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Dr. René Paasch: Richtiger Konkurrenzkampf

Nutzen Sie diesen Effekt, indem Sie Ihren Leistungskickern, eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln, regelmäßige Gespräche und individuelle Trainingspläne) zukommen lassen. Das führt dazu, dass Sie immer mehr an sich und Ihre Fähigkeiten glauben. Dieser Effekt kann auch dann eintreten, wenn es sich „nur“ um einen Durchschnittsschüler handelt. Diese Herangehensweise könnte somit einen Mehrwert für alle Spielklassen im Fußball

Markus Gretz: Teamwork makes the dream work

Außerdem muss an dem Vertrauen der Spieler untereinander gearbeitet werden. Auch hierfür gibt es zahlreiche ausgelutschte Teambuilding-Übungen, bei denen man sich beispielsweise mit geschlossenen Augen in die Arme des Mitspielers fallen lassen muss. Wie auch beim Klettergarten ist dabei vor allem die Auswertung solcher Übungen ausschlaggebend. Viel direkter kann auf das spielspezifische Vertrauen eingegangen werden, wenn man die Spieler beispielsweise eine Liste über die Stärken der...

Dr. Christian Reinhardt: Müssen Sportler gierig sein?

Einst war "Gier" eines der Lieblingswörter von Jürgen Klopp. In seiner erfolgreichen Phase als Trainer von Borussia Dortmund strapazierte er den Begriff häufig - und dies nicht nur im Dialog mit den Medien sondern auch in der Kommunikation mit der Mannschaft. In den weniger erfolgreichen Tagen verschwand die Vokabel immer mehr im Hintergrund. Kein Wunder, denn es ist eine unheimlich schwere Aufgabe für Sportler, Gier zu konservieren. 

Thorsten Loch: Leistungsabfall unter Druck

Vor Leistungsabfall unter Druck ist niemand gefeit. Je nach Sportart und Wettkampf kann dies auch durchaus als normale Begleiterscheinung gelten. Entscheidend ist jedoch, sich während des Wettkampfs wieder zu fangen. Dazu bietet die angewandte Sportpsychologie dem Athleten unterschiedliche Trainingstechniken und Möglichkeiten.

Andreas Meyer: Sinnvolle Diagnostik

Der Sportler, der einen Misserfolg fürchtet, wird seine Ziele eher sehr gering setzen, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Erreichbarkeit. Er wird aus Selbstschutz eher dazu neigen, Misserfolge extern zu attribuieren, da er seinen Selbstwert verteidigen will. Einen Fokus auf Handlungs- und Prozessziele wird ihm die stärkste Möglichkeit geben, einen Erfolg zu erzielen, sodass er wenig gewinnorientiert ist und Ergebnisziele vermeidet, bei denen es um alles oder nichts geht. Der...

Lena Tessmer: Der Körper als Problem

Kann die mentale Ebene auch das körperliche Wohlbefinden beeinflussen? Was kann ein Sportler tun, wenn er mit seinem Körper, einzigen Körperteilen oder seinem körperlichen Erscheinungsbild unzufrieden ist?

Andreas Meyer: Richtig bewerten lernen

Athleten sind keine Maschinen, sondern Individuen, welche ihre erbrachte Leistung unterschiedlich bewerten und verschiedene Motive bei der Ausübung ihres Sports verfolgen. Nachdem es in den bisherigen Teile der Serie “Zielsetzung und Motivation im Sport” um die Strategie zur Zieldefinition, verschiedener Arten von Zielen und den Einflussfaktor Zeit ging, steht im vierten Teil nun die Ursachenzuschreibung

Dr. Christian Reinhardt: Emotionen im Sport

Auf der einen Seite die in die Jahre gekommene Box-Legende Floyd Mayweather. Auf der anderen der Mixed Martial Arts-Supertar Conor McGregor. Diese Konstellation zweier Weltklasse-Athleten aus zwei unterschiedlichen Kampfsportdisziplinen, die am 26. August 2017 in Paradise, Nevada, im Boxring gegeneinander antreten, elektrisiert die Welt. Dass der Kampf nicht nur Box- oder MMA-Fans aus dem Sessel

Christian Hoverath: Den Match-Tie-Break meistern

„Ich verliere im Match-Tie-Break immer“ – so, oder so ähnlich lautet zur Zeit eine wachsende Zahl an Nachfragen, die mich erreichen. Die Ursachen sind so vielfältig wie die Lösungsansätze, und so möchte ich im Folgenden exemplarisch auf zwei Gedankengänge eingehen. Einer betrifft unsere Sprache, der andere unsere Konzentration. Gemeinsam haben sie, dass sie in aller

Lena Tessmer: Negativbeispiel DSV

Fiasko, Wut, verkorkstes Großereignis und Lethargie sind nur einige Stichpunkte, die in der medialen Berichterstattung über das Abschneiden und Verhalten der deutschen Schwimmer*innen bei der Schwimm-WM in Budapest gefallen sind. Es gab und gibt Streit im Verband und es mangelt an Vertrauen. Es entsteht der Eindruck, dass es seit vielen Jahren sowohl körperlich als auch