aber wie können sich Athleten und Athletinnen in einen selbstbewussten Zustand bringen? Eine effektive und leicht anzuwendende Methode kann das sogenannte Ressourcen-ABC sein. Christian Hoverath hat für Die Sportpsychologen ein digitales Merkblatt entwickelt, welches die Übung Ressourcen-ABC erklärt und die Anwendung beschreibt. Per Klick auf den Link oder das Bild geht es...
Die Sportpsychologen scheitern um Haaresbreite an der 100.000 Seitenaufrufe-Marke. Wenige Hundert Klicks fehlten im Jahr 2017 an einer sechsstelligen Summe. “Ehrlich gesagt, für mich ist diese Zahl der Wahnsinn. Als wir 2014 mit der Idee starteten, hätte ich nicht gedacht, dass solche Reichweiten mit unserem Spartenthema möglich sind”, sagt Prof. Dr. Oliver Stoll, der die Plattform im Juni 2014...
Vom Ehrgeiz zerfressen; das Bayern-Gen in jeder seiner Zellen und "immer, immer weiter." So kannten wir Oliver Kahn als Torhüter des FC Bayern München. Mittlerweile spricht der TV-Experte auch schon mal vor laufenden Kameras über die harten Stunden in seiner Karriere. Sogar zum Thema Burn out äußerte er sich freimütig. Auch in der aktuellen Dokumentation der Deutschen Welle “Mia...
Für die-sportpsychologen hat Cristina Baldasarre die beiden Schweizer Eiskunstlauftalente Valeria und Talia zu einer Trainingslagerwoche nach Lugano begleitet. Die Sportpsychologin aus Zürich wollte herausfinden, wie sich die Motivation der beiden elf- und zwölfjährigen Mädchen im Laufe der Tage entwickelt. Das Ergebnis hat die Mutter einer der beiden Sportlerinnen und Profilinhaberin von die-sportpsychologen durchaus überrascht. Mehr dazu in unserer Multimedia-Story:   Feedback...

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